Produktbild: Die Töchter von Zürich
Band 2

Die Töchter von Zürich Historischer Roman

7

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1989 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734935084

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1989 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734935084

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  • Bewertung

    5/5

    27.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zürich im Mittelalter - mit historischer Kenntnis geschrieben

    Bei Romanen über Städte, die ich kenne, bin ich immer etwas skeptisch - manchmal wird nur die Neugierde geweckt und hat wenig Substanz. Hier war die Skepsis absolut unnötig - das Buch ist "voll von Zürich". Für mich sehr unterhaltsam waren die Ortsbeschreibungen: diese Strasse, jener Platz - vieles davon kenne ich, manches musste ich ergoogeln (die immer wieder erwähnte Leonhardskapelle gibt es nicht mehr, aber dass sie sich beim heutigen "Central" und somit ausserhalb der Stadt befand, hat mich zu einem Feierabendspaziergang dorthin veranlasst). Auch die historischen Ereignisse (Habsburger, Feldzug Winterthur, Manesse usw.) sind stimmig und passen sich perfekt in den Roman ein. Wer nur einen unterhaltsamen und spannenden Roman erwartet ist bestens bedient. Darüber hinaus ist das Buch auch empfehlenswert für Interessierte am Mittelalter und natürlich für Zürcher!

  • Eliza

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisches Setting mit starken Frauencharakteren

    Ein Roman, der den damaligen Zeitgeist treffend eingefangen hat. In Zürich im Jahr 1291 stehen Veränderungen an. Buchmaler Betram hat sich nach seinen Abenteuern eigentlich ein ruhiges Leben vorgestellt, doch die Vergangenheit wirft ihre Schatten voraus. Betram versucht, seine Familie zu beschützen, und macht dadurch leider alles noch schlimmer. Seine Tochter Hedwig hingegen durchläuft eine Entwicklung, die ich zu Beginn der Geschichte so nicht habe kommen sehen. Betram ist eigentlich ein besonnener Mann, dem seine Familie über alles geht. In seiner Verzweiflung trifft er jedoch eine folgenschwere Fehlentscheidung. Hedwig wiederum entwickelt sich im Laufe der Handlung bemerkenswert weiter und wächst an ihren Aufgaben. Das gesamte Setting wird von der Autorin sehr atmosphärisch beschrieben. Ich hatte das mittelalterliche Zürich beim Lesen lebhaft vor Augen. Die lebendigen Figuren sowie der sehr ansprechende Schreibstil sorgen für ein interessantes und angenehmes Leseerlebnis. Auch die politischen Ereignisse hat die Autorin treffend in die Geschichte eingebunden. Die gelungene Verknüpfung von Fakten und Fiktion lässt den Roman authentisch, aber auch nahbar wirken. Ich habe mit Betram und Hedwig sehr mitgefiebert und war auch mit dem Ende der Handlung zufrieden. Ein schön geschriebener historischer Roman, der weit mehr als nur gute Unterhaltung bietet.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lebendiges Mittelalter

    Rauch liegt in der Luft, Hämmer dröhnen, Stimmen hallen durch enge Gassen und plötzlich bist du mittendrin im pulsierenden Leben einer mittelalterlichen Stadt. Genau solche lebendigen Bilder liebe ich als Geschichtslehrerin. Denn mal ehrlich…. Ohne echtes Leben bleibt Geschichte oft nur trockenes Auswendiglernen. Genau hier kann Erika Weigele und „Die Töchter von Zürich“ auf federleichte Weise Abhilfe schaffen. Hier werden die Begriffe aus dem Unterricht plötzlich mit Leben gefüllt. Ganz nebenbei erfährt man, wie eine mittelalterliche Stadt organisiert war, wie Familien lebten, welche Aufgaben Frauen und Männer übernahmen und wie politische Entwicklungen den Alltag der Menschen beeinflussten. Ich fand dabei den Konflikt um die Habsburger packend. Diese mächtige Adelsfamilie versuchte damals, ihren Einfluss immer weiter auszubauen und Gebiete unter ihre Kontrolle zu bringen. Für die Menschen vor Ort bedeutete das Unsicherheit, neue Machtverhältnisse und die ständige Gefahr von Krieg. Diese politischen Spannungen bilden einen wichtigen Hintergrund der Geschichte und zeigen dabei ihre Wirkung auf einzelne Stadtbewohner, auch solche ohne großen Einfluss. Erikas Figuren sind vielschichtig. Fides’ und Bertrams Töchter zeigen das Heranwachsen und Die Aufgaben von Frauen im Mittelalter. Hedwig, die älteste Tochter steht zwischen zwei jungen Männern also wurde auch meine Leidenschaft für Romantik und Drama bedient . Gleichzeitig ziehen junge Männer in den Krieg und die Unsicherheit dieser Zeit ist auf vielen Seiten spürbar, sodass eigentlich eine breite Leserschaft ihre Lesevorlieben wiederfinden dürfte. Wer historische Hintergründe schätzt, kommt genauso auf seine Kosten wie alle, die Familiengeschichten, starke Figuren und ein wenig Liebesdrama mögen. Die Sprache ist angenehm und sehr zugänglich und auch die politischen Entwicklungen werden so in die Handlung eingebunden, dass man wie nebenbei unglaublich viel über das Mittelalter erfährt. Der Roman zeigt, dass hinter den Bildern im Geschichtsbuch Menschen standen, die geliebt, gehofft und um ihre Zukunft gebangt haben, genau wie wir heute.

