Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Es war einmal in Oxford ...
Die einzigen Liebesgeschichten, die für Brielle zählen, sind die in den Märchen, denen sie sich in ihrer Doktorarbeit in Oxford widmet. Sie meidet jede Ablenkung von ihrer Promotion, insbesondere Coben Bronte. Coben ist beliebt, von sich selbst überzeugt und der Doktorand, mit dem sich Brielle einen Bibliothekstisch teilt - und sonst nichts. Bis sie dringend Geld benötigt und mit Coben um die Leitung eines Seminars konkurriert. Als aus dem Wettstreit plötzlich ein unerwarteter Deal wird, lernen die beiden neue Seiten aneinander kennen und kommen sich immer näher. Doch so sehr Brielle Coben auch vertrauen will, sie weiß nur zu gut: Ein Happy End gibt es nur im Märchen. Oder?
Der emotionale Auftakt der New-Adult-Reihe Oxford Academics über zwei Rivalen an der University of Oxford
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Das Cover:
Das Cover von Footnotes of Fairytales ist einfach wunderschön. Der florale, märchenhafte Look passt perfekt zu der Geschichte und vermittelt schon vor dem Lesen dieses Gefühl von etwas Besonderes.
Meine Meinung:
Ich glaube, ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem der Titel so gut zum Inhalt passt. Footnotes of Fairytales verbindet Oxford, Literatur, Märchen und Romance auf eine Art, die sich für mich unglaublich stimmig angefühlt hat.
Im Mittelpunkt steht Brielle, die in Oxford über Märchen promoviert. Für sie sind Märchen nicht einfach nur schöne Geschichten, sondern etwas, mit dem sie sich intensiv beschäftigt und das ihre Sicht auf Liebe und Happy Ends geprägt hat. Gleichzeitig hält sie sich von Ablenkungen lieber fern und konzentriert sich auf ihre Promotion. Vor allem Coben Bronte versucht sie möglichst aus ihrem Leben herauszuhalten. Was natürlich ungefähr so gut funktioniert, wie man bei einem Rivals-to-Lovers-Roman erwarten würde.
Brielle war für mich eine ganz besondere Protagonistin. Sie ist intelligent, loyal und empathisch, aber gleichzeitig auch sehr in ihrer eigenen Welt gefangen. Ihre Liebe zu Märchen macht sie nicht naiv, sondern zeigt vielmehr, wie sehr sie sich nach einem Happy End sehnt und gleichzeitig Angst davor hat, dass das echte Leben eben nicht nach den Regeln eines Märchens funktioniert.
Coben ist zunächst der selbstbewusste, beliebte Gegenpart zu Brielle. Die beiden teilen sich einen Bibliothekstisch und konkurrieren um die Leitung eines Seminars. Aus dieser Konkurrenz entsteht schließlich ein Deal, durch den sie gezwungen sind, deutlich mehr Zeit miteinander zu verbringen. Und genau dadurch beginnt sich das Bild, das beide voneinander haben, langsam zu verändern.
Ich mochte Coben unglaublich gern, gerade weil hinter seiner selbstsicheren Fassade so viel mehr steckt. Er ist nicht einfach nur der typische charmante Rivale, sondern bekommt seine eigenen Unsicherheiten und Ängste. Je besser Brielle ihn kennenlernt, desto deutlicher wird, dass auch er mit Dingen kämpft, die man ihm zunächst überhaupt nicht ansieht.
Die Chemie zwischen den beiden hat für mich hervorragend funktioniert. Ihre Wortgefechte, die Konkurrenz und dieses langsame Annähern sind genau mein Ding. Es ist ein echter Slow Burn, bei dem man die Entwicklung der Beziehung miterlebt, anstatt dass plötzlich aus zwei Rivalen ein Paar wird.
