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»Nichts ist, wie es scheint« Über Verschwörungstheorien

Aus der Reihe edition suhrkamp
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

271

Maße (L/B/H)

20,2/12,3/2,4 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002277475

Beschreibung

Rezension

»Butter begibt sich auf die Spur historischer Komplotte, greift jedoch nicht chronologisch, sondern thematisch nach dem Sujet.« ("Der Tagesspiegel")
»Die gute Nachricht zuerst: Wir werden zwar täglich mit Geschichten über Verschwörungstheorien bombardiert – manche davon lustig, manche bluternst –, wie es typisch ist für Zeiten, die als krisenanfällig wahrgenommen werden. Doch eine Mehrheit der Menschen ist eher um die Gläubigen als um den Glauben besorgt. So lautet der Befund, den der Amerikanistikprofessor Michael Butter in seiner profunden Studie Nichts ist, wie es scheint stellt.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Michael Butter hat das erste gute Buch über Verschwörungstheorien geschrieben.« ("DIE ZEIT")
»Es ist ein Buch, das einsam leuchtet wie ein Chemtrail am Abendhimmel. Womöglich ist es das Buch des Jahrzehnts.« ("WELT AM SONNTAG")
»Butters Buch ist locker und leicht zu lesen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Butter vermag mit erstaunlichen Erkenntnissen aufzuwarten ...« ("der Freitag")
»Michael Butter, Amerikanist an der Universität Tübingen, hat nun ein lehrreiches Buch vorgelegt, in dem er sich ... Fragen [über Verschwörungstheorien] auf angenehm unüberhebliche Weise widmet.« ("Hohe Luft")
»Butters Werk Nichts ist, wie es scheint enthält Erkenntnisse, Überlegungen und Analysen, die der Diskussion über Verschwörungstheorien wertvolle Impulse geben und sie in neue Richtungen lenken kann.« ("Zeitschrift für Anomalistik")
»Michael Butters Sachbuch gehört ohne Zweifel zu den kenntnisreichsten Veröffentlichungen zu diesem Themenfeld. Es ist gleichzeitig hochaktuell und historisch fundiert.« ("belltower.news")
»Er analysiert glasklar, wie Verschwörungstheorien funktionieren: Menschen erkennen Muster, wo nicht unbedingt welche sind, und unterstellen Absichten, die es gar nicht gibt.« ("Tages-Anzeiger")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

271

Maße (L/B/H)

20,2/12,3/2,4 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002277475

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Verschwörungstheorie: Vorsicht Falle!

Bewertung am 22.06.2020

Bewertungsnummer: 397034

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, liebe Leserinnen und Leser, welche Mechanismen Verschwörungstheoretiker nutzen, um durch ihre Theorien und Thesen das Vertrauen in eine humane Gesellschaft und in demokratische Errungenschaften und Einrichtungen zu erschüttern? Michael Butter, renommierter Wissenschaftler, Kenner und Forscher über die Herkunft und Wirkungsweise von Verschwörungstheorien, leistet mit seinem Buch "Nichts ist, wie es scheint" diesbezüglich Aufklärungsarbeit: Ein wichtiges Buch gerade in diesen Zeiten!

Verschwörungstheorie: Vorsicht Falle!

Bewertung am 22.06.2020
Bewertungsnummer: 397034
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, liebe Leserinnen und Leser, welche Mechanismen Verschwörungstheoretiker nutzen, um durch ihre Theorien und Thesen das Vertrauen in eine humane Gesellschaft und in demokratische Errungenschaften und Einrichtungen zu erschüttern? Michael Butter, renommierter Wissenschaftler, Kenner und Forscher über die Herkunft und Wirkungsweise von Verschwörungstheorien, leistet mit seinem Buch "Nichts ist, wie es scheint" diesbezüglich Aufklärungsarbeit: Ein wichtiges Buch gerade in diesen Zeiten!

Tolles Buch - Gut für Demokratie

Bewertung aus Reutlingen am 19.11.2018

Bewertungsnummer: 1148608

Bewertet: eBook (ePUB)

