Die einzigen Liebesgeschichten, die für Brielle zählen, sind die in den Märchen, denen sie sich in ihrer Doktorarbeit in Oxford widmet. Sie meidet jede Ablenkung von ihrer Promotion, insbesondere Coben Bronte. Coben ist beliebt, von sich selbst überzeugt und der Doktorand, mit dem sich Brielle einen Bibliothekstisch teilt - und sonst nichts. Bis sie dringend Geld benötigt und mit Coben um die Leitung eines Seminars konkurriert. Als aus dem Wettstreit plötzlich ein unerwarteter Deal wird, lernen die beiden neue Seiten aneinander kennen und kommen sich immer näher. Doch so sehr Brielle Coben auch vertrauen will, sie weiß nur zu gut: Ein Happy End gibt es nur im Märchen. Oder?
Der emotionale Auftakt der New-Adult-Reihe Oxford Academics über zwei Rivalen an der University of Oxford
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Melanie
5/5
20.08.2026
eBook (ePUB)
Richtig tolles Buch
Brielle glaubt an Märchen, zumindest an die, mit denen sie sich in ihrer Doktorarbeit beschäftigt. Für echte Liebesgeschichten hat sie dagegen keine Zeit. Ihre Promotion steht an erster Stelle und Ablenkungen sind absolut unerwünscht. Ganz besonders in Form von Coben Bronte. Coben ist selbstbewusst, beliebt und ausgerechnet der Doktorand, mit dem Brielle sich einen Bibliothekstisch teilen muss. Als Brielle dringend Geld braucht und ausgerechnet mit Coben um die Leitung eines Seminars konkurriert, wird aus ihrer Rivalität plötzlich ein unerwarteter Deal. Und je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr entdecken sie Seiten aneinander, mit denen sie niemals gerechnet hätten. Aus Konkurrenz wird Nähe, aus Nähe Vertrauen und plötzlich ist da dieses gefährliche Kribbeln. Aber kann Brielle wirklich an ein Happy End glauben? Oder gehören solche Geschichten tatsächlich nur in Märchen?
Footnotes of Fairytales ist der emotionale Auftakt der Oxford Academics-Reihe und verbindet Oxford-Feeling, akademische Rivalität, Slow-Burn-Romance und ganz viel Herzklopfen.
Absolute Leseempfehlung, so toll und packend geschrieben.
Bücherdrache
4/5
05.09.2026
eBook (ePUB)
Zwischen Märchen, Oxford und großen Gefühlen
Oxford, alte Bibliotheken, Märchen und zwei Menschen, die eigentlich miteinander konkurrieren. Für mich hatte dieser Roman eine ganz besondere Atmosphäre. Obwohl es sich nicht um Fantasy handelt, fühlte sich die Märchenthematik durch die vielen Anspielungen und Geschichten manchmal beinahe magisch an.
Brielle und Coben mochte ich beide sehr. Besonders schön fand ich, wie sich ihre Beziehung langsam entwickelt und aus anfänglicher Konkurrenz immer mehr Nähe entsteht. Ihre Wortgefechte haben mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht. Coben war mir anfangs etwas zu selbstsicher, wurde mir mit jeder Seite aber sympathischer, während Brielles zurückhaltendere Art und ihre Entwicklung mir besonders gefallen haben.
Die Märchen sind dabei viel mehr als nur ein hübsches Motiv. Sie verbinden sich mit Themen wie Verlust, Vertrauen, Freundschaft und der Frage, ob das Leben tatsächlich ein Happy End bereithält.
Dazu kommt Merit Niemeitz’ besondere Sprache. Einige Stellen habe ich markiert, weil sie Gefühle so treffend eingefangen haben, dass ich sie einfach noch einmal lesen musste.
Und dann dieser Cliffhanger ... Jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es in Band 2 weitergeht.
marcello
4/5
04.09.2026
eBook (ePUB)
Märchenhaft durch und durch
Eine neue Reihe von Merit Niemeitz und sie dreht sich um Märchen, da war ich doch schon sehr aufgeregt auf „Footnotes of Fairytales“, zumal es zudem auch noch an Oxford spielt und von Promotionsstudenten handelt. Da ich dieses Jahr erst selbst erfolgreich promoviert habe, war ich doch sehr gespannt, wie es hier umgesetzt wird.
