Als die junge Leilany am Strand ihrer Heimat Panama den Ruf der Götter hört, ahnt sie nicht, dass dieser Abend ihr Leben für immer verändern wird. Das uralte Ritual Daka-Daku bestimmt sie und ihren Geliebten Keiran zu "Suchern" - Auserwählten, die ihre Heimat verlassen müssen, um das Gleichgewicht ihres Volkes wiederherzustellen.
Getrennt voneinander brechen sie auf - Leilany in die weite Welt, Keiran in ein Schicksal, das ihn weit über die Grenzen des Dschungels hinausführt. Beide folgen Spuren, die zwischen Mythen und Moderne verlaufen, zwischen Liebe, Verlust und der Suche nach sich selbst.
"Zugvögel des Jaguars" ist eine bildgewaltige Reise von der Karibik bis nach Amerika, von uralten Göttern bis in die Gegenwart - ein Roman über Mut, Freiheit und die unzerbrechliche Verbindung zweier Seelen, die selbst Ozeane nicht trennen können.
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„Natur in Zeitlupe. Einfach nur schön.“
KJBBN aus Wesel am 13.06.2026
Bewertungsnummer: 3167060
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
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Ich durfte „Zugvögel des Jaguars“ in der lovelybooks Leserunde mitlesen.
- Und bin von vorne bis hinten begeistert
Alles an diesem Buch ist besonders, angefangen bei dieser gewaltigen Farbkomposition des Covers - diese Stärke und Sehnsucht, die sich durch das Buch zieht-,
über den Sprachstil des Autors - Schnelleser werden positiv (!) gebremst, damit man wieder das lesen genießt; jedes Wort möchte beachtet werden - ,
über Passagen, die der Wortwahl wegen einfach ins Auge springen/ das Herz berühren/ den Geist ansprechen,
bis hin zu einer unglaublichen Geschichte, die von Spannung, Liebe, Gefühl, Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung, Angst, Sehnsucht alles beinhaltet,
mit sympathischen Charakteren und interessanten Stammes Einblicken.
Leilany und Keiran - ein junges Liebespaar eines Indianer Stammes in Panama- müssen, aufgrund eines Stammesrituals, ohne Rückkehr ihre Heimat verlassen, und getrennt voneinander die Großen Sprecher suchen. Sie lernen viele neue Menschen kennen und lieben, und die entstehenden Freundschaften begleiten sie bei ihrem Auftrag.
Wie kann diese Liebe halten? Welche Rolle spielt Tabs? Das Ende behält einige Überraschungen parat.
„Zugvögel des Jaguars“ ist so eine einzigartige, besondere Geschichte, die ich nicht viel in Worte packen kann, und nur jedem empfehlen kann, sie selber zu lesen.
Nehmt euch Zeit, und genießt jedes Wort.❣️
Zugvögel des Jaguars - Josh Hart
Mondprinzessin aus Deutschland am 25.06.2026
Bewertungsnummer: 3177956
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Ein Roman über Mut, Freiheit und die unzerbrechliche Verbindung zweier Seelen, die selbst Ozeane nicht trennen können.“
Leilany und Keiran gehören einem uralten Stamm im Dschungel Panamas an. Als der Ruf der Götter erklingt, kann das Paar nur ahnen, dass ibre Wege sich bald für immer trennen werden. Denn sie werden als die Suchenden für das Daku-Daku-Ritual ausgewählt, welche ihre Heimat verlassen müssen, um in der neuen Welt die zwei Sprecher zu finden, die Fortschritt und Gleichgewicht für ihren Stamm bedeuten.
Der Anfang des Buches war, wie versprochen, bildgewaltig und auch atmosphärisch geschrieben. Ich konnte mich sehr gut in die Landschaft Panamas versetzen und die ganze Szenerie um das Daku-Daku-Ritual wirklich nachempfinden. Leider ließ es danach deutlich mit der Bildgewaltigkeit nach.
Mit dem Aufbruch von Leilany und Keiran auf ihre verschiedenen Reisen kommt es zu einer schnellen Handlungsabfolge, bei der das emotionale Geschehen oft zu kurz kommt. Oftmals kommt es zu einem reinen Beschreiben der Situation, in der das Erleben für den Leser aber leider fernbleibt. Beiden Protagonisten fallen die Möglichkeiten ihrer Reise regelrecht in den Schoß, so dass sie ohne Probleme an ihrem Ziel ankommen und sofort Anschluss in die Gesellschaft haben. Das fand ich nicht nur unrealistisch, sondern auch etwas spannungslos.
Leilany und Keiran waren zwei sympathische Hauptprotagonisten, welche sich sehr über ihren Stamm und soziale Projekte definiert haben. Beide haben sich erstaunlich schnell in der für sie neuen westlichen Welt zurechtgefunden. Denn laut den vorherigen Beschreibungen, hatten sie vorher keinen Kontakt zur Technik und waren noch nie richtig außerhalb ihrer Stammesgrenzen. Trotzdem finden sich beide sofort in Megastädten zurecht, können mit Geld umgehen und verstehen oder machen Nischenanspielungen bzw. Vergleiche, von denen sie eigentlich gar nichts wissen können. Das kam für mich nicht sonderlich glaubwürdig rüber, da beide im Kontrast zeitweise auch sehr naiv aufgetreten sind.
An sich war die gesamte Handlung in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, wobei je einer Leilany und Keiran auf ihren jeweiligen Reisen begleitet hat. Die Sichtweisen wurden abwechselnd dargestellt, so dass man als Leser immer neugierig war, was der andere Protagonist in der Zeit gemacht hat. Dadurch kommt man recht gut voran im Buch.
Das Ende hatte dann nochmal einen überraschenden Plottwist, welcher wirklich herzerwärmend war. Er hat die beiden Reisen wieder zusammengeführt, was die Handlung rund gemacht hat.
Ansonsten fand ich es schwer, einen Zeitstrang festzumachen. Denn einerseits scheint alles hintereinander weg zu passieren innerhalb von wenigen Wochen. Aber dann steht plötzlich da, dass ein 3/4 Jahr vergangen ist. Durch fehlende Textabsätze wurde das ganze noch verstärkt, da man einzelne Szenen nur schlecht voneinander trennen konnte.
Ich finde es schwer, das Buch für eine bestimmte Altersgruppe einzuordnen. Einerseits ist der Schreibstil leicht verständlich und es hat den Aufbau eines Abenteuerromans mit einer Mission für den Protagonisten. Andererseits sind auch ein paar sehr ernste Themen dabei, wie Alkoholabhängigkeit, Suizid und Bandenkriminalität, etc., welche nicht kindgerecht genug erklärt sind, meiner Meinung nach.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich die Grundidee wirklich interessant fand und das Ende ein herzerwärmender Twist war. Leider benötigt der Mittelteil für mich nochmal eine grundsätzliche Überarbeitung, damit er sein volles Potential erreichen kann.
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