Was das Buch für mich aber wirklich besonders macht, ist die Sprache. Merit Niemeitz schreibt unglaublich poetisch und atmosphärisch. Es gibt Formulierungen und Gedanken, bei denen ich einfach kurz innehalten musste, weil sie so schön waren. Die Märchen sind dabei nicht bloß ein hübsches Thema im Hintergrund. Sie ziehen sich durch die Geschichte und werden mit der Frage verbunden, was ein Happy End im echten Leben überhaupt bedeutet.
Und genau diese Frage fand ich großartig. Denn Brielle beschäftigt sich beruflich mit Märchen und damit mit Geschichten, in denen am Ende alles seinen Platz findet. Gleichzeitig muss sie feststellen, dass echte Menschen komplizierter sind, Beziehungen nicht nach einem festen Muster funktionieren und man sein eigenes Happy End nicht einfach aufschlagen und nachlesen kann.
Auch das Oxford-Setting hat für mich wunderbar funktioniert. Bibliotheken, Seminare, Promotionen und diese leicht elitäre akademische Atmosphäre verbinden sich mit der märchenhaften Ebene zu etwas ganz Eigenem. Es fühlt sich ruhig und fast ein bisschen verträumt an, ohne langweilig zu werden.
Dabei ist das Buch definitiv eher Charakter- und gefühlsorientiert. Große Action oder ein rasantes Tempo sollte man hier nicht erwarten. Dafür bekommt man eine Geschichte, die sich viel Zeit für ihre Figuren nimmt und ihre Entwicklung wirklich ausarbeitet.
Mein Fazit:
Für mich war Footnotes of Fairytales etwas ganz Besonderes. Märchen, Oxford, eine wunderschöne Slow-Burn-Romance und zwei Charaktere, die mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen sind.
Vor allem Merit Niemeitz’ poetischer Schreibstil und die Frage, was ein Happy End außerhalb eines Märchens eigentlich bedeutet, haben mich nachhaltig begeistert.
Eine wunderschöne, atmosphärische und emotionale Romance, die für mich ganz klar ein Highlight war.
Bewertung
5/5
21.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Wundervolle Geschichte mit Tiefgang
Brielle und Coben sind Doktoranden in Oxford und könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Brielle sich ganz ihrer Promotion über Märchen widmet, ist Coben selbstbewusst, beliebt und ausgerechnet derjenige, mit dem sie sich einen Bibliothekstisch teilen muss. Als Brielle dringend Geld benötigt und die beiden um die Leitung eines Seminars konkurrieren, führt ein unerwarteter Deal dazu, dass sie sich näherkommen. Doch Brielle glaubt schon lange nicht mehr an Happy Ends und trägt einige Ängste mit sich herum, die es ihr schwer machen, Coben wirklich zu vertrauen.
Brielle und Coben haben mir besonders deshalb gefallen, weil sie nicht perfekt sind. Beide haben echte Schwächen, Ängste und Entscheidungen, die nicht immer nachvollziehbar oder sympathisch sind. Genau dadurch wirken sie unglaublich menschlich. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam und glaubwürdig. Zwischen Rivalität, gegenseitigem Herausfordern und vorsichtigem Vertrauen entsteht eine Dynamik, die mir richtig gut gefallen hat.
Merit Niemeitz hat für mich eine ganz besondere Art zu schreiben. Ihre Sprache ist poetisch, atmosphärisch und voller wunderschöner Bilder. Sie nimmt Wörter auseinander, gibt ihnen neue Bedeutungen und schafft damit eine ganz eigene Magie. Gerade die Verbindung aus Märchen, Literatur und dem Oxford-Setting hat eine unglaublich schöne Atmosphäre erzeugt.
Dabei geht es nicht nur um romantische Märchenvorstellungen, sondern auch um die Frage, was ein Happy End im echten Leben eigentlich bedeutet. Diese Gedanken begleiten die Geschichte und haben bei mir auch nach dem Lesen noch nachgewirkt.
