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Band 2

Die Hoffnung, die uns trägt

22

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

447

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,1 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Weiß / Altrosa

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71953-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

447

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,1 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Weiß / Altrosa

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71953-6

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Email: info@bod.de

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  • Detlef Knut

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Hoffnung auf eine gemeinsame Familie

    Dies ist der zweite Band aus der Reihe „Portugiesische Schicksalsjahre“ vor. Die Geschichte »Die Hoffnung, die uns trägt« spielt im Lissabon der 1960er-Jahre, zur Zeit des autoritären Salazar-Regimes. Die Protagonistin Amália lebt mit Mutter, Vater und ihrem kleinen Bruder Pedro in einem sehr armen Viertel Lissabons. Als ihr kleiner Bruder stirbt, bricht für die junge Amália eine Welt zusammen: Ihr Vater verlässt die Familie über Nacht mit dem Notgroschen der Familie, während ihre Mutter krank und depressiv wird und wegen Suizidgefahr in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wird. Erschreckend ist hier der Umstand, dass die Mutter von Freunden, Nachbarn und der Kirche fallengelassen wird, weil sie einen Suizid versucht hat. Amália ist zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig und steht plötzlich völlig allein da – ohne Wohnung, ohne familiären Rückhalt. Sie muss sich selbst eine Unterkunft und Arbeit suchen und findet schließlich einen Job in einem Café, der ihr nicht nur ein Einkommen, sondern auch ein Gefühl von Zugehörigkeit gibt. Dort lernt sie den charismatischen Studenten Marcelo kennen, der gemeinsam mit seinem Freund João, und wie sich herausgestellt hat Amalias Cousin, politisch aktiv im Widerstand gegen das Regime ist. Zwischen Amália und Marcelo entwickeln sich tiefe Gefühle, doch für ihn steht der politische Kampf an erster Stelle. Als das Regime die Studentenproteste brutal niederschlägt, entwickelt auch Amália eine wachsende Sehnsucht nach Freiheit – gleichzeitig wünscht sie sich aber vor allem ein ruhiges, normales Leben an Marcelos Seite. Die zentrale Frage des Romans und somit der spannende Bogen ist, ob Amalias und Marcellos Liebe in dieser politisch aufgewühlten Zeit eine Chance hat. Ein weiterer Schicksalsschlag trifft Amália, als ihre beste Freundin – Mutter dreier kleiner Kinder – bei einem Unfall mit einer Straßenbahn ums Leben kommt. Trotz allem verliert Amália nie ganz die Hoffnung: Gegen Ende der Geschichte stößt sie in einer Zeitung auf einen Spendenaufruf für ein Kinderheim, verbunden. Der Roman verknüpft das individuelle Schicksal einer Familie mit den politischen Veränderungen in Portugal während der 1960er Jahre, insbesondere den Studentenprotesten gegen das Salazar-Regime. Kerstin Lange, die gründlich recherchiert hat, präsentiert Amália nicht als perfekte Heldin, sondern als junge Frau, die trotz Verlusten, Armut und persönlichen Rückschlägen stets wieder aufsteht – getragen von der Hoffnung, die den Titel des Werkes prägt. Kerstin Lange schildert die bewegende und packende Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, die den Leser fesselt. Die Protagonistin durchlebt zahlreiche Herausforderungen und positive Wendungen, wodurch das Interesse an der Geschichte konstant hoch bleibt. Man hofft stets, dass es dem Mädchen gut ergeht und sich alles zum Besten wendet. Aus jedem Rückschlag, den die junge Heldin des Romans erleidet, scheint sie letztlich gestärkt hervorzugehen, ihr Selbstbewusstsein wächst und sie beginnt, an sich selbst zu glauben. So freut sich der Leser immer wieder, wenn Amalia ein Stückchen Glück findet. Obwohl es sich mit »Die Hoffnung, die uns trägt« nach »Die Sehnsucht, die bleibt« um den zweiten Roman der Reihe „Portugiesische Schicksalsjahre“ handelt, ist dieser Roman komplett eigenständig zu lesen und auch zu verstehen. Dennoch fand ich es besonders schön, dass es sozusagen einen Cross Over gibt. Die Figur des João existiert tatsächlich auch in dem vorangehenden Roman und wenn João seine Geschichte erzählt, werden die Erinnerungen an »Die Sehnsucht, die bleibt« wachgerufen. So gibt es trotz aller Düsternheit und Schicksale, die Amalia durchleben muss, am Ende einen Hoffnungsschimmer, der die Leser zufriedenstellen kann. Kerstin Lange erzählt das Leben dieses Mädchens auf eine berührende, gefühlvolle und fesselnde Weise. Die Struktur der Geschichte sorgt dafür, dass es ein echter Pageturner ist, auch wenn es sich nicht um einen Thriller handelt. Die Charakterentwicklung von Amalia ist tiefgründig und lässt die Leser mit ihr fühlen. Ihre Kämpfe und Triumphe sind authentisch und regen zum Nachdenken an. Die Verbindungen zu anderen Figuren sind vielschichtig und tragen zur emotionalen Tiefe der Erzählung bei. Zudem sorgt der flüssige Schreibstil von Kerstin Lange dafür, dass die Seiten wie im Flug vergehen. Am Ende bleibt nicht nur das Gefühl von Traurigkeit, sondern auch ein starkes Bedürfnis nach Veränderung und Hoffnung. © Detlef Knut, Düsseldorf 2026