Wir alle haben diesen einen Bekannten, der weiß, wer wirklich die Welt regiert und dich mit Beweisen für eine Verschwörung bombardiert. Ich hatte viele unproduktive Gespräche, in denen die Person gegen offizielle Version von 9/11 argumentierte oder mich von der Existenz von Freimaurern zu überzeugen versuchte. Ich konnte nicht akzeptieren, dass "nichts ist wie es scheint", dass "alles ist geplant" und "miteinander verbunden". Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, kann ich immer noch kein Argument mit einem Verschwörungstheoretiker gewinnen, aber ich habe ein besseres Verständnis dafür, warum Menschen entweder Verschwörungstheorien glauben oder sie aktiv fördern. Wenn man diese Theorien akzeptiert, hat die Welt plötzlich ein Versprechen und wird tolerierbarer und strukturierter. Es gibt immer jemanden, der für das Unglück des Lebens verantwortlich ist und gegen wen man einen sinnvollen Kampf führen kann; es ist nie zu spät, die Dinge wieder auf Kurs zu bringen, und man kann sich im Vergleich zu "Schlafschäfe", die nichts von der Verschwörung ahnen, besonders fühlen. Wenn solche "Schlafschäfe" wie ich, diese Argumentation ablehnen, kann ein Verschwörungstheoretiker Gleichgesinnte im Internet finden und seine Ideen verstärken, was es so aussehen lässt als gäbe es mehr Verschwörungstheorien denn je, aber wie das Buch sagt, sind sie mit dem Aufstieg des Internets nur sichtbarer geworden. Dies ist ein erster Versuch, das Phänomen der Verschwörungstheorie zu erklären, und es ist absolut notwendig, wenn einige öffentlichen Personen aktiv auf das Bedürfnis der Menschen nach einer einfachen Erklärung der komplexen Probleme eingehen. Es ist ein gründlich recherchiertes Buch mit vielen Beispielen von Verschwörungstheorien aus Vergangenheit und Gegenwart, und es liegt in unserer Verantwortung, es zu lesen.

Tolles Buch - Gut für Demokratie

Bewertung aus Reutlingen am 19.11.2018
Bewertungsnummer: 1148608
Bewertet: eBook (ePUB)

Wir alle haben diesen einen Bekannten, der weiß, wer wirklich die Welt regiert und dich mit Beweisen für eine Verschwörung bombardiert. Ich hatte viele unproduktive Gespräche, in denen die Person gegen offizielle Version von 9/11 argumentierte oder mich von der Existenz von Freimaurern zu überzeugen versuchte. Ich konnte nicht akzeptieren, dass "nichts ist wie es scheint", dass "alles ist geplant" und "miteinander verbunden". Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, kann ich immer noch kein Argument mit einem Verschwörungstheoretiker gewinnen, aber ich habe ein besseres Verständnis dafür, warum Menschen entweder Verschwörungstheorien glauben oder sie aktiv fördern. Wenn man diese Theorien akzeptiert, hat die Welt plötzlich ein Versprechen und wird tolerierbarer und strukturierter. Es gibt immer jemanden, der für das Unglück des Lebens verantwortlich ist und gegen wen man einen sinnvollen Kampf führen kann; es ist nie zu spät, die Dinge wieder auf Kurs zu bringen, und man kann sich im Vergleich zu "Schlafschäfe", die nichts von der Verschwörung ahnen, besonders fühlen. Wenn solche "Schlafschäfe" wie ich, diese Argumentation ablehnen, kann ein Verschwörungstheoretiker Gleichgesinnte im Internet finden und seine Ideen verstärken, was es so aussehen lässt als gäbe es mehr Verschwörungstheorien denn je, aber wie das Buch sagt, sind sie mit dem Aufstieg des Internets nur sichtbarer geworden. Dies ist ein erster Versuch, das Phänomen der Verschwörungstheorie zu erklären, und es ist absolut notwendig, wenn einige öffentlichen Personen aktiv auf das Bedürfnis der Menschen nach einer einfachen Erklärung der komplexen Probleme eingehen. Es ist ein gründlich recherchiertes Buch mit vielen Beispielen von Verschwörungstheorien aus Vergangenheit und Gegenwart, und es liegt in unserer Verantwortung, es zu lesen.

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»Nichts ist, wie es scheint«

