Produktbild: Das Joch

Das Joch

6

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38072

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Atlantis Literatur

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

695 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783715275802

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

38072

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Atlantis Literatur

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

695 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783715275802

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Liebe im Gebirge

JoBerlin aus Berlin am 17.02.2026

Bewertungsnummer: 3049194

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch ist Thomas Mann in Verehrung zugeeignet. Und mit Joch ist ein Gebirgspass gemeint. Der Protagonist Florentin sucht Erholung in den Bergen und Vicki Baums Naturbeschreibungen dazu sind durchaus lesenswert. Sie liebt die Berge, das merkt man sofort. So richtig weiß ich aber nicht, wo Vicki Baum mit ihrer Novelle eigentlich hin will. Natur und Wanderbeschreibungen finden sich reichlich und gut. Bei einer Wanderung trifft Florentin die Frau eines wohlhabenden Margarinefabrikanten, die zur Auskurierung eines Lungenleidens in den Bergen ist. Sie gefällt ihm, jung ist sie, hübsch ist sie, ein bisschen naiv erscheint sie. Vicki Baum zeigt, dass sie so viel mehr kann als nur Naturbeschreibungen ihrer geliebten Berge. Mit wenigen Sätzen zwischen Florentin und der bewunderten jungen Frau lässt sie eine prickelnde Liebesgeschichte entstehen, die insbesondere für ihre Fans lesenswert ist.

Liebe im Gebirge

JoBerlin aus Berlin am 17.02.2026
Bewertungsnummer: 3049194
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch ist Thomas Mann in Verehrung zugeeignet. Und mit Joch ist ein Gebirgspass gemeint. Der Protagonist Florentin sucht Erholung in den Bergen und Vicki Baums Naturbeschreibungen dazu sind durchaus lesenswert. Sie liebt die Berge, das merkt man sofort. So richtig weiß ich aber nicht, wo Vicki Baum mit ihrer Novelle eigentlich hin will. Natur und Wanderbeschreibungen finden sich reichlich und gut. Bei einer Wanderung trifft Florentin die Frau eines wohlhabenden Margarinefabrikanten, die zur Auskurierung eines Lungenleidens in den Bergen ist. Sie gefällt ihm, jung ist sie, hübsch ist sie, ein bisschen naiv erscheint sie. Vicki Baum zeigt, dass sie so viel mehr kann als nur Naturbeschreibungen ihrer geliebten Berge. Mit wenigen Sätzen zwischen Florentin und der bewunderten jungen Frau lässt sie eine prickelnde Liebesgeschichte entstehen, die insbesondere für ihre Fans lesenswert ist.

Herausragende Sprache trifft auf stürmische Liebesgeschichte

Silke - Buchgespür - am 11.04.2026

Bewertungsnummer: 3105455

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin verliebt in Vicki Baums Sprache der 30er Jahre ❤️ Diese bildhaften, gefühlsbetonten und gleichzeitig sehr lebendigen Sprache, die das Alpenpanorama vor dem inneren Auge entstehen lässt und die Gefühle aller Figuren lebendig werden lässt, findet man selten. Baums Ausdrucksweise ist ein wohltuender Gegensatz zu den Satzfetzen, die heute alltäglich benutzt werden, dass mein Herz aufgeatmet hat. Aber gerade 1930 als Ersterscheinungsjahr ist eben auch entscheidend für die Einordnung der Novelle. Die Autorin übt hier sehr deutlich gesellschaftliche Kritik. Die wohlhabenden Frauen verbringen ihre Zeit im Gasthof und warten darauf, dass ihre Männer von der Arbeit zurückkehren. Sie haben keine eigene Aufgaben, außer den äußerlichen Vorstellungen ihrer Männer zu entsprechen, ihren eigenen Willen stellen sie generell zurück. Auch Helene richtet ihr Leben und ihre Optik nach den Wünschen ihres Mannes aus. Selbst die Natur bleibt ihr nur begrenzt zugänglich, sie spaziert mit den anderen Frauen nur begrenzt am Berg, wandern wie ein Mann ist ihr nicht gestattet. Helene zeigt dabei sehr klar ihre Sehnsucht nach einem Ausbruch aus diesen Zwängen. Die Novelle macht damit anhand dieser persönlichen Geschichte die gesellschaftlichen Bedingungen der Weimarer Republik und insbesondere die Rolle der Frau dieser Zeit sichtbar. Mit Florentin bringt dieses Gefüge ins Wanken bringt. Er nimmt Helene mit hinaus, zeigt ihr die Berge und verspricht ihr eine neue Zukunft. Die zarte Annäherung der beiden in der Nacht auf dem Balkon, dieses plötzliche Verlieben, so tiefe Gefühl zu entwickeln, dass man bereit ist, sein ganzes Leben zu verändern, obwohl man den anderen eigentlich kaum kennt, mag auf manchen Lesenden übertrieben wirken. Wer es jedoch selbst erlebt hat, wird genau dieses mitreißenden Empfindungen hier mitfühlen können. Für mich ist dieser Text deshalb weit mehr als eine Liebesgeschichte. Er verbindet eine wunderschöne Handlung mit tiefgründiger Gesellschaftskritik und einer klaren Botschaft für Frauen, die sich unterordnen. Gleichzeitig zeigt die Novelle das Umdenken einer einzelnen Frau, das stellvertretend für so viele steht.

