Produktbild: Dinge, die wir brennen sahen
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Dinge, die wir brennen sahen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.03.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,9/13,9/3,2 cm

Gewicht

516 g

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Things we thought would burn

Übersetzt von

Andrea O'Brien Literaturübersetzungen

Sprache

Deutsch

EAN

2710002546434

Beschreibung

Rezension

"Scrivenor priorisiert die Perspektive der Kinder in ihrem Kriminalroman - und dadurch fängt sie all die Widersprüchlichkeiten und Kontinuitäten des Lebens in einer Kleinstadt ein. Das ist ungemein spannend zu lesen." Sonja Hartl, Deutschlandfunk Kultur "DINGE, DIE WIR BRENNEN SAHEN ist ein Kriminalroman, an dem alles überzeugt. Das Setting, die plastischen Figuren und der clever konstruierte Plot." MDR Kultur "Klasse Kleinstadt-Drama" Susanne Helmer, Für Sie Auf der "Krimibestenliste April" von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur "Es ist Roman, Krimi, Gesellschaftsbeobachtung und Drama. Und der absolute Hammer." Buchhandlung Jost "Scrivenor versteht es glänzend, die Empfindungen zu transportieren. Sie hat schon eine ganz besondere Art, diese schweren, drückenden, dunklen, traurigen, schmerzhaften Dinge so zu schreiben, dass sie zwar einerseits irgendwie unbekümmert und leichtfüßig geschildert werden, andererseits aber vielleicht gerade deswegn einschlagen wie eine Bombe." Daniela Anders, Lesezauber_Zeilenreise Blog

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.03.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,9/13,9/3,2 cm

Gewicht

516 g

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Things we thought would burn

Übersetzt von

Andrea O'Brien Literaturübersetzungen

Sprache

Deutsch

EAN

2710002546434

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Unwiederbringlich zerstört

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 07.09.2023

Bewertungsnummer: 2016886

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Veronica, die Ronnie genannt wird, und Esther wohnen in Durton, einer Kleinstadt im ländlichen Australien. Die zwölfjährigen Mädchen sind beste Freundinnen und verbringen die meiste Zeit zusammen. An einem heißen Freitagnachmittag verlassen beide gemeinsam die Schule, aber nur Ronnie kommt zu Hause an, Esther ist verschwunden. Als ihre Leiche Tage später gefunden wird, ist das Entsetzen groß und schnell klar, dass nicht alles so friedlich ist in dieser Kleinstadt, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die von der Autorin gewählte Erzählweise fand ich erst etwas eigen, im Nachhinein kann ich aber sagen, dass diese viel dazu beigetragen hat, eine Atmosphäre zu schaffen, die perfekt zur Geschichte gepasst hat. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde die Tat beleuchtet, ob Mütter der Freundinnen, die ermittelnde Beamtin oder Kinder der Kleinstadt, die zum Teil namentlich nicht genannt wurden; deren Gedanken und Sichtweisen fanden in der Erzählung alle ihren Platz und trotz des Umstandes, dass Gegenwart und Vergangenheit eine Rolle spielten, hatte ich nie das Gefühl, dass diesbezüglich etwas unklar war. Lediglich die vielen Namen und damit zusammenhängende Bekanntschafts- sowie Verwandtschaftsverhältnisse haben zu Beginn dazu geführt, dass ich manchmal stutzte und nicht genau wusste, wie diese einzuordnen sind. Dies legte sich aber im Laufe des Buches, sodass einem ungestörten Lesevergnügen nichts mehr im Wege stand. Erst nach und nach klärte sich, wer was mit wem oder gegen etwas zu tun haben könnte, vieles reichte weit in die Vergangenheit, einiges lag aber nur ein paar Stunden zurück. Je mehr ich über die Menschen erfuhr, desto mehr ergab alles rückblickend einen Sinn, einige Ereignisse schienen nebensächlich zu sein, spielten aber plötzlich eine Rolle, wenn ein neues Puzzleteil seinen Platz fand, weil eine der Personen ihr Schweigen brach. Es gab Vermutungen, Verdächtigungen, Anschuldigungen und Gerüchte, vergessene Kleinigkeiten und unterdrückte Wut. Obwohl ich wusste, welches Schicksal Esther ereilt hat, traf mich das Kapitel darüber mit voller Wucht. Je mehr Einzelheiten ans Licht kamen, desto entsetzter war ich, meine Gefühlspalette wechselte von Trauer über Schmerz zu Wut. Diese Auflösung habe ich nicht erwartet, das Finale war leise, herzzerreißend und lässt mich traurig zurück. Ein schmerzhaft schönes Buch, das von mir die volle Punktzahl bekommt und als Highlight ein extra Sternchen dazu.

