Produktbild: Tokyo

Tokyo Schwarzer Sommer. Ein japanischer Bestseller von beklemmender Wucht: atmosphärisch, intensiv und absolut fesselnd!. Thriller

47

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2986

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

478 (Printausgabe)

Dateigröße

2652 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Scream

Übersetzt von

Heike Patzschke

Sprache

Deutsch

EAN

9783751792080

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ePUB

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2986

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Lübbe

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478 (Printausgabe)

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1. Auflage 2026

Originaltitel

Scream

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Heike Patzschke

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Deutsch

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9783751792080

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  • Jürg K.

    5/5

    04.06.2026

    eBook (ePUB)

    Langsamer Aufbau mit Tiefgang

    Dieser Thriller hat mich von Beginn weg gefesselt. Weil er die flirrende Hitze Tokios mit einer tiefen, fast erstickenden Verzweiflung verbindet. Die Stadt wirkt wie ein brodelnder Hintergrund, in dem die Menschen ihre eigenen Schatten kaum noch erkennen. Als die beiden Mädchen verschwinden, spürt man sofort diese Mischung aus Ohnmacht und lähmender Angst, die sich wie ein Film über alles legt. Der Fund der ersten Leiche ist kein Schockmoment, sondern ein stiller, bitterer Schlag einer, der zeigt, wie verletzlich Kinder sind und wie schnell eine ganze Gemeinschaft ins Wanken gerät. Kommissar Saeki ist für mich das emotionale Zentrum der Geschichte. Seine Ermittlungen wirken wie ein Abstieg in eine Welt, in der Hoffnung nur noch ein schwacher Funken ist. Besonders berührt hat mich der Vater des getöteten Mädchens, der in die Arme einer obskuren Glaubensgemeinschaft flüchtet. Sein Schmerz ist so roh, dass man versteht, warum er Halt sucht, selbst dort, wo er ihn vielleicht nicht finden sollte. Mit dem Verschwinden eines weiteren Kindes zieht sich die Schlinge weiter zu. Die Spur, der Saeki folgt, führt nicht nur zu einem Täter, sondern zu den Abgründen menschlicher Einsamkeit und Verzweiflung. Man liest ein düsterer, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der nicht auf schnelle Schocks setzt, sondern auf psychologische Tiefe. Ein Buch, das nachhallt, weil es zeigt, wie zerbrechlich Menschen sind und wie weit sie gehen, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    01.06.2026

    eBook (ePUB)

    Geschickt konstruiert

    "Tokyo" von Tokuro Nukui ist ein sehr geschickt konstruierter Thriller. Einmal drin im Geschehen, wollte ich ihn nicht mehr weglegen. Der Thriller spielt im Jahr 1991. In Tokyo sind innerhalb kurzer Zeit zwei Kindergartenkinder spurlos verschwunden. Eines der Mädchen wird tot aufgefunden. Kommissar Saeki und sein Dezernat stehen vor einem Rätsel. Während die Polizei noch rätselt, ob die Fälle der beiden Mädchen zusammenhängen, , verschwindet ein weiteres Kind. Ein Vater ,der sein Kind verloren hat und Trost in einer religiösen Glaubensgemeinschaft sucht, scheint mit den Fällen zu tun zu haben. Wir lernen aus zwei Perspektiven die Hauptprotagonisten kennen. Da ist Matsumoto, der verzweifelte Vater, den wir in seiner Verzweiflung über den Verlust seiner Tochter begleiten. In einer merkwürdigen Religionsgemeinschaft mit Sektencharakter findet er Hoffnung. Die zweite Perspektive handelt von den Ermittlungen, insbesondere wird hier Kommissar Saeki beschrieben, der zu den sogenannten Karrierebeamten gehört. Das Dezernat ist geprägt von Feindseligkeiten zwischen Karrierebeamten und Nicht-Karrierebeamten, Beleidigungen sind an der Tagesordnung. Ob es diese Hierarchien in Japan wirklich gab oder gibt, kann ich nicht beurteilen und habe dazu auch nichts im Internet gefunden. Deutlich wird in diesem Thriller die Kultur Japans, das niemals Gefühle zeigen und nicht aus der Haut fahren. Mir tat Saeiki wirklich leid, ich hätte mich nicht zurückhalten können und hätte Contra gegeben. Beide Handlungsstränge sind jeder für sich spannend und ergänzen sich bestens. Nukui beschreibt glaubwürdig, bildhaft, atmosphärisch und trotzdem ruhig. Sein Schreibstil ist lebendig, die einzelnen Kapitel nicht zu lang. Die Gefühlswelt der Charaktere wird nachvollziehbar geschildert, dabei steigt die Spannung kontinuierlich. Die Auflösung kam für mich unerwartet und hat mich total überrascht. Ich hatte mit viel gerechnet, damit nicht! Meine Vermutungen gingen in eine völlig andere Richtung. Perfekt! Ein Problem hatte ich mit den vielen für mich manchmal ähnlich klingenden japanischen Namen. Nachdem ich mir dann aber eine Liste der Namen und den Funktionen der Personen angelegt hatte, war auch das kein Problem mehr. Trotz der "Zusatzarbeit" bekommt der Thriller von mir verdiente 5 Sterne. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, nicht nur an Freunde asiatischer Literatur!

