Ein berührender Coming-of-Age-Roman über Familie, Heimat und den Weg zu sich selbst - vielfach ausgezeichnet! Dieses magische seelenverbrennende Gefühl! Ántes Leben hoch im Norden Schwedens ist von samischer Tradition geprägt. Wie auch schon sein Vater vor ihm will er Rentierzüchter werden. Denn Ánte liebt dieses Leben und er liebt die Natur. Aber plötzlich ist da noch etwas anderes, etwas, was an ihm zerrt. Seine Gefühle für seinen besten Freund Erik haben sich verändert, sind zu etwas Großem geworden. Jede Berührung entfacht ein Feuer in seinem Körper. Was würden die Leute sagen, wenn sie es wüssten? Und was fühlt Erik? Hin und her gerissen zwischen den Erwartungen seiner Familie, der Verbundenheit zu seiner Heimat und dieser neuen Liebe, sucht Ánte nach einem Weg, das Chaos in seiner Brust zu bändigen und seinen Weg zu finden. Moa Backe Åstot schrieb einen berührenden Coming-of-Age-Roman über Familie, Verpflichtungen, Heimat und die eigenen Wünsche ans Leben. Die Natur Lapplands und die samische Kultur bilden den Hintergrund für diese mitreißende und vielfach ausgezeichnete Liebesgeschichte. Jannik Schümann erzählt mit viel Einfühlungsverögen von Ántes Weg zu sich selbst. Mit jugendlicher Stimme begleitet er den liebenswerten Außenseiter durch die kühle Umgebung Schwedens.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
VolkerM
5/5
30.01.2026
Hörbuch-Download
„Gibt es schwule Rentierzüchter?“
Ante ist nicht gut mit Worten. Aber wie soll er in Worte fassen, dass er seinen besten Freund liebt? Ante versteht auch die Menschen oft nicht. Aber wie soll er Eriks Signale verstehen? Da sind die leisen Berührungen, die sanften Blicke, aber da ist auch Eriks Freundin Hannah und warum bleibt Erik stumm, wenn es darauf ankommt? Ante ist zerrissen zwischen seinen Gefühlen und dem, was seine Umwelt von ihm erwartet. Die homophoben Bemerkungen an seiner Schule und von seinem Vater machen ihm Angst, denn genauso sehr, wie er Erik liebt, liebt er auch seine Heimat Lappland und das Leben seiner Eltern als Rentierzüchter. Muss er sich entscheiden zwischen seiner Liebe und der Heimat? Gibt es wirklich nur ein entweder oder?
Das Hörbuch ist so spannend und fesselnd, dass ich mich kaum traute, die Pausentaste zu drücken. Man sitzt wie auf glühenden Kohlen, dass Ante endlich über seinen Schatten springt und die richtigen Fragen stellt. Noch nie habe ich bei einem schwulen Coming-of-Age-Roman die innere Verzweiflung einer unglücklichen Liebe so hautnah beschrieben erlebt, wie in „Himmelsfeuer“. Diese bohrende Unsicherheit und das gleichzeitige Unvermögen, die Dinge klar auszusprechen, nicht nur aus Angst vor der Reaktion der Mitmenschen, sondern viel mehr noch aus Angst vor der Ablehnung des geliebten Menschen. Ante will es lieber gar nicht wissen, als mit Eriks „Nein“ leben zu müssen. So beobachtet Ante jede von Eriks Reaktionen, interpretiert jedes kleine Wort und jedes kleine Wort kann ihn in den Himmel heben oder das Universum kollabieren lassen. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, voller Höhen und Tiefen und die vorsichtigen Annäherungsversuche der beiden sind so anrührend und herzzerreißend, dass man die Geschichte nicht loslassen kann und nicht loslassen will. Buchstäblich bis zur allerletzten Seite wird die Spannung aufrechterhalten und wie ein Tennisball, der auf die Netzkante prallt und bei dem man nicht weiß, in welches Feld er fallen wird, so fällt die Entscheidung erst ganz am Schluss.
Etwas bemüht wirkt die mit eingeflochtene Problematik der samischen Ethnie in Lappland, die vor 100 Jahren von den Schweden zwangsassimiliert wurden und die mit der Identitätsfindung von Ante verknüpft wird. Das ist inhaltlich nicht immer ganz stimmig, aber lenkt auch nicht vom Kern der Geschichte ab.
