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Produktbild: Vier Tage im Juni
Band 1

Vier Tage im Juni Politthriller

Aus der Reihe Thomas Malgo
19

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

345 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839265628

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

345 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839265628

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  • leseratte1310

    4/5

    28.01.2021

    eBook (ePUB)

    Kennedy in Deutschland

    Ich kann mich noch gut an den Besuch von John F. Kennedy in Berlin im Juni 1963 erinnern. Wem sind nicht seine Worte „Ich bin ein Berliner“ im Ohr. Vor diesem Hintergrund spielt der Politthriller von Jan-Christoph Nüse. Während die einen dem amerikanischen Präsidenten zujubeln, gibt es andere, die seinen Tod wollen, den Kennedys Politik gefällt ihnen nicht. Man hält ihn für zu nachsichtig der Sowjetunion gegenüber. Gleich am ersten Tag des Besuches kommt es zum einem Attentatsversuch. Das Coverbild war es, was mich gleich angezogen hat. Es ist ein sehr spannender Thriller vor den realen historischen Geschehnissen. Auch wenn ich anfangs ein wenig Probleme hatte, so habe ich mich dann doch schnell eingelesen. Die Atmosphäre der sechziger Jahre ist sehr gut dargestellt. Die Meinungen zum politischen Geschehen sind in Zeiten des Kalten Krieges sehr kontrovers. Der charismatische Präsident John F. Kennedy kommt bei vielen Menschen gut an. Aber es gibt auch die, die noch wütend sind über den Mauerbau und Kennedy dafür verantwortlich machen, weil er der Sowjetunion gegenüber zu nachgiebig ist. Auch der Wunsch einiger deutscher Politiker nach der Atombombe bietet Sprengstoff. Kompetenzgerangel sorgt dafür, dass die Sicherheitsmaßnahmen recht lasch sind und so konnte es zu dem Attentatsversuch kommen. Mir hat dieser Thriller, der historische Begebenheiten mit Fiktivem verknüpft, gut gefallen. Das Personenverzeichnis sowie die „Kleine Chronologie“ am Anfang des Buches waren informativ und hilfreich. In spannender Politthriller, der politisch und historisch Interessierten gut gefallen wird.

  • Bewertung

    aus Oschersleben

    4/5

    28.01.2021

    eBook (ePUB)

    Historisch

    Die geschichtlichen Hintergründe des Buches sind bekannt, aber es ist schön alles hier noch mal im Kontext und in einer runden Geschichte zusammengefasst zu lesen. Das Buch hat mich schon nach wenigen Seiten gepackt und die Intrigen im Hintergrund waren auch für mich in jedem Fall neu. Der Schreibstil war sehr angenehm. Dadurch wurde die damalige Zeit auch perfekt eingefangen. Man fühlte sich beim Lesen vor Ort. Die Figuren wurden sehr gut beschrieben. Einzig das etwas zu rasante Ende hat mich gestört. Das hätte meiner Meinung nach etwas mehr ausgebaut werden können. Aber das Buch ist sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    4/5

    28.01.2021

    eBook (ePUB)

    Was wäre, wenn (es tatsächlich passiert wäre?) ...

