Gutscheinbedingungen

Gültig bis 13.07.2026 | Gültig für Spielzeug (außer Tonieboxen & ausgewählte Tonies), Filme, Musik, Software, Games, Schreibwaren, Hörbücher und Hörbuch-Downloads (außer Abo & Shelfies), gebrauchte Bücher, nicht preisgebundene Bücher und Kalender | Einlösbar unter thalia.de und in der Thalia App | Click & Collect nur mit Online-Zahlung (Paypal/Kreditkarte) vorab | Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein | Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen | Nur einmal pro Einkauf einlösbar | Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet | Keine Barauszahlung | Digitale Hörbücher nur für Android | Nicht gültig für preisgebundene Artikel (aufgrund der Buchpreisbindung sind Gutscheine nicht auf Bücher, eBooks, Presse einlösbar), tolino eReader & Zubehör, Elektronik, Geschenke & Trends, Abonnements & Flatrates, Geschenkkarten, Versandkosten und Services

Produktbild: Schwarzpulver
Gebraucht - 71%

Schwarzpulver Roman

18
71% sparen

5,37 € 18,95 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2020

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

202

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,5 cm

Gewicht

324 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002800314

Beschreibung

Rezension

"Schwarzpulver erschafft ein Schreckensbild, das man sich erschreckend leicht vorstellen kann. () Die im vergangenen Jahr verstorbene ungarische Philosophin Ágnes Heller hielt die Dystopie schon immer für progressiver als die Utopie, als realistischer, verstand sie als Aufruf zum Aufstand. () selten liest sie (die dystopische Zukunft) sich so witzig, beschwingt und damit umso beklemmender.

SPIEGEL Online, Britta Schmeis

"Schwarzpulver ist beklemmend nah an den gegenwärtigen Verhältnissen und dabei stellenweise sehr witzig.

WDR 3, Julia Schröder

"Es geht um eine Feier des Diversen, um ein Gruppenbild einer vom reaktionären Rollback bedrohten freien Stadtgesellschaft. Der absolut lesenswerte Roman wirft indes grelle Schlaglichter auf unsere kulturell polarisierte Gegenwart, in der die Grundregeln des zivilen Zusammenlebens immer häufiger in Frage gestellt werden.

Deutschlandfunk Kultur, Michael Braun

"Witz und Leichtigkeit kommen der 1985 in München geborenen Autorin bei all dem harten Stoff übrigens nicht abhanden.

Börsenblatt, Sabine van Endert

"Wer halbdunkle Dystopien mag, die einzelne Figuren eben heller aufscheinen lassen, weil sie Heil suchen, Sehnsucht und Leidenschaft beweisen, und wer eine Sprache mag, die verführt, betört und - wow, wow, wow - so klingt wie die keiner anderen Erzählerin im Land, der wird Laura Lichtblaus Schwarzpulver schätzen können und sich keine andere Lese-Munition für diesen Herbst wünschen."

Nora Gomringer

"Die Romanautorin leistet sich eine ambivalente Figur, die man eben nicht in einem simplen Schema von Gut und Böse unterbringen kann. Laura Lichtblau hat einen tollen Roman geschrieben, (...) insgesamt ein absolut lesenswertes, spannendes Roman-Debüt."

Deutschlankfunk Kultur, Michael Braun

"Nichts dürfte schöner sein für Büchermenschen, als eine neue literarische Entdeckung zu machen. Eine noch dazu, die man im hohen Ton besingen kann. Wie Laura Lichtblau und ihren Debütroman "Schwarzpulver". Welch ein seltsames, seltsam schönes Buch ist das!

WELT, Marlen Hobrack

"Voller Ironie, Romantik und auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft."
emotion online, Katharina von Freyburg

"Mit sanfter Ironie und einprägsamen Bildern."

Neue Württembergische Zeitung, Marcus Golling

"Akkurat gezeichnete Dystopie vom Leben im repressiven Regime. () Laura Lichtblau erzählt all das protokollhaft, mit ebenso viel Verve wie Lakonie und: erschreckend realistisch.

Musikexpress, Jochen Overbeck

"Laura Lichtblau ist eine Entdeckung! () Laura Lichtblau braucht nur wenig Schwarzpulver, um ihre Sätze dosiert und zielgenau auf uns abzufeuern. Die Wirkung ist jedoch enorm. Ein sehr beeindruckendes Debüt!

hr2 Kultur, Ariane Wick

"Laura Lichtblau entwirft mit ihrem Debütroman Schwarzpulver eine urbane Dystopie. In feiner, gleichzeitig wilder beinahe wildwüchsiger Sprache, mit Witz und Leichtigkeit, erzählt sie vom unbewussten Verlangen nach Freiheit in einem Staat, dessen Ziel die absolute Unterdrückung ist.

queer.de

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2020

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

202

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,5 cm

Gewicht

324 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002800314

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    14.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert und eindrücklich

