Produktbild: Die Frauen von La Principal
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Die Frauen von La Principal Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.03.2017

Verlag

Insel

Seitenzahl

365

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3 cm

Gewicht

334 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Les dones de la Principal

Übersetzt von

Petra Zickmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710002510312

Beschreibung

Rezension

»Ein episches, geduldiges und in seiner langsamen Erzählweise voller Rückblenden auch sehr schönes Buch über die Stärke der Frauen.« ("Nürnberger Zeitung")
»Die wunderbare Geschichte dreier Frauen, die sich von den Zwängen ihrer Zeit befreien.« ("La Vanguardia")
»Eine leidenschaftliche Saga.« ("Cuadernos del Sur")
»Getragen vom Glanz einer vergangenen Zeit.« ("Segre")
»Das Buch eignet sich für alle, die neben der eigentlichen Geschichte etwas über Weinbau, Emanzpation und die bewegte Geschichte Spaniens erfahren möchten.« ("Wiesbadener Tagblatt Online")
»[Dieses] Romandebüt verrät ein ausgeprägtes schriftstellerisches Talent, gepaart mit einem feinen Gespür für emotionale Strömungen, die unter der Oberfläche brodeln.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.03.2017

Verlag

Insel

Seitenzahl

365

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3 cm

Gewicht

334 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Les dones de la Principal

Übersetzt von

Petra Zickmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710002510312

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Weingut und Starke Frauen

    Drei Generationen von Frauen, die die Geschicke eines spanischen Weingutes lenken. Alle mit dem Namen Maria. Alle gehen in der Liebe eigene, unkonventionelle Wege. Und das Zeitgeschehen stellt sie vor viele Herausforderungen. Die Principal ist Ende des vorherigen Jahrhunderts ein alteingesessenes Weingut und ein eigener Kosmos mit Besitzerfamilie, Bediensteten und den teilweise unstandesgemäßen, inoffiziellen Beziehungen zwischen diesen Gesellschaftsschichten. Es werden viele Geschichten erzählt von Haushälterinnen und deren illegitimen Kindern, von der Besitzerfamilie und ihren Zerwürfnissen, vom Verhältnis vom Dorf zum Gut. Eine patriarchalisch geprägte Gesellschaft. Dies ändert sich, als Maria die Principal erbt - jedoch nur, weil die Reblaus die Weinstöcke befallen hat und die Söhne der Familie und der Vater der Familie ihr Glück in Barcelona versuchen - und die Tochter mutterseelenallein auf dem Weingut zurücklassen. Aber die Tochter verzweifelt nicht sondern bringt das Gut zu alter Stärke zurück. Und leistet sich einen Ehemann, der feingeistig ist und Kultur auf die Principal bringt. Ihre gemeinsame Tochter Maria muss sich erst einmal aus dem Schatten ihrer Mutter lösen. Und hat außerdem eine heimliche Schwäche für den Sohn eines Dienstmädchens - und dann geschieht auch noch ein Mord..... In vielen Rückblenden, Verschachtelungen und kleinen Geschichten entsteht ein Kosmos, in den die jeweilige Zeitgeschichte immer wieder einbricht: Spanischer Bürgerkrieg, Franco-Regime, Polizeiliche Mordermittlungen..... Dies alles wird durch die Form der Geschichte sehr spannend erzählt. Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Ein wenig habe ich mich gefühlt wie bei der Lektüre von "Die Stimmen des Flusses" - auch ein katalanischer Roman, auch mit einer Vielzahl von Charakteren bestückt, auch mit Geschichten, die weder schwarz noch weiß sind sondern die vielen Nuancen des Lebens und der Gerechtigkeit zeigen. Wer in einer Geschichte wirklich versinken möchte und keine Angst vor vielen Protagonisten und vielen Zeitsprüngen hat, dem sei die Lektüre sehr empfohlen. Ich habe das Buch jedenfalls sehr gerne gelesen.

  • Philo

    aus Frankfurt a.M.

