An einem malerischen Aussichtspunkt über dem Vézère-Tal findet Bruno die Leiche von Monique, einer erfolgreichen Geschäftsfrau. Auf dem Beifahrersitz drei Abschiedsbriefe, der Fall scheint klar. Doch Bruno wird ein ungutes Gefühl nicht los. Gleichzeitig verbreiten sich in Saint-Denis heimtückische Gerüchte, und schon bald steht sein Posten auf dem Spiel. Trotz allem bleibt Bruno Bruno. Er lässt sich ein köstliches Essen in prickelnder weiblicher Gesellschaft nicht entgehen und macht sich daran herauszufinden, was wirklich mit Monique passiert ist.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Bellis-Perennis
aus Wien
5/5
01.05.2026
eBook (ePUB)
Eine Leseempfehlung
In seinem Drang, allen helfen zu wollen, gerät der sympathische Bruno diesmal selbst in die Bredouille. Es scheint, als würde jemand versuchen, ihn zu desavouieren. Nun, der- oder diejenige hat nicht mit Brunos Netzwerk, das bis in den höchsten Gremien der französischen Regierung reicht, gerechnet - so viel sei an dieser Stelle verraten.
Auf einem abgelegenen Rastplatz entdeckt Bruno ein abgestelltes Fahrzeug mit einer toten Frau, Monique Duhamel. Obwohl alles auf einen Selbstmord hindeutet, hat Bruno das untrügliche Gefühl, an einem Suizid zweifeln zu müssen. Dieses Gefühl, etwas übersehen zu haben, beschäftigt auch Brunos Freundinnen, Fabiola, die Ärztin bei der Monique in Behandlung war, und die Richterin Annette, die Monique ebenfalls gekannt hat.
Während sich Bruno Moniques Leben durchleuchtet, gerät ein junger Rekrut der Polizeiakademie auf Abwege. Er ist korrupt und mit den sexuellen Übergriffen auf mehrere Frauen, darunter ist auch die Sekretärin des Bischofs, schlägt er dem Fass den Boden aus. Blöderweise ist er ein Neffe eines einflussreichen Generals, der seinem missratenen Verwandten die Stange hält. Wird der Rekrut zu Verantwortung gezogen werden können?
Beinahe gleichzeitig gerät Bruno in weitere Schwierigkeiten, als er versucht die Konflikte eines befreundeten Ehepaares zu schlichten. Dabei muss er wenig später erkennen, dass gut gemeint nicht automatisch gut bedeutet, vor allem wenn das allzu öffentlich passiert. Hier kann ihm Colette, die ihm als Verwaltungsassistentin zur Seite, aus der Bredouille helfen. Auch sonst erweist sich Colette als brillante Verbündete, hat sie doch selbst ein weit verzweigtes Netzwerk.
Meine Meinung:
Nach dem Bruno in seinem 18. Fall mit vereinten Kräften den diversen Bedrohungen entkommen ist, hat Autor Martin Walker beschlossen, seinem unbefriedigendem Privatleben einem Schubs zu geben. Was genau, müsst ihr selbst lesen. Schön, dass Bruno auch auf diesem Gebiet ein wenig erwachsen wird. Aber, es muss ja nicht alls perfekt sein. Vielleicht gelingt es Bruno ja, endlich eine passende Partnerin zu finden. Vermutlich werden dann Legionen von Frauen heiße Tränen vergießen. Vielleicht wird ja die eine oder andere aus Enttäuschung auch Rache nehmen? On verra!
Fazit:
Gerne gebe ich diesem 18. Fall, der neue Möglichkeiten für Bruno eröffnet, 5 Sterne.
Bewertung
aus Bern
5/5
28.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie immer spannend und gut
Liest sich flüssig, ist unterhaltsam, geschichtlich versiert, flüssig und verständlich in der Fortsetzung der andern Bände, spannend und gut. Eine gute Lektüre, die immer auch viel Wissen um den zweiten Weltkrieg mit sich bringt.
odile
Thalia Book Circle Community
5/5
22.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bruno bekommt Gegenwind
An einem kalten Dezembermorgen entdeckt Bruno die Leiche von Monique Duhamel, einer erfolgreichen Unternehmerin, in deren geparktem Fahrzeug. Offensichtlich hat sie sich selbst das Leben genommen. Aber warum auf einem abgelegenen Rastplatz, weit entfernt von ihrem Wohnort? Etwas erscheint Bruno merkwürdig daran und lässt seine Alarmglocken läuten. Während er sich um Totenschein und Abtransport der Verstorbenen kümmert, stellt er fest, dass zwei seiner Freundinnen, die Ärztin Fabiola und die Richterin Annette, mit der toten Monique bekannt waren. Noch ahnt er nicht, wie sehr dieser Zwischenfall sein Leben, beruflich wie privat, durcheinander wirbeln wird.
Als großer Fan der Reihe habe ich mich auf den 18. Fall Brunos gefreut. Martin Walker hat mich einmal mehr bestens unterhalten.