Footnotes of Fairytales hat mich emotional ziemlich erwischt. Es geht um die Angst, nicht genug zu sein, um Verlust, Selbstzweifel und darum, wieder Vertrauen in sich selbst und andere zu finden. Die Dynamik zwischen Brielle und Coben fühlt sich dabei wie ein kleines Hoffnungslicht an. Besonders schön fand ich, dass ihre Probleme nicht nach wenigen Seiten einfach verschwinden. Beide müssen sich ihren Ängsten stellen und lernen, einander wirklich zu sehen. Genau dieses langsame Annähern hat für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht. Allerdings sollte man wissen, dass die Handlung eher ruhig erzählt wird. Wer viel Action oder ein hohes Tempo erwartet, könnte zwischendurch das Gefühl bekommen, dass sich die Geschichte etwas zieht. Für mich hat der atmosphärische und charakterzentrierte Ansatz aber gut funktioniert.
Fazit
Für mich ist Footnotes of Fairytales ein ganz besonderes Buch. Es ist eine leise, tiefgehende Romance über Märchen, Erwartungen, Ängste und die Suche nach dem eigenen Happy End. Vor allem die wunderschöne Sprache und die authentischen Charaktere haben mich überzeugt. 4,5 von 5 Sternen
Zwischenzeilenundgefuehlen
5/5
20.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Märchenhaft-Magisch
In Footnotes of Fairytales wird man begrüßt von Tiefengefühlen, die Teile von sich selbst durch Wachstum und Verständnis zum Leuchten zu bringen. Es geht um die Angst nicht genug zu sein, zu Verlieren, Angst den Anschluss zu verlieren, weil man einen Leuchtfunken in sich verloren hat, der alle Selbstsicherheit, all den Glauben an das Gute gelöscht hat. In all dieser Unsicherheit ist die Dynamik zwischen Brielle und Coben wie ein Hoffnungslicht, das ein bisschen Wärme in jeden kalten Wind inkludiert, der Alltagsstolpern verursacht. Wie sie sich zunächst das Leben nicht unbedingt leichter machen, dann aber Gedankengewichte übernehmen wollen, hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war schlicht gesagt einfach schön. Das gegenseitige Sehen der Figuren, zu warten, sich trauen und sich der Angst stellen waren Erfahrungspflaster fürs Herz. Nicht zu leugnen waren jedoch auch die Daseinsschattierungen, die sowohl Coben als auch Brielle umgeben, ein Gefühlskleber, der nie ganz abgeht, der aber ein so reales Gefühl auslöst, das man sich nur so in der Geschichte fallen lässt. All das wird umgeben von Sprachschätzen mit denen Merit Niemeitz für eine ganz eigene Märchenmagie sorgt. Zwischen Tiefentrauer, Feuerdinken und Sternsplittern habe ich mich in die Figuren verliebt, ihre Herzhochs gefühlt und die schönste Sonnenuntergangssymphonie gelesen, die man sich in dem malerischen Setting Oxfords vorstellen kann. Ihre Perspektivenpoesie wird mich einfach für immer sprachlos machen.
Fazit:
Merit Niemeitz' Bücher werden für mich immer etwas besonderes bleiben; weil sie tiefgehend ehrlich, aufmerksam wertschätzed und real emotionsauslösend sind. Die Autorin erzählt ihre Geschichten in so vielen Facetten, das ich mich nicht nur wieder in den Verlauf, sondern vor allem die nahbaren Figuren und das Zusammenspiel verliebt habe. Footnotes of Fairytales ist ein Highlight in sich und ich freue mich sehr auf den zweiten Band!
Bewertung
5/5
20.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Es war einmal ein Buch voller Wortmagie
Ich habe schon andere Bücher von der Autorin gelesen und ihre Art zu schreiben geliebt. In diesem Buch kommt diese ganz eigene Wortmagie in meinen Augen noch ein bisschen besser zur Geltung und gibt dem Buch etwas so Besonderes, dass ich mich abends zwingen musste mit dem Lesen aufzuhören, als mir meine Augen zufielen, weil ich keinen Satz des Buches auch nur irgendwie verschlafen wollte.
