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Der vergessliche Riese

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,4/2,2 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002278847

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Aus David Wagners Autofiktion spricht große Zärtlichkeit, sensible Komik und tiefe Weisheit. ("Bayerischer Buchpreis")
Die stille Komik dieses Vaterromans ist genauso groß wie seine stille Tragik. (...) meisterlich. ("Zeit Literaturbeilage")
Zu Tränen rührend, aber auch voller Humor und Lebensfreude (...), ein Buch der Erinnerung, das aus ständigem Vergessen entsteht. ("Welt am Sonntag")
Nach seinem überwältigend intensiven Selbsterrettungsbuch „Leben“, in dem er den eigenen Grenzgang zwischen Leben und Tod nach einer Lebertransplantation protokollierte, hat David Wagner nun ein Vaterporträt geschrieben. (...) Ein bewegendes Buch. ("Badische Zeitung")
Was tief berührt, ist die Zärtlichkeit, mit der David Wagner diese Vaterfigur erschafft. Jeder Satz, den er diesem Mann in den Mund legt, sprüht vor Schalk, Lebenslust und Klugheit. (...) Große Dialog-Kunst. (...) ein feinsinniges Buch über das Erzählen gegen das Vergessen. ("Aargauer Zeitung")
"Der vergessliche Riese" ist ein unvergesslicher Held. (...) Das ebenso schlichte wie berührende Buch sagt mehr über das Leben aus als alle Statistiken und Zahlen. Es erinnert an das Kostbarste: das Glück des Augenblicks. (...) ein großes Buch des langsamen Abschieds. ("Buchkultur")
Das Abschiednehmen als Gelegenheit, sich wirklich kennenzulernen und nahezukommen: Diese gegenläufige Bewegung ist es, die David Wagners Buch bei aller Leichtigkeit ein schmerzlich-schönes Gewicht verleiht. ("taz")
David Wagner erweist sich einmal mehr als Meister der Zwischentöne. (...) Eine ergreifende Liebeserklärung an seinen demenzkranken Vater. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Eine bezaubernde Annäherung an elterliche Demenz und die Verantwortlichkeiten, die mit dieser Erkrankung auf die Kinder übergehen. David Wagner zeigt, wie wertvoll die Auseinandersetzung mit entschwindenden Alten auch für die Jungen bleibt. ("RBB Inforadio "Quergelesen"")
(Ein) raffiniert erzähltes, in Erinnerungsfragmenten dargebotenes Großfamilienpanorama über drei Generationen. (...) "Der vergessliche Riese" ist mehr als nur die beeindruckende Darstellung einer Demenzerkrankung. ("SWR 2 "Lesenswert"")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,4/2,2 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002278847

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Wagner zeigt die fortschreitende...

Bewertung am 10.12.2019

Bewertungsnummer: 486995

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wagner zeigt die fortschreitende Demenzerkrankung seines Vaters auf sensible und einfühlsame Weise. Lesenswert!

Wagner zeigt die fortschreitende...

Bewertung am 10.12.2019
Bewertungsnummer: 486995
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wagner zeigt die fortschreitende Demenzerkrankung seines Vaters auf sensible und einfühlsame Weise. Lesenswert!

David Wagner, der für seinen Bericht...

Bewertung am 28.10.2019

Bewertungsnummer: 394393

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

David Wagner, der für seinen Bericht "Leben" den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt, erzählt in diesem Buch von der fortschreitenden Demenz seines Vaters. Eine stille, zärtliche, kluge und berührende Geschichte, die mich lang nicht losgelassen hat.

David Wagner, der für seinen Bericht...

Bewertung am 28.10.2019
Bewertungsnummer: 394393
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

David Wagner, der für seinen Bericht "Leben" den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt, erzählt in diesem Buch von der fortschreitenden Demenz seines Vaters. Eine stille, zärtliche, kluge und berührende Geschichte, die mich lang nicht losgelassen hat.

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Der vergessliche Riese

von David Wagner

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Kathrin Roßmann

Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

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5/5

Autobiographischer Bericht über...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autobiographischer Bericht über eine Vater-Sohn-Beziehung. Vor bald 20 Jahren entfremden sich die beiden, jetzt bringt sie die Demenz des Vaters wieder näher. Beharrliches Beschreiben von immer wiederkehrenden Sätzen des Vaters, poetisch stark! Für alle mit dementen Angehörigen!
  • Kathrin Roßmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Autobiographischer Bericht über...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autobiographischer Bericht über eine Vater-Sohn-Beziehung. Vor bald 20 Jahren entfremden sich die beiden, jetzt bringt sie die Demenz des Vaters wieder näher. Beharrliches Beschreiben von immer wiederkehrenden Sätzen des Vaters, poetisch stark! Für alle mit dementen Angehörigen!

