Gutscheinbedingungen

Gültig bis 13.07.2026 | Gültig für Spielzeug (außer Tonieboxen & ausgewählte Tonies), Filme, Musik, Software, Games, Schreibwaren, Hörbücher und Hörbuch-Downloads (außer Abo & Shelfies), gebrauchte Bücher, nicht preisgebundene Bücher und Kalender | Einlösbar unter thalia.de und in der Thalia App | Click & Collect nur mit Online-Zahlung (Paypal/Kreditkarte) vorab | Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein | Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen | Nur einmal pro Einkauf einlösbar | Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet | Keine Barauszahlung | Digitale Hörbücher nur für Android | Nicht gültig für preisgebundene Artikel (aufgrund der Buchpreisbindung sind Gutscheine nicht auf Bücher, eBooks, Presse einlösbar), tolino eReader & Zubehör, Elektronik, Geschenke & Trends, Abonnements & Flatrates, Geschenkkarten, Versandkosten und Services

  • Produktbild: Berlin, 24. Juni 1922
  • Produktbild: Berlin, 24. Juni 1922
Gebraucht - 44%

Berlin, 24. Juni 1922 Der Rathenaumord und der Beginn des rechten Terrors in Deutschland | "Eine aufrüttelnde Reportage." taz

3
44% sparen

13,39 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,2 cm

Gewicht

428 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002527983

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»eine der vielleicht besten literarischen Schilderungen der gesellschaftlich-politischen Zustände Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg« ("Handelsblatt")
»Man könnte [Berlin, 24. Juni 1922] auch einen Politthriller nennen. Einmal begonnen, möchte der Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.« ("Jüdische Allgemeine")
»Hüetlin zeigt, wie seriöse und informative Geschichtsschreibung auf hohem Niveau gelingen kann und widersteht dabei der Versuchung des erhobenen pädagogischen Zeigefingers. Höchst empfehlenswerte Mischung aus Biografie und Geschichtsschreibung, spannend wie ein guter Thriller.« ("Bücher Magazin")
»Thomas Hüetlin erzählt den Mord an Walter Rathenau aus dem Kreis toxischer, antisemitischer Männerbünde und ihrer seriösen Unterstützer in Justiz, Militär und Politik und zeigt seine Auswirkungen, die sich bis in die Gegenwart ziehen.« ("taz")
»Thomas Hüetlin schildert uns all das in glänzendem Reportagestil, mit lebhaften Details und zahllosen Originalzitaten.« ("taz")
»Die Meisterschaft des Buches liegt darin, dass der Autor die Stränge des Bösen und der Mörder mit denen des Guten und des Opfers bravourös verknüpft.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»eine fulminante historische Reportage« ("Die Zeit")
»Eine aufrüttelnde Reportage.« ("taz")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,2 cm

Gewicht

428 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002527983

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    5/5

    07.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Geschichtsstunde

    Erzählt wird die politische Entwicklung in Deutschland nach dem Ende des 1. Weltkriegs bis in die 20iger Jahre. Der Autor widmet sich hauptsächlich den rechten Strömungen. Denen sind liberale Politiker wie Rathenau verhasst und müssen beseitigt werden. Der Autor beschreibt sehr anschaulich die damaligen Entwicklungen und wie sie bis heute weiter wirken. Dem Autor gelingt es, die Zeit wieder aufleben zu lassen ohne oberlehrerhaft daherzukommen. Das Buch liest sich spannend wie ein Krimi. Es ist trotz der vielen Fakten leicht verständlich geschrieben. Mit hat es gut gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Der Feind steht rechts."

    Berlin, 24.Juni 1922 - ein Datum, das nur Geschichtsinteressierten spontan etwas sagt. An diesem Tag wurden die Weichen Richtung Nationalsozialismus gestellt. Die Ermordung Walther Rathenaus sollte den Sturz der gesamten Regierung nach sich ziehen, bürgerkriegsähnliche Zustände verursachen und dann sollte das Netzwerk der Organisation Consul als Ordnungsmacht einschreiten und eine Militärdiktatur errichten. Das Buch liest sich wie ein Tatsachen-Thriller und ist in den heutigen Zeiten, in denen Antisemitismus und rechtsradikales Gedankengut erneut zunehmen, sicher auch als Warnung zu verstehen. Reichskanzler Joseph Wirth fand in seiner Rede für den Mord und seine Vorgeschichte die passenden Worte. Sie sind zeitlos: »Da steht der Feind, der sein Gift in die Wunden eines Volkes träufelt. Da steht der Feind, und darüber ist kein Zweifel: Dieser Feind steht rechts!«

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    13.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein authentisches Stück Zeitgeschichte