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Frauen von La Principal

    Ein wahrhaft gelungenes Buch, von dem ich begeistert war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts herrscht Principal Andreu auf seinem Weingut La Pricipal mit fester Hand. Seine Frau ist gestorben und so lebt er mit seinen 4 Söhnen und Tochter Maria gemeinsam auf dem Gut. Während seine Söhne vom Vater gefördert werden und allesamt ein Studium aufnehmen, ist für Maria in dieser Zeit eine Berufsausbildung nicht vorgesehen. Im Jahr 1893 ereilt das Weingut eine schlimme Naturkatastrophe. Die Weinstöcke werden von der Reblaus befallen und vernichtet. Der Vater sieht für sich und seine Söhne keine Zukunft mehr auf dem Weingut und läßt Maria mit der Zofe Ursula zurück und zieht mit seinen Söhnen nach Barcelona. Maria ist voller Zorn, macht sich aber daran, das Weingut zu retten und zu neuer Blüte zu bringen. Durch ihren Ehrgeiz und ihr unermüdliches Handeln wird sie bald hochgeschätzt und geachtet. Sie wird überall nur die Alte genannt. Auch in ihrem Privatleben geht Maria unbeirrt ihren Weg. Sie heiratet nicht etwa einen Weinbauern, sondern einen musisch begabten Mann, der ihr in die Geschäfte des Weingutes nicht hineinredet und sie bewundert ob ihrer Stärke. Die beiden führen eine harmonische Ehe, weil beide ihren eigenen Weg gehen können. Nach Maria der Alten wird deren Tochter Maria und danach auch wieder deren Tochter Maria das Weingut weiterführen. Dreimal Maria brachte immer mal wieder Verwirrung beim Lesen und ich mußte mich besinnen, um welche Maria es gerade ging. Aber bei allen drei Frauen handelte sich um starke Persönlichkeiten, wobei es die Alte wohl am schwersten hatte, sich zu ihrer Zeit als Frau durchzusetzen. Der Autor hat eine ganz wunderbare und spannungsgeladene Familiengeschichte über drei Generationen hinweg geschrieben. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte um Familiensinn, Besitztum, Liebe, Eifersucht, Lüge und Betrug, krimineller Handlung, Vergebung und neuer Hoffnung. In einer wunderbaren Sprache eindringlich und spannend geschrieben, hat mich das Buch sehr beeindruckt. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine begeisternde Chronik

    Eine faszinierend und spannend erzählte Familiensaga über drei Generationen. La Principal ist ein alter Weinberg und das Domizil der Familie Roderich. Als es scheinbar mit dem Weingut aufgrund einer Lausplage an den Weinstöcken zu Ende geht, vermacht das Familienoberhaupt das Areal seiner Tochter Maria, obwohl sie noch vier Brüder hat. Bei ihr ist das Anwesen in guten Händen, sie schafft die Wende und ihr gelingt es das Familienunternehmen zu retten und wieder Wohlstand aufzubauen. Allerdings wird im Jahre 1936 ein Toter vor dem Haus gefunden, er wurde brutal ermordet. Der Kommissar Recader nimmt den Fall erst vier Jahre später auf und muss sich mit der Vergangenheit der Familie auseinandersetzen um den Tod des Mannes aufklären zu können. Lluis Llach hat mit "Die Frauen von La Principal" eine tolle Familienchronik erzählt. Er besticht dabei mit einer sehr gut zu lesenden und gleichzeitig bildreichen Sprache. Schnell hat er mich als Leser an das Schicksal der Familie Roderich gefesselt. Die starken Charaktere der Familie liegen in den jeweiligen Frauen (in jeder Generation Maria). sie führen das Gut und wissen sich trotz ihres Geschlechts zur damaligen Zeit der Männerwelt zu behaupten. Angereichert wird die an sich schon spannende Familiengeschichte mit einem Todesfall der mit dem Gut in Verbindung steht. Die Aufklärung obliegt dem Kommissar Recarder, welcher sich auch als gerissener und schlauer Ermittler erweist und zum Lesevergnügen beitragen kann. Die Spannung wird über die Personen und deren Schicksale sehr gut aufgebaut und angereichert, die Zeitsprünge beleben durch immer wieder auftauchende Perspektivwechsel das Buch. Insgesamt ist "Die Frauen von La Principal" für mich eine sehr große, positive Überraschung gewesen und ich möchte es sehr gerne weiterempfehlen und mit voll verdienten 5 von 5 Sternen bewerten.

  • Jenny Vogler

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Selbstbestimmung und Verantwortung

