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Drei Tage und ein Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2017

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,7 cm

Gewicht

401 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Trois jours et une vie

Übersetzt von

Tobias Scheffel

Sprache

Deutsch

EAN

2710002691325

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Einfühlsam schildert der Autor die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, geschickt entwickelt er eine spannungsgeladene Dramaturgie, bei der nichts dem Zufall überlassen wird, bis sich alles in einer äußerst überraschenden Volte auflöst. Ein toller, erstklassig komponierter Psychothriller.« Sibylle Peine, Dresdner Zeitung, 19.02.2018 ("Dresdner Zeitung")
»Ein erstklassig komponierter Psychothriller.« Sybille Peine, Ruhr Nachrichten, 17.01.2018 ("Ruhr Nachrichten")
»Lemaitre spürt feinnervig der Dynamik von Schuld und Sühne im Dorf und im Leben des Helden nach. Dostojewski in der französischen Provinz.« Birgit Eckes, Kölnische Rundschau, 12.2017 ("Kölnische Rundschau")
»Ein faszinierendes Panorama eines Lebens, das von kindlicher Schuld lebenslang gequält und geängstigt wird. Fast unmöglich, sich dem Sog der Gefühls- und Gedankenwelt als Leser zu entziehen, Spannung, sprachliche Eleganz und psychologische Entfaltung in einem.« Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme, 12.2017 ("Heilbronner Stimme")
»Wie Lemaitre die Schuld eines Kindes beschreibt, die Nöte angesichts von Befragungen, die Ängste, den Schmerz, das ist die große psychologische Literatur.« Westfälischer Anzeiger, 11.10.2017 ("Westfälischer Anzeiger")
»Ein packendes Buch [...]. Bis zuletzt hält sich die Spannung.« Alois Knoller, Augsburger Allgemeine, 10.2017 ("Augsburger Allgemeine")
»Das unbegreifliche Verbrechen macht die Risse in der Gesellschaft sichtbar, aber noch wichtiger ist das Psychogramm des minderjährigen Täters. Schuld und Sühne in der Provinz.« Nürnberger Presse, 10.2017 ("Nürnberger Presse")
»Lemaitre nimmt uns mit in die Tiefe einer Täter-Psyche, analysiert dessen Ängste und zeigt die verzweifelten inneren Kämpfe auf.« Caroline Wornath, hessenschau, 10.2017 ("hessenschau")
»Schuld und Verdrängung, Angst, Scham und Lügen sind die zentralen Themen dieses Buches, dessen Autor mit großer Meisterschaft und bewundernswertem Gespür für Nuancen beklemmende Szenen und verstörende Entwicklungen schafft.« Erik Lim, südwestpresse, 10.2017 ("Südwestpresse")
»Eine klug konstruierte Geschichte, die sich wegliest wie nichts.« Caroline Wornath, hessenschau, 10.2017 ("hessenschau")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2017

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,7 cm

Gewicht

401 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Trois jours et une vie

Übersetzt von

Tobias Scheffel

Sprache

Deutsch

EAN

2710002691325

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    Antoine ist einsam, seine Freunde verbringen ihre Nachmittage mit Playstation spielen, aber das hat seine Mutter verboten. Deshalb verbringt Antoine seine Nachmittage im Wald, nur der kleine Remi leistet ihm Gesellschaft. An einen dieser Nachmittage verspürt Antoine plötzlich eine unglaubliche Wut auf alles und jeden, er schnappt sich einen Stock und erschlägt Remi. Antoine lässt den toten Jungen versteckt im Wald zurück. Aus großer Angst vor dem Gefängnis behält er alles für sich und muss mitansehen, wie sich die Bewohner des Dorfes gegenseitig verdächtigen, wer an dem Verschwinden von Remi Schuld hat. Wird  Antoine noch die Wahrheit sagen?

  • Mel

    aus Minden

    5/5

    01.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    3 Tage und ein Leben.

    Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas vom Autor, geschweige denn seinen Werken gehört, aber der Klappentext hörte sich so interessant an, dass ich 3 Tage und ein Leben unbedingt lesen musste. Das Buch ist großartig. Es ist düster, verströmt die ganze Zeit eine gewisse Traurigkeit und Tristesse und hat auf wenigen Seiten soviel Aussagekraft. Der junge Antoine hat eine große Schuld auf sich geladen, von der nur er weiß. Je länger Rémi vermisst wird, desto schlimmer und enger wird es für ihn, hin und hergerissen zwischen Schuldgefühlen und der Erleichterung einen weiteren Tag unentdeckt bleiben zu können. Mit jedem weiteren Tag wird es schlimmer, doch dann zieht der Sturm "Lothar" auf die kleine Stadt Beauval zu und nichts bleibt mehr dort wo es mal war. Fast nichts. Ich würde um Spoiler nicht drum herum kommen, von daher kann ich nicht viel mehr sagen, als dass mich das Buch sehr mitgenommen hat, ich es wundervoll geschrieben fand, wenn auch sehr düster und es eine schwere Thematik beinhaltet, die sicher nicht für jeden geeignet ist. Mein Fazit Düster geschrieben, schwere Thematik und sehr mitnehmend. Klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich musste dieses Buch binnen...

    Ich musste dieses Buch binnen kürzester Zeit zu Ende lesen, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass die Geschichte wirklich so dramatisch ist, wie sie zu Beginn scheint! Ein sehr spannender Roman über Schuld, mit tiefen Einblicken in die menschliche Psyche!

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2019

    eBook (ePUB)

    Intensiver Lesestoff

    Der zwölfjährige Antoine hat dem Tod ins Auge geblickt — und jetzt muss er sein ganzes Leben lang diese Schuld tragen. Lemaitre beschreibt die Angst und Verzweiflung Antoines unglaublich lebhaft und nachvollziehbar. Der Leser verfolgt Antoine auf Schritt und Tritt, muss das grausame Geheimnis mit ihm teilen. Auf kaum mehr als 200 Seiten wird Antoines Innenleben beschrieben, auf eine Art und Weise, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Unmöglich aus der Hand zu legen!

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    07.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wettlauf mit der Zeit

    (5 von 5 Sterne) Inhalt: Antoine spielt gern mit seinen Freunden, am liebsten im Wald – wo sie sich ein Baumhaus bauen. Doch als einer von ihnen eine PlayStation bekommt, und Antoines Mutter ihm das Spielen mit der Konsole verbietet, ist Antoine plötzlich allein und ohne Freunde. Sein einziger Gefährte ist der Nachbarhund, doch als dieser getötet wurde, ist Antoine am Boden zerstört. Als eines Tages Antoine auf dem Weg nach Saint-Eustache in den Wald war, folgte ihm der kleine Nachbarsjunge Remi. Dort angekommen brach es aus Antoine aus, er schrie den kleinen Jungen seine ganze Wut entgegen. Doch als Antoine eine Stock nahm, diesen Remi über den Kopf haut, bewegt sich der Kleine nicht mehr, Antoine weiß nicht weiter und schleppt Remis Körper in eine Baumkuhle und flüchtet nach Hause. Als sich die gesamte Nachbarschaft auf die Suche nach den 6 jährigen Remi macht, treibt Antoines Geheimnis, ihn bis ins unermessliche. Er kann sich niemanden anvertrauen, doch die Zeit wird immer knapper. Am dritten Tag kommt ein schreckliches Unwetter auf, weshalb der Suchtrupp die Suche nach den 6 jährigen abbrechen muss. Remi bleibt weiterhin verschwunden, und die Hoffnungen sinken immer mehr, den Jungen noch lebend zu finden. Meinung: Ein Wettlauf gegen die Zeit. Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und hatte beim Verständniss keinerlei Probleme. Eine herzzerreißende Geschichte, wo man dennoch auf eine Art hin und hergerissen ist: Hat man nun Mitleid mit Antoine, sieht man es als Unfall an, oder hat man Mitleid mit den kleinen Remi, der nichts getan hat und ihm so ein schlimmes Schicksal ereilte. Die Idee zum der Geschichte finde ich wirklich interessant. Auch gefiel mir sehr gut, dass man Antoine über die Jahre begleiten darf und ihn auch noch als Teenager kennenlernen darf, und dabei immer die Frage offen steht: Was ist mit Remi ? Cover und Titel: Auf dem Cover sieht man einen Jungen, der, wie ich denke, Antoine sein soll. Man spürt seinen Kummer und seine Angst, die auch in der Geschichte widergespiegelt wird. Der Titel gefällt mir sehr gut und passt auch super zur Geschichte. Die Geschichte: Die Geschichte ist herzzerreißend. Gleich am Anfang passieren schlimme Dinge, wodurch die Geschichte nicht langweilig ist. Man lernt auch den Ort und die Nachbarschaft mit der Zeit gut kennen, doch hauptsächlich geht es um Antoine und wie schwer die Last ist, solch ein Geheimnis zu tragen. Die Charaktere: Die Charakter werden alle gut beschrieben, somit hat man keine Probleme, diese außeinander zu halten. Man lernt die Menschen im Ort gut kennen und mögen. Hauptsächlich geht es aber um Antoine und die Suche nach den kleinen Remi. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Man hat keine Probleme beim Verständnis und kann sich deshalb ganz auf die Geschichte einlassen und in Antoines Welt abtauchen. Fazit: Eine traurige und spannende Geschichte, die aufwühlende Lesestunden verspricht. Ich kann die Geschichte wirklich jeden empfehlen.

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Bewertungen (60)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Chau Mendt

    Chau Mendt

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drei Tage, die ein ganzes Leben prägen

    Innerhalb weniger Minuten hat sich sein Leben komplett verändert. Er ist ein Mörder. Doch die beiden Bilder passen nicht zusammen: Man kann nicht zwölf Jahre alt und gleichzeitig ein Mörder sein. Eine Geschichte, die zeigt, dass das Leben so verletzlich und irreversibel ist – und dennoch weiterläuft. Pierre Lemaitre behandelt in seinem Buch „Drei Tage und ein Leben“ das Leben eines Jungen, das nach einem schicksalhaften Tag für immer von Schuld geprägt ist. Im Zentrum steht der zwölfjährige Antoine. Er lebt mit seiner Mutter in einfachen Verhältnissen in der kleinen französischen Gemeinde Beauval. Freunde? Kaum welche. Einzige Vertraute: der Nachbarshund. Zu allem Überfluss fehlt es ihm an elterlicher Fürsorge und emotionaler Unterstützung, was ihn isoliert und nach und nach in eine depressive Stimmung drängt – auch wenn das nie ausdrücklich gesagt wird, merkt man es an seinen Handlungen. Dann geschieht etwas Schreckliches: Sein einziger Freund, der Nachbarshund, wird vor seinen Augen erschossen. Ab diesem Moment nimmt das Unglück seinen Lauf, und Antoines Leben verändert sich für immer. Lemaitre schafft es, das Leben eines jungen Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Komplexität zu zeigen. Seine Sprache ist präzise, kraftvoll und eindringlich – man spürt jede Szene, jede Emotion. Der Spannungsbogen rund um den Tod des kleinen Rémi hält einen von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Auch später verliert die Geschichte nie an Intensität. Besonders beeindruckend: Die Figuren wirken lebendig, echt und vielschichtig. Einige Szenen sind hart und verstörend, wirken dabei aber realistisch – so, wie das Leben eben manchmal grausam ist. Darüber hinaus behandelt das Buch Themen, die in unserer Gesellschaft oft zu wenig Beachtung finden: die Folgen verdrängter Ereignisse und verschobener Prioritäten – und wie stark das Leben aller Beteiligten dadurch beeinflusst wird. Gerade in der heutigen Zeit ist das ein Thema von großer Relevanz. Ob Antoine als Täter auffliegt oder nicht, hält die Spannung aufrecht, und man will das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Lemaitre beschreibt seine Figuren so genau und zeigt ihre inneren Konflikte so authentisch, dass man richtig in ihre Welt eintaucht. Kurz gesagt: Wer Krimis oder Dramen mit komplexen Figuren, emotionaler Tiefe und spannendem Plot mag, kommt an „Drei Tage und ein Leben“ nicht vorbei. Ein Buch, das einen noch lange beschäftigt – und manchmal sogar ein bisschen den Blick aufs eigene Leben schärft.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Französischer Krimi.

    Der unnötige Tod des Nachbarhundes setzt Ereignisse in Gang, die fortan das Leben von Antoine (12) bestimmen. Bis zum Schluss kennen nur die Leser eine tragische Wahrheit. Top!
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Scheplitz

    Barbara Scheplitz

    Thalia Solingen – EKZ Hofgarten

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lemaitre ist ein grossartiger Erzähler!

    In einem unbeherrschten Moment schlägt Antoine den kleinen Remi ins Gesicht und trifft ihn tödlich. Damit ist der zwölfjährige zum Mörder geworden. Diese Schuld und die Angst vor Entdeckung bestimmen fortan sein ganzes Leben. Er zieht weg, studiert und entwickelt sich trotz allem positiv. Als er zurückkommt, holt ihn jedoch alles wieder ein, weil der ungeklärte Fall neu aufgerollt wird. Dieses Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen, es hat mich emotional total mitgenommen. Lemaitre ist ein grossartiger Erzähler , der tiefe Einblicke in die menschliche Psyche gewährt und hier eine tragische Geschichte, jedoch nicht ohne Hoffnung , geschrieben hat.
  • Zum Bewerterprofil von Anna Möllmann

    Anna Möllmann

    Thalia Dinslaken

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie schnell sich dein Leben ändern kann.

    Antoine verliert nur für einen kurzen Moment die Kontrolle über sich .. und schon ändert sich sein ganzes Leben. Plötzlich ist er ein Mörder. Was soll er nur tun? Flüchten? Gestehen? Die dramatische, tragische Geschichte über die Zerrissenheit eines 12-jährigen Jungen, der einen schrecklichen Fehler begangen hat. Spannend bis zum Schluss!
  • Zum Bewerterprofil von Silke Walther

    Silke Walther

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbares Weihnachtsgeschenk

    Dieses Buch ist für die Leser ein kostbares Geschenk. Wir nehmen an einer menschlichen Tragödie teil, immer im Bewusstsein, gerade noch einmal davongekommen zu sein. Feinsinnig erzählt der Autor vom Verschwinden eines kleinen Jungen kurz vor Weihnachten. Der 12-jährige Nachbarssohn war der Letzte, der ihn lebend gesehen hat. Ein Buch, was noch sehr lang im Gedächtnis bleibt...

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