Produktbild: Tödliche Gemälde
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Tödliche Gemälde Ein Kunstkrimi

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Abbildungen

Raster, farbig, farbige Illustrationen, Raster, schwarz-weiss, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Langen-Müller

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,5 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002876982

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Abbildungen

Raster, farbig, farbige Illustrationen, Raster, schwarz-weiss, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Langen-Müller

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,5 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002876982

Herstelleradresse

Langen Müller Verlag GmbH
Thomas-Wimmer-Ring 11|80539|München|DE
info@langenmueller.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    27.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Passion und Grauen

    Zwillingsbrüder die sich überhaupt nicht nahe stehen und doch zueinander gezogen werden. Jonas fühlt sich als der ungeliebte Sohn. Die Mutter ist früh verstorben, der Vater hat nur Augen für den Zwillingsbruder Martin. Der kommt auch mehr nach ihm. Geht auch wie der Vater in den Polizeidienst. Jonas dagegen geht seiner Leidenschaft nach – der Kunst. Er wird im Kunsthandel sehr erfolgreich. Doch sein Wesen ist völlig emapthielos. Frauen betrachtet er eher als Gefährten für kurze Stationen in seinem Lebens oder aus Mittel zum Zweck. Also zum Ausleben seiner sexuellen Gelüste oder um ihm ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Er ist den schönen Genüssen sehr zugetan und liebt die gute Küche, die Weine und das Reisen. Der Roman spielt in verschiedenen Städten wie London, Paris und Venedig. Die verschiedenen Sprachen fließen in das Buch ein und machen die Kulturen dadurch noch lebendiger. Zusätzlich beeindrucken mich Menschen, die mehr als zwei Sprachen sprechen können. Kunstwerke, besonders Darstellungen von Heiligen, stellen in diesem Roman eine zentrale Rolle dar. Der Autor beschreibt die einzelnen Bilder durch die Augen des Bruders Jonas mit Sachverstand und Leidenschaft. Abbildungen der beschriebenen Bilder sind im Buch vorhanden. Doch erst durch das genaue Betrachten der Bilder sowie der zahlreichen Hintergrundinformationen erhalten sie ihre Besonderheit und ihren Reiz. Ich hatte das Gefühl, die Bilder sehr lange betrachten zu müssen, um sie wirklich zu verstehen. Die Mordphantasien und Umsetzungen des Jonas beim Betrachten der Bilder sind grausam und nicht für das sanfte Gemüt geeignet. Mich hat dieser Roman etwas an „Das Parfüm“ erinnert. Ein Psychopath der seiner Passion folgt und auf wenig Gegenliebe vom Leser hoffen kann. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut, die Leidenschaft des Kunsthändlers kommt sehr glaubhaft rüber. Obwohl ich nun wirklich kein Kunstkenner bin, haben mich die detaillierten Bildbeschreibungen sehr angesprochen. Und die Passion für gute Gerichte und Weine kann ich voll nachempfinden. Das Buch mit hungrigem Magen zu lesen ist eine Qual, darüber hinaus aber ein wirkliches Erlebnis.

