Produktbild: Miss Betony in Gefahr

Miss Betony in Gefahr

1

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,5/3,2 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Kaffee / Karamell

Auflage

1

Originaltitel

Fear for Miss Betony

Übersetzt von

Jan Wilm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-189-2

Beschreibung

Rezension

»Geniale Neuentdeckung, breit empfohlen.« J
an Roidner / ekz Bibliotheksservice

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,5/3,2 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Kaffee / Karamell

Auflage

1

Originaltitel

Fear for Miss Betony

Übersetzt von

Jan Wilm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-189-2

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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„Die beste Detektivgeschichte des Jahres“ – The Times Literary Supplement, 1. November 1941

odile am 27.02.2026

Bewertungsnummer: 3060002

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Miss Emma Betony steht vor einer schweren Entscheidung. Trotz ihrer drohenden Altersarmut schreckt sie davor zurück, das angebotene Zimmer in der Toplady-Seniorenresidenz zu akzeptieren. Zwei eingehende Briefe erleichtern ihre Wahl. Einmal das erneute Schreiben einer Partnerschaftsvermittlung im durchsichtigen Umschlag, die sie niemals kontaktiert hat und das ihr peinlich ist. Zum anderen der Hilferuf einer ehemaligen Schülerin, Grace Aram, die dringend den Beistand der älteren Freundin in ihrem Mädchenpensionat benötigt. Also eilt Miss Betony nach Dorset um zu helfen. Dort findet sie eine Situation vor, mit der sie nicht gerechnet hat. Dorothy Bowers hat in Oxford Geschichte studiert und nach dem Abschluss als Lehrerin und Reporterin gearbeitet. Sie schrieb Gedichte und fünf Kriminalromane, von denen der 1941 erschienene Band „Miss Betony in Gefahr“ der erfolgreichste ist. Er brachte ihr die Aufnahme in den renommierten Detection Club ein, zu dessen Mitglieder Dorothy L. Sayers, G. K. Chesterton und Agatha Christie zählten. Leider starb die Autorin bereits 1948 im Alter von 46 Jahren. Miss Betony muss feststellen, dass die Dinge in der Privatschule von Grace Aram anders liegen als gedacht. Die Freundin benötigt nicht nur eine zusätzliche Lehrkraft, sondern vor allem eine Vertraute. Das Anwesen, das sie für ihr Mädcheninternat Makeways angemietet hat, um den Bomben in London zu entkommen, bringt eine schwerwiegende Verpflichtung mit sich. Zwei hochbetagte Damen, die sich weigern, das ehemalige, jetzt aufgelöste Pflegeheim zu verlassen, müssen von Miss Aram übernommen werden bzw. diese muss für ihre Betreuung vor Ort sorgen. Das gestaltet sich neben dem Schulbetrieb als schwierig. Seit kurzem wurden zudem auf eine der alten Ladys mehrere Giftanschläge verübt. Miss Betony soll Grace bei der Suche nach dem potenziellen Mörder helfen. Bald stellt sich Emma die Frage: Wer ist der große Ambrosio? Anscheinend kontaktieren alle Damen des Anwesens diesen ominösen Hellseher - von der Schülerin bis zur alten Dame. Miss Betony ist eine gebildete Frau, Anfang der Sechzig, die in ihrem Beruf als Gouvernante und Lehrerin schon einiges erlebt hat. Sie pflegt das Image der unscheinbaren, alten Frau, dabei ist sie intelligent, fähig und hat schon etwas von der Welt gesehen. Die Autorin hat mit ihrer Heldin einiges gemeinsam. Beide stammen aus ähnlichen Verhältnissen, Betonys Vater war Gemüsehändler, der von Bowers Bäcker. Beide haben als Lehrerinnen gearbeitet und im Krieg materielle Not kennengelernt. Auch die anderen Charaktere sind gut getroffen. Grace, die verbitterte Waise, die sich als vom Leben benachteiligt sieht, die geschwätzige Krankenschwester Swain, die erfahrene Hausmutter Deakin oder der eingebildete, schroffe Dr.Bold. Da die Geschichte vor mehr als 60 Jahren geschrieben wurde, unterscheidet sich die Sprache deutlich von modernen Erzählungen. Doch die Neubearbeitung erfolgte geschickt und macht die Lektüre des Buches, das jetzt erstmalig in deutscher Übersetzung vorliegt, lesenswert. Die Einblicke in längst vergangene Zeiten empfinde ich als aufschlussreich und spannend. Fans solcher alter Schätzchen, die bereit sind, sich auf Vintage-Krimis einzulassen, werden hier gut bedient. Dorothy Bowers war eine Verfechterin von Kriminalromanen, in denen alle Hinweise unauffällig in die Geschichte einfließen. Diesem Anspruch wird sie in „Miss Betony in Gefahr“ gerecht. Die Atmosphäre in Makeways wird immer düsterer und angespannter. Ein unerwarteter Todesfall öffnet Miss Betony die Augen über das wahre Geschehen. Der Krimi endet in einem spannenden Showdown und der mysteriöse Fall wird restlos aufgeklärt.