Herausragende Sprache trifft auf stürmische Liebesgeschichte

Silke - Buchgespür - am 11.04.2026
Bewertungsnummer: 3105455
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin verliebt in Vicki Baums Sprache der 30er Jahre ❤️ Diese bildhaften, gefühlsbetonten und gleichzeitig sehr lebendigen Sprache, die das Alpenpanorama vor dem inneren Auge entstehen lässt und die Gefühle aller Figuren lebendig werden lässt, findet man selten. Baums Ausdrucksweise ist ein wohltuender Gegensatz zu den Satzfetzen, die heute alltäglich benutzt werden, dass mein Herz aufgeatmet hat. Aber gerade 1930 als Ersterscheinungsjahr ist eben auch entscheidend für die Einordnung der Novelle. Die Autorin übt hier sehr deutlich gesellschaftliche Kritik. Die wohlhabenden Frauen verbringen ihre Zeit im Gasthof und warten darauf, dass ihre Männer von der Arbeit zurückkehren. Sie haben keine eigene Aufgaben, außer den äußerlichen Vorstellungen ihrer Männer zu entsprechen, ihren eigenen Willen stellen sie generell zurück. Auch Helene richtet ihr Leben und ihre Optik nach den Wünschen ihres Mannes aus. Selbst die Natur bleibt ihr nur begrenzt zugänglich, sie spaziert mit den anderen Frauen nur begrenzt am Berg, wandern wie ein Mann ist ihr nicht gestattet. Helene zeigt dabei sehr klar ihre Sehnsucht nach einem Ausbruch aus diesen Zwängen. Die Novelle macht damit anhand dieser persönlichen Geschichte die gesellschaftlichen Bedingungen der Weimarer Republik und insbesondere die Rolle der Frau dieser Zeit sichtbar. Mit Florentin bringt dieses Gefüge ins Wanken bringt. Er nimmt Helene mit hinaus, zeigt ihr die Berge und verspricht ihr eine neue Zukunft. Die zarte Annäherung der beiden in der Nacht auf dem Balkon, dieses plötzliche Verlieben, so tiefe Gefühl zu entwickeln, dass man bereit ist, sein ganzes Leben zu verändern, obwohl man den anderen eigentlich kaum kennt, mag auf manchen Lesenden übertrieben wirken. Wer es jedoch selbst erlebt hat, wird genau dieses mitreißenden Empfindungen hier mitfühlen können. Für mich ist dieser Text deshalb weit mehr als eine Liebesgeschichte. Er verbindet eine wunderschöne Handlung mit tiefgründiger Gesellschaftskritik und einer klaren Botschaft für Frauen, die sich unterordnen. Gleichzeitig zeigt die Novelle das Umdenken einer einzelnen Frau, das stellvertretend für so viele steht.

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Das Joch

von Vicki Baum

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