Produktbild: Reisebilder

Reisebilder Unterwegs in Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Herausgeber

Karl-Heinz Jähn

Verlag

AB - Die Andere Bibliothek

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,2 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Mint

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gustav Just

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8477-4043-8

Beschreibung

Rezension

»...eine unterhaltsame, nachdenkliche und nostalgische Lektüre für alle, die Spaß daran finden, Europa durch die Augen eines nahezu peniblen Beobachters ... zu erleben.« Cornelia Wolter Höchster Kreisblatt 20260523

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Erscheinungsdatum

15.04.2026

Herausgeber

Karl-Heinz Jähn

Verlag

AB - Die Andere Bibliothek

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,2 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Mint

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gustav Just

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8477-4043-8

Herstelleradresse

AB Die Andere Bibliothek
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@die-andere-bibliothek.de

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Wunderbar pointierte Reiseminiaturen

VolkerM am 28.05.2026

Bewertungsnummer: 3151551

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karel Capeks Reiseberichte sind im Westen relativ unbekannt, in Tschechien, seinem Heimatland, sind sie seit 100 Jahren dagegen Longseller. Mit Sprachwitz und einer bemerkenswerten Beobachtungsgabe hat Capek seinen Landsleuten England, die Niederlande und Skandinavien nähergebracht, zu einer Zeit, als das Reisen noch eine Kunst war. Gerne nahm er die skurrilen Eigenarten seiner Gastgeber aufs Korn, aber auf eine so liebenswerte Art, dass es ihm niemand übelnehmen konnte, denn gleichzeitig vermittelte er immer Respekt und auch Verständnis für diese, so ganz andere Lebensart. Die wunderbaren Zeichnungen, die die Texte begleiten, sind grafisch so herausragend und originell, dass man kaum glauben mag, dass Capek diesbezüglich Autodidakt war. Eine echte Doppelbegabung. Ein bisschen so wie Günther Grass, nur in witzig. Aber der war auch kein Autodidakt, sondern ausgebildeter Grafiker. Nun ist Humor sehr abhängig vom kulturellen Umfeld und damit von der Sprache. Ich spreche kein Tschechisch, kann also die Übersetzung nur aus der Warte des Deutschen beurteilen, aber da besitzt sie eine ganz eigenständige Qualität. Gustav Just, der diese Reisebriefe bereits 1978 übersetzte, hatte ein ausgezeichnetes Sprachgefühl und als doppelter Muttersprachler (Tschechisch/Deutsch) auch alle nötigen Voraussetzungen. Die hat er brillant genutzt. Der augenzwinkernde Witz, die pointierten Metaphern und unerwartet schrägen Vergleiche hat er in eine federleichte Sprache verwandelt, der man die Freude an klangschönen Sätzen und „dem richtigen Rhythmus“ anmerkt. Es macht einfach Spaß, das zu lesen und dies nicht nur wegen seines hohen Unterhaltungswertes. Die Berichte sind nun an die 100 Jahre alt und natürlich hat sich einiges seitdem verändert. Durch den Übertourismus, der heute an fast allen geschilderten Orten herrscht, lassen sich viele von Capeks Beobachtungen kaum noch wiederholen, da man die Eigenarten der Einheimischen unter all den Fremden gar nicht mehr wahrnimmt, aber das eine oder andere ist eben doch noch so wie vor 100 Jahren. Und selbst wenn nicht, bleiben Capeks Briefe aus England, Holland und Skandinavien wunderbare Miniaturen, die in der kurzen Form mehr Wahrheit enthalten als mancher kluger Aufsatz. Und mehr Spaß als kluge Aufsätze machen sie allemal.