    Erzählt wird hier die Lebensgeschichte dreier Frauen, die nicht nur den gleichen Vornamen tragen, sondern Großmutter – Mutter und Tochter sind und denen in erster Linie die Leitung eines angesehenen Weingutes obliegt. Während Maria (genannt „die Alte“) ihren Platz an erster Stelle hart erkämpfen muss, weil sie als einzige Tochter ihrer Eltern in einer Zeit groß wird, in der die Männer das Sagen und die Macht haben und nur unter Protest davon abrücken, plagt sich ihre Tochter Maria (genannt „Senyora“) mit einem mittlerweile unrentablen Unternehmen herum und mit einem ominösen Tötungsdelikt direkt vor ihrer Haustür. Und schließlich muss die junge Maria (die Enkeltochter der ersten), die mittlerweile auch schon das 60igste Lebensjahr erreicht hat, erkennen das ihr Vater ein mörderisches Geheimnis in seinem Herzen trägt, dessen Erkundung sie weit in die Vergangenheit ihrer gut betuchten Familie führt. Ein grandioser Roman, der sich nicht nur einer wunderschönen, poetischen Sprache bedient, sondern ein wahres Feuerwerk der Erzählkunst ist. Lluís Llach kombiniert hier sehr verschiedene Themen zu einem intensiven, dichten Roman, der mühelos Zeitsprünge macht und Erzählperspektiven wechselt, ohne verwirrend zu sein. Manchmal ist es ein Familienroman, dann wieder ein schonungsloser, zeitkritischer Gesellschaftsroman, manchmal geht es um die Liebe, manchmal um den Mut von notwendigen Veränderungen, manchmal handelt es sich um einen Kriminalroman und manchmal um eine detaillierte Heimatstudie. Selten gelingt ein derart vielschichtiger Plot so perfekt, dass sich jeder Handlungsstrang klärt, dass es immer spannend bleibt und das man als Leser die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dreier Generationen so glaubwürdig vermittelt bekommt. Fazit: Ich vergebe volle Punktzahl für diesen abwechslungsreichen Roman, der eine besondere Stimmung erzeugt und sich mit dem wechselnden Frauenbild über Jahrzehnte beschäftigt. Der Emanzipation und Abhängigkeit ebenso miteinander vereint wie Optimismus und innere Zwänge. Eine Prosa die einen Kreis schließt, in dessen Zentrum innere Stärke, Selbstvertrauen und Zuversicht stehen und drei ganz besonders eigenwillige Frauen. Absolute Leseempfehlung!

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    La Principal

    Die Frauen von La Principal von Lluis Llach. Das Cover und der Titel sind passend. Spanische Literatur ist für mich etwas schwer zu lesen, das ging mir hier erst auch so, aber nach kurzer Zeit war ich gefangen. Eine leidenschaftliche Familiensaga über drei Generation. Der Roman spielt in Katalanien. Die spanische Politik kommt stark zum Tragen. Auf dem Weingut La Principal sind von 1893 bis 2001 macheinander drei starke Frauen, alle heißen Maria. Über jedem neuen Kapitel steht die Jahreszahl, so weiss man immer welche Maria gerade spricht. Andreu Roderich hat vier Söhne und eine Tochter. Die Söhne haben alle eine Beruf erhlernt, nur die Tochter Maria nicht, das war ihm nicht wichtig. Als dann die Reblaus das Weingut ruiniert zieht er mit den Söhnen in die Stadt. Mit zwanzig Jahren wird Maria Alleinerbin des Weingutes, angefeindet von den Brüdern. Zu der Zeit ja fast ein Unding. Sie bringt das Gut mit Mut und Härte wieder aufwärts. Sie wird später immer die Alte genannt. Eine besonder interessante Stellung hat die Amme Ursula. Im Jahre 1940 kommt ein Inspektor Lluis Recader, der einen früheren Mord aufklären will. Zu der Zeit fängt die Franco Ära an und die bemerkt man. Die meiste Zeit trifft er nur Ursula an. Sie ist ein Unikum, wie sie mit ihm umgeht, ist fast schon lustig. Als die dritte Maria ins Spiel kommt, werden von ihrem Vater erst alle Geschehnisse aufgeklärt. Der Autor kommt aus der Gegend und besitzt auch ein Weingut. Er kennt die Probleme dieses Landstrichs und kann das mit Gefühl und Wärme mir nahe bringen. Ein paar Geschehnisse sind zwar etwas unrealistisch, aber in früheren Zeiten gab es bei der Bevölkerung oft solche Aberglauben. So hat mich das nicht gestört. Der Roman ist für mich gute Literatur.

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  • Zum Bewerterprofil von Katrin Höffler

    Katrin Höffler

    Thalia Meißen

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    5/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Generationen von starken Frauen...

    Generationen von starken Frauen auf einem katalanischen Weingut in den Wirren der Zeit und ein Ermittler, der sich fast darin verstrickt. Man mag am liebsten sofort hinfahren.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrucksvolle Familiengeschichte...

    Eindrucksvolle Familiengeschichte über starke Frauen, die ihr Leben sowohl im beginnenden 19. Jahrhundert als auch im Heute meistern. Facettenreich, einfühlsam, humorvoll, schön.
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Heimat ist ein hohes Gut. Dies...

    Heimat ist ein hohes Gut. Dies wird in diesem Roman mehr als einmal deutlich. Gut lesbar und spannend!

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