Bruno erfährt, dass Monique nach einer kürzlich erlittenen Fehlgeburt die Hoffnung auf eigene Kinder begraben musste. Dies konnte sie nicht verkraften und deshalb hat sie sich umgebracht. Erst viel später wird klar, was Brunos Alarmglocken läuten ließ. Während der Chef de police noch damit beschäftigt ist, Moniques Fall abzuschließen, gerät ein junger Rekrut der Polizeiakademie ins Zwielicht. Dass es sich dabei um den missratenen Neffen eines einflussreichen Generals handelt, sorgt für Erschütterung bis in die höchsten Kreise. Lange ist ungewiss, inwieweit die Straftaten des jungen Mannes aufgedeckt und belangt werden. Dass auch sexuelle Belästigungen zu seinen Untaten gehören, verleiht dieser Angelegenheit zusätzliche Brisanz.
Freundschaft und Zusammenhalt sind in St. Denis keine Einbahnstraße. Als Bruno in die Titel gebende Bredouille gerät, stellen sich seine Freunde und Bekannten, aber auch die Kollegen an seine Seite. Die Verwaltungsassistentin Colette erweist sich erneut als wertvolle Unterstützung und hervorragende Strategin. Bruno findet in ihr eine brillante Verbündete. Auch ihr Rat bezüglich seiner gut gemeinten Einmischung in die Belange seines Bekannten Xavier und dessen Frau erweist sich als richtig.
Gut gefallen hat mir, dass die Verzweiflungstat Moniques, Bruno über den eigenen Status und seine Träume nachdenken lässt. Da trifft es sich gut, dass eine Situation, die schon viel zu lange schwelte, jetzt zu Ende geht und Platz für Neues macht. Darauf hatte ich schon länger spekuliert. Einmal mehr hat mir Brunos Umsicht und Rechtschaffenheit imponiert. Zeitweise wünschte ich, er hätte irgendeine Marotte oder kleine Schwäche, die ihn ein bisschen weniger perfekt erscheinen ließe. Angesichts des abgrundtief Bösen, dem er in „Bredouille“ die Stirn bietet, ist er jedoch genau richtig, so wie er ist.
Martin Walker bleibt sich, glücklicherweise, treu. Brunos Fälle bewegen sich immer etwas abseits der üblichen Krimis. Bei ihm spielen stets auch geschichtliche Bezüge oder gesellschaftliche Belange eine Rolle, über das Lokalkolorit in Form einer hervorragenden Küche und der spektakulären Landschaft weit hinaus.
Auch diesen Fall, eigentlich sind es zwei, kann Bruno aufklären. Alle offenen Fragen werden geklärt, aber es bleibt ein fahler Nachgeschmack angesichts der Kampagne gegen Bruno und was heute in dieser Richtung alles möglich ist. Auf Brunos 19. Fall freue ich mich schon und hoffe zuversichtlich auf ein weiteres Zusammentreffen mit Laura und George Sand.
Mareike Kollenbrandt
aus Jülich
4/5
04.06.2026
eBook (ePUB)
Der 18. Fall für Bruno, Chef de police
Eine wundervolle Reihe, die ich unglaublich gerne lese. Die Fälle sind zwar interessant, aber nicht zu nervenaufreibend spannend – was im Moment eine wirklich angenehme Abwechslung zu den sonst so beliebten, düsteren Thrillern ist.
Stattdessen stehen malerische Landschaftsbeschreibungen, die Liebe zum Kochen und echte Freundschaft im Vordergrund.
Den einen Stern Abzug gibt es lediglich dafür, dass der Protagonist Bruno ein bisschen zu sehr als „Gutmensch“ dargestellt und mir persönlich etwas zu oft in den Himmel gelobt wird.
Insgesamt aber eine absolute Leseempfehlung für alle, die gemütliche Krimis mit viel Atmosphäre suchen!
brauneye29
Thalia Book Circle Community
4/5
04.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gute Unterhaltung
Zum Inhalt:
Eigentlich scheint der Todesfall sehr klar, als die Leiche der erfolgreichen Geschäftsfrau Monique samt Abschiedsbriefen gefunden wird. Aber Bruno hat ein ungutes Gefühl dabei. Dann häufen sich auch noch Gerüchte, die seinen Posten zum Wackeln bringen, doch Bruno lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und versuch herauszufinden, was wirklich mit Monique geschehen ist.
Meine Meinung:
Das war tatsächlich mein erster Roman des Autoren und damit natürlich auch um den Protagonisten Bruno, aber ganz sicher nicht der letzte, denn mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Gerade auch Bruno, der sich trotz der Gerüchte nicht aus der Ruhe bringen lässt und auch weiter das Leben genießt während er auch versucht herauszufinden, was mit Monique geschehen ist. Die Beschreibungen der Landschaft, die ich selbst nicht kenne, schien mir authentisch beschrieben, Bruno als Typ sehr interessant und der Fall war auch interessant.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
31.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bruno bekommt Schwierigkeiten
Bruno entdeckt die Leiche von Monique Duhamel in ihrem Wagen. Schnell scheint klar: Monique hat sich nach einer Fehlgeburt das Leben genommen. Die erfolgreiche Geschäftsfrau hat Abschiedsbriefe hinterlassen.
Ein anderes Problem hat Bruno mit einem Gendarmen, der ziemlich viel Dreck am Stecken hat aber auch der Neffe eines Generals ist. Und das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten, die Bruno eine Menge Ärger verursachen.
Wieder schafft es Martin Walker Bruno in einer vielschichtigen Geschichte ermitteln zu lassen. Es ist ein untypischer Krimi aber eine spannende Geschichte in der Brunos Privatleben eine große Rolle spielt.
Wie immer unterhaltsam und spannend. Ich freue mich jetzt schon auf den 19. Fall.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.