Produktbild: Der Tag, als meine Frau einen Mann fand
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Der Tag, als meine Frau einen Mann fand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2015

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

362 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002784669

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Zustand

Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2015

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

362 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002784669

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10|81679|München|DE
info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Chloe und Rasmus sind ein Ehepaar mittleren Alters. Obwohl sie einander noch lieben, ist ein gewisser Leerlauf in ihrer Beziehung eingetreten. Als Chloe dem jüngeren Benny begegnet, gerät, ob des so noch nie erlebten Sex, ihr Leben völlig aus den Fugen. Scharfsinnig und sarkastisch seziert Sibylle Berg wieder einmal die Befindlichkeiten ihrer Personen und ihre fragwürdigen Erwartungen, die sie (und vielleicht auch wir) haben. Ist Liebe möglich? Vielleicht - wenn man sie vom Wahnsinn befreit.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Chloe und Rasmus scheinen ein tolles Team zu sein. Seit Jahren verheiratet, vertraut und aufeinander eingespielt. Er der kulturschaffende Macher, sie die tragende Stütze im Hintergrund. Doch die trügerische Idylle kollabiert, als Chloe sich in eine an Wahnsinn grenzende Affäre stürzt. Besessen und bereit alles zu opfern, verstrickt sie sich und Rasmus immer tiefer in eine Ménage-à-troi, bis diese grandios scheitert. Schonungslos und gewohnt scharfzüngig entwirft Sibylle Berg Figuren, die, gefangen in ihrer Mittelmäßigkeit, nach einem Ausbruch hungern und dabei den entscheidenden Ausweg aus ihrer Misere übersehen. Oder ist die Bequemlichkeit vertrauter Routine doch dem Unsteten einer Veränderung vorzuziehen? Radikal, drastisch, verstörend, aber gerade deshalb unbedingt lesenswert.

  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    25.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Mit Witz gewürzt

    Dieser Roman hat nir ausgezeichnet gefallen. Meiner Meinung nach ist er eher für Leser über 50 erfahrbar, jüngere noch-Idealisten seien gewarnt. Manchmal erinnerte mich der Text an Satiren von Tom Wolfe, ein verschmitztes Lächeln taucht öfter auf und einige bissige Betrachtungen der heutigen (Touristen-) Gesellschaft runden das Ganze ab. Kann ich nur empfehlen.

  • Belinda Wiesbauer

    aus Steyr

    4/5

    19.04.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erotik der anderen Art

    Das Buch hält, was der Titel verspricht; sogleich beim ersten Kapitel stößt Sybille Berg den Leser in dieses provokant überzogene Sittenbild unserer Wohlstandsgesellschaft. Unverblümt beschreibt sie die Gedankengänge der beiden Hauptfiguren, Chloe und Rasmus, und deren Tristes nach über zwanzig Jahren scheinbar perfekter Ehe. Von den großen Träumen und Plänen der Jugend ist nicht mehr viel übrig geblieben und Chloe versucht mehr schlecht als recht Rasmus zu unterstützen. Es wird beschlossen in ein Dritteweltland zu reisen um dort noch mal zu versuchen Rasmus Misserfolg Einhalt zu gebieten. Was dann allerdings passiert, damit haben wohl beide nicht gerechnet. Benny tritt in ihr Leben; zuerst in das von Chloe und das mit voller Wucht und überaus intensiv und später dann auch in das von Rasmus. Die Autorin lässt dabei mit all ihrer Sprachgewandtheit kein Detail aus und selbst wenn man zunächst meint, dass es vulgär ist wie sie vor allem die intimen Momente beschreibt, so kann man sich trotzdem, oder gerade deswegen, sehr wohl in die Gefühle und Gedanken der Menschen hineinversetzen. Doch hier sei gleich gesagt, dieses Buch hat Nichts gemein mit klassischen Erotikbüchern a la Fifty Shades. Vielmehr ist dies ein Gesellschaftsroman, der die Unerfülltheit unserer Wohlstandsgesellschaft darstellt.

  • Julia Stadler

    aus Mannheim

    4/5

    25.03.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sex oder Liebe

    Berg erfasst in ihrem in kurze Kapitälchen unterteiltem Buch auf erschreckend authentische Weise die Wohlstandsprobleme des Kulturbürgers mittleren Alters. Wer sich nicht ein einziges Mal wieder erkennt, ist wohl ein durch und durch glücklicher Mensch, was nicht bedeutet, dass man das was Frau Berg hier produziert hat nicht lesen und lieben könnte...sind ja die anderen Leute, die so sind.

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    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

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    5/5

    05.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Der Theaterregisseur, seine Frau und ihr Liebhaber

    Klassische Sibylle Berg, jetzt als Taschenbuch: das Gegenüberstellen der männlichen und weiblichen Innenwelt, die Angst vorm Altern, vorm Alleinsein, vorm Sterben, die Missverständnisse, die Fehler, die hässliche Körperlichkeit, das Scheitern der Lebensentwürfe, der Sex, die Peinlichkeit schamlos zu sein und sich dann schämen schamlos gewesen zu sein. Alles brillant auf den Punkt gebracht: "Wir waren alle gerade noch jung und sehen nun schon wieder aus wie Menschen, die man bei einem Klassentreffen erstaunt mustert". Habe ich vergessen zu schreiben, dass das auch noch sehr lustig ist?
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.02.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irritierend

    Eines Vorneweg: Sibylle Bergs Buch ist verstörend, schamlos und provokant. Es wimmelt von „bösen Worten“, die alle das Thema Sex in vielen Variationen darstellen. Es ist eine Nabelschau an der Schmerzgrenze und manchmal darüber hinaus. Das muss man aushalten können, wenn man sich auf diesen Text einlässt. Dabei erweist sich Sibylle Berg durchaus als scharfsichtige Beobachterin. Böse, furchtlos und zuweilen zynisch reflektiert sie ein durchschnittliches Ehepaar, das sich kennt und vertraut, aber vielleicht auch nur noch aus Gewohnheit zusammen durchs Leben geht. Durch wechselseitige Perspektiven ergeben sich dabei unterschiedliche Wahrnehmungen, gerade zum Thema Sex. Nicht selten ist aber das was die Autorin beschreibt, geradezu widerlich. Die direkte und furchtlose Offenheit der Autorin ist ihr Markenzeichen und Stilmittel. Weil Sibylle Berg dabei klaräugig und klug formuliert, kann ich jene verstehen, die sich daran nicht stören und den Roman gelungen finden.

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