Produktbild: Psychoanalytische Traumatologie - Das Trauma in der Familie

Psychoanalytische Traumatologie - Das Trauma in der Familie Psychoanalytische Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen

1

59,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

0

Maße (L/B/H)

21/14,8/3 cm

Gewicht

602 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3485-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

0

Maße (L/B/H)

21/14,8/3 cm

Gewicht

602 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3485-4

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    4/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    kann ein Standardwerk werden

    Traumatisierungen bilden oft den Kern schwerer Persönlichkeitsstörungen. Gewaltformen wie emotionaler Mangel, sexueller oder narzisstischer Missbrauch hinterlassen Spuren in Form von Opfer- oder Täteridentitäten und eines traumatischen Introjekts, das Schuldgefühle, Selbstwertminderung und selbstschädigende Symptome erzeugt. Mathias Hirsch zeigt, wie eine modifizierte psychoanalytische Therapie hier ansetzt: aktiv, flexibel und mit besonderem Augenmerk auf die Förderung der Symbolisierungsfähigkeit. Die Therapie übernimmt die Funktion der Zeugenschaft, benennt die Realität des Traumas und bearbeitet dessen Wiederholung in der Übertragung. Entscheidend ist das sensible Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren. Außerdem geht es um Liebe in den Gegenübertragung, sexualisierte Übertragung, analytische Gruppenpsychotherapie, die „Täter-Opfer-Gruppe“ und kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie. Im Anhang findet sich noch ein ausführliches Literaturverzeichnis. Das Buch beschreibt auf Basis der Psychoanalyse wichtige Aspekte des Themas Trauma im familiären Kontext. Es ist übersichtlich geschrieben und klar strukturiert. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, aber nicht von Nachteil. Ein Glossar zum besseren Verständnis am Ende hätte sich angeboten. Dennoch wird es wohl ein Standardwerk über Verständnis und Therapieformen psychoanalytischer Traumatologie nicht nur in der Familie werden.

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