Jannik Schümann liest das Buch mit Empathie für den Protagonisten und einem untrüglichen Gespür für Timing, Dialoge und die richtige Stimmlage. Gute Schauspieler erkennt man eben auch an den Pausen, die sie an der richtigen Stelle machen. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mich mitgefreut. Welches Gefühl davon am Ende übrig blieb, verrate ich hier nicht. Aber es war jede Minute wert.
Newspaper
Thalia Book Circle Community
3/5
29.01.2026
Hörbuch-Download
Berührend gedacht, nicht ganz tief genug umgesetzt
“Himmelsfeuer” ist ein berührender Coming‑of‑Age‑Roman über Familie, Heimat, Gefühle und den Weg zu sich selbst. Die Geschichte spielt im Norden Schwedens und behandelt Themen wie Identität, Selbstfindung und die Balance zwischen eigenen Wünschen und den Erwartungen der Gemeinschaft. Die Idee ist stark und die Themen sind zeitgemäß und wichtig.
Leider konnte mich der Schreibstil persönlich nicht ganz überzeugen. Die Sätze wirken häufig zu kurz und abgehackt, was im Hörbuchformat noch stärker auffällt. Dadurch entsteht ein etwas unrunder Erzählfluss, und ich konnte nicht so tief in die Geschichte eintauchen, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich hätte mir mehr innere Tiefe und Nuancen gewünscht, um die Charaktere und ihre Konflikte noch intensiver zu erleben.
Für jüngere Leser:innen kann der Stil hingegen gut funktionieren. Die junge Clique, ihre Dynamik und die direkten Emotionen könnten genau die richtigen Zielgruppen ansprechen und fesselnd sein. Vielleicht liegt es also an meiner eigenen Leseerwartung – für mich war es stilistisch einfach nicht ganz passend.
Insgesamt hat “Himmelsfeuer” spannende Ansätze und behandelt wichtige Themen, hinterlässt aber bei mir einen leicht distanzierten Eindruck. Ein Buch, das sich für junge Leser*innen gut eignet, für mich persönlich aber eher solide, statt herausragend ist.
Zauberberggast
aus München
5/5
17.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Jugendroman mit Herz und nordic flair
Über die Sámi in Nordskandinavien gibt es einige Bücher und Romane. Mich hat allerdings noch keiner so berührt wie “Himmelsfeuer” von Moa Backe Åstot (1998), die selbst Sámi und Rentierzüchterin ist. Der Roman ist bereits 2021 im Original erschienen, hat viel positives Feedback von der Kritik bekommen und wurde jetzt für den dtv Verlag Reihe Hanser von Anu Stohner ins Deutsche übersetzt.
“Gibt es homosexuelle Rentierzüchter?” Diese Frage stellt sich jemand in einem Forum im Internet. Der junge Sámi Ánte liest sie und stellt sie sich auch, denn er ahnt, dass er selbst einer sein könnte.
Ánte ist ein samischer Schüler, 16 Jahre alt. Er lebt in der Nähe von Jokkmokk, einem Zentrum der samischen Kultur und Lebensweise in Schweden, wo er zur Schule geht. Seine Eltern sind Rentierzüchter, er hat noch eine Schwester, Ida. In letzter Zeit hat Ánte Gefühle für seinen besten Freund Erik, (der ebenfalls Rentierzüchter-Background hat) entwickelt. Der ist allerdings in einer Beziehung mit Julia und eben: sein bester Freund. Ánte ist nicht geoutet und seine Eltern eher konservativ. Im Roman wird ganz in der Tradition der Coming-of-Age-Thematik die Frage gestellt: Findet Ánte zu sich selbst und kann das mit ihm und Erik etwas werden?
Sehr behutsam, sehr sanft geht es hier zu. Ein Sensitivity Reading war hier sicher nicht nötig. Man merkt, dass die Autorin sich voll und ganz mit der Kultur auskennt, über die sie schreibt - sie ist ein Teil davon. Die Kulturhistorie der Sami und auch die dunklen Seiten davon werden sehr gut ausgeleuchtet. Ante setzt sich - unfreiwillig - mit seiner Kultur auseinander und stellt dabei fest, dass er beides sein möchte: Sami und dennoch er selbst, was auch seine sexuelle Orientierung beinhaltet. Das Thema queere Liebe wird mit großem Respekt von der Autorin behandelt, ohne die nötige Lockerheit und Leichtigkeit dabei zu verlieren. Also einfach perfekt, sonst hätte der Roman auch nicht so einen Erfolg gehabt. Auch die Gefühle, die Ánte empfindet, kommen wunderbar rüber. Die Prosa der Autorin ist ganz zart und doch mit einer gewissen Kraft versehen. Ich würde sagen, sie hat als Mensch ein großes Herz, das man zwischen den Zeilen pulsieren spürt.