  • Susanna B.

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrücklich, spannend

    Die Töchter von Zürich ein spannender historischer Roman von @erikaweigeleschreibt hat mich in eine Zeit des 13. Jahrhundert entführt. Die interessante Geschichte beginnt mit der Flucht von Johannes im August 1290 aus Winterthur. Zürich, 1291, Bertram ein Buchmaler, Fides seine Frau und ihre drei Töchter Hedwig, Agnes, Margarethe leben in einem Haus, das König Rudolf Bertram geschenkt hat, jedoch ist der König krank und das Geld sehr knapp bei Betram, sodass niemand wusste was nach dem Tod geschah. Bertram bewarb sich deshalb für das Amt des Ratsschreibers. Bertram hat ein Geheimnis, weswegen er erpresst wird, urplötzlich passierte schlimmes, niemand wusste weshalb, warum. Eindrücklich, die Recherche von Erika, all die wichtigen Herren, Adligen, die da die Finger im Spiel hatten bei der Fehde zwischen Zürich und Winterthur, authentisch und gut nachvollziehbar. Zum Beispiel Johannes‘ von Wildegg, ich wohne sehr nah beim Schloss Wildegg und habe dies auch schon besucht, sehr sehenswert. Zürich, 12. Juni 1292, Albrecht steht mit seinem Heer vor den Toren und jetzt? Die Agnes, die mittlere der Töchter gefiel mir sehr, keck, witzig, nie verlegen auf eine Antwort. Starke Frauen, die den Männern zeigen zu was sie fähig sind, sich trauen und Mut beweisen. Immer anfangs der Kapitel war ein Gedenktag oder Heiliger erwähnt zum Datum des Geschehens, wusste gar nicht wie viele es geben kann. Einen herzlichen Dank an Erika für diese abenteuerliche, unterhaltsame Geschichte mit wahrem historischen Hintergrund, die ich allen empfehlen kann, obwohl ich Band 1 nicht gelesen hatte war ich mitten drin und habe mich wohlgefühlt.

  • Julie Grossmann

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung mit unterhaltsamen Geschichtsunterricht

    Im Gegensatz zum ersten Buch von Erika Weigele „Der Buchmaler von Zürich“, wo die Spannung schon auf der ersten Seite entsteht und kontinuierlich gesteigert wird, beginnt die Spannung in ihrem zweiten Buch „Die Töchter von Zürich“ erst ab Seite 90 und entwickelt sich wie die berühmten 3 Schwestern-Wellen, von denen die Leserinnen und Leser überrollt und geplättet werden. Das heisst nicht, dass die Geschichte bis dorthin langweilig wäre, denn wie das ganze Buch ist es enorm detailverliebt geschrieben und bringt einem das mittelalterliche Leben greifbar nahe, sei es politisch, gesellschaftlich, architektonisch oder kulturell. Das ist unterhaltsam und sehr interessant. Auch in diesem Buch gelingt es der Schriftstellerin immer wieder, neue Wendungen in den Handlungsstrang einzubringen, die so nicht vorhersehbar gewesen sind. Man bekommt ab und an Hinweise, z.B. dass mit dem Haar des Bösewichtes etwas nicht stimmen könnte, aber wirklich auf die Lösung bin ich nicht gekommen. Die Schriftstellerin ist unglaublich genau in ihren Beschreibungen und man merkt an diesem Buch fast noch mehr als im ersten ihren beruflichen Hintergrund. Wie viel Stunden an Recherche wohl in diesem Buch stecken? Es müssen unglaublich viele sein. Sehr eindrücklich ist die Beschreibung der Intrigen und des Lobbyierens nach dem Tod eines Königs (oder Papstes) und wie fragil die politische und persönliche Lage durch ein solches Ereignis jeweils für eine Stadt, aber auch für Individuen werden konnte. Wer eine spannende Geschichte, gespickt mit Beschreibungen der Realität eines mittelalterlichen Lebens in eine Stadt liebt, oder wissen möchte, wie sich das Leben des Buchmalers Bertram mit seiner Frau Fides weiterentwickelt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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