Produktbild: Die Liste der Lebenden

Die Liste der Lebenden Roman

37

18,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

863 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783711755476

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

863 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783711755476

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  • oceanloveR

    5/5

    11.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wundervoller (Brief-)Roman

    Dieses Buch habe ich, glaube ich, in einer Vorschau gesehen - wahrgenommen und den Klappentext gelesen, habe ich dann erst auf der Leipziger Buchmesse. Und was für ein Volltreffer! Schiffsunglück und Hans Christian Andersen? Call me in. Ich hatte beim Reinblättern auf der Messe gesehen, dass das Buch aus Briefen besteht - mir war jedoch nicht bewusst gewesen, dass die ganze Geschichte in Briefform erzählt wird. Und was für wunderschöne, berührende, aufwühlende Briefe voller Leidenschaft! Durch den Wechsel zwischen Jette und Hans Christian bleibt die Spannung auch bis zur letzten Seite aufrecht erhalten - wer überlebt diese Katastrophe, was geschah wirklich? Ich habe dieses Buch wie im Rausch durchgelesen, immer noch eine Seite, noch ein Brief; nicht umsonst ist es kapitellos als Gedankenstrom geschrieben. Und wow, was für eine grandiose Wendung am Ende, das habe ich überhaupt nicht kommen gesehen und auch dieses Spiel mit mir als Leserin, wer von den beiden die Briefe gerade wirklich sachreibt; was Realität und was Fiktion ist... ich liebs! Überhaupt, der Schreibstil! In den Briefen klingt so viel Emotion mit und alles ist so wunderschön formuliert, so lebendig und poetisch zugleich; wie der Ton zwischen jammernd und jauchzend, wehmütig und dankbar schwankt, zwischen Ereignisbericht und innerem Monolog, Reflektion über das (eigene) Leben... Wortgewaltig! Erfreut hat mich auch, dass Stefan Kutzenberger eine historische Einordnung, ein Nachwort geschrieben hat - was für eine starke Frau Henriette Wulff doch war! Und überhaupt, die weiblichen Figuren des Buches glänzen und sind so wunderbar geschrieben. FAZIT: Der Untergang der Austria 1858, die (Brief-)Freundschaft von Henriette Wulff und Hans Christian Andersen und all´ die Leben dazwischen - noch nie habe ich Briefe so atemlos gelesen; was für ein gelungen erzählter, aufwühlender und fragil schöner Roman!

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    19.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Reise in die Vergangenheit, die berührt

    Mitten auf dem Meer beginnt diese Geschichte. Eine Frau treibt allein im Wasser und hält sich an einem Stück Holz fest. Während sie ums Überleben kämpft, kehren ihre Gedanken immer wieder nach Dänemark zurück. Schon nach wenigen Seiten entsteht ein klares Bild von Henriette Wulff. Ihr Leben in Kopenhagen, ihre vielen Kontakte und vor allem die enge Verbindung zu Hans Christian Andersen werden ruhig und verständlich gezeigt. Es braucht keine großen Worte, um zu spüren, was sie bewegt. Im weiteren Verlauf wechseln sich die Gedanken auf dem Meer mit Erinnerungen an ihr früheres Leben ab. So entsteht nach und nach ein stilles Bild von Henriette und dem, was sie erlebt hat. Besonders die Briefe zeigen, was sie denkt und fühlt, auch wenn vieles unausgesprochen bleibt. Die Verbindung zu Hans Christian Andersen ist wichtig für die Geschichte. Sie entwickelt sich nach und nach und bleibt ruhig. Der Schreibstil ist klar und einfach. Die Geschichte braucht etwas Zeit, entfaltet aber eine eigene Wirkung. Vor allem die leisen Töne bleiben im Gedächtnis. Historische und erfundene Ereignisse greifen dabei gut ineinander, sodass ein glaubwürdiges Gesamtbild entsteht. Die Übergänge wirken ruhig und passend. Manche Stellen sind länger erzählt oder wiederholen sich leicht, wodurch der Lesefluss zwischendurch langsamer wird. Trotzdem fügt sich am Ende alles gut zusammen. Es ist eine Geschichte, die lange nachklingt. Wer historische Geschichten mag und sehen möchte, wie Gedanken, Erinnerungen und Gefühle Menschen über Zeit und Entfernung verbinden, sollte dieses Buch lesen. 4 Sterne.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    15.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr eindrucksvoll und besonders