Charaktere, die echte Schwächen haben und keine, die nur getarnte Stärken sind, finde ich immer interessant. Nicht jede Tat ist wahnsinnig durchdacht oder sympathisch, doch genau das lässt die Charaktere für mich so echt erscheinen. Die Nebencharaktere sind alle einzigartig und bleiben einem im Gedächtnis. Ich weiß gar nicht wen ich besonders liebgewonnen habe, aber ich bin ehrlich: am liebsten würde ich noch Bücher über so manch anderen Charakter lesen.
Mir gefiel es, dass zwischen den beiden Protagonisten echte Probleme standen, die nicht nach wenigen Seiten aufgelöst oder so künstlich aufgebauscht worden waren, dass man nur noch mit den Augen rollen wollte. Und wie authentisch baute sich die Beziehung zwischen ihnen auf?
Und weil es wirklich einen eigenen Absatz verdient: Die Art der Autorin zu schreiben ist einzigartig, schön, wundervoll, so lesenswert und zum Nachdenken anregend, dass ich jedem wünsche einmal ein Buch von ihr lesen zu dürfen. Sie nimmt Wörter auseinander, lässt sie hinterfragen und gibt ihnen auf geschickte Weise eine andere Wirkung. Meine erste Tat heute Morgen? Direkt Band 2 vorbestellen.
Bewertung
aus Hamburg
5/5
19.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Märchen und Realität – eine wunderschöne Romance mit ganz besonderem Zauber
„Footnotes of Fairytales“ von Merit Niemeitz hat mich vor allem deshalb begeistert, weil dieses Buch für mich weit mehr ist, als eine klassische Liebesgeschichte. Es verbindet eine besondere Atmosphäre mit einer Romance, die sich Zeit für ihre Figuren nimmt, und stellt gleichzeitig die Frage, was ein Happy End eigentlich bedeutet, wenn man nicht mehr in einem Märchen lebt.
Schon die Grundidee rund um Märchen hat mich sehr angesprochen, denn ich liebe Märchen seit meiner Kindheit. Die Märchen sind hier nicht einfach nur ein hübsches Extra, sondern werden zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte und ihrer Figuren. Sie stehen für Vorstellungen von Liebe, Schicksal, Erwartungen und die Hoffnung darauf, dass am Ende alles gut wird. Gleichzeitig zeigt das Buch, dass das echte Leben wesentlich komplizierter ist. Gerade dieser Gegensatz hat mir unglaublich gut gefallen.
Ich fand es spannend, wie Merit Niemeitz das Märchenthema mit einer modernen Geschichte verbindet. Beim Lesen entsteht immer wieder der Gedanke, dass wir viele Vorstellungen von Liebe bereits seit unserer Kindheit mit Geschichten verbinden. Wir kennen die großen Gefühle, die scheinbar schicksalhaften Begegnungen und das Versprechen, dass irgendwann das perfekte Ende wartet. Doch was passiert, wenn man selbst nicht daran glaubt?
Genau hier bekommt das Märchenmotiv für mich eine emotionale Bedeutung. Es geht nicht nur darum, bekannte Elemente aufzugreifen, sondern darum, die Vorstellungen dahinter zu hinterfragen. Was ist Liebe tatsächlich? Muss eine Beziehung perfekt sein? Muss ein Happy End genauso aussehen wie in einem Märchen? Und wie viel Mut braucht es, sich auf einen anderen Menschen einzulassen, wenn man eigentlich gelernt hat, sich selbst zu schützen?
Diese Fragen begleiten die Geschichte und haben bei mir auch nach dem Lesen noch nachgewirkt.
Brielle ist für mich eine Figur, die gerade deshalb interessant ist, weil sie nicht einfach nur sympathisch sein muss. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen, Ziele und Unsicherheiten und wirkt dadurch menschlich.
