Produktbild: Vier Tage im Juni
Gebraucht Band 1

Vier Tage im Juni Politthriller

Aus der Reihe Thomas Malgo
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

345

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,7 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1 Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

2710002672942

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

345

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,7 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1 Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

2710002672942

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

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  • Manuela Hahn

    5/5

    12.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vier Tage im Juni

    John F. Kennedy besucht Deutschland, Millionen Menschen jubeln ihm zu. Die Polizei bildet zwar vorsorglich Mordkommissionen, aber deutsche und amerikanische Geheimdienste haben offiziell keine Hinweise auf Anschlagspläne. Als bereits am ersten Tag ein Mann auf den Präsidenten schießen will, wird deutlich: Kennedy hat in Deutschland mächtige Feinde. Sie halten den US-Präsidenten für zu nachgiebig gegenüber der Sowjetunion. Wie Bundeskanzler Adenauer wollen sie die deutsche Atombombe, um einen Überfall durch russische Panzer abwehren zu können. John F. Kennedy ist in Deutschland auch heute noch einer der beliebtesten US-amerikanischen Präsidenten, seine Rede am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin kennen auch die, die sich weder für Politik noch für die jüngere deutsche Vergangenheit interessieren oder die, die einfach noch zu Jung zu sind. Besonders der Satz: Ich bin ein Berliner. Ging in die Weltgeschichte ein. Doch was geschah, vor dieser bewegenden Rede? Jan-Christoph Nüse beleuchte die Umstände vor der Reise, in einer gelungenen Mischung aus Fiktion und Tatsachen hat er einen durchaus lesenswerten Roman geschaffen. Ich muss zugeben, viel mehr als der legendäre Satz J.F.K. ist auch mir nicht in Erinnerung, zumal ich damals noch gar nicht geboren war und mein Wissen nur aus der Schule bzw. aus den Medien habe. Umso interessanter sind deshalb Bücher wie dieses, die nicht nur Fakten vermitteln, sondern auch Unterhaltung bieten. Vieles von dem, was Jan-Christoph Nüse schreibt, lässt sich nachlesen und das was sich der Autor erdachte ist spannend und fesselte mich an jede Seite. Auf deutscher Seite wird eine Sonderkommission gegründet, die die Sicherheit des Präsidenten gewährleisten soll. Thomas Malgo muss kurzfristig den Job seines Vorgesetzten Paul Dickopf übernehmen der aus privaten Gründen nach München reist. So bleiben die Vorbereitungen der Sicherungsgruppe Bonn für den Staatsbesuch an Thomas hängen. Jede Lücke im Sicherheitskonzept kann den Tod des Präsidenten bedeuten, denn nicht jeder ist mit seiner Politik einverstanden. Die Anspannung unter der die damaligen Mitwirkungen gestanden haben müssen ist durchaus nachvollziehbar und immer spürbar und durch diese vom Autor geschaffene Atmosphäre bangt man tatsächlich teilweise um das Leben.F.Ks, auch wenn das vollkommen irrational ist, schließlich weiß jeder das er erst etwas später bei einem Attentat ums Leben kam. Ich kann also für Vier Tage im Juni eine Empfehlung abgeben.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    13.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und gut zu lesen