  • Bewertung

    aus Großefehn

    5/5

    20.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    erotische Morde

    Morde wie Kunstwerke zu inszenieren, ist eine Sache. Daraufhin jedoch von einem Kunstkrimi zu sprechen, ist eine andere. Dem Autor ist in diesem Buch unverkennbar der Kunsthändler anzumerken. Kunsthistorisch sind die Beschreibungen der Kunstwerke jedoch dürftig. Sie begrenzen sich ausschließlich auf die erotische Komponente der Werke. Laut Buchbeschreibung handelt es sich bei den Protagonisten um Zwillinge, die ungleicher nicht sein könnten. Da ist dieser Psychopath, der schon in seiner Kindheit pathologische Auffälligkeiten zeigt, die sich im Alter bis hin zu Wahnvorstellungen weiterentwickeln. Als Kunsthändler ist er der weltgewandte Kenner, der ein recht extravagantes Leben führt. Hier, finde ich jedenfalls, übertreibt der Autor seine Schilderungen. Konrad Bernheimer wird nicht müde, John`s Aufenthalte in den Städten der Kunstwelt bis ins langweiligste Detail zu beschreiben. Allmählich kommen seine Mordphantasien zum Vorschein, die er dann in die Tat umsetzt. Die Opfer sind allesamt nicht minder pathologisch. Sie lassen sich, freudig erregt, zur Schlachtbank führen. Der andere Zwillingsbruder stellt sich als unbegabter Kriminalist dar. Wie ein Blitzschlag trifft ihn die Erkenntnis, dass der lang gesuchte Mörder dieses Cold Case sein Bruder sein könnte. Für einen „Krimi“ wird der Figur des Martin ohnehin zu wenig Beachtung beschenkt. Auf jeden Fall ist es dem Autor nicht gelungen, diesen Zwiespalt der Brüder glaubhaft darzustellen. Ich jedenfalls kann keinem der Protagonisten, wie auch allen anderen, keine Sympathie entgegenbringen. Am Ende dieses Sammelsurium von Geschichten bleibt den Leser/innen lediglich die Erkenntnis, wie man als durchtriebener Kunsthändler gut isst und schläft. Es fällt mir schwer, dieses Buch einzustufen. Einem Kunstinteressierten kann ich es nicht empfehlen und der Krimifan wird einen wirklichen Spannungsbogen vermissen. Vorsichtshalber hat der Autor noch kleine Spionageeinlagen und Auftragsmorde eingeflochten. Freunde des guten Essens können sich vielleicht an den Menübeschreibungen erfreuen. Inhaltlich erinnert mich das Buch eher an einen Jerry-Cotton-Roman, der durchaus seine Liebhaber findet. Was bleibt, ist der Text. Er ist flüssig geschrieben.

  • Bewertung

    aus Schleswig

    4/5

    26.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tödliche Kunstgeschichte

    Der Autor Konrad Bernheimer hat in München ein traditionsreiches Familienunternehmen zu einem international tätigen Kunsthandelshaus ausgebaut. In der Welt der Kunst kennt er sich also aus. In dem Krimi"Tödliche Gemälde" geht es um Jonas Blume alias John Blumenstein. Der Kunsthändler, Geheimagent und Gpurmet hat aber noch eine weitere Seite. Aus purer Lust am Töten inszeniert er seine Morde nach Kunstwerken. Eine Verbindung zwischen Blumenstein und seinen Opfern gibt es nicht. Er hat aber einen Zwillingsbruder, der auf diese Mordfälle aufmerksam wird. Letztendlich wird alles in Venedig ein überraschendes Ende finden. Um diesen Krimi zu lesen, muss man sich auf detaillierte Gemäldebeschreibungen einstellen und mögen. "Tödliche Gemälde" beschreibt aber auch Blumensteins Faible für gutes Essen und Weine. Ansonsten ist dieses Buch vom Autoren Konrad Bernheimer sehr gut und flüssig geschrieben. Man kann sich gut in die Geschichte hinein versetzen. Bis auf das Ende ist alles ausführlich und genauestens beschrieben. Eine interessante Geschichte, aber nur für die Leser, die auch Interesse an Kunst haben. Persönlich fand ich diesen Krimi einigermaßen spannend.

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    22.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bissig-ironische Persiflage des internationalen Kunsthandels