Der Roman ist für Jugendliche gedacht, die selbst in der Findungsphase sind, aber auch Erwachsene können, so wie ich, davon profitieren und nochmal in Erinnerungen schwelgen: erste Liebe, Auseinandersetzungen mit den Eltern, etc. Wenn man Skandinavien und die nordische Kultur mag, dann ist dieser zauberhafte Jugendroman auch perfekt, denn hier findet man die Sehnsuchtsorte für die Sonnenmüden und die Nordlicht-Suchenden perfekt beschrieben. Man ist wirklich nach der Lektüre kurz davor, eine Reise nach Jokkmokk zu buchen und einen Kolt anziehen zu wollen. Um Rentiere und deren Zucht geht es allerdings nur am Rande, aber dafür gibt es ja die Bücher von Ann-Helén Laestadius, die das sehr ausführlich beleuchten.
Kurzum: Ein absolut lesenswertes Buch, dem mal wieder viel mehr Aufmerksamkeit gebührt als es derzeit noch bekommt - zumindest hier in Deutschland. Eine Mini-Serie könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.
VolkerM
5/5
07.02.2026
Buch (Taschenbuch)
„Gibt es schwule Rentierzüchter?“
Ante ist nicht gut mit Worten. Aber wie soll er in Worte fassen, dass er seinen besten Freund liebt? Ante versteht auch die Menschen oft nicht. Aber wie soll er Eriks Signale verstehen? Da sind die leisen Berührungen, die sanften Blicke, aber da ist auch Eriks Freundin Hannah und warum bleibt Erik stumm, wenn es darauf ankommt? Ante ist zerrissen zwischen seinen Gefühlen und dem, was seine Umwelt von ihm erwartet. Die homophoben Bemerkungen an seiner Schule und von seinem Vater machen ihm Angst, denn genauso sehr, wie er Erik liebt, liebt er auch seine Heimat Lappland und das Leben seiner Eltern als Rentierzüchter. Muss er sich entscheiden zwischen seiner Liebe und der Heimat? Gibt es wirklich nur ein entweder oder?
Der Roman ist so spannend und fesselnd, dass ich ihn kaum weglegen konnte. Man sitzt wie auf glühenden Kohlen, dass Ante endlich über seinen Schatten springt und die richtigen Fragen stellt. Ich kenne keinen schwulen Coming-of-Age-Roman, der die innere Verzweiflung einer unglücklichen Liebe so hautnah beschriebt, wie „Himmelsfeuer“. Diese bohrende Unsicherheit und das gleichzeitige Unvermögen, die Dinge klar auszusprechen, nicht nur aus Angst vor der Reaktion der Mitmenschen, sondern viel mehr noch aus Angst vor der Ablehnung des geliebten Menschen. Ante will es lieber gar nicht wissen, als mit Eriks „Nein“ leben zu müssen. So beobachtet Ante jede von Eriks Reaktionen, interpretiert jedes kleine Wort und jedes kleine Wort kann ihn in den Himmel heben oder das Universum kollabieren lassen. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, voller Höhen und Tiefen und die vorsichtigen Annäherungsversuche der Beiden sind so anrührend und herzzerreißend, dass man die Geschichte nicht loslassen kann und nicht loslassen will. Buchstäblich bis zur allerletzten Seite wird die Spannung aufrecht erhalten und wie ein Tennisball, der auf die Netzkante prallt und bei dem man nicht weiß, in welches Feld er fallen wird, so fällt die Entscheidung erst ganz am Schluss.
Etwas bemüht wirkt die mit eingeflochtene Problematik der samischen Ethnie in Lappland, die vor 100 Jahren von den Schweden zwangsassimiliert wurden und die mit der Identitätsfindung von Ante verknüpft wird. Das ist inhaltlich nicht immer ganz stimmig, aber lenkt auch nicht vom Kern