von Michael Butter

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Tobias Groß

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

Zum Portrait

5/5

Ein Standardwerk über den Glauben daran, dass dunkle Mächte die Welt beherrschen. Angeblich.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deutschland 2020. Wer hätte gedacht, dass eine weltweite Pandemie dazu führt, dass Verschwörungstheorien eine Blüte erleben, wie sie wohl niemand vorhergesehen hat. Doch nicht nur die sogenannten 'Hygiene-Demos' haben uns gezeigt, wie sehr sich große Teile der Bevölkerung eine eigene Realität geschaffen haben und hinter allem staatlich-institutionellen Handeln die große Verschwörung wittern. Dass das nicht so ist, zeigt uns Michael Butters bereits 2018 erschienes Buch »Nichts ist, wie es scheint«. Dem Tübinger Amerikanistikprofessor ist ein umfassendes und seriöses Sachbuch über Verschwörungstheorien, konspiratives Denken und allerlei Mythen gelungen. Wissenschaftlich, jedoch für alle verständlich und nachvollziehbar, analysiert er pointiert und anhand zahlreicher Beispiele aus dem europäischen und angloamerikanischen Raum, wie diese Theorie argumentieren, welche Funktion sie besitzen und wer besonders empfänglich für diese Art von Denken ist. Zudem zeigt er auf, warum Verschwörungstheorien seit jeher eine Gefahr für die Demokratie waren und sind. Butter geht dabei frei von Vorurteilen vor, denn »Nichts ist, wie es scheint« ist weder verachtend, noch wertend gegenüber Anhänger*innen derartiger Theorien. Unaufgeregt und objektiv reflektiert er deren Entwicklung und versucht zu verstehen – jedoch nicht, ohne kritisch zu hinterfragen, warum der Verschwörungsglaube zurzeit einen beachtlichen Aufschwung erlebt. All diese Aspekte machen Butters Buch so lesenswert. Und so unglaublich wichtig. »Nichts ist, wie es scheint« hat deshalb das Potenzial zum Standardwerk über Verschwörungstheorien und -mythen zu werden.
  • Tobias Groß
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Standardwerk über den Glauben daran, dass dunkle Mächte die Welt beherrschen. Angeblich.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deutschland 2020. Wer hätte gedacht, dass eine weltweite Pandemie dazu führt, dass Verschwörungstheorien eine Blüte erleben, wie sie wohl niemand vorhergesehen hat. Doch nicht nur die sogenannten 'Hygiene-Demos' haben uns gezeigt, wie sehr sich große Teile der Bevölkerung eine eigene Realität geschaffen haben und hinter allem staatlich-institutionellen Handeln die große Verschwörung wittern. Dass das nicht so ist, zeigt uns Michael Butters bereits 2018 erschienes Buch »Nichts ist, wie es scheint«. Dem Tübinger Amerikanistikprofessor ist ein umfassendes und seriöses Sachbuch über Verschwörungstheorien, konspiratives Denken und allerlei Mythen gelungen. Wissenschaftlich, jedoch für alle verständlich und nachvollziehbar, analysiert er pointiert und anhand zahlreicher Beispiele aus dem europäischen und angloamerikanischen Raum, wie diese Theorie argumentieren, welche Funktion sie besitzen und wer besonders empfänglich für diese Art von Denken ist. Zudem zeigt er auf, warum Verschwörungstheorien seit jeher eine Gefahr für die Demokratie waren und sind. Butter geht dabei frei von Vorurteilen vor, denn »Nichts ist, wie es scheint« ist weder verachtend, noch wertend gegenüber Anhänger*innen derartiger Theorien. Unaufgeregt und objektiv reflektiert er deren Entwicklung und versucht zu verstehen – jedoch nicht, ohne kritisch zu hinterfragen, warum der Verschwörungsglaube zurzeit einen beachtlichen Aufschwung erlebt. All diese Aspekte machen Butters Buch so lesenswert. Und so unglaublich wichtig. »Nichts ist, wie es scheint« hat deshalb das Potenzial zum Standardwerk über Verschwörungstheorien und -mythen zu werden.

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Claudius Kaboth

Thalia Mannheim – Planken

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5/5

Scheibenerde und Illuminaten

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Verschwörungstheorien wie Fake News beeinflussen in ungeahnter Form die politische Landschaft des neuen Milleniums. Deswegen ist es so wichtig, diesen Prozessen auch wissenschaftlich zu begegnen. Michael Butter leitet ein Forschungsprojekt über Verschwörungstheorien und hat mit 'Nichts ist, wie es scheint' eine Art Standardwerk geschrieben. Was haben Verschwörungstheorien gemeinsam, wie unterscheiden sie sich von tatsächlichen Verschwörungen, wie sind ihre historischen Entwicklungen, welche Wirkung und welche verschiedenen Typen gibt es und wie kann man sie entkräften? Butter schreibt klar und verständlich, mit leicht akademischem Gestus, dankeswerter Weise sehr unaufgeregt über ein aufregendes Zeichen unserer überhitzten Zeit. 'Insofern ist es tatsächlich ein weiteres Charakteristikum von Verschwörungstheorien, dass sie nicht stimmen'(S.44).
  • Claudius Kaboth
  • Buchhändler/-in

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5/5

Scheibenerde und Illuminaten

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Verschwörungstheorien wie Fake News beeinflussen in ungeahnter Form die politische Landschaft des neuen Milleniums. Deswegen ist es so wichtig, diesen Prozessen auch wissenschaftlich zu begegnen. Michael Butter leitet ein Forschungsprojekt über Verschwörungstheorien und hat mit 'Nichts ist, wie es scheint' eine Art Standardwerk geschrieben. Was haben Verschwörungstheorien gemeinsam, wie unterscheiden sie sich von tatsächlichen Verschwörungen, wie sind ihre historischen Entwicklungen, welche Wirkung und welche verschiedenen Typen gibt es und wie kann man sie entkräften? Butter schreibt klar und verständlich, mit leicht akademischem Gestus, dankeswerter Weise sehr unaufgeregt über ein aufregendes Zeichen unserer überhitzten Zeit. 'Insofern ist es tatsächlich ein weiteres Charakteristikum von Verschwörungstheorien, dass sie nicht stimmen'(S.44).

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»Nichts ist, wie es scheint«

von Michael Butter

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