    Der Anfang von Schwarzpulver hat mich verblüfft. Es soll sich um eine Dystopie handeln. Jedoch erzählen hier ganz normale Menschen von meiner ganz normalen Welt. Es ist alles realistisch und nachvollziehbar. Aber langsam, ganz langsam wird klar, dass die Welt aus Schwarzpulver sich in einigen Aspekten von unserer unterscheidet. Dort hat eine patriotische, radikalere Partei in Deutschland die Macht. Dieses Buch ist einzigartig und mutig. Es ist kein Fantasy- oder Sci-Fi-Buch im eigentlichen Sinn. Es ein Buch der „Es-könnte-sein“ und „Vielleicht-wird-es-so“. Es ist ein realistischer Roman aus einem Paralleluniversum. Umso erschreckender, weil es so subtil eine Schreckensszenerie beschreibt, die der Realität so ähnelt. Das Buch lebt von den Gedanken und der Gefühlswelt der Protagonisten. Der introspektive Charakter führt dazu, dass die Handlung an Spannung verliert. Ich halte das Buch jedoch für eine lesenswerte und eindrückliche Reflexion über die Konsequenzen unserer politischen Entscheidungen.

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    5/5

    25.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und Kalt

    Das Buch hat mich schwer gemacht, auf eine Seite hat mir die Sprache gut gefallen, war echt anders als gewöhnlich aber die Protagonisten hier sind nicht meins, die bleiben weit weg von mir, ich kann sich mit denen nicht einfreunden, kalt und fremd schweben über die Seiten. Die Autorin schreibt über Berlin wo die Leute sind nieder gemacht und die Propaganda hat die Oberhand gewonnen, eigentlich ist das Buch über jetzt und die Autorin hat sehr schmerzliche Thema hochgewirbelt, sind wir schon verloren?, haben nur einzige von uns der Mut sich wehren und sagen dass was wirklich gemeint ist?, hat die Politik uns kleine Menschen unter der Wand schon gestellt?......die Geschichte lässt nicht kalt und zwingt zum nachdenken. Wie in einem Dystopie die Atmosphäre ist drückend, düster und kalt, wer sucht hier ein Hauch Optimismus, sucht vergeblich, wie die Schwarzpulver rieselt auf die Leute die Hoffnungslosigkeit, und zermürbt alle. Ein schweres Buch aber bestimmt lesenswert.

  • Bewertung

    4/5

    19.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Deutschland, in naher Zukunft,...

    Deutschland, in naher Zukunft, die politische Lage ist angespannt. Der monotone Alltag dreier Außenseiter droht langsam, aber sicher zu eskalieren. Laura Lichtblau erzeugt eine düstere und erschreckende Atmosphäre, die deutlich macht wie wichtig politisches Engagement ist!

  • Marapaya

    4/5

    11.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berliner Nächte sind lang

    Eine meiner literarischen Lieblingsreihen der letzten Jahre war „Die Bestimmung“. Ich mochte diese dystopische Welt, die aufzeigte, dass Menschen nur temporär in Schubladen passen und altruistische Personen trotzdem Kämpfer für die gute Sache mit Intelligenz und Geschick sein können. Ähnliches verkörpert auch Katniss Everdeen in „Die Tribute von Panem“ und bringt zusätzlich noch eine Spur innerer Zerrissenheit mit hinein, verständlich bei der Welt, in der sie gezwungen zu leben ist. Beide dystopischen Welten sind allerdings so weit weg von unserer Gegenwart, dass es leicht ist, sich trotz der leichten Gänsehaut hinein fallen zu lassen in das Gedankenexperiment „Was wäre, wenn…?“ und sich dabei dennoch bestens unterhalten zu fühlen. Laura Lichtblaus Debüt wird ebenfalls als Dystopie im Klappentext klassifiziert. Doch ihre Welt in der Zukunft ist nicht undenkbar weit weg, sondern liegt im Rahmen der zeitlich nahen Möglichkeit. Ein Staat, der sich abwendet von der Freiheit und der Demokratie. Eine Partei an der Macht, die rückwärtsgewandte Bürger als Scharfschützen auf die Dächer seiner Hochhäuser positioniert zum Schutz gegen alles Fremde und Andersartige. Homosexualität, Transgender, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit – all diese mühsam errungenen Werte liegen am Boden und werden mit Füßen getreten. Dabei wirkt Berlin als literarischer Schauplatz fast wie Berlin, wenn auch wesentlich provinzieller als in der Wirklichkeit. Selten hatte ich so stark das Gefühl, dass der Dialekt nicht zur Gegend passt wie in diesem Buch. Es wirkt auf mich, als ob das traditionelle Bayern der Hauptstadt sein piffiges, angestaubtes Hinterwäldertum übergestülpt hätte, kombiniert mit nationalistischem unreflektiertem Gedankentum. Dabei ist Laura Lichtblaus Erzählsprache voller poetischer Bilder, die einen unvermittelt treffen und sich an der fiktiven Wirklichkeit reiben, brechen und sich neu zusammensetzen. Ähnlich wie ihre Figuren, die scheinbar angepasst leben, sogar mitgestalten und doch unter dem menschenfeindlichen System leiden und versuchen auszubrechen. Auch die Autorin findet Ebenen, um die Dystopie zu brechen und Widerstand zu leisten. So spielt sich das Geschehen in der großen Stadt vor allem am Anita-Augspurg-Platz ab, den Berlin in unserer Zeit nicht kennt, und der benannt ist nach einer der führenden feministischen Stimmen des letzten Jahrhunderts. Anita Augspurg, 1857 geboren, war Pazifistin und Aktivistin der bürgerlich-radikalen Frauenbewegung, setzte sich für das Frauenstimmrecht ein und studierte in der Schweiz Jura als in Deutschland die Hochschulen den Frauen noch verschlossen waren. Eine Stimme aus der Vergangenheit in der Zukunft, die mir als Leser ein wenig Hoffnung gibt, dass sich das Blatt vielleicht noch einmal zum Positiven wenden lässt. Schwarzpulver ist ein Roman für sonnige Tage, denn es braucht die ganze Kraft der bejahenden Sonnenstrahlen, um aus dieser schwarz gemalten Zukunft nicht mit Erfrierungen zurück in die Gegenwart zu kehren. Das Herz wird kalt in diesen Berliner Rauhnächten, weil diese dystopische Fiktion nicht so weit weg ist von dem, was bereits heute durch unsere Gesellschaft geistert und die Köpfe der Menschen verwirrt, so dass diese Parteien gründen und Parteien wählen, die für eine Richtung einstehen, die dem Land einst seine finsterste Zeit beschert hat und deren Pfad kein halbwegs kluger Mensch jemals würde wieder beschreiten wollen.