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Sophie Weigand

Thalia Lübeck – Citti Park

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4/5

Ein berührender Roman über das Vergessen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was bleibt, wenn das Gedächtnis langsam zerfällt? Wenn wir vergessen, wer wir einmal waren und mit wem, warum und wieso? David Wagner schildert in "Der vergessliche Riese" die fortschreitende Demenz seines Vaters. Ähnlich wie bereits in Leben orientiert sich der Text an autobiographischen Eckpunkten: Der Ich-Erzähler ist wie Wagner in Andernach geboren, beide leben sie in Berlin und schreiben, beide haben sie eine Tochter. Episodisch gegliedert erzählt Wagner von Besuchen bei seinem Vater und dessen Schwierigkeiten, sich in Zeit und Welt zu orientieren. Immer wieder führen die beiden fast wortgleiche Gespräche: über das Auto, das der Vater mal fuhr oder seine Frauen, die ihm “alle wegsterben”. Oft fahren die beiden los und nur kurz danach fragt der Vater bereits, wohin sie fahren oder woher sie kommen. Die Zeit schrumpft zusammen auf den Moment, das Jetzt und Hier. Mit ungemein berührender Empathie beschreibt David Wagner Situationen, die einerseits tieftraurig, andererseits aber auch Anlass sind, einander näherzukommen. War der Vater früher ein Riese – kräftig und bestimmt, aber eben auch eher auf Distanz -, verändert die Situation nun die Rollen und schafft einen Zugang, wo vorher lange keiner war. “Freund”, nennt der Vater seinen Sohn. Wenig ist übrig vom früheren Machtgefälle und tatsächlich liest sich Wagners Text streckenweise nicht wie eine Vater-Sohn-Geschichte, sondern deutlich universeller. Zwischen all dem Verlust von Gedächtnis und Kohärenz glänzen immer wieder Dialoge über das Leben und alles Absurde darin. Trotz aller ernsten Hintergründe gelingt es Wagner, leicht zu erzählen, mit Humor und ja, Achtsamkeit. Momente, in denen die Geduld am Ende ist oder die Kraft zur Neige geht, erzählt der Roman allenfalls andeutungsweise, auch wenn man ahnt, dass es sie wohl gegeben haben muss. Die Ausflüge mit und Besuche bei seinem Vater wirken entschleunigend, die Schilderungen sind vor allem geprägt von Warmherzigkeit und Offenheit einem Menschen gegenüber, den man zu kennen glaubte – und jetzt vielleicht noch einmal ganz neu kennenlernt. Ein ruhiges, sehr empfehlenswertes Buch.
  • Sophie Weigand
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein berührender Roman über das Vergessen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was bleibt, wenn das Gedächtnis langsam zerfällt? Wenn wir vergessen, wer wir einmal waren und mit wem, warum und wieso? David Wagner schildert in "Der vergessliche Riese" die fortschreitende Demenz seines Vaters. Ähnlich wie bereits in Leben orientiert sich der Text an autobiographischen Eckpunkten: Der Ich-Erzähler ist wie Wagner in Andernach geboren, beide leben sie in Berlin und schreiben, beide haben sie eine Tochter. Episodisch gegliedert erzählt Wagner von Besuchen bei seinem Vater und dessen Schwierigkeiten, sich in Zeit und Welt zu orientieren. Immer wieder führen die beiden fast wortgleiche Gespräche: über das Auto, das der Vater mal fuhr oder seine Frauen, die ihm “alle wegsterben”. Oft fahren die beiden los und nur kurz danach fragt der Vater bereits, wohin sie fahren oder woher sie kommen. Die Zeit schrumpft zusammen auf den Moment, das Jetzt und Hier. Mit ungemein berührender Empathie beschreibt David Wagner Situationen, die einerseits tieftraurig, andererseits aber auch Anlass sind, einander näherzukommen. War der Vater früher ein Riese – kräftig und bestimmt, aber eben auch eher auf Distanz -, verändert die Situation nun die Rollen und schafft einen Zugang, wo vorher lange keiner war. “Freund”, nennt der Vater seinen Sohn. Wenig ist übrig vom früheren Machtgefälle und tatsächlich liest sich Wagners Text streckenweise nicht wie eine Vater-Sohn-Geschichte, sondern deutlich universeller. Zwischen all dem Verlust von Gedächtnis und Kohärenz glänzen immer wieder Dialoge über das Leben und alles Absurde darin. Trotz aller ernsten Hintergründe gelingt es Wagner, leicht zu erzählen, mit Humor und ja, Achtsamkeit. Momente, in denen die Geduld am Ende ist oder die Kraft zur Neige geht, erzählt der Roman allenfalls andeutungsweise, auch wenn man ahnt, dass es sie wohl gegeben haben muss. Die Ausflüge mit und Besuche bei seinem Vater wirken entschleunigend, die Schilderungen sind vor allem geprägt von Warmherzigkeit und Offenheit einem Menschen gegenüber, den man zu kennen glaubte – und jetzt vielleicht noch einmal ganz neu kennenlernt. Ein ruhiges, sehr empfehlenswertes Buch.

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