    „Vier Tage im Juni“ ist ein Politikthriller von Jan-Christoph Nüse und beschreibt den Kennedy-Besuch in Deutschland in der Zeit vom 23.- 26.Juni 1963. Am 26.6. trat lt. Wikipedia „der mächtigste Mann der Welt an die Mikrofone. Er sicherte den Berlinern die volle Solidarität der USA zu und schloss mit den berühmtesten Worten seiner Amtszeit 'Ich bin ein Berliner'.“ Ich war zu diesem Zeitpunkt jung, aber mir ist die Euphorie meiner Verwandtschaft über diesen Satz, bzw. die Haltung allgemein noch ziemlich präsent. Der Autor ist Journalist und baut anhand von Fakten eine Fiktion rund um diesen Besuch auf, dies macht er äußerst fantasievoll und mit einer gehörigen Prise Spannung. Denn anders als es meine Verwandtschaft wahrgenommen hat (oder ich?) - war Kennedy für viele Menschen in den USA und in Deutschland keineswegs eine „Lichtgestalt“, so hielten ihn z.B. hochrangige Militärs in den USA für ein „Schwächling“, ein „Weichei“ in den Verhandlungen mit der UdSSR (Sowjetunion) über die mögliche atomare Abrüstung. In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) hatten wiederum einige Menschen Sorge, dass die USA die BRD nicht beschützen würde, wenn die Sowjetunion den westlichen Teil Deutschlands besetzen würde – ganz abgesehen davon, dass sich zu diesem Zeitpunkt hohe deutsche Militärs und Politiker wünschten, eigene Atomwaffen zu besitzen! Ja, es war die Zeit, in der das „Gleichgewichts des Schreckens“ galt... In Westdeutschland existierten auch noch „Seilschaften“ aus dem Nationalsozialismus, die die Ängste „vor dem Russen“ gut für ihre eigenen Interessen zu nutzen wussten. Vor diesem Hintergrund spielt Herr Nüse gekonnt verschiedene (Attentats-)Szenarien auf deutschem Boden durch, unter dem Motto: so hätte es passieren können... Der Hauptprotagonist ist Thomas Malgo, Angestellter bei der Sicherungsgruppe Bonn, Ermittlungen Staatsschutz. Ihn begleiten wir durch die Höhen und Tiefen dieses Besuches, den realen und den fiktiven... Aber über den Inhalt möchte ich eigentlich nicht mehr verraten – nur so viel: es ist es ist interessant, spannend und macht nachdenklich! Mich hat die Idee fasziniert: was wäre eigentlich passiert, wenn die Ideen von Jan-Christoph Nüse Realität geworden wären? Was hätte es am Weltgeschehen zu diesem Zeitpunkt verändert? Mich hat das „Jonglieren“ mit diesen Ansätzen beschäftigt... einzig vom Ende / Schluss war ich etwas enttäuscht! Die „Anmerkungen“ und die angehängten Dokumente ordnen noch einmal genau Realität und Fiktion und runden damit das Bild gut ab. Den Schreibstil fand ich dem Thema entsprechend angemessen gewählt: er war etwas protokollartig gehalten, hat aber dem Spannungsbogen nicht geschadet, m.E. sogar eher noch unterstützt. Aus meiner Sicht wurde auch ein treffendes Bild der damaligen Zeit gezeichnet, z.B.: das Archiv arbeitet noch mit Karteikarten, die Schulkinder bekommen schulfrei, um mit amerikanischen Fähnchen am Straßenrand zu winken, wichtige Kommunikationen finden per Telegramm und Fernschreiben statt. Mir hat das Buch gut gefallen, ich fand den Plot sehr beeindruckend, ich habe beim Lesen und anschließend viel und intensiv nachgedacht. Für geschichtsinteressierte Leser*innen kann ich eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen!

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    09.09.2020

    eBook (ePUB)

    „Vier Tage im Juni“ beschreibt…

    „Vier Tage im Juni“ beschreibt den Besuch John F. Kennedys 1963 in Deutschland. Die Sicherheitsbeamten von hüben und drüben sind besorgt und ausgesprochen nervös. Und als dann auch noch am ersten Tag auf den Präsidenten geschossen wird, sind alle aus dem Häuschen. Der Mann hat mächtige Feinde in Deutschland. Seine Außenpolitik gefällt nicht allen und seine lasche Art gegenüber Russland ist auch Adenauer ein Dorn im Auge. Direkt auf den ersten Seiten steht ein Personenregister mit einigen Worten zu den Akteuren des Buches. Es sind viele und daher gut, wenn das Register gelesen wird. Dann folgen Wechsel zwischen den Städten Washington und Bonn. Die Schauplätze in Bonn, Bad Godesberg und Petersberg sind gut beschrieben, die meisten kenne ich selbst. Die vielen Männer der Sicherheitsdienste Deutschlands und der USA kommen sich immer wieder ins Gehege und alle sind sehr von sich eingenommen. Sonnenbrille, schwarzer Anzug und so weiter. Der Autor erwähnt auch immer wieder die Spione aus dem Osten und selbst ein Doppelagent wirkt in dem Buch mit. Es war zur Zeit des Kalten Krieges und diese Stimmung fing der Autor Jan - Chrisoph Nüse perfekt ein. Kuba – Krise und Angst vor dem Aufrüsten mit Atomwaffen ist spürbar. Aber auch das Wirtschaftswunderland und der rasche Wiederaufbau. Bestes Beispiel hier: das Rheinhotel Dreesen, welches ich auch kenne. In der Bäckerei am Friedhof Bad Godesberg kaufte ich auch schon meine Teilchen. Beeindrucken war für mich, dass Herr Nüse sich nicht scheute, die Machenschaften der Nazis gemeinsam mit den Amis zu erwähnen. Nationalsozialisten wurden mit der Hilfe der Amerikaner in hochrangige Jobs gebracht und waren erpressbar. Sie spionierten für die Alliierten und kaum jemand konnte überführt werden. Entnazifizierung? Fehlanzeige. Nach dem Epilog folgen Erläuterungen zu den Tatsachen und den fiktiven Aktionen. Dann kommt die Liste der erwähnten Dokumente, wie die Protokolle aus Kabinettssitzungen des Jahres 1956. Der Autor schreibt chronologisch die Ereignisse, welche zum Besuch Kennedys in Deutschland führten. Ja, und die umfangreiche Literatur, die er zum Schreiben nutzte, findet ebenfalls Erwähnung. Ein guter Krimi, den ich gerne las. Zumal mir die drei Männer auf dem Cover noch in bester Erinnerung sind.

  • Manuela Hahn

    5/5

    12.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vier Tage im Juni

    John F. Kennedy besucht Deutschland, Millionen Menschen jubeln ihm zu. Die Polizei bildet zwar vorsorglich Mordkommissionen, aber deutsche und amerikanische Geheimdienste haben offiziell keine Hinweise auf Anschlagspläne. Als bereits am ersten Tag ein Mann auf den Präsidenten schießen will, wird deutlich: Kennedy hat in Deutschland mächtige Feinde. Sie halten den US-Präsidenten für zu nachgiebig gegenüber der Sowjetunion. Wie Bundeskanzler Adenauer wollen sie die deutsche Atombombe, um einen Überfall durch russische Panzer abwehren zu können. John F. Kennedy ist in Deutschland auch heute noch einer der beliebtesten US-amerikanischen Präsidenten, seine Rede am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin kennen auch die, die sich weder für Politik noch für die jüngere deutsche Vergangenheit interessieren oder die, die einfach noch zu Jung zu sind. Besonders der Satz: Ich bin ein Berliner. Ging in die Weltgeschichte ein. Doch was geschah, vor dieser bewegenden Rede? Jan-Christoph Nüse beleuchte die Umstände vor der Reise, in einer gelungenen Mischung aus Fiktion und Tatsachen hat er einen durchaus lesenswerten Roman geschaffen. Ich muss zugeben, viel mehr als der legendäre Satz J.F.K. ist auch mir nicht in Erinnerung, zumal ich damals noch gar nicht geboren war und mein Wissen nur aus der Schule bzw. aus den Medien habe. Umso interessanter sind deshalb Bücher wie dieses, die nicht nur Fakten vermitteln, sondern auch Unterhaltung bieten. Vieles von dem, was Jan-Christoph Nüse schreibt, lässt sich nachlesen und das was sich der Autor erdachte ist spannend und fesselte mich an jede Seite. Auf deutscher Seite wird eine Sonderkommission gegründet, die die Sicherheit des Präsidenten gewährleisten soll. Thomas Malgo muss kurzfristig den Job seines Vorgesetzten Paul Dickopf übernehmen der aus privaten Gründen nach München reist. So bleiben die Vorbereitungen der Sicherungsgruppe Bonn für den Staatsbesuch an Thomas hängen. Jede Lücke im Sicherheitskonzept kann den Tod des Präsidenten bedeuten, denn nicht jeder ist mit seiner Politik einverstanden. Die Anspannung unter der die damaligen Mitwirkungen gestanden haben müssen ist durchaus nachvollziehbar und immer spürbar und durch diese vom Autor geschaffene Atmosphäre bangt man tatsächlich teilweise um das Leben.F.Ks, auch wenn das vollkommen irrational ist, schließlich weiß jeder das er erst etwas später bei einem Attentat ums Leben kam. Ich kann also für Vier Tage im Juni eine Empfehlung abgeben.

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Bewertungen (19)

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    Milana Wagner

    Thalia Trier – Trier-Galerie

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    4/5

    17.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine spannende Ermittlungsstory...

    Eine spannende Ermittlungsstory rund um Kennedys Besuch in Deutschland. Nach leichten Startschwierigkeiten erhielt ich dann doch einen schnellen Überblick. Die Mischung aus Fiktion und bestehenden politischen Sachverhalten ist interessant gelungen.

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