Ich fange gleich mal mit der Darstellung des akademischen Settings anfangen und kann hier eindeutig urteilen, dass es Niemeitz sehr gut gelungen ist. Ich war hier in Deutschland wesentlich freier und auch nicht an die Institution gebunden, aber zu Oxford passt es echt hervorragend und es kam gleich eine Atmosphäre rüber. Zudem ist mit den Veranstaltungen für Studierende und dann auch einzelnen Veranstaltungen die Thematik sehr konsequent umgesetzt worden. Das war hier also kein Alibi, sondern ein Auftrag. Sehr abgeholt fühlte ich mich auch durch die Gefühlswelten, die man während einer langatmigen Promotion hat. Da waren sehr vertraute Gedanken, sowohl was innere Zweifel, aber auch Etappenziele angeht, die sich wie ein riesiger Erfolg anfühlen. Was mir jetzt ein wenig gefehlt hat, das war, dass die jeweiligen Themen von Coben und Brielle für mich noch konsequenter in die Handlung hätten eingebunden werden können. Das gilt für mich mehr für Brielle, weil es bei Coben auch sehr viele Parallelen zu Brielle und ihren Freundinnen zu den Brontës gab, dementsprechend habe ich so viel wie noch nie zuvor über diese Familie erfahren. Aber gerade die Märchen sind ein so weites Feld und ich hatte oft den Eindruck, dass es mehr um Symbole geht und nicht immer genug um den Inhalt. Aber es steckte dennoch viel drin, vor allem zu früheren Versionen von beliebten Märchen, die alles waren, aber nicht kitschig-schön.
Was bei Niemeitz nie unerwähnt bleiben darf, das ist ihre Sprache und hier kann ich in etwas überleiten, was für „Footnotes of Fairytales“ super und gleichzeitig doch nicht läuft. Ich verbeuge mich erneut vor all dem, was sie da an Sprachspielen angeboten hat. Auch ihre Gabe, so viele Parallelen aufzubauen, sodass sich auch vieles wunderschön anbot. Da war dann wirklich ein Gefühl von Magie da, als ob das Schicksal aktiv eingreift, um all dies zusammenzubringen. Aber während diese herausstechende Stärke von Niemeitz meist in eine laufende Handlung geschickt eingebunden ist, so finde ich hier, dass die Autorin sich zu viel darin verloren hat. Und warum? Weil es kein Einzelband pro Paar gab, sondern weil wir einen zweiten Band zu Brielle und Coben haben werden und da ist es dann einfach zu langgezogen. Das heißt keinesfalls, dass in diesem Auftakt nichts passieren würde, aber die Handlungs-Highlights sind weit gestreut, weil dazwischen zu lange Passagen sind, in denen die Gedankenwelten der beiden Protagonisten sehr ausgiebig beleuchtet werden. Ich finde, dass der Stil der Autorin dazu nicht passt. Die „Starling Nights“-Dilogie war auch handlungsübergreifend, aber dort hat Niemeitz ihren Stil der Handlung besser untergeordnet. Hier war die Balance nicht so gut gelungen, weswegen es auch zähere Passagen gab.
Aber es ist schon schwer, diese Kritik überhaupt auszuschreiben, weil in dem Buch so viel steckt. Vor allem wieder großartige Charakterarbeit. Coben und Brielle sind beide unglaublich intensiv ausgearbeitet. Auch die kleine Welt von Brielle und Maeva ist wahrlich märchenhaft. Dazu kommt dann der Banter des Paares, sodass die Chemie auch stimmte, obwohl der Schwerpunkt mehr auf dem intellektuellen Miteinander lag. Auch die wichtigen Handlungshöhepunkte stimmten für mich alle. Da hat sich richtig etwas aufgebaut, wo man mitfiebern konnte. Vielleicht war das Ende mir etwas zu konstruiert, weil ich mir als Cliffhanger lieber etwas gewünscht hätte, was nicht so offensichtlich auf dem Silbertablett lag, aber natürlich ist es so gestaltet, dass den Abschlussband auszulassen, keine Option darstellt.
Fazit: „Footnotes of Fairytales“ hat so viel wieder anzubieten, das sucht man in anderen Büchern vergeblich. Da es hier aber handlungsübergreifend aufgebaut ist, hat sich Merit Niemeitz in ihrem schönen Sprachstil mehr austoben können, für mich etwas zu viel. Aber ich nehme hier lieber zu viel als zu wenig, weswegen ich trotz gewisser Schwächen auf den Abschluss schon sehr neugierig bin.
debookrah
4/5
31.08.2026
eBook (ePUB)
Anders als erwartet, aber ganz gut
„Footnotes of fariytales“ ist irgendwie anders als ich erwartet hätte. Ich mag das Setting total und mache Passagen im Buch fand ich literarisch schön ausgedrückt. Da habe ich mich immer mal wieder drüber gefreut. Die Geschichte fing allerdings so an, als ob ich was verpasst hätte und irgendwie hat mich das ein bisschen raus gebracht und ich konnte keine gute Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Das fand ich ein bisschen schade. Die Geschichte fand ich ganz süß, aber hat mich jetzt auch nicht umgehauen. Insgesamt fand ich das Buch ganz unterhaltsam.