    Mein Interesse an diesem Kunstkrimi wurde zum einen durch die interessante Vita des Autors geweckt - Der in Venezuela geborene Konrad O. Bernheimer gilt als einer der bedeutendsten Kunsthändler Europas. Da ich seit dem Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen unter mittelschwerem "Museums-Entzug" leide und sehr gerne Krimis lese, lockte mich die Kombination aus spektakulären Morden und psychologisch raffiniert gestaltetem Verwirrspiel, die der Klappentext verspricht. Ich habe den Roman fast in einem Zug durchgelesen und wurde bestens unterhalten. Dennoch möchte ich gleich zu Beginn eine kleine Warnung aussprechen: Leser klassischer Kriminalromane werden unter Umständen ihre Probleme mit der Geschichte haben. Zu klischeehaft sind die Figuren, der Zufall spielt dem Protagonisten oft extrem in die Hände, der Plot ist an vielen Stellen arg konstruiert, nicht schlüssig und realitätsfern. Und dass der Täter sehr schnell als solcher bekannt ist, lässt die Spannung naturgemäß ziemlich abflachen. Dennoch gebe ich aus vollem Herzen eine Leseempfehlung für diesen Debütroman. Und zwar an alle, die bereit sind, ihn (wie ich) mit einem Augenzwinkern zu lesen. Die Story ist nämlich eine wirklich witzige Persiflage des internationalen Kunsthandels. Das der Autor dieses Metier wie seine Westentasche kennt, merkt man an vielen witzigen Details. Die Kunstwerke nach denen der Protagonist seine Morde inszeniert - was mich im übrigen an den Film "Seven" von David Fincher erinnert hat - sind ganzseitig im Buch abgebildet. Zwar in schwarz-weiß, aber um den gleichermaßen fundierten wie interessanten kunsthistorischen Betrachtungen des Autors zu folgen reichen die Illustrationen allemal. Mein größter Kritikpunkt gilt der Sprache. Stilistisch ist hier jede Menge Verbesserungspotenzial, was ich nicht mal so sehr Bernheimer anlaste, der immerhin seine ersten Schritte als Romancier unternommen hat. Vielmehr ist mir schleierhaft, wie das Verlagslektorat derart viele Fehler in Druck geben konnte. Dennoch: Ich habe mich köstlich amüsiert, viel über Renaissance-Kunstwerke, einiges über katholische Märtyrer und Heilige gelernt und bin ein wenig über den Kunsthandel entsetzt. Vor allem aber warte ich schon jetzt auf den angekündigten Folgeband!

  • Aischa

    4/5

    22.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Interesse an diesem…

    Mein Interesse an diesem Kunstkrimi wurde zum einen durch die interessante Vita des Autors geweckt - Der in Venezuela geborene Konrad O. Bernheimer gilt als einer der bedeutendsten Kunsthändler Europas. Da ich seit dem Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen unter mittelschwerem "Museums-Entzug" leide und sehr gerne Krimis lese, lockte mich die Kombination aus spektakulären Morden und psychologisch raffiniert gestaltetem Verwirrspiel, die der Klappentext verspricht. Ich habe den Roman fast in einem Zug durchgelesen und wurde bestens unterhalten. Dennoch möchte ich gleich zu Beginn eine kleine Warnung aussprechen: Leser klassischer Kriminalromane werden unter Umständen ihre Probleme mit der Geschichte haben. Zu klischeehaft sind die Figuren, der Zufall spielt dem Protagonisten oft extrem in die Hände, der Plot ist an vielen Stellen arg konstruiert, nicht schlüssig und realitätsfern. Und dass der Täter sehr schnell als solcher bekannt ist, lässt die Spannung naturgemäß ziemlich abflachen. Dennoch gebe ich aus vollem Herzen eine Leseempfehlung für diesen Debütroman. Und zwar an alle, die bereit sind, ihn (wie ich) mit einem Augenzwinkern zu lesen. Die Story ist nämlich eine wirklich witzige Persiflage des internationalen Kunsthandels. Das der Autor dieses Metier wie seine Westentasche kennt, merkt man an vielen witzigen Details. Die Kunstwerke nach denen der Protagonist seine Morde inszeniert - was mich im übrigen an den Film "Seven" von David Fincher erinnert hat - sind ganzseitig im Buch abgebildet. Zwar in schwarz-weiß, aber um den gleichermaßen fundierten wie interessanten kunsthistorischen Betrachtungen des Autors zu folgen reichen die Illustrationen allemal. Mein größter Kritikpunkt gilt der Sprache. Stilistisch ist hier jede Menge Verbesserungspotenzial, was ich nicht mal so sehr Bernheimer anlaste, der immerhin seine ersten Schritte als Romancier unternommen hat. Vielmehr ist mir schleierhaft, wie das Verlagslektorat derart viele Fehler in Druck geben konnte. Dennoch: Ich habe mich köstlich amüsiert, viel über Renaissance-Kunstwerke, einiges über katholische Märtyrer und Heilige gelernt und bin ein wenig über den Kunsthandel entsetzt. Vor allem aber warte ich schon jetzt auf den angekündigten Folgeband!

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