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    05.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichtsstunde super verpackt

    Mit diesem Buch gelingt Kerstin Lange ein eindrucksvoller historischer Roman, der persönliche Schicksale und politische Umbrüche auf bewegende Weise miteinander verbindet. Die Geschichte führt ins Lissabon der frühen 1960er-Jahre und zeichnet das Porträt einer jungen Frau, die zwischen familiärer Verantwortung, Liebe und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ihren Weg finden muss. Im Mittelpunkt steht Amália, deren Leben nach einem schweren Verlust aus den Fugen gerät: Der Tod ihres Bruders, das Verschwinden des Vaters und die Krankheit der Mutter zwingen sie, früh Verantwortung zu übernehmen. Besonders gelungen ist, wie die Autorin diese persönliche Geschichte mit den politischen Spannungen im Portugal jener Zeit verknüpft. Die Begegnung mit dem engagierten Studenten Marcelo bringt nicht nur eine Liebesgeschichte ins Spiel, sondern auch das Thema Widerstand gegen ein autoritäres Regime – und damit eine zusätzliche emotionale und gesellschaftliche Tiefe. Mir persönlich ist die portugiesische Geschichte komplett fremd gewesen. Stärken des Romans liegen vor allem in seiner Atmosphäre und Figurenzeichnung. Lissabon wird lebendig und greifbar beschrieben, während Amálias innerer Konflikt – zwischen Sicherheit und Aufbruch – sehr nachvollziehbar dargestellt ist. Die Autorin schafft es, große Themen wie Freiheit, Verantwortung und Hoffnung in eine persönliche, nahbare Geschichte einzubetten. Dabei wirken die Emotionen nie überzogen, sondern ruhig und authentisch erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam und gut zugänglich. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig, bleibt aber durchgehend fesselnd, da man Amália gern auf ihrem Weg begleitet. Besonders die Verbindung aus Liebesgeschichte und politischem Hintergrund verleiht dem Roman eine zusätzliche Spannungsebene.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Portugisische Lebensart

    „Die Hoffnung, die uns trägt‘ ist der zweite Band der Reihe „Portugiesische Schicksalsjahre“. Auch wer den ersten Band „Die Sehnsucht, die bleibt“ nicht gelesen hat, sollte sich gut in die Geschichte einfinden können.   Der Roman führt uns nach Lissabon, in den Jahren 1961 bis 1980 begleiten wir Amalia, die mit ihrer Familie in Alfama lebt. Die Menschen sind dort sehr arm, haben gerade mal das aller nötigste um zu überleben. Amalia ist 17 als ihr Bruder stirbt und die Familie auseinanderbricht. Auf sich allein gestellt, geht sie nun verschiedenen Jobs nach. Sie lernt Marcelo kennen, der politisch sehr aktiv ist. Wir werden im Buch mit den Schwierigkeiten und dem Leben in Portugal konfrontiert, können etwas von der dortigen Lebensart spüren. Der Roman ist verständlich geschrieben und kann einen angenehmen Schreibstil vorweisen. Hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin konnte die Gefühle und Emotionen sehr gut auf den Leser übertragen.

  • Mary Graupner

    aus Waldbröl

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Stück portugiesischer Geschichte, greifbar und emotional

    »Die Hoffnung, die uns trägt« ist nach »Die Sehnsucht, die bleibt« der zweite Band der Reihe »Portugiesische Schicksalsjahre«. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, was überhaupt nicht schlimm gewesen ist. Hätte man mir nicht gesagt, dass es einen ersten band gibt, wäre ich nie darauf gekommen. Die leicht verständliche Sprache und der leichte Schreibstil machen es dem Leser leicht in das Portugal der 60er Jahre einzutauchen. Ich bin schon mehrfach in Lissabon gewesen, und die Autorin hat hier wirklich eine sehr authentische Geschichte gelesen. Bilder formten sich beim lesen des Buches in meinem Kopf und ich zog mit Amalia, der Protagonistin , nicht nur durch die Alfama sondern tauchte ein in einen hochemotionalen Abschnitt portugiesischer Geschichte. Die Studentenrevolutionen sind der zentrale Angelpunkt der Geschichte, und der Leser bekommt wirklich einen guten Einblick in die sozialen und politischen Verhältnisse des alten Portugals. Kerstin Lange hat meiner Meinung nach wirklich gut recherchiert. Eigentlich kann ich immer noch nicht glauben, dass eine Deutsche dieses phantastische, atmosphärisch dicht verpackte Buch geschrieben hat. Während des Lesens, ging mein Herz geradezu auf, ich spürte die Kraft der Hoffnung, und letztendlich verdrückte ich sogar eine Träne, als ich las, wie Amalia mit Ihren Freunden „Grândola, Vila Morena“ hörte. Kerstin Lange hat den portugiesischen Geist auf eine wunderbare Art und Weise eingefangen und eine emotional spürbare und geschichtlich greifbare Geschichte geschrieben.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Hoffnung die uns trägt

    Ein Buch, das uns nach Lissabon führt, wir erleben die politischen Ereignisse und das Leben einzelner Menschen. Wi begleiten Amalia in dden Jahren 1961 bis 1980. Amalia lebt mit ihrer Familie in Alfama, wo die Menschen nur das nötigste haben. Als ihr kleiner Bruder stirbt, zerbricht die Familie und die 17jährige Amalia ist auf sich selbst gestellt. Doch sie findet eine Stelle in einem Cafe, sie ist glücklich und lernt dort den Studenten Marcelo kennen. Doch als dann der Sohn der Besitzer des Cafes verwundet aus dem Krieg kommt, muß sie auch dieses zuhause verlassen. Noch ein paar Mal muß sie ihren Wohnsitz unfreiwillig wechseln. Marcelo ist politisch sehr aktiv und wird bei den Studentenunruhen inhaftiert. Amalia hält fest zu Marcelo und später mischt auch sie bei den politischen Aktivitäten mit. Als dann der gemeinsame Freund Joao Amalias Freundin Benedita heiratet, hofft sie vergebens auf einen Antrag von Marcelo. Das Buch zeigt uns die Schwierigkeiten und die Kämpfe, die Amalia zeitlebens durchstehen muß. Sie verliert geliebte Menschen durch den Tod, gerät oftmals unverschuldet in Schwierigkeiten und Not, abr sie verliert nie den Mut und kämpft immer weiter. Die Autorin versteht es ungeheuerlich gut, die Emotionen und Gefühlsregungen der Protagonisten darzustellen, man ist mit Rosalia, Antonio, Soraia, Henrique und den anderen bald sehr vertraut. Aber wie ein roter Faden zieht sich auch der Fado. ein trauriger Gesang, durch das Buch. Ich war derart fasziniert und hingerissen von der Lektüre, dass ich das Buch nur sher ungern aus der Hand gelegt habe. Auch das Umfeld wir sehr charkteristisch beschrieben. Die Kälte, der Regen, die Hitze, das Leben auf der Straße. Man kann sich direkt ein Bild davon machen. Das Cover zeigt eine junge Frau, die zwischen Fliederblüten ihren Weg geht und auf einer Blüte sitzt ein Schmetterling, der für Amalia immer ein wenig Hoffnung zeigte.

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