Bewertung
4/5
25.08.2026
eBook (ePUB)
tiefgründig
❗ Rezensionsexemplar über Netgalley❗
Was tust du, wenn du als Doktorandin dringend mehr Geld brauchst?
Richtig, deinem Rivalen den Job abspenstig machen. Leider geht Brielles Plan aber nicht so ganz auf, sodass sie gezwungen ist, sich die Lehrstelle mit Coben zu teilen und sehr viel Zeit mit ihm zu verbringen.
️Handlung: "Jedes Märchen begann mit einem Problem." Mit diesem ersten Satz deutet Merit Niemitz nicht nur die darauffolgenden Geldsorgen von Brielle an, sondern weist auch subtil auf ihre Märchenliebe hin. Im Großen und Ganzen ist der Roman wie der typische NA Roman aufgebaut, mit viel Fobberei zwischen den Protagonisten, einem lang weggeschobenen Trauma und viel Gefühl. Rundum kann man sagen, dass ich eine seichte Story erwartet hatte und von der Tiefgründigkeit und den Gefühlen umgehauen wurde.
✨Charaktere: Brielle ist 25 promoviert in Oxford und liebt Märchen, die für die eine Zuflucht aus dem Alltag darstellen. Schon von der ersten Seite hat mir diese leicht verschobene Protagonistin, die zwischen Magie und Realismus bewegt, gefallen. Auch Coben, ihr Rivale, hat mir mit seiner Tiefgründigkeit und seiner detaillierten Auffassungsgabe, mit der er noch die kleinste Widersprüchlichkeit Brielles entschlüsseln kann, gefallen. Mein absoluter Lieblingscharakter war aber allerdings von ihrem ersten Auftritt an Maeve. Sie ist Brielles verträumte, gefühlsbetonte beste Freundin und schaffte es mit einem Blick und unglaublich sanften Worten die Wahrheit aus Brielle herauszuholen. Dabei erinnert sie mich an Luna Lovegood und das ist mein Lieblings-Harry-Potter-Charakter.
✍ Schreibstil: Merit Niemitz bedient sich einem blumigen und überraschend witzigem Schreibstil, der immer wieder Märchen Anekdoten mit einwebt: "Dann brauchte ich Dornröschens Spindel oder Schneewittchens Kamm, irgendetwas, das mich in einen ewigen Schlaf fallen ließ."
️Setting: Oxford als die englische Uni, passt zum Academia Setting, untermauert Brielles Strebsamkeit und ist so detailliert beschrieben, dass man denkt, man wäre da. Zudem ist es eine Hommage an die Brontë-Schwestern, wie Brielles es selbst beschreibt: "Wenn der Himmel einen graublauen, taubenblauen Filter über die Stadt legte, hatte sie besonders viel von den Schauplätzen der bekanntesten Werke der Brontë-Schwestern. Alte, düstere Gemäuer, rau wirkende Naturkleckse und dieses Gefühl, bei jedem Schritt Geschichte einzuatmen."
Tropes: Academic rivals to lovers, Slow Burn, forced proximity
❗Fazit: Alles in allen hat mir das Buch gut gefallen. Besonders der Schreibstil und die Eigenarten der Protagonisten haben mir zugesagt. Allerdings ist es in recht dickes Buch, in dem die Liebesgeschichte sich wirklich sehr langsam entwickelt. Das Ende ist packend und hinterlässt Neugier auf den zweiten Teil.
Merit Niemeitz' wunderbarer Schreibstil hat mich einmal mehr verzaubert. Ich war so nah dran an den Figuren, an den Schauplätzen... Alles war stimmig, ich bin nur so in die Geschichte gefallen. Die Bezüge zu Märchen und den Brontës haben mir sehr gut gefallen. Einzig am Ende passierte mir zu viel auf zu wenig Seiten, aber da ich aufgrund des zweiten Bandes von einem Cliffhanger ausging, ist das zu verkraften. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Brielle und Coben weitergeht!
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