„Die beste Detektivgeschichte des Jahres“ – The Times Literary Supplement, 1. November 1941

odile am 27.02.2026
Bewertungsnummer: 3060002
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Miss Emma Betony steht vor einer schweren Entscheidung. Trotz ihrer drohenden Altersarmut schreckt sie davor zurück, das angebotene Zimmer in der Toplady-Seniorenresidenz zu akzeptieren. Zwei eingehende Briefe erleichtern ihre Wahl. Einmal das erneute Schreiben einer Partnerschaftsvermittlung im durchsichtigen Umschlag, die sie niemals kontaktiert hat und das ihr peinlich ist. Zum anderen der Hilferuf einer ehemaligen Schülerin, Grace Aram, die dringend den Beistand der älteren Freundin in ihrem Mädchenpensionat benötigt. Also eilt Miss Betony nach Dorset um zu helfen. Dort findet sie eine Situation vor, mit der sie nicht gerechnet hat. Dorothy Bowers hat in Oxford Geschichte studiert und nach dem Abschluss als Lehrerin und Reporterin gearbeitet. Sie schrieb Gedichte und fünf Kriminalromane, von denen der 1941 erschienene Band „Miss Betony in Gefahr“ der erfolgreichste ist. Er brachte ihr die Aufnahme in den renommierten Detection Club ein, zu dessen Mitglieder Dorothy L. Sayers, G. K. Chesterton und Agatha Christie zählten. Leider starb die Autorin bereits 1948 im Alter von 46 Jahren. Miss Betony muss feststellen, dass die Dinge in der Privatschule von Grace Aram anders liegen als gedacht. Die Freundin benötigt nicht nur eine zusätzliche Lehrkraft, sondern vor allem eine Vertraute. Das Anwesen, das sie für ihr Mädcheninternat Makeways angemietet hat, um den Bomben in London zu entkommen, bringt eine schwerwiegende Verpflichtung mit sich. Zwei hochbetagte Damen, die sich weigern, das ehemalige, jetzt aufgelöste Pflegeheim zu verlassen, müssen von Miss Aram übernommen werden bzw. diese muss für ihre Betreuung vor Ort sorgen. Das gestaltet sich neben dem Schulbetrieb als schwierig. Seit kurzem wurden zudem auf eine der alten Ladys mehrere Giftanschläge verübt. Miss Betony soll Grace bei der Suche nach dem potenziellen Mörder helfen. Bald stellt sich Emma die Frage: Wer ist der große Ambrosio? Anscheinend kontaktieren alle Damen des Anwesens diesen ominösen Hellseher - von der Schülerin bis zur alten Dame. Miss Betony ist eine gebildete Frau, Anfang der Sechzig, die in ihrem Beruf als Gouvernante und Lehrerin schon einiges erlebt hat. Sie pflegt das Image der unscheinbaren, alten Frau, dabei ist sie intelligent, fähig und hat schon etwas von der Welt gesehen. Die Autorin hat mit ihrer Heldin einiges gemeinsam. Beide stammen aus ähnlichen Verhältnissen, Betonys Vater war Gemüsehändler, der von Bowers Bäcker. Beide haben als Lehrerinnen gearbeitet und im Krieg materielle Not kennengelernt. Auch die anderen Charaktere sind gut getroffen. Grace, die verbitterte Waise, die sich als vom Leben benachteiligt sieht, die geschwätzige Krankenschwester Swain, die erfahrene Hausmutter Deakin oder der eingebildete, schroffe Dr.Bold. Da die Geschichte vor mehr als 60 Jahren geschrieben wurde, unterscheidet sich die Sprache deutlich von modernen Erzählungen. Doch die Neubearbeitung erfolgte geschickt und macht die Lektüre des Buches, das jetzt erstmalig in deutscher Übersetzung vorliegt, lesenswert. Die Einblicke in längst vergangene Zeiten empfinde ich als aufschlussreich und spannend. Fans solcher alter Schätzchen, die bereit sind, sich auf Vintage-Krimis einzulassen, werden hier gut bedient. Dorothy Bowers war eine Verfechterin von Kriminalromanen, in denen alle Hinweise unauffällig in die Geschichte einfließen. Diesem Anspruch wird sie in „Miss Betony in Gefahr“ gerecht. Die Atmosphäre in Makeways wird immer düsterer und angespannter. Ein unerwarteter Todesfall öffnet Miss Betony die Augen über das wahre Geschehen. Der Krimi endet in einem spannenden Showdown und der mysteriöse Fall wird restlos aufgeklärt.

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Miss Betony in Gefahr

von Dorothy Bowers

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Kerstin Hahne

Thalia Zentrale

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3/5

atmosphärisch schon...

Bewertet: Buch (Paperback)

Dorothy Bowers ist hierzulande unbekannt, in "Great Britain" kennen Leser von Sayers, Christie, Marsh u.a. eventuell ihren Namen, obwohl die Autorin relativ früh verstarb. "Miss Betony in Gefahr" war ihr bekanntestes Buch und führt uns zurück in die Kriegsjahre, wo eine ältere, unbemittelte Dame+Pensionärin von einer früheren Schülerin um Hilfe gebeten wird. Diese leitet eine kleine Schule im Gebäude eines früheren Pflegeheims riesigen Ausmaßes und zwei ehemalige Insassen dieses Heimes musste sie mit übernehmen. Nun aber scheint eine der zwei alten Frauen von jemandem vergiftet zu werden... Es braucht etwas, sich durch das Dickicht der Aussagen von Pflegekräften, Lehrerinnen, Schülerinnen, der jungen Leiterin der Schule, Hausmädchen und dubioser Typen im Dorf mit Miss Betony der Lösung zu nähern - zu unglaubwürdig klingen all diese Mordanschläge... Die Atmosphäre wird immer düsterer und irgendwann ist auch Miss Betony in Gefahr, die nun weiß, wer ihr nach dem Leben trachtet! Für Fans ruhiger Ermittlerkrimis eventuell ein Fang - mich hat es nicht so gefesselt wie gewünscht - nichtsdestotrotz war die Auflösung letztlich aber spannender und schlüssig!
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler/-in

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3/5

atmosphärisch schon...

Bewertet: Buch (Paperback)

Dorothy Bowers ist hierzulande unbekannt, in "Great Britain" kennen Leser von Sayers, Christie, Marsh u.a. eventuell ihren Namen, obwohl die Autorin relativ früh verstarb. "Miss Betony in Gefahr" war ihr bekanntestes Buch und führt uns zurück in die Kriegsjahre, wo eine ältere, unbemittelte Dame+Pensionärin von einer früheren Schülerin um Hilfe gebeten wird. Diese leitet eine kleine Schule im Gebäude eines früheren Pflegeheims riesigen Ausmaßes und zwei ehemalige Insassen dieses Heimes musste sie mit übernehmen. Nun aber scheint eine der zwei alten Frauen von jemandem vergiftet zu werden... Es braucht etwas, sich durch das Dickicht der Aussagen von Pflegekräften, Lehrerinnen, Schülerinnen, der jungen Leiterin der Schule, Hausmädchen und dubioser Typen im Dorf mit Miss Betony der Lösung zu nähern - zu unglaubwürdig klingen all diese Mordanschläge... Die Atmosphäre wird immer düsterer und irgendwann ist auch Miss Betony in Gefahr, die nun weiß, wer ihr nach dem Leben trachtet! Für Fans ruhiger Ermittlerkrimis eventuell ein Fang - mich hat es nicht so gefesselt wie gewünscht - nichtsdestotrotz war die Auflösung letztlich aber spannender und schlüssig!

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