  • Thebooknista

    4/5

    03.06.2026

    eBook (ePUB)

    Düster, beklemmend und voller psychologischer Spannung

    Tokyo von Tokuro Nukui ist ein Thriller, der mich vor allem durch seine intensive Atmosphäre und die psychologische Tiefe überzeugen konnte. Es ist keine Geschichte, die auf schnelle Action oder permanente Schockmomente setzt. Stattdessen baut sich die Spannung langsam auf, wird dabei aber immer greifbarer und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Besonders beeindruckt hat mich die düstere und teilweise beklemmende Stimmung. Schon früh entsteht das Gefühl, dass hinter den Ereignissen mehr steckt, als man zunächst vermutet. Mit jeder neuen Information ergeben sich weitere Fragen und genau dieses ständige Miträtseln hat mich durch die Geschichte getragen. Der Schreibstil von Tokuro Nukui ist angenehm zu lesen und gleichzeitig sehr eindringlich. Die Handlung wird ruhig aufgebaut, ohne jemals langweilig zu werden. Stattdessen entsteht eine unterschwellige Spannung, die sich Kapitel für Kapitel steigert. Immer wieder gibt es Momente, die einen innehalten lassen und dafür sorgen, dass man seine bisherigen Vermutungen hinterfragt. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie wirken vielschichtig und authentisch und bewegen sich oft in moralischen Grauzonen. Gerade dadurch fühlen sie sich menschlich an. Man versteht ihre Beweggründe nicht immer sofort, kann ihre Entscheidungen aber oft nachvollziehen. Das macht die Geschichte noch interessanter, weil sie nicht nur von der Handlung lebt, sondern auch von den Menschen, die darin agieren. Was mir ebenfalls gefallen hat, ist der Einblick in die japanische Umgebung und die gesellschaftlichen Strukturen, die immer wieder in die Geschichte einfließen. Dadurch erhält der Thriller eine besondere Atmosphäre, die ihn von vielen westlichen Thrillern unterscheidet. Tokyo ist ein düsterer, intelligenter und psychologisch spannender Thriller, der weniger auf große Schockeffekte setzt, sondern vielmehr auf Atmosphäre, menschliche Abgründe und ein stetig wachsendes Gefühl des Unbehagens. Wer Thriller mit Tiefgang und einer beklemmenden Stimmung liebt, sollte dieses Buch definitiv im Blick behalten. Von mir bekommt Tokyo 4 von 5 Sternen.

  • Marina T.

    aus Hilden

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetisches Äußeres mit einem grausamen Kern

    Es ist einfach irre wie Tokuro Nukui hier ein absolut beängstigendes, echtes Massenphänomen in Japan Mitte der 90er, in einer rein fiktiven Geschichte, festgehalten hat. 1995, nur zwei Jahre nach der Erstauflage des Romans, kam es zu einem der schlimmsten Terroranschläge in der japanischen Geschichte, Mitten im Herzen von Tokyo. Der Horror fühlt sich daher an vielen Stellen so real an, das es buchstäbliche Gänsehaut bereitet. In meinen Augen ein Meisterwerk! Ich danke dem Lübbe Verlag für die großartige Übersetzung und Herausgabe dieses unvergesslichen Buches, das mit noch lange im Kopf bleiben wird.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Vehemenz und sprachliche Raffinesse

    Der bereits 1993 erschienene Thriller “Tokyo – Schwarzer Sommer” von Tokuro Nukui ist in Japan schon in den 1990er Jahren ein Bestseller gewesen. Jetzt ist der fesselnde Krimi auch auf Deutsch erschienen. In einer düsteren Atmosphäre entrollt Nukui ein intensives Szenario, das mit einem psychologisch ausgefeilten Twist überrascht. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer: der manisch-übereifrige Kommissar Saeki und ein tief von Trauer gezeichneter Vater. Immer wieder switcht Nukui zwischen den Perspektiven der beiden Hin und Her, bis sich beide Stränge in einem packenden Finale vereinen. So hat “Tokyo – Schwarzer Sommer” von Tokuro Nukui trotz seines Alters nichts an seiner düsteren Vehemenz und sprachlichen Raffinesse verloren.

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  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster, intelligent, unvergesslich

    Tokyo, 1990: Eine Serie rätselhafter Kindesentführungen versetzt Japans Metropole in Angst und Schrecken – und Kommissar Saeki sowie sein Kollege Okamoto geraten unter enormen Druck, während ihnen jede heiße Spur fehlt. Tokuro Nukui konstruiert einen psychologischen Thriller von beklemmender Wucht, der die Ermittlungen mit den inneren Abgründen seiner Charaktere verwebt: Ein verzweifelter Vater verfällt einer obskuren Glaubensgemeinschaft, während die Kommissare gegen die Zeit ankämpfen und plötzlich auf einen Mörder stoßen, der nichts mehr zu verlieren hat. Mit der Präzision eines Locked-Room-Mystery aus dem Goldenen Zeitalter des Detektivromans schichtet Nukui Hinweise in den Text ein, die erst beim Lesen ihre volle Wirkung entfalten – atmosphärisch dicht, psychologisch schonungslos, literarisch anspruchsvoll. Das Debüt offenbart die dunklen Abgründe der modernen Großstadtgesellschaft und die Zerbrechlichkeit der menschlichen Seele in einer Weise, die noch lange nachwirkt. Ein außergewöhnlicher Thriller, der nicht nur spannt, sondern auch aufwühlt – absolut unvergesslich.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Bähr

    Sandra Bähr

    Thalia Berlin Köpenick – Forum Köpenick

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein typischer Thriller, wie man es vermuten würde.

    Anders als man es aus, zum Beispiel, dem Amerikanischen kennt, legt Tokuro Nukui weniger Wert auf Brutalität, sondern vielmehr auf die psychologische Spannungsebene und einen eher seichteren, krimiähnlichen Handlungseinstieg. Die wechselhafte Erzählweise mit den geschickt platzierten, ineinander verwobenen Handlungssträngen macht es einem nicht einfach, sich auf einen Tatverdächtigen festzulegen. Bis die Geschichte schließlich in ein unvorhergesehenes Ende gipfelt.

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