Wunderbar pointierte Reiseminiaturen

VolkerM am 28.05.2026
Bewertungsnummer: 3151551
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karel Capeks Reiseberichte sind im Westen relativ unbekannt, in Tschechien, seinem Heimatland, sind sie seit 100 Jahren dagegen Longseller. Mit Sprachwitz und einer bemerkenswerten Beobachtungsgabe hat Capek seinen Landsleuten England, die Niederlande und Skandinavien nähergebracht, zu einer Zeit, als das Reisen noch eine Kunst war. Gerne nahm er die skurrilen Eigenarten seiner Gastgeber aufs Korn, aber auf eine so liebenswerte Art, dass es ihm niemand übelnehmen konnte, denn gleichzeitig vermittelte er immer Respekt und auch Verständnis für diese, so ganz andere Lebensart. Die wunderbaren Zeichnungen, die die Texte begleiten, sind grafisch so herausragend und originell, dass man kaum glauben mag, dass Capek diesbezüglich Autodidakt war. Eine echte Doppelbegabung. Ein bisschen so wie Günther Grass, nur in witzig. Aber der war auch kein Autodidakt, sondern ausgebildeter Grafiker. Nun ist Humor sehr abhängig vom kulturellen Umfeld und damit von der Sprache. Ich spreche kein Tschechisch, kann also die Übersetzung nur aus der Warte des Deutschen beurteilen, aber da besitzt sie eine ganz eigenständige Qualität. Gustav Just, der diese Reisebriefe bereits 1978 übersetzte, hatte ein ausgezeichnetes Sprachgefühl und als doppelter Muttersprachler (Tschechisch/Deutsch) auch alle nötigen Voraussetzungen. Die hat er brillant genutzt. Der augenzwinkernde Witz, die pointierten Metaphern und unerwartet schrägen Vergleiche hat er in eine federleichte Sprache verwandelt, der man die Freude an klangschönen Sätzen und „dem richtigen Rhythmus“ anmerkt. Es macht einfach Spaß, das zu lesen und dies nicht nur wegen seines hohen Unterhaltungswertes. Die Berichte sind nun an die 100 Jahre alt und natürlich hat sich einiges seitdem verändert. Durch den Übertourismus, der heute an fast allen geschilderten Orten herrscht, lassen sich viele von Capeks Beobachtungen kaum noch wiederholen, da man die Eigenarten der Einheimischen unter all den Fremden gar nicht mehr wahrnimmt, aber das eine oder andere ist eben doch noch so wie vor 100 Jahren. Und selbst wenn nicht, bleiben Capeks Briefe aus England, Holland und Skandinavien wunderbare Miniaturen, die in der kurzen Form mehr Wahrheit enthalten als mancher kluger Aufsatz. Und mehr Spaß als kluge Aufsätze machen sie allemal.

Zeitlose Beobachtungen des Alltäglichen.

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3115362

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der tschechische Schriftsteller Karel Čapek (1890-1938) war einer der bedeutendsten Autoren seines Landes des 20. Jahrhunderts. Er wurde sieben Mal für den Literaturnobelpreis nominiert, den er allerdings nie bekommen hat. Seine bekanntesten Werke sind die beiden utopischen Romane „Krakalit“ (1924) und „Der Krieg der Molche“ (1936). Und natürlich sein satirisches Werk „Das Jahr des Gärtners“ (1929), das immer wieder aufgelegt wird. Daneben war Čapek auch Übersetzer und Fotograf sowie ein reiselustiger Schriftsteller. Seine Reisen durch Europa waren für ihn eine wichtige Quelle literarischer Inspiration. In der Anderen Bibliothek sind nun seine „Reisebilder“ einer Reise durch Großbritannien, Skandinavien und die Niederlande erschienen. Während er Großbritannien bereits 1924 bereiste, suchte er Skandinavien 1936 gemeinsam mit seiner Frau Olga Scheinpflugová (1902-1968) auf. Über die Niederlande gibt es keine Angaben. Mit spitzer Feder und feinem Humor beschreibt Čapek seine Beobachtung jenseits des Ärmelkanals, im hohen Norden oder im Land der Windmühlen. Mit Neugierde staunt er über die Redner im Hyde Park, die seltsamen Ortsnamen in Wales, die vielen Fahrräder in Amsterdam, die unzähligen Inselchen im Stockholmer Schärengarten, den Fischmarkt in Bergen und Europas Ende am Nordkap. Die Texte, die Čapek mit Zeichnungen selbst illustriert hat, sind keine klassischen Reiseführer, sondern charmante und zeitlose Beobachtungen des Alltäglichen.

Zeitlose Beobachtungen des Alltäglichen.

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3115362
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der tschechische Schriftsteller Karel Čapek (1890-1938) war einer der bedeutendsten Autoren seines Landes des 20. Jahrhunderts. Er wurde sieben Mal für den Literaturnobelpreis nominiert, den er allerdings nie bekommen hat. Seine bekanntesten Werke sind die beiden utopischen Romane „Krakalit“ (1924) und „Der Krieg der Molche“ (1936). Und natürlich sein satirisches Werk „Das Jahr des Gärtners“ (1929), das immer wieder aufgelegt wird. Daneben war Čapek auch Übersetzer und Fotograf sowie ein reiselustiger Schriftsteller. Seine Reisen durch Europa waren für ihn eine wichtige Quelle literarischer Inspiration. In der Anderen Bibliothek sind nun seine „Reisebilder“ einer Reise durch Großbritannien, Skandinavien und die Niederlande erschienen. Während er Großbritannien bereits 1924 bereiste, suchte er Skandinavien 1936 gemeinsam mit seiner Frau Olga Scheinpflugová (1902-1968) auf. Über die Niederlande gibt es keine Angaben. Mit spitzer Feder und feinem Humor beschreibt Čapek seine Beobachtung jenseits des Ärmelkanals, im hohen Norden oder im Land der Windmühlen. Mit Neugierde staunt er über die Redner im Hyde Park, die seltsamen Ortsnamen in Wales, die vielen Fahrräder in Amsterdam, die unzähligen Inselchen im Stockholmer Schärengarten, den Fischmarkt in Bergen und Europas Ende am Nordkap. Die Texte, die Čapek mit Zeichnungen selbst illustriert hat, sind keine klassischen Reiseführer, sondern charmante und zeitlose Beobachtungen des Alltäglichen.

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