Produktbild: Die Geschichte in mir

Die Geschichte in mir Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert - Das neue bewegende Buch des Bestsellerautors - SPIEGEL-Bestseller

2

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1463

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

4900 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641337117

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1463

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

4900 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641337117

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte reflektieren - aus der Erinnerung lernen

    Zuerst einmal ein Familienbericht wie er zwischen Baltikum und Oder vielfach erlebt und erlitten wurde, zu Trauer aber auch Zuversicht (oder beidem) führte. Der Autor schöpft offenbar aus vollen und grossenteils sehr offenen familiären Erzählungen - und wo nicht "ganz so ehrlich" merkten, erlebten und tolerierten es die anderen Mitglieder. Ein sehr fein gezeichneter Bericht zu einer Familiengeschichte in stürmischen Zeit(en). Mehr als lesenswert.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Litauen, Polen und Russland aus der Sicht eines Botschafters

    In Die Geschichte in mir beschreibt der ehemalige Botschafter Rüdiger von Fritsch das ereignisreiche und turbulente Leben seiner Familie im Zeitraum zwischen 1940 und 2019. Von Fritsch war 2010-2014 Botschafter in Warschau und anschließend bis 2019 Botschafter in Moskau. Bei der Recherche zu „Die Geschichte in mir“ griff er auf Gespräche mit seinen Eltern und Großeltern und Briefe seiner Großmutter Annie von Hahn zurück. Seine Mutter Astrid, geborene von Hahn, stammt von einem Gut in Plonian im heutigen Litauen. Die Familie zählte zu den Deutschbalten und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets vertrieben. Sein Vater Thomas stammte aus Dresden. Astrid und Thomas lernten sich kennen, als Thomas zum Generalkommissariat nach Kaunas entsandt wurde, wo er in der deutschen Besatzungsverwaltung tätig war. Die beiden heirateten 1943 in Kaunas. Bei Religionszugehörigkeit stand bei Astrid „evangelisch“ und bei Thomas „gottgläubig“ mit dem Zusatz „früher evangelisch“. Als „gottgläubig“ wurden m Dritten Reich Menschen bezeichnet, die aus der Kirche ausgetreten sind, sich aber nicht als glaubenslos sahen. In den Reihen der SS gab es besonders viele „Gottgläubige“. Auf dem Hochzeitsfoto sieht man den Bräutigam in der Uniform eines SS-Obersturmführers. Von Fritschs Erlebnisse in seiner Zeit in Warschau waren für mich besonders interessant. Er schreibt über Polens Ungleichbehandlung der DDR und der BRD zu Zeiten des Kalten Krieges „Das Dritte Reiche und der Nationalsozialismus, die Verwüstung Polens im Zweiten Weltkrieg fielen in den Verantwortungsbereich der Westdeutschen. (S. 282) „Die Ostdeutschen waren die Guten, Hitler war Westdeutscher.“ (Marianne Birthler, DDR-Oppositionelle). Heute stehen Breslau und Danzig offen zu ihrer deutschen Vergangenheit, was ich von meiner Reise nach Breslau bestätigen kann. Auch ohne Polnischkenntnisse findet man sich gut zurecht, es gibt sogar deutsche Straßenschilder. Über seine Zeit als Botschafter in Moskau schreibt von Fritsch: „Russland wandelt sich mehr und mehr vom autoritären Staat zur Diktatur, die das Land mit Angst regiert.“ (S. 316). Die politische Führung, die den Menschen keine gute Gegenwart und keine Glück verheißende Zukunft anbieten kann, trichtert dem Volk ein: „Aber die Vergangenheit war groß! Wie damals ist Russland von Feinden umgeben, die überall lauern und es bedrohen.“ (S. 319) Der Vater des Autors war sein Leben lang überzeugter Nationalsozialist, es ist ihm jedoch nie gelungen, diese Überzeugung an seine Kinder weiterzugeben. Rüdiger von Fritsch machte schon als Abiturient eine Weltreise, er war und ist immer noch an anderen Völkern, Kulturen und Sprachen interessiert. Der Weg zum Auswärtigen Dienst war für ihn vorgezeichnet. Seine Großmutter Annie sprach neben Deutsch Litauisch und Russisch. Sprachen liegen auch Rüdiger von Fritsch im Blut. Von seinen hervorragenden Polnischkenntnissen konnte ich mich selbst überzeugen, als ich mit ihm in Brüssel zusammengearbeitet habe. Seine Großeltern mütterlicherseits wanderten nach Kanada aus, ein Vetter ist ebenfalls in den diplomatischen Dienst gegangen und wurde kanadischer Botschafter. Die Geschichte in mir enthält viel historischen und politischen Input zum Zweiten Weltkrieg, dem Baltikum, Polen und Russland. Das Buch empfehle ich allen, die an diesen Themen interessiert sind. Ich fand es äußerst informativ und gut verständlich geschrieben. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Detlef Grundtner

    Detlef Grundtner

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte wird zur Zeitgeschichte

    Das neue Buch von Rüdiger von Fritsch, den meisten Lesern als sachkundiger Analyst des derzeit schwierigen Verhältnisses zwischen Deutschland und Russland und ehemaliger Botschafter in Warschau und Moskau bekannt, beschäftigt sich mit seiner engsten Familiengeschichte. Er hat mit sehr viel Energie die Herkunft seiner Eltern und Großeltern, die, aus dem Baltikum stammend, Beziehungen zu Russland, Deutschland und Polen pflegten, skizziert und nacherzählt. Dabei ist es ihm vor allem zum Anliegen geworden die Geschichte der Baltendeutschen, geprägt von milden Sommern und eiskalten Wintern, ausgestattet mit einer bisweilen seltsamen Sprachmelodie und einer oft sparsamen bis asketischen Haushaltsführung, mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen seinen Lesern vor Augen zu führen. Die Menschen deren Leben und auch Sterben er uns schildert, werden von ihm in einer meisterhaften Art plastisch und anschaulich. Das Buch wird allerdings auch durchzogen von dem zuweilen schwierigen Verhältnis des Autoren zu seinem Vater, der als Baltendeutscher, Partei- und SS-Mitglied in der Zivilverwaltung Litauens in hoher Funktion tätig war. Bis zu seinem Tod blieb der Vater unnachgiebiger Nationalsozialist und schmetterte alle Versuche des Sohnes ihn von den Verbrechen der Nazis zu überzeugen als Lügen und Falschinformationen ab. Fritsch schildert sehr intensiv den Zwiespalt, in dem er und seine Geschwister sich befanden. Einerseits den hochintelligenten Vater, der sich liebevoll und fürsorglich um die Kinder und später um die Enkelkinder kümmerte, als Vater zu akzeptieren, um seine politischen Ansichten andererseits zu verurteilen. Ein Dilemma vieler Familien in den sechziger und siebziger Jahren, so dass, um den Familienfrieden zu bewahren, manche Themen einfach keine Erwähnung mehr fanden. Ein wichtiges Buch zur Rezeption deutscher Familiengeschichte in den ersten Jahrzehnten der jungen Bundesrepublik.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Geschichte in mir