    Der Titel ist zugleich das Todesdatum von Walther Rathenau, jenem Politiker, der von Mitgliedern der rechtsradikalen Gruppe namens „Organisation Consul“ ermordet worden ist. Wir Leser tauchen in eine Welt des Umbruchs ein. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, der damals noch der „Große Krieg“ geheißen hat, gerät die bisher bekannte Welt aus den Fugen: Die Monarchie ist Geschichte, doch gibt es Bemühungen sie wieder zu errichten, wenn auch ohne den Kaiser. Und auch andere Regierungsformen wie die Räteregierungen wollen sich etablieren. Wie es häufig ist, wird aus Angst vor den Sozialisten und/oder Kommunisten die Gefahr von rechts völlig übersehen oder negiert. So kann sich die „Organisation Consul“ wie ein Krake über ganz Deutschland ausbreiten. Dieses Netz, das ganz Deutschland überzieht, rekrutiert seine Anhänger vor allem unter den Beamten der Polizei und der Justiz sowie den arbeits- und nutzlos gewordenen Militärs. Allen diesen Gruppen ist die toxische antisemitische Haltung gemeinsam. Die wird noch durch die Dolchstoßlegende und zahlreiche andere Lügen befeuert. In diversen „Probeläufen“ werden Menschen wie Matthias Erzberger (1921) ermordet bis die Lage am 24. Februar 1922 mit der Ermordung von Walther Rathenau ihren Höhepunkt erreicht. Warum Rathenau? Rathenau symbolisiert das genauer Gegenteil der „Organisation Consul“ stehen: Er ist Jude, hat Charisma, will Frieden und Versöhnung sowie internationale Kooperationen, die die wirtschaftliche Situation Deutschlands verbessern soll. Die Mitglieder der „Operation Consul“ wollen eine Revanche für den verlorenen Weltkrieg und den ihren Augen schändlichen Friedensvertrag. „Die Frankfurter Zelle der Organisation Consul bestand durchweg aus gebildeten Menschen des Bürgertums, jenen Kreisen, die man als Stützen der Gesellschaft zu betrachten pflegte. Und jetzt sägten und sprengten und schossen die Nachkommen dieser Stützen um sich. Sie wollten etwas erneuern, indem sie die Machthaber der Gegenwart vernichteten. Was genau werden sollte danach, wussten sie nicht. Dem aufgeklärten Staatswesen der Demokratie setzten sie ihr Gefühl und eine Mythologie des Blutes entgegen. Wenn es deutsch war, dieses Blut, würde es schon seinen Weg in eine bessere Zukunft finden.“ (eBook S. 147) Meine Meinung: Minutiös hat Journalist und Buchautor Thomas Hüetlin die Ereignisse recherchiert, deren Höhepunkt eben die Ermordung Walther Rathenaus waren, die letztlich Adolf Hitler an die Macht brachten und Auswirkungen bis heute haben. Mir hat der Einblick in das jüdisch-humanistische Leben der Zwischenkriegszeit, dessen Auslöschung mit der Ermordung Rathenaus beginnt, gut gefallen. Erschreckend ist, dass es durchaus Parallelen zu heute gibt, wo Antisemitismus und rechtsradikales Gedankengut (wieder) salonfähig sind. Fazit: Dieses Sachbuch liest sich wie ein Thriller und fesselt trotz der vielen historischen Zahlen, Daten und Fakten bis zur letzten Seite. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    15.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Ermordung Walther Rathenaus...

    Die Ermordung Walther Rathenaus bewirkte nicht, wie gewünscht, eine Schwächung der demokratischen Strukturen der Weimarer Republik, sondern sogar eine kurzfristige Stärkung. Sie zeigte aber auch, welche gesellschaftlichen Tendenzen vorhanden waren. Eine fesselnde Darstellung.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    21.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende eines Visionärs, der Beginn einer dunklen Zeit

    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist Deutschland im Würgegriff des Rechtsextremismus. Die Zeit der NS-Diktatur ausgenommen, fielen ihm seitdem mehrere tausend Menschen zum Opfer. Nicht verwunderlich, denn Politik, Justiz und die vollstreckende Gewalt waren und sind eher auf dem rechten Auge blind. Und sehen die politische Linke als größere Bedrohung. Der rechte Terror in Deutschland begann ziemlich genau vor 100 Jahren, wie uns Thomas Hüetlin mit »Berlin, 24. Juni 1922« beweist. In diesem Buch thematisiert er die Gründe und Umstände, welche zur Ermordung des damaligen Außenministers und Industriellen Walter Rathenaus führten. Dieser Mord galt als erster großer “Höhepunkt” des Krieges zwischen nationalistisch-rechten Kräften und der Weimarer Republik, welcher im NS-Faschismus mündete. Im Stil einer literarisch-historischen Reportage, richtet Hüetlin sein Augenmerk auf die Lebenswege all der Personen und Organisationen, welche direkt und indirekt an der Ermordung dieser schillernden und visionären Persönlichkeit hatten. Das Besondere dabei: auch deren extreme Widersprüchlichkeiten und Ambivalenzen stehen im Fokus. Mit »Berlin, 24. Juni 1922« ist Thomas Hüetlin ein erhellendes historisches Epochenportait gelungen, welches auch als Warnung verstanden werden kann. Eine Warnung vor einer Wiederholung der Ereignisse, welche den Weg Deutschlands in das Dritte Reich ebneten. Und wovor das Land auch 2022 nicht geschützt ist, wie uns die Ermordung Walter Lübkes, das Massensterben in Hanau oder der Aufstieg einer sog. “Alternative” beweist. »Berlin, 24. Juni 1922« ist ein lesenswertes Buch über ein Ereignis, welches im kollektiven Gedächtnis nach und nach in Vergessenheit gerät.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Berlin, 24. Juni 1922
  • Produktbild: Berlin, 24. Juni 1922