Unwiederbringlich zerstört

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 07.09.2023
Bewertungsnummer: 2016886
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Veronica, die Ronnie genannt wird, und Esther wohnen in Durton, einer Kleinstadt im ländlichen Australien. Die zwölfjährigen Mädchen sind beste Freundinnen und verbringen die meiste Zeit zusammen. An einem heißen Freitagnachmittag verlassen beide gemeinsam die Schule, aber nur Ronnie kommt zu Hause an, Esther ist verschwunden. Als ihre Leiche Tage später gefunden wird, ist das Entsetzen groß und schnell klar, dass nicht alles so friedlich ist in dieser Kleinstadt, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die von der Autorin gewählte Erzählweise fand ich erst etwas eigen, im Nachhinein kann ich aber sagen, dass diese viel dazu beigetragen hat, eine Atmosphäre zu schaffen, die perfekt zur Geschichte gepasst hat. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde die Tat beleuchtet, ob Mütter der Freundinnen, die ermittelnde Beamtin oder Kinder der Kleinstadt, die zum Teil namentlich nicht genannt wurden; deren Gedanken und Sichtweisen fanden in der Erzählung alle ihren Platz und trotz des Umstandes, dass Gegenwart und Vergangenheit eine Rolle spielten, hatte ich nie das Gefühl, dass diesbezüglich etwas unklar war. Lediglich die vielen Namen und damit zusammenhängende Bekanntschafts- sowie Verwandtschaftsverhältnisse haben zu Beginn dazu geführt, dass ich manchmal stutzte und nicht genau wusste, wie diese einzuordnen sind. Dies legte sich aber im Laufe des Buches, sodass einem ungestörten Lesevergnügen nichts mehr im Wege stand. Erst nach und nach klärte sich, wer was mit wem oder gegen etwas zu tun haben könnte, vieles reichte weit in die Vergangenheit, einiges lag aber nur ein paar Stunden zurück. Je mehr ich über die Menschen erfuhr, desto mehr ergab alles rückblickend einen Sinn, einige Ereignisse schienen nebensächlich zu sein, spielten aber plötzlich eine Rolle, wenn ein neues Puzzleteil seinen Platz fand, weil eine der Personen ihr Schweigen brach. Es gab Vermutungen, Verdächtigungen, Anschuldigungen und Gerüchte, vergessene Kleinigkeiten und unterdrückte Wut. Obwohl ich wusste, welches Schicksal Esther ereilt hat, traf mich das Kapitel darüber mit voller Wucht. Je mehr Einzelheiten ans Licht kamen, desto entsetzter war ich, meine Gefühlspalette wechselte von Trauer über Schmerz zu Wut. Diese Auflösung habe ich nicht erwartet, das Finale war leise, herzzerreißend und lässt mich traurig zurück. Ein schmerzhaft schönes Buch, das von mir die volle Punktzahl bekommt und als Highlight ein extra Sternchen dazu.

Grauenvolles Kleinstadtleben

Bewertung am 13.04.2023

Bewertungsnummer: 1920947

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durton ist eine Kleinstadt in Australien und es ist ein sehr heißer Tag, als Esther nach der Schule nicht nach Hause kommt. Während wir Lesende wissen, dass Esther nicht überleben wird, haben die Kleinstadtbewohner, allen voran Esthers Eltern und ihre beste Freundin, natürlich Hoffnung auf ein Wiedersehen. Das macht das Lesen besonders beklemmend und irgendwie hofft man dann doch, dass alles nur ein schrecklicher Irrtum ist. Nach und nach taucht man tiefer ein in das Leben in der Kleinstadt und einige ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Gerade die Bewohner machten mich oft sprachlos. So ein kleiner Ort, jeder kennt jeden und doch ist unter der Oberfläche so viel verborgen. Nicht gerade einfache Kost, es ist so lebendig geschrieben, dass ich oft vergessen habe, dass es eine fiktive Story ist. Zwischen Wut und Ohnmacht - das waren doch des Öfteren meine Gefühle beim Lesen. Der Buchaufbau war gut gewählt. Man bekommt Einblicke, aber immer nur dosiert, so dass man nicht weiß, wie die Zusammenhänge sind. So nach und nach fügt sich dann alles zusammen. Man rätselt mit und zumindest mein Verdacht, wer Täter*in gewesen sein könnte, hat sich nicht bestätigt. Die Auflösung war aber stimmig und realistisch. Das Buch hat definitiv eine großen Anteil Thrillerelemente und ist unglaublich spannend, aber trotzdem kein klassischer Thriller. Es ist auch eine Gesellschaftsstudie und macht deutlich, wie die Strukturen und Machtverhältnisse auch heute noch sind. Und wie ungut das ist. Fazit: Ein Highlight des bisherigen Jahres. Die Autorin schafft es dass man voll in die Story hineinkatapultiert wird, es ist alles sehr nah (und geht einem auch nach).