    Woran man wohl denkt, wenn man dem Tod ins Gesicht schaut und weiß das man ihm nicht entrinnen kann? Was geht in einem Kopf vor, nachdem ein Schiff in Flammen aufgegangen ist und man auf einem Stück Holz durch das Meer schwimmt? Eigentlich ja kein schönes Thema für einen Roman und doch hat sich Stefan Kutzenberger dafür entschieden und ich muss sagen, das ist ihm auch wirklich gelungen. Jette liegt nackt auf einem Stück Holz und treibt durchs Meer. Das Schiff das sie nach Amerika bringen sollte ist in Flammen aufgegangen. In ihren Gedanken schreibt sie ihrem guten Freund Hans Christian Andersen und berichtet ihm von ihrer Reise und dem Unglück. Auf der anderen Seite schreibt der bekannte Dichter ihr Briefe und erwartet eine Antwort von ihr. Nichts ahnend was passiert ist. Dieses kleine aber feine Buch ist voller Melancholie. Die leisen Tönen machen dieses Buch besonders. Die Briefe und Gedanken sind so persönlich und eindringlich. Die Geschichte hat mich angezogen und obwohl das Buch ganz Anders ist als das was ich sonst lese war ich stark beeindruckt u d kann diese Geschichte nur empfehlen.

  • MB

    aus Rösrath

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhaft faszinierende Konstruktion...

    Eine wahrhaft faszinierende Konstruktion! In ein historisch verbrieftes Ereignis eine fantasierte Geschichte einfließen lassen - das gelingt dem Wiener Autor Stefan Kutzenberger mit bravour! Das Ereignis: Der Untergang des Schraubendampfschiffs "Austria" auf seiner Fahrt von Dänemark nach New York am 13. September 1858. Die Fantasie: Der imaginierte Briefwechsel der Passagierin Henriette Wulff mit dem Dichter Hans Christian Andersen. Das Szenario: Henriette treibt nackt auf einer Holztür nahe des untergegangenen Schiffes und schreibt in Gedanken Briefe an Andersen; dem möglichen Tod ins Auge blickend offenbart sie - auch sich selbst gegenüber - das bislang Ungesagte, reflektiert ihre Beziehung zu ihrem 'brüderlichen Freund', schildert den Ablauf des Untergangs, die erotische Begegnung mit dem Kapitän... Und vermutet, dass auch Andersen - zuhause am Schreibtisch sitzend - Briefe an sie, Henriette, formuliert. Aus Andersens Briefen spricht die Hoffnung auf ein Überleben Henriettes, aber auch die eigene Selbstoffenbarung - über sein Dichtersein und seine romantische Liebesfantasie. Der Autor beruft sich auf einen tatsächlichen Briefwechsel zwischen Wulff und Andersen; mir gefällt allerdings noch besser die Vorstellung, dass Henriette, auf dem Meer auf einer Holztüre dem Lebensende entgegentreibend, nicht nur ihre eigenen Briefe an Andersen in Gedanken formuliert hat, sonder auch Andersens Briefe an sie! So würde aus einer brieflichen Zwiesprache ein 'Innerer Monolog'. Sprachlich übrigens wunderbar umgesetzt.

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhaft faszinierende Konstruktion!

    In ein historisch verbrieftes Ereignis eine fantasierte Geschichte einfließen lassen - das gelingt dem Wiener Autor Stefan Kutzenberger mit bravour! Das Ereignis: Der Untergang des Schraubendampfschiffs "Austria" auf seiner Fahrt von Dänemark nach New York am 13. September 1858. Die Fantasie: Der imaginierte Briefwechsel der Passagierin Henriette Wulff mit dem Dichter Hans Christian Andersen. Das Szenario: Henriette treibt nackt auf einer Holztür nahe des untergegangenen Schiffes und schreibt in Gedanken Briefe an Andersen; dem möglichen Tod ins Auge blickend offenbart sie - auch sich selbst gegenüber - das bislang Ungesagte, reflektiert ihre Beziehung zu ihrem 'brüderlichen Freund', schildert den Ablauf des Untergangs, die erotische Begegnung mit dem Kapitän... Und vermutet, dass auch Andersen - zuhause am Schreibtisch sitzend - Briefe an sie, Henriette, formuliert. Aus Andersens Briefen spricht die Hoffnung auf ein Überleben Henriettes, aber auch die eigene Selbstoffenbarung - über sein Dichtersein und seine romantische Liebesfantasie. Der Autor beruft sich auf einen tatsächlichen Briefwechsel zwischen Wulff und Andersen; mir gefällt allerdings noch besser die Vorstellung, dass Henriette, auf dem Meer auf einer Holztüre dem Lebensende entgegentreibend, nicht nur ihre eigenen Briefe an Andersen in Gedanken formuliert hat, sonder auch Andersens Briefe an sie! So würde aus einer brieflichen Zwiesprache ein 'Innerer Monolog'. Sprachlich übrigens wunderbar umgesetzt.

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