    Anfangs fiel es mir etwas schwer, ins Thema zu finden; vielleicht weil ich nicht so viel über die 60er Jahre weiß oder weil ich selten Politthriller lese. Nachdem ich aber einen groben Überblick über die unterschiedlichen Akteure und Schauplätze hatte, las sich das Buch für mich immer spannender. Sehr interessant fand ich, dass die Handlung im Rahmen wahrer historischer Begebenheiten spielt - gleichzeitig also eine kleine Geschichtsstunde. Die Atmosphäre der sechziger Jahre wurde meinem Empfinden nach gut eingefangen. Die Hauptfigur Thomas Malgo ist - wie die meisten Ermittler - etwas eigenbrötlerisch dargestellt. Vielleicht braucht man diesen Wesenszug, um gut ermitteln zu können, vielleicht soll es die Figur einfach etwas interessanter bzw. spezieller machen. Trotzdem empfand ich Malgo nicht als unsympathisch. Ein bisschen unausgereift war meiner Meinung nach die Handlung mit Malgos Familie - irgendwie erwartete ich da mehr Einblick/ Tiefgang; das Thema wurde aber nur gestreift. Das verhinderte Attentat bzw. vor allem die darin verwickelten Personen (und die Beziehung Malgos zu ihnen) waren für meinen Geschmack zu sehr konstruiert. Andererseits fand ich das nicht schlimm, da es durch die Vielzahl an Akteuren immer unterschiedliche Perspektiven und Erzählstränge gab und nicht auf das klassische Katz-und-Maus-Spiel hinauslief. Super waren das Personenverzeichnis zu Beginn (habe dort mehrfach nachgeschlagen), die Chronologie (die wichtige Ereignisse und Entwicklungen vor dem Kennedy-Besuch darlegt) sowie die Anmerkungen und Anhang am Ende des Buches. Das gibt dem Ganzen noch mehr Kontext. Insgesamt ein lesenswertes und auch lehrreiches Buch. Geschichtliche Geschehnisse anhand eines spannenden Romans - was will man mehr?

  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    12.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Empfehlung

    „Vier Tage im Juni“ ist der zweite Band einer Reihe zeitgeschichtlicher Kriminalromane aus der Feder von Jan Christoph Nüse. Bereits mit dem ersten Roman dieser Reihe „Operation Bird Dog“, einem Roman der sich um die Währungsreform in der jungen Bundesrepublik dreht, konnte mich der Autor voll und ganz begeistern. In „Vier Tage im Juni“ werden die Tage um- und während des Staatsbesuchs John F. Kennedys in der jungen Bundesrepublik 1963 thematisiert. Wie schon in „Operation Bird Dog“ gelingt es Jan Christoph Nüse den Leser gleich auf den ersten Seiten abzuholen. Der Schreibstil ist so angelegt, dass der Autor den Leser zu jeder Zeit neugierig hält. So neugierig dass man kaum das Buch aus den Händen zu legen vermag, und man nach jedem Kapitel doch zu sich sagt („und jetzt noch ein Kapitel und dann mach ich eine Pause/gehe ich ins Bett). Versucht es erst gar nicht, bei mir hat es auch nicht geklappt. Wie gewohnt sind die Figuren sehr spannend angelegt ohne jedoch konstruiert zu wirken. Die Geschichte erzählt von der Arbeit der Polizei und der Geheimdienste vor und während des Staatsbesuchs Kennedys in Deutschland. Daneben wird viel von der politischen Lage der damaligen Zeit berichtet. Wie schon in „Operation Bird Dog“ fällt besonders die gute Recherche auf und der Leser kann, neben der guten Unterhaltung, auch etwas lernen. Das ist das besondere an J. C. Nüses Büchern. Für mich sind das insgesamt 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

  • Carola

    aus Herbolzheim

    5/5

    12.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Bekanntes noch mal neu erfahren - tolles Buch

    Bevor ich so richtig in die Geschichte rein kam, fiel es mir schwer, dran zu bleiben. Aber zum Glück hab ich mich durchgebissen. Denn als ich endlich drin war, hab ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Wirklich gut geschrieben, toll recherchiert und die Personen gut wiedergegeben. Nach all den Reportagen, die ich zu dem Thema gesehen habe und all den Texten, die ich dazu gelesen habe, war dies Buch für mich noch einmal die Möglichkeit, an das Thema heran zu rücken und es auch für mich, die damals ja noch nicht existierte, wahr werden zu lassen. Auch die 60-er Jahre sind toll dargestellt und lassen Jüngeren ein Gefühl dafür bekommen, wie es in der Zeit war und wie die Menschen lebten. Danke, für die Leserunde und dass ich mitmachen durfte. Ich bin begeistert! Klare Leseempfehlung! Sollte man auch Schülern in der Oberstufe nahelegen, dies Buch zu lesen, damit sie nicht nur die trockene Geschichte erfahren, sondern das ganze nachvollziehen können, wenn dem Geschehen Leben eingehaucht wurde.