Grauenvolles Kleinstadtleben

Bewertung am 13.04.2023
Bewertungsnummer: 1920947
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durton ist eine Kleinstadt in Australien und es ist ein sehr heißer Tag, als Esther nach der Schule nicht nach Hause kommt. Während wir Lesende wissen, dass Esther nicht überleben wird, haben die Kleinstadtbewohner, allen voran Esthers Eltern und ihre beste Freundin, natürlich Hoffnung auf ein Wiedersehen. Das macht das Lesen besonders beklemmend und irgendwie hofft man dann doch, dass alles nur ein schrecklicher Irrtum ist. Nach und nach taucht man tiefer ein in das Leben in der Kleinstadt und einige ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Gerade die Bewohner machten mich oft sprachlos. So ein kleiner Ort, jeder kennt jeden und doch ist unter der Oberfläche so viel verborgen. Nicht gerade einfache Kost, es ist so lebendig geschrieben, dass ich oft vergessen habe, dass es eine fiktive Story ist. Zwischen Wut und Ohnmacht - das waren doch des Öfteren meine Gefühle beim Lesen. Der Buchaufbau war gut gewählt. Man bekommt Einblicke, aber immer nur dosiert, so dass man nicht weiß, wie die Zusammenhänge sind. So nach und nach fügt sich dann alles zusammen. Man rätselt mit und zumindest mein Verdacht, wer Täter*in gewesen sein könnte, hat sich nicht bestätigt. Die Auflösung war aber stimmig und realistisch. Das Buch hat definitiv eine großen Anteil Thrillerelemente und ist unglaublich spannend, aber trotzdem kein klassischer Thriller. Es ist auch eine Gesellschaftsstudie und macht deutlich, wie die Strukturen und Machtverhältnisse auch heute noch sind. Und wie ungut das ist. Fazit: Ein Highlight des bisherigen Jahres. Die Autorin schafft es dass man voll in die Story hineinkatapultiert wird, es ist alles sehr nah (und geht einem auch nach).

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Dinge, die wir brennen sahen

von Hayley Scrivenor

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Désirée Henke

Thalia Magdeburg – Allee-Center

Zum Portrait

5/5

Spannungsroman in hitzeflirrender Kleinstadt mit einigen Überraschungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Leben der Bewohner von Durton, einer kleinen Stadt im australischen Nirgendwo, ändert sich durch das Verschwinden der 12-jährigen Esther abrupt! Auf Detective Sarah Michaels aus Sydney, Expertin für Vermisstenfälle, ruht nun jede Hoffnung. Doch von dem Mädchen fehlt jede Spur… Nachbarn, Freunde & Familie geraten ins Visier der Ermittlungen und so kommt einiges ans Licht, was besser verborgen geblieben wäre!
  • Désirée Henke
  • Buchhändler/-in

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5/5

Spannungsroman in hitzeflirrender Kleinstadt mit einigen Überraschungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Leben der Bewohner von Durton, einer kleinen Stadt im australischen Nirgendwo, ändert sich durch das Verschwinden der 12-jährigen Esther abrupt! Auf Detective Sarah Michaels aus Sydney, Expertin für Vermisstenfälle, ruht nun jede Hoffnung. Doch von dem Mädchen fehlt jede Spur… Nachbarn, Freunde & Familie geraten ins Visier der Ermittlungen und so kommt einiges ans Licht, was besser verborgen geblieben wäre!

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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5/5

Lügen, Geheimnisse und Schuld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spezialisiert auf die Aufklärung von Vermisstenfällen, werden Detective Sergeant Sarah Michaels und ihr Kollege Detective Constable Wayne Smith regelmäßig von Sydney ins Ländliche beordert, so auch im Fall der vermissten 12- jährigen Schülerin Esther. Bevor Verhöre geführt, Geheimnisse gelüftet, Lügner entlarvt werden und illegale Geschäfte auffliegen, wird die Leiche des Mädchens entdeckt. Damit ist die Leserschaft im Wissen voraus. Dieser Roman ist sehr spannend und durch die verschiedenen Erzählperspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich. Hitze, Staub, Dürre, Armut - zum Fühlen und Sehen beschrieben, dort würde ich nicht leben wollen. Detective Michaels war mir aus vielerlei Gründen sofort sympathisch, ihr Kollege auch. Mit dem Ende der Ermittlung ist das Buch nicht vorbei, die Autorin hat sich Gedanken gemacht über die Zukunft ihrer Charaktere. Sehr gut!
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Lügen, Geheimnisse und Schuld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spezialisiert auf die Aufklärung von Vermisstenfällen, werden Detective Sergeant Sarah Michaels und ihr Kollege Detective Constable Wayne Smith regelmäßig von Sydney ins Ländliche beordert, so auch im Fall der vermissten 12- jährigen Schülerin Esther. Bevor Verhöre geführt, Geheimnisse gelüftet, Lügner entlarvt werden und illegale Geschäfte auffliegen, wird die Leiche des Mädchens entdeckt. Damit ist die Leserschaft im Wissen voraus. Dieser Roman ist sehr spannend und durch die verschiedenen Erzählperspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich. Hitze, Staub, Dürre, Armut - zum Fühlen und Sehen beschrieben, dort würde ich nicht leben wollen. Detective Michaels war mir aus vielerlei Gründen sofort sympathisch, ihr Kollege auch. Mit dem Ende der Ermittlung ist das Buch nicht vorbei, die Autorin hat sich Gedanken gemacht über die Zukunft ihrer Charaktere. Sehr gut!

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Dinge, die wir brennen sahen

von Hayley Scrivenor

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