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Die Farbe des Schattens Kriminalroman | »Nichts beschönigen und Wahrhaftigkeit unwiderstehlich packend darstellen – das ist die große Gabe von Susanne Tägder.« Annemarie Stoltenberg, NDR-Kultur

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

11417

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Tropen

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/3,2 cm

Gewicht

428 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

2710002686277

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Psychologisch tiefschürfend, soziologisch gut skizziert und zudem ungemein spannend.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung, 17. November 2025 ("Aachener Zeitung")
»[Es] entsteht nicht nur ein packender, psychologisch plausibler Roman über die menschlich verheerenden Auswirkungen staatlichen Unrechts, sondern auch ein subtiles Porträt der Wendezeit. Denn hier ist eine Autorin am Werke, die sich auf Leerstellen versteht.« Joachim Feldmann, Der Freitag, 13. November 2025 ("der Freitag")
»Die Autorin Susanne Tägder hat […] nicht nur einen spannenden Krimi geschreiben, sondern auch einen Gesellschaftsroman.« Deutschlandfunk Kultur, 23. September 2025 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Nichts beschönigen und Wahrhaftigkeit unwiderstehlich packend darstellen – das ist die große Gabe von Susanne Tägder. Man hat es hier mit echt wirkenden Menschen zu tun – keinen Überhelden.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 09. September 2025 ("NDR Kultur")
»Behutsam tastet sich Tägder mit den Lesern an die vielen tragischen Figuren heran, wie beim Häuten einer Zwiebel werden ihre Schicksale Schicht für Schicht freigelegt. Überhaupt lässt sich dieser Krimi viel Zeit. […] Das wirkt erfrischend bodenständig – schließlich hat auch die Ganovenjagd im echten Leben recht wenig mit Bondschen Hochglanzmanövern gemein.« Justine Konradt, Die Zeit, 29. Oktober 2025 ("Die Zeit")
»Susanne Tägders Krimi ›Die Farbe des Schattens‹ ist ein scharf beobachteter Nachwende-Roman.« Deutschlandfunk Kultur, 23. September 2025 ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

11417

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2025

Verlag

Tropen

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/3,2 cm

Gewicht

428 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

2710002686277

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Ein leiser erzählter Kriminalroman mit Tiefgang

MoMe am 16.02.2026

Bewertungsnummer: 3047877

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Farbe des Schattens spielt wenige Wochen nach den Ereignissen von Das Schweigen des Wassers und kann völlig unabhängig davon gelesen werden. Es werden keine Details zum vorherigen Fall verraten, sondern es wird lediglich ein Blick auf wiederkehrende Figuren geworfen, um sie in dieser Handlung zu etablieren. Die Farbe des Schattens spielt in den frühen Neunzigerjahren, kurz nach der Wende, als Hoffnung und Ernüchterung dicht beieinanderliegen. Susanne Tägder zeichnet ein trostloses und zugleich berührendes Bild einer Gesellschaft im Umbruch. Die Atmosphäre ist geprägt durch das diffuse Gefühl von Unsicherheit, der bröckelnde Ordnung und der aufkeimenden Hoffnungslosigkeit. Das Bild ist so präzise eingefangen, dass ich mich unmittelbar in diese Zeit zurückversetzt fühle. In der fiktiven Stadt Wechtershagen verschwindet ein Junge mitten aus einem Wohngebiet. Kriminalhauptkommissar Arno Groth nimmt die Ermittlungen auf. Der Fall wirkt erschreckend real, nicht zuletzt, weil er auf wahren Begebenheiten beruht. Der Schreibstil ist nüchtern, ruhig und klar. Die Dialoge wirken funktional, aber fangen die emotionalen Untertöne geschickt ein. Zugleich lebt die Erzählung von den präzisen Beobachtungen der Charaktere. Der Fokus liegt klar auf Arno Groths Ermittlungen, doch gelegentlich darf ich durch den personalen Erzähler an der Seite weiterer Figuren sein. Diese kontrollierten Perspektivwechsel erzeugen ein vielschichtiges Bild von Wechtershagen und den Menschen, die dort leben. Die Nebenfiguren bleiben bewusst im Schatten, ohne an Bedeutung zu verlieren, denn sie tragen die Handlung, ohne sie zu dominieren. Arno Groth ist innerlich ein erschöpfter Mann, dessen kriminalistisches Gespür untrennbar mit seinen Erinnerungen und Verlusten verknüpft ist. Seine Ecken und Kanten machen ihn nahbar, seine Hartnäckigkeit treibt die Handlung voran. Obwohl ihm Steine in den Weg gelegt werden, bleibt er seinem Bauchgefühl treu. Er lässt mich an seinen Überlegungen und Plänen teilhaben. Das ermöglicht mir einen ungeschönten Blick in die Ermittlungsarbeit der frühen Neunzigerjahre. Die Farbe des Schattens baut nicht auf spektakuläre Wendungen, Action und die explizite Darstellung von Gewalt, sondern auf eine leise und bedächtige Erzählweise. Beinah beiläufig erwähnte Details treffen mich hart. Das angedeutete Grauen kriecht unter meine Haut und lässt mich nicht mehr los. Die psychologische Genauigkeit, mit der Susanne Tägder Die Farbe des Schattens konstruiert, macht diese Geschichte auf allen Ebenen erschreckend authentisch. Die Farbe des Schattens ist ein ruhiger Kriminalroman, der den Fragen nach Verantwortung, Schuld und dem trügerischen Gefühl von Sicherheit nachspürt. Die Auflösung präsentiert Susannne Tägder ohne Sensationslust. Beinahe sachlich wird der Täter enttarnt, was die Alltäglichkeit des Schreckens umso deutlicher hervorhebt und bei mir eine stille Beklemmung hinterlässt, die lange nachhallt. Fazit: Die Farbe des Schattens ist ein atmosphärisch dichter und psychologisch präziser Kriminalroman, der weniger auf spektakuläre Plot Twists als auf Wirkung setzt.

Ein leiser erzählter Kriminalroman mit Tiefgang

MoMe am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3047877
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Farbe des Schattens spielt wenige Wochen nach den Ereignissen von Das Schweigen des Wassers und kann völlig unabhängig davon gelesen werden. Es werden keine Details zum vorherigen Fall verraten, sondern es wird lediglich ein Blick auf wiederkehrende Figuren geworfen, um sie in dieser Handlung zu etablieren. Die Farbe des Schattens spielt in den frühen Neunzigerjahren, kurz nach der Wende, als Hoffnung und Ernüchterung dicht beieinanderliegen. Susanne Tägder zeichnet ein trostloses und zugleich berührendes Bild einer Gesellschaft im Umbruch. Die Atmosphäre ist geprägt durch das diffuse Gefühl von Unsicherheit, der bröckelnde Ordnung und der aufkeimenden Hoffnungslosigkeit. Das Bild ist so präzise eingefangen, dass ich mich unmittelbar in diese Zeit zurückversetzt fühle. In der fiktiven Stadt Wechtershagen verschwindet ein Junge mitten aus einem Wohngebiet. Kriminalhauptkommissar Arno Groth nimmt die Ermittlungen auf. Der Fall wirkt erschreckend real, nicht zuletzt, weil er auf wahren Begebenheiten beruht. Der Schreibstil ist nüchtern, ruhig und klar. Die Dialoge wirken funktional, aber fangen die emotionalen Untertöne geschickt ein. Zugleich lebt die Erzählung von den präzisen Beobachtungen der Charaktere. Der Fokus liegt klar auf Arno Groths Ermittlungen, doch gelegentlich darf ich durch den personalen Erzähler an der Seite weiterer Figuren sein. Diese kontrollierten Perspektivwechsel erzeugen ein vielschichtiges Bild von Wechtershagen und den Menschen, die dort leben. Die Nebenfiguren bleiben bewusst im Schatten, ohne an Bedeutung zu verlieren, denn sie tragen die Handlung, ohne sie zu dominieren. Arno Groth ist innerlich ein erschöpfter Mann, dessen kriminalistisches Gespür untrennbar mit seinen Erinnerungen und Verlusten verknüpft ist. Seine Ecken und Kanten machen ihn nahbar, seine Hartnäckigkeit treibt die Handlung voran. Obwohl ihm Steine in den Weg gelegt werden, bleibt er seinem Bauchgefühl treu. Er lässt mich an seinen Überlegungen und Plänen teilhaben. Das ermöglicht mir einen ungeschönten Blick in die Ermittlungsarbeit der frühen Neunzigerjahre. Die Farbe des Schattens baut nicht auf spektakuläre Wendungen, Action und die explizite Darstellung von Gewalt, sondern auf eine leise und bedächtige Erzählweise. Beinah beiläufig erwähnte Details treffen mich hart. Das angedeutete Grauen kriecht unter meine Haut und lässt mich nicht mehr los. Die psychologische Genauigkeit, mit der Susanne Tägder Die Farbe des Schattens konstruiert, macht diese Geschichte auf allen Ebenen erschreckend authentisch. Die Farbe des Schattens ist ein ruhiger Kriminalroman, der den Fragen nach Verantwortung, Schuld und dem trügerischen Gefühl von Sicherheit nachspürt. Die Auflösung präsentiert Susannne Tägder ohne Sensationslust. Beinahe sachlich wird der Täter enttarnt, was die Alltäglichkeit des Schreckens umso deutlicher hervorhebt und bei mir eine stille Beklemmung hinterlässt, die lange nachhallt. Fazit: Die Farbe des Schattens ist ein atmosphärisch dichter und psychologisch präziser Kriminalroman, der weniger auf spektakuläre Plot Twists als auf Wirkung setzt.

Verschwunden

Bewertung am 14.02.2026

Bewertungsnummer: 3046019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Farbe des Schattens" ist der zweite Kriminalroman von Susanne Tägder. Ich kannte die Autorin nicht. Das hat sich aber nach diesem Buch geändert. Nun muss auch ihr erster Roman gelesen werden "Das Schweigen des Wassers". Die Autorin versteht es ihre LeserInnen mitzunehmen in die Gedankenwelt der verschiedenen Akteure. Sie lässt einen eindrucksvoll teilhaben an den Ängsten, Sorgen, Vorurteilen, Aggressionen und auch den Schicksalen der einzeln Beteiligten. Sicher profitiert sie von ihrer Erfahrung als Richterin. Der Roman handelt in der Zeit nach der Wende in Mecklenburg und es geschieht das Schlimmste was passieren kann - ein Kind verschwindet spurlos. Bis zur letzten Seite lässt einen dieses Buch nicht mehr los. Das Cover ist sehr gut gewählt. Es gefällt mir ausgezeichnet, man weiß sofort, dass etwas Schlimmes passieren wird. Wer Kriminalromane mag wird mit diesem Buch seine Freude haben.

Verschwunden

Bewertung am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3046019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Farbe des Schattens" ist der zweite Kriminalroman von Susanne Tägder. Ich kannte die Autorin nicht. Das hat sich aber nach diesem Buch geändert. Nun muss auch ihr erster Roman gelesen werden "Das Schweigen des Wassers". Die Autorin versteht es ihre LeserInnen mitzunehmen in die Gedankenwelt der verschiedenen Akteure. Sie lässt einen eindrucksvoll teilhaben an den Ängsten, Sorgen, Vorurteilen, Aggressionen und auch den Schicksalen der einzeln Beteiligten. Sicher profitiert sie von ihrer Erfahrung als Richterin. Der Roman handelt in der Zeit nach der Wende in Mecklenburg und es geschieht das Schlimmste was passieren kann - ein Kind verschwindet spurlos. Bis zur letzten Seite lässt einen dieses Buch nicht mehr los. Das Cover ist sehr gut gewählt. Es gefällt mir ausgezeichnet, man weiß sofort, dass etwas Schlimmes passieren wird. Wer Kriminalromane mag wird mit diesem Buch seine Freude haben.

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Die Farbe des Schattens

von Susanne Tägder

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

5/5

Starker zweiter Band

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In zweiten Band der Reihe arbeitet die Autorin die Trostlosigkeit einer fiktiven ostdeutschen Kleinstadt und die Orientierungslosigkeit der Bewohner nur wenige Jahre nach der Wende noch prägnanter heraus. Der Fall um den elfjährigen Matti, der lediglich Brot kaufen sollte und am nächsten Tag tot aufgefunden wird, bildet das Zentrum dieses Kriminalromans. Hauptkommissar Arno Groth ist ein Ermittler alter Schule: Er beobachtet, denkt nach, zieht seine Schlüsse. Gerade aus dieser bedächtigen Art entsteht eine intensive Spannung, die der Lektüre eine fast meditative Stimmung gibt. Ich fühlte mich ähnlich gut unterhalten wie von Friedrich Ani oder Jan Costin Wagner, zwei Autoren, die ich sehr schätze. Gedankenlauschen, das sich beim Lesen einstellt, wenn man Groths Überlegungen Raum und Zeit zum Sacken lässt, beschreibt das Leseerlebnis wohl am treffendsten. Sehr gut!
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Starker zweiter Band

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In zweiten Band der Reihe arbeitet die Autorin die Trostlosigkeit einer fiktiven ostdeutschen Kleinstadt und die Orientierungslosigkeit der Bewohner nur wenige Jahre nach der Wende noch prägnanter heraus. Der Fall um den elfjährigen Matti, der lediglich Brot kaufen sollte und am nächsten Tag tot aufgefunden wird, bildet das Zentrum dieses Kriminalromans. Hauptkommissar Arno Groth ist ein Ermittler alter Schule: Er beobachtet, denkt nach, zieht seine Schlüsse. Gerade aus dieser bedächtigen Art entsteht eine intensive Spannung, die der Lektüre eine fast meditative Stimmung gibt. Ich fühlte mich ähnlich gut unterhalten wie von Friedrich Ani oder Jan Costin Wagner, zwei Autoren, die ich sehr schätze. Gedankenlauschen, das sich beim Lesen einstellt, wenn man Groths Überlegungen Raum und Zeit zum Sacken lässt, beschreibt das Leseerlebnis wohl am treffendsten. Sehr gut!

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Johanna Jünger

Mayersche Aachen

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5/5

Atmosphäre pur

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Verzweiflung liegt in der Luft in diesem atmosphärischen Krimi, der einen in eine DDR-Kleinstadt zur Wendezeit entführt. Susanne Tädger gelingt es nicht nur einen spannenden Fall zu schreiben, sondern auch das Lebensgefühl einer ganz besonderen Zeit wortgewandt einzufangen. Ich fühlte mich mitten in der Zeit und im Geschehen, obwohl ich die Zeit der Wende ger nicht selbst miterlebt habe. Spannung, die ohne große superheldenhafte Ermittler oder brillante Eingebungen auskommt, echt, verletzlich, verbissen und sensibel für die Menschen, die sie beschreibt. Absoluter Krimi-Hochgenuss. Der Krimi führt zwar ein wenig das Privatleben des Ermittlers weiter, ist aber problemlos auch eigenständig lesbar.
  • Johanna Jünger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Atmosphäre pur

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Verzweiflung liegt in der Luft in diesem atmosphärischen Krimi, der einen in eine DDR-Kleinstadt zur Wendezeit entführt. Susanne Tädger gelingt es nicht nur einen spannenden Fall zu schreiben, sondern auch das Lebensgefühl einer ganz besonderen Zeit wortgewandt einzufangen. Ich fühlte mich mitten in der Zeit und im Geschehen, obwohl ich die Zeit der Wende ger nicht selbst miterlebt habe. Spannung, die ohne große superheldenhafte Ermittler oder brillante Eingebungen auskommt, echt, verletzlich, verbissen und sensibel für die Menschen, die sie beschreibt. Absoluter Krimi-Hochgenuss. Der Krimi führt zwar ein wenig das Privatleben des Ermittlers weiter, ist aber problemlos auch eigenständig lesbar.

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