  • Elchi130

    5/5

    05.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Politthriller

    1963: Deutschland steht Kopf. John F. Kennedy hat einen mehrtägigen Besuch in der Bundesrepublik Deutschland angekündigt. Sowohl die Sicherheits- als auch die Geheimdienste der USA und Deutschlands haben alle Hände voll zu tun, denn es gibt kein schlimmeres Szenario, als ein erfolgreiches Attentat auf den Präsidenten von Amerika auf deutschem Boden. Beim Aufschlagen des Buches war ich schon begeistert von dem Autor Jan-Christoph Nüse. Denn er stellt der eigentlichen Geschichte ein Personenregister und eine kleine Chronologie, zur Einordnung der Handlung in den historischen Kontext, voraus. Da wir in dem Buch „Vier Tage im Juni“ auf historische Figuren treffen, finde ich es sehr hilfreich und wichtig, dass ich als Leserin eine Vorstellung der politischen Verhältnisse vor Augen habe, wenn ich das Buch lese. Am Ende des Buches gibt es noch einen Anhang, in dem wir Auszüge aus Dokumenten der damaligen Zeit finden. Zudem hat der Autor ein Literaturverzeichnis angelegt. Dadurch erhält das Buch eine viel größere Glaubwürdigkeit und Seriosität. Die Geschichte spielt im Jahr 1963 und der Autor schafft es schnell, mich in dieses Jahr zu versetzen. Dies geschieht zum einen durch die Charakterisierung der Figuren, allen voran durch die Darstellung der Chefsekretärin des Leiters des Bundeskriminalamtes. Zum anderen fällt beim Lesen schnell auf, dass die Kommunikationstechnologie der 60er Jahre natürlich die einer ganz anderen Zeit ist. Es gab keine Handys zur Verständigung, Liveübertragungen von einem Erdteil zum anderen waren nur möglich, wenn der Satellit richtig stand. Durch die Beschreibungen ist mir zudem bewusst geworden, wie ruhig und entspannt der Lauf der Welt damals war. Trotz der schwierigen Aufgabe, den „Führer der freien Welt“ zu beschützen, habe ich nichts vom Stress der heutigen Zeit wahrgenommen. Die geschichtlichen Ereignisse werden mit einer Attentatsgeschichte verknüpft. Daran hat mir besonders gefallen, dass ich mir vorstellen konnte, dass es genauso gewesen sein könnte. Es gibt Spionage, Intrigen, Fanatismus und nach und nach entwickelt sich daraus eine spannende Erzählung. Die unterschiedlichen Mächte, die agieren, und die Fäden, die mal hier und mal da gezogen werden, sind geschickt miteinander verknüpft. Gut und Böse sind nicht schwarz-weiß gezeichnet und einfach zu erkennen. Das hat mir super gefallen. Alles in allem ein Buch, das sich lohnt, wenn man gerne Geschichten mit historischem Hintergrund liest. Beim Erzählstil wird deutlich, dass der Autor aus dem journalistischen Bereich kommt. Das Buch wirkt auch vom Schreibstil seriös und nicht effektheischend oder boulevard-belletristisch. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Lediglich der Showdown hätte sich schwieriger gestalten können. Da ging mir alles zu leicht von der Hand. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Und ich bin schon gespannt, mit welchen politischen Themen sich Jan-Christoph Nüse in seinem nächsten Thriller beschäftigen wird.

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Bewertungen (19)

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  • Zum Bewerterprofil von Milana Wagner

    Milana Wagner

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine spannende Ermittlungsstory...

    Eine spannende Ermittlungsstory rund um Kennedys Besuch in Deutschland. Nach leichten Startschwierigkeiten erhielt ich dann doch einen schnellen Überblick. Die Mischung aus Fiktion und bestehenden politischen Sachverhalten ist interessant gelungen.

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Bewertungen (1)

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