Eine Welt. Kein Turmbau zu Babel Eine kritische Philosophie der Geschichte vom Jagen und Sammeln bis zum Wettrennen der Nationen
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
29,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
24.11.2025
Verlag
IbidemSeitenzahl
300
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,7 cm
Gewicht
391 g
Farbe
Graublau
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95538-045-8
Die zwölf Hauptthesen des Buches
1 Ein universales Gewissen lässt sich von den Jägern und Sammlern bis in unsere Zeit nachweisen.
2 Der Ursprung sozialen Friedens ist derselbe wie für den Krieg - erst die Etablierung verbindlicher Regeln macht Menschen berechenbar füreinander. Die Andersartigkeit dieser Regeln in jeder Kultur führt aber zwangsläufig zu gegenseitiger Unberechenbarkeit und zu Kriegen.
3 Die beiden Triebkräfte der Geschichte sind das universale Gewissen und der Zufall der Erfindungen, die alle sozialen Verfestigungen aufreißen und sie neugestalten. Die vier Zeitenbrüche: Homo Loquens (Spracherwerb), Homo Domesticus (Ackerbau), Homo Technologicus (Industrielle Revolution) und Homo Deus sive Diabolus (Postfossile Zivilisation) sind alle aus unvorhersehbaren Erfindungen hervorgegangen.
4 Vor etwa zwölftausend Jahren trat mit dem zweiten Zeitenbruch die agrarische Abhängigkeitsformel in Kraft, welche in sämtlichen Massenkulturen die Unterjochung der Nahrung produzierenden Mehrheit (mindestens 80% der Bevölkerung) bewirkte.
5 Üblicherweise wird der Kapitalismus als das wesentliche Kennzeichen der neuen mit der Industriellen Revolution einsetzenden Epoche gesehen, er ist aber nur Teilaspekt einer umfassenden „Privatisierung von Macht“.
6 Der vielgeschmähte Wettbewerb ist eine Voraussetzung für die Gleichheit der Chancen. Hierarchische Gesellschaften und Diktaturen unterdrücken den Wettbewerb. Doch nur der gebändigte Wettbewerb dient dem Menschen.
7 Lange vor Marx wurde die klassenlose Gesellschaft von der Aufklärung gefordert. Sie sollte alle erblichen Privilegien abschaffen und diese vollständig durch individuelles Wissen und Können ersetzen sollte. Dieses Ziel wurde aber nur teilweise erreicht.
8 So begünstigt etwa der Mechanismus der Zinsen die Reichen und Superreichen unabhängig von eigener Leistung in so hohem Grade, dass sich daraus ein ständiger leistungsloser Geldfluss von unten nach oben ergibt.
9 Das universale Gewissen verlangt einen gerechten Staat, wo die Unterschiede von materieller Belohnung und immateriellem Ansehen der Bürger auf allgemein akzeptierten Maßstäben beruhen.
10 Wissenschaft und Technik sind ungemein wirksame Instrumente in der Beherrschung der Natur, aber sie drohen sich in Selbstzwecke zu verkehren, die dem Menschen ebenso dienen wie schaden. Unsere vermeintliche Herrschaft über die Natur könnte sehr wohl in deren ökologische und nukleare Vernichtung umschlagen. Das vorherrschende Wettrennen der Nationen erlaubt keine Trennung der nützlichen von den schädlichen Auswirkungen. Aus holodoxer Sicht ist das erst in „Einer Welt“ möglich.
11 Wissenschaft und Technik sind trans-moralisch und trans-ästhetisch. Menschen werden aber durch gemeinsame moralische Werte füreinander berechenbar und zusammengehalten.
12 Der Staat ist ein moralischer Zweck mit technischen Mitteln. Das Wettrennen der Nationen erhebt aber die Mittel zum Zweck. Nur „Eine Welt“ kann wirksam gegen diese Pervertierung vorgehen. Nur sie kann die nationalen Egoismen beseitigen und dem universalen Gewissen zum Sieg verhelfen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenNoch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice