Produktbild: Kongo Blues
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Kongo Blues Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

53595

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.03.2019

Herausgeber

Jan-Frederik Bandel

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/1,7 cm

Gewicht

231 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Congo Blues

Übersetzt von

Jan-Frederik Bandel

Sprache

Deutsch

EAN

2710002693015

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

53595

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.03.2019

Herausgeber

Jan-Frederik Bandel

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/1,7 cm

Gewicht

231 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Congo Blues

Übersetzt von

Jan-Frederik Bandel

Sprache

Deutsch

EAN

2710002693015

Herstelleradresse

Edition Nautilus GmbH
Schützenstr. 49a
22761 Hamburg
Deutschland
Email: info@edition-nautilus.de
Url: www.edition-nautilus.de
Telephone: +49 40 7213536
Fax: +49 40 7218399

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Feiner, kleiner (Kriminal?) Roman

Bewertung am 03.07.2019

Bewertungsnummer: 428580

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer bei diesem Buch Mord, Totschlag oder Action erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Alle anderen erwartet eine Geschichte, die zwar in den End-Achtzigern spielt, sich beim Lesen jedoch eher wie die 50er- oder 60er-Jahre anfühlt. Wie ein Film Noir zum Lesen. Kühl, leise, ein bisschen traurig, eigentlich ein typischer Blues. Wie in Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Jonathan Robijn aus dem Leben eines schwarzen Jazzmusikers in Belgien, ein Kind der Kolonialzeit in Afrika, der sich unverhofft und unerwartet mit seiner Vergangenheit und seiner Herkunft beschäftigen muss. Ein toller Roman mit einer tollen Atmosphäre, die sich durch musikalische Untermalung noch verstärken ließe. Ich empfehle dazu die Soundtracks zu „Der Mörder kam um Mitternacht“ von Barney Wilen und zu „Fahrstuhl zum Schafott“ von Miles Davis.

Feiner, kleiner (Kriminal?) Roman

Bewertung am 03.07.2019
Bewertungsnummer: 428580
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer bei diesem Buch Mord, Totschlag oder Action erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Alle anderen erwartet eine Geschichte, die zwar in den End-Achtzigern spielt, sich beim Lesen jedoch eher wie die 50er- oder 60er-Jahre anfühlt. Wie ein Film Noir zum Lesen. Kühl, leise, ein bisschen traurig, eigentlich ein typischer Blues. Wie in Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Jonathan Robijn aus dem Leben eines schwarzen Jazzmusikers in Belgien, ein Kind der Kolonialzeit in Afrika, der sich unverhofft und unerwartet mit seiner Vergangenheit und seiner Herkunft beschäftigen muss. Ein toller Roman mit einer tollen Atmosphäre, die sich durch musikalische Untermalung noch verstärken ließe. Ich empfehle dazu die Soundtracks zu „Der Mörder kam um Mitternacht“ von Barney Wilen und zu „Fahrstuhl zum Schafott“ von Miles Davis.

Entwurzelte

Bewertung am 09.06.2019

Bewertungsnummer: 411817

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kein Krimi, sondern ein melancholisches Puzzle. Morgan nimmt die mysteriöse Simona bei sich auf, gerät in ihren Dunstkreis, bis sie spurlos verschwindet. Die Suche nach ihr bringt seine eigene Geschichte zum Vorschein. Und alles hängt mit der belgischen Besatzung des Kongo zusammen. Als Glücksritter dort machen könnten, was sie wollten, unvorstellbare Reichtümer anhäuften und uneheliche Kinder einfach nach Belgien zur Adoption geflogen wurde. Alles in einer wunderbar melancholischen Sprache geschrieben.

Entwurzelte

Bewertung am 09.06.2019
Bewertungsnummer: 411817
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kein Krimi, sondern ein melancholisches Puzzle. Morgan nimmt die mysteriöse Simona bei sich auf, gerät in ihren Dunstkreis, bis sie spurlos verschwindet. Die Suche nach ihr bringt seine eigene Geschichte zum Vorschein. Und alles hängt mit der belgischen Besatzung des Kongo zusammen. Als Glücksritter dort machen könnten, was sie wollten, unvorstellbare Reichtümer anhäuften und uneheliche Kinder einfach nach Belgien zur Adoption geflogen wurde. Alles in einer wunderbar melancholischen Sprache geschrieben.

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Kongo Blues

von Jonathan Robijn

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Eva-Maria Brinks

Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

Zum Portrait

5/5

Weniger ein Krimi als vielmehr...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weniger ein Krimi als vielmehr eine leise, dafür umso eindringlichere Geschichte um eine fast unfreiwillige Identitätssuche, die einen nach ein paar Seiten nicht mehr losläßt.
  • Eva-Maria Brinks
  • Buchhändler/-in

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5/5

Weniger ein Krimi als vielmehr...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weniger ein Krimi als vielmehr eine leise, dafür umso eindringlichere Geschichte um eine fast unfreiwillige Identitätssuche, die einen nach ein paar Seiten nicht mehr losläßt.

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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4/5

Blues zum Lesen statt zum Hören!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jonathan Robijns Buch ist nicht wirklich ein Kriminalroman wie der Verlag auf dem Umschlag behauptet - aber dafür eine ganze Menge anderes: Eine melancholische (Fast-)Liebesgeschichte, eine Reise in die Zeit des Kolonialismus, eine Liebeserklärung an die Musik, insbesondere an den Jazz, ein Buch, das äußerst gekonnt die Gefühlswelt des Protagonisten beschreibt - und das den Leser keinesfalls unberührt lässt... Morgan ist Jazz-Pianist und verdient seinen Lebensunterhalt als Barmusiker. Eines Morgens nach der Arbeit findet er in der Nähe seiner Wohnung eine junge Frau, Simona, im dichten Schneetreiben, die er vor dem Erfrierungstod bewahrt, in dem er sie mit zu sich nach Hause nimmt. Als sie nach zwei Tagen wieder geht, erwähnt er ihr gegenüber nicht den sehr großen Geldbetrag, den sie in ihrer Jackentasche hat. Nach rund zwei Wochen steht sie wieder vor seiner Tür und bittet darum, einige Tage bleiben zu dürfen. Für Morgan ist das nicht wirklich einfach, erinnert Simona ihn doch sehr an seine jung verstorbene Freundin. Aber Simona zeigt ihm ganz neue Seiten, von Brüssel, aber auch von ihm selbst. Bis sie eines Tages sagt, sie müsse für rund eine Woche in die Schweiz, etwas erledigen. Als Morgan begreift, dass sie nicht zurück kommen wird, begibt er sich auf Spurensuche - und die führt ihn tief in Simonas Leben, aber auch in seine eigene Lebensgeschichte.... Ein Buch mit einem unglaublichen Sog, ein Buch, das wohl keine Leserin oder Leser kalt lässt - und komponiert ist wie ein perfekter Blues...-
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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4/5

Blues zum Lesen statt zum Hören!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jonathan Robijns Buch ist nicht wirklich ein Kriminalroman wie der Verlag auf dem Umschlag behauptet - aber dafür eine ganze Menge anderes: Eine melancholische (Fast-)Liebesgeschichte, eine Reise in die Zeit des Kolonialismus, eine Liebeserklärung an die Musik, insbesondere an den Jazz, ein Buch, das äußerst gekonnt die Gefühlswelt des Protagonisten beschreibt - und das den Leser keinesfalls unberührt lässt... Morgan ist Jazz-Pianist und verdient seinen Lebensunterhalt als Barmusiker. Eines Morgens nach der Arbeit findet er in der Nähe seiner Wohnung eine junge Frau, Simona, im dichten Schneetreiben, die er vor dem Erfrierungstod bewahrt, in dem er sie mit zu sich nach Hause nimmt. Als sie nach zwei Tagen wieder geht, erwähnt er ihr gegenüber nicht den sehr großen Geldbetrag, den sie in ihrer Jackentasche hat. Nach rund zwei Wochen steht sie wieder vor seiner Tür und bittet darum, einige Tage bleiben zu dürfen. Für Morgan ist das nicht wirklich einfach, erinnert Simona ihn doch sehr an seine jung verstorbene Freundin. Aber Simona zeigt ihm ganz neue Seiten, von Brüssel, aber auch von ihm selbst. Bis sie eines Tages sagt, sie müsse für rund eine Woche in die Schweiz, etwas erledigen. Als Morgan begreift, dass sie nicht zurück kommen wird, begibt er sich auf Spurensuche - und die führt ihn tief in Simonas Leben, aber auch in seine eigene Lebensgeschichte.... Ein Buch mit einem unglaublichen Sog, ein Buch, das wohl keine Leserin oder Leser kalt lässt - und komponiert ist wie ein perfekter Blues...-

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Kongo Blues

von Jonathan Robijn

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