  • Miro

    aus Wels

    4/5

    26.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rauhnächte in Berlin

    Schwarzpulver erzählt uns einige Tage in Berlin in einer möglichen Zukunft. Wir begleiten drei Menschen in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester und ihre Erlebnisse und Vorstellungen in den mythischen Rauhnächten, wo alles möglich sein kann. Da ist Charlotte, die bei der Bürgerwehr angeheuert hat und als Präzisionsschützin auf den Dächern Berlins lauert. Die Partei will sie stärker involvieren und lädt sie sogar auf ein exklusives Silvesterevent ein, als ihr erste Zweifel an deren Gedankengut kommen. Ihr Sohn Charlie ist Praktikant bei einem subversiven Musiklabel und lernt dort die Rapperin Pseudoluchs kennen, die mit ihren Texten provoziert. Und dann ist da noch Burschi, die ihr Auskommen durch einen Onlinehandel verdient und da den Hausrat eines pflegebedürftigen Ehepaars verkauft. Burschi liebt Frauen, in einer Welt, in der es das gar nicht geben darf. Frauen sind dazu da, die Nachkommenschaft zu sichern. Laura Lichtblau hat eine düstere Zukunft geschaffen. Es gibt kaum geistige Freiheit und noch weniger Möglichkeiten für Randgruppen. In dieser Welt beginnt sich eine kleine Revolte zu formen, deren Chancen auf gelingen gering sind. Doch der Samen wird gesät. Stilistisch hat mir das Buch ausgezeichnet gefallen. In poetischer Sprache formuliert Lichtblau teils magische Sätze. Und auch wenn gar nicht so viel passiert, findet sich eine anregende Geschichte in diesem Buch. Ich habe es gern gelesen und kann es all jenen empfehlen, die eine schräge und ungewöhnliche Geschichte zu schätzen wissen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

8

3

4

2

3

1

1

Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    07.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Deutschland der nicht...

    In einem Deutschland der nicht allzu fernen Zukunft bestimmen Propaganda, Angst, Denunziation und Misstrauen den Alltag. Im düsteren Marionettenspiel dieser Gesellschaft versuchen unsere 3 Protagonisten nicht vollends zur Marionette zu werden...
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    29.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich unglaublich eindrucksvoller...

    Sprachlich unglaublich eindrucksvoller Debütroman, mit einer extremen Sogwirkung, der drei Menschen folgt, die sich in einer nahen und totalitären Zukunft entscheiden müssen, ob sie weitermachen wie bisher oder sich gegen das Unrecht auflehnen sollen.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    08.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie geht es weiter?

    Eine regelrecht freundlich wirkende Dystopie, die nach und nach ihr wahres Gesicht zeigt und den Leser in der Handlung gefangen nimmt. Der Roman zeigt sich erschreckend realistisch, sprachlich solide und ist für mich ein bewegendes Debüt. Für Fans von Eschbach oder Orwell!

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Schwarzpulver