Sie wird nicht plötzlich zu einem vollkommen anderen Menschen, nur weil Gefühle ins Spiel kommen. Vielmehr merkt man nach und nach, wie bestimmte Begegnungen und Erfahrungen ihre Sichtweisen verändern. Dabei spielt auch ihre Beschäftigung mit Märchen eine interessante Rolle. Sie kann Geschichten analysieren und ihre Bedeutung hinterfragen – aber bei ihren eigenen Gefühlen wird vieles plötzlich wesentlich schwieriger.
Auch Coben hat mir sehr gut gefallen, gerade weil er nicht nur als romantischer Gegenpart funktioniert. Zu Beginn prallen zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander. Zwischen Brielle und ihm entsteht eine Dynamik, die immer wieder für Spannung sorgt. Man merkt schnell, dass sie sich gegenseitig herausfordern. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto stärker verändert sich ihre Wahrnehmung voneinander.
Ich mochte die kleinen Veränderungen zwischen den beiden besonders. Die Art, wie sich Gespräche verändern, wie sie einander besser verstehen und wie aus dem anfänglichen Gegeneinander langsam ein Miteinander entsteht. Die Gefühle wirken dadurch nicht wie etwas, das einfach behauptet wird. Man kann ihre Entwicklung nachvollziehen.
Was ich an dem Buch besonders schön finde, ist, dass die Liebesgeschichte und das Märchenthema miteinander verbunden sind.
Man beginnt automatisch darüber nachzudenken, ob ein Happy End wirklich bedeutet, dass danach für immer alles perfekt ist. Vielleicht besteht ein Happy End vielmehr darin, den Menschen zu finden, bei dem man sich traut, ehrlich zu sein. Vielleicht bedeutet es, sich trotz Angst auf etwas einzulassen.
Der Schreibstil von Merit Niemeitz hat für mich sehr gut zu dieser Geschichte gepasst. Er ist atmosphärisch und emotional, ohne dass die Gefühle für mich künstlich aufgesetzt wirkten. Besonders schön fand ich, wie viel Raum die Gedanken und Empfindungen der Figuren bekommen. Die Geschichte lebt nicht davon, dass ständig etwas Spektakuläres passieren muss. Vieles entsteht durch Gespräche, Begegnungen, Beobachtungen und die allmähliche Veränderung der Figuren.
Auch das akademische Umfeld und die Bücherwelt haben für mich wunderbar zur Geschichte gepasst. Es entsteht eine besondere Stimmung, die gleichzeitig romantisch, ruhig und ein wenig märchenhaft wirkt.
Mir hat besonders gefallen, dass Märchen nicht nur als romantische Dekoration eingesetzt werden. Die Geschichten innerhalb der Geschichte bekommen eine Bedeutung für die Figuren und ihre Sicht auf Liebe. Dadurch fühlt sich das zentrale Motiv durchdacht an.
Sehr gelungen fand ich außerdem die Entwicklung von Brielle und Coben. Beide verändern ihre Sicht aufeinander, und diese Veränderung passiert nachvollziehbar.
Ich würde „Footnotes of Fairytales“ allen empfehlen, die gerne Slow Burn und eine sich langsam entwickelnde Romance lesen,
Rivals-to-Lovers-Dynamiken mögen,
Bücher über Bücher und Märchen lieben,
eine besondere akademische Atmosphäre schätzen, Wert auf Charakterentwicklung legen und Romance mögen, bei der Gefühle und Gedanken genauso wichtig sind wie die eigentliche Liebesgeschichte.
Merit Niemeitz' wunderbarer Schreibstil hat mich einmal mehr verzaubert. Ich war so nah dran an den Figuren, an den Schauplätzen... Alles war stimmig, ich bin nur so in die Geschichte gefallen. Die Bezüge zu Märchen und den Brontës haben mir sehr gut gefallen. Einzig am Ende passierte mir zu viel auf zu wenig Seiten, aber da ich aufgrund des zweiten Bandes von einem Cliffhanger ausging, ist das zu verkraften. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Brielle und Coben weitergeht!
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