Eine junge Frau zwischen Liebe und Pflicht, Widerstand und Verlust – der neue bewegende Roman von Kindle-#1-Bestsellerautorin Kerstin Lange
Lissabon 1961: Als ihr kleiner Bruder stirbt, ändert sich für die junge Amália alles. Ihr Vater verlässt die Familie über Nacht und ihre Mutter wird krank. Doch Amália nimmt ihr Leben in die Hand, in der Hoffnung, dass sie Armut und Krankheit hinter sich lassen kann. Bei ihrem Job im Café lernt sie den charismatischen Marcelo kennen, der mit seinem Freund João politisch aktiv ist. Zwischen Amália und Marcelo entstehen tiefe Gefühle, doch für ihn zählt vor allem der Widerstand. Als das autoritäre Regime die Studentenunruhen brutal niederschlägt, spürt auch Amália die Sehnsucht nach Freiheit. Dabei wünscht sie sich ein normales Leben mit Marcelo. Hat ihre Liebe eine Chance in einer Zeit, in der Portugal langsam erwacht?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mit diesem Buch gelingt Kerstin Lange ein eindrucksvoller historischer Roman, der persönliche Schicksale und politische Umbrüche auf bewegende Weise miteinander verbindet. Die Geschichte führt ins Lissabon der frühen 1960er-Jahre und zeichnet das Porträt einer jungen Frau, die zwischen familiärer Verantwortung, Liebe und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ihren Weg finden muss.
Im Mittelpunkt steht Amália, deren Leben nach einem schweren Verlust aus den Fugen gerät: Der Tod ihres Bruders, das Verschwinden des Vaters und die Krankheit der Mutter zwingen sie, früh Verantwortung zu übernehmen. Besonders gelungen ist, wie die Autorin diese persönliche Geschichte mit den politischen Spannungen im Portugal jener Zeit verknüpft. Die Begegnung mit dem engagierten Studenten Marcelo bringt nicht nur eine Liebesgeschichte ins Spiel, sondern auch das Thema Widerstand gegen ein autoritäres Regime – und damit eine zusätzliche emotionale und gesellschaftliche Tiefe. Mir persönlich ist die portugiesische Geschichte komplett fremd gewesen.
Stärken des Romans liegen vor allem in seiner Atmosphäre und Figurenzeichnung. Lissabon wird lebendig und greifbar beschrieben, während Amálias innerer Konflikt – zwischen Sicherheit und Aufbruch – sehr nachvollziehbar dargestellt ist. Die Autorin schafft es, große Themen wie Freiheit, Verantwortung und Hoffnung in eine persönliche, nahbare Geschichte einzubetten. Dabei wirken die Emotionen nie überzogen, sondern ruhig und authentisch erzählt.
Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam und gut zugänglich. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig, bleibt aber durchgehend fesselnd, da man Amália gern auf ihrem Weg begleitet. Besonders die Verbindung aus Liebesgeschichte und politischem Hintergrund verleiht dem Roman eine zusätzliche Spannungsebene.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
15.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Portugisische Lebensart
„Die Hoffnung, die uns trägt‘ ist der zweite Band der Reihe „Portugiesische Schicksalsjahre“. Auch wer den ersten Band „Die Sehnsucht, die bleibt“ nicht gelesen hat, sollte sich gut in die Geschichte einfinden können.
Der Roman führt uns nach Lissabon, in den Jahren 1961 bis 1980 begleiten wir Amalia, die mit ihrer Familie in Alfama lebt. Die Menschen sind dort sehr arm, haben gerade mal das aller nötigste um zu überleben. Amalia ist 17 als ihr Bruder stirbt und die Familie auseinanderbricht. Auf sich allein gestellt, geht sie nun verschiedenen Jobs nach. Sie lernt Marcelo kennen, der politisch sehr aktiv ist.
Wir werden im Buch mit den Schwierigkeiten und dem Leben in Portugal konfrontiert, können etwas von der dortigen Lebensart spüren.
Der Roman ist verständlich geschrieben und kann einen angenehmen Schreibstil vorweisen. Hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin konnte die Gefühle und Emotionen sehr gut auf den Leser übertragen.
Mary Graupner
aus Waldbröl
5/5
09.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Stück portugiesischer Geschichte, greifbar und emotional
»Die Hoffnung, die uns trägt« ist nach »Die Sehnsucht, die bleibt« der zweite Band der Reihe »Portugiesische Schicksalsjahre«. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, was überhaupt nicht schlimm gewesen ist. Hätte man mir nicht gesagt, dass es einen ersten band gibt, wäre ich nie darauf gekommen.
Die leicht verständliche Sprache und der leichte Schreibstil machen es dem Leser leicht in das Portugal der 60er Jahre einzutauchen. Ich bin schon mehrfach in Lissabon gewesen, und die Autorin hat hier wirklich eine sehr authentische Geschichte gelesen. Bilder formten sich beim lesen des Buches in meinem Kopf und ich zog mit Amalia, der Protagonistin , nicht nur durch die Alfama sondern tauchte ein in einen hochemotionalen Abschnitt portugiesischer Geschichte.
Die Studentenrevolutionen sind der zentrale Angelpunkt der Geschichte, und der Leser bekommt wirklich einen guten Einblick in die sozialen und politischen Verhältnisse des alten Portugals. Kerstin Lange hat meiner Meinung nach wirklich gut recherchiert. Eigentlich kann ich immer noch nicht glauben, dass eine Deutsche dieses phantastische, atmosphärisch dicht verpackte Buch geschrieben hat. Während des Lesens, ging mein Herz geradezu auf, ich spürte die Kraft der Hoffnung, und letztendlich verdrückte ich sogar eine Träne, als ich las, wie Amalia mit Ihren Freunden „Grândola, Vila Morena“ hörte.
Kerstin Lange hat den portugiesischen Geist auf eine wunderbare Art und Weise eingefangen und eine emotional spürbare und geschichtlich greifbare Geschichte geschrieben.
Bewertung
aus Wertingen
5/5
04.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Die Hoffnung die uns trägt
Ein Buch, das uns nach Lissabon führt, wir erleben die politischen Ereignisse und das Leben einzelner Menschen. Wi begleiten Amalia in dden Jahren 1961 bis 1980. Amalia lebt mit ihrer Familie in Alfama, wo die Menschen nur das nötigste haben. Als ihr kleiner Bruder stirbt, zerbricht die Familie und die 17jährige Amalia ist auf sich selbst gestellt. Doch sie findet eine Stelle in einem Cafe, sie ist glücklich und lernt dort den Studenten Marcelo kennen. Doch als dann der Sohn der Besitzer des Cafes verwundet aus dem Krieg kommt, muß sie auch dieses zuhause verlassen. Noch ein paar Mal muß sie ihren Wohnsitz unfreiwillig wechseln. Marcelo ist politisch sehr aktiv und wird bei den Studentenunruhen inhaftiert. Amalia hält fest zu Marcelo und später mischt auch sie bei den politischen Aktivitäten mit. Als dann der gemeinsame Freund Joao Amalias Freundin Benedita heiratet, hofft sie vergebens auf einen Antrag von Marcelo. Das Buch zeigt uns die Schwierigkeiten und die Kämpfe, die Amalia zeitlebens durchstehen muß. Sie verliert geliebte Menschen durch den Tod, gerät oftmals unverschuldet in Schwierigkeiten und Not, abr sie verliert nie den Mut und kämpft immer weiter. Die Autorin versteht es ungeheuerlich gut, die Emotionen und Gefühlsregungen der Protagonisten darzustellen, man ist mit Rosalia, Antonio, Soraia, Henrique und den anderen bald sehr vertraut. Aber wie ein roter Faden zieht sich auch der Fado. ein trauriger Gesang, durch das Buch. Ich war derart fasziniert und hingerissen von der Lektüre, dass ich das Buch nur sher ungern aus der Hand gelegt habe. Auch das Umfeld wir sehr charkteristisch beschrieben. Die Kälte, der Regen, die Hitze, das Leben auf der Straße. Man kann sich direkt ein Bild davon machen. Das Cover zeigt eine junge Frau, die zwischen Fliederblüten ihren Weg geht und auf einer Blüte sitzt ein Schmetterling, der für Amalia immer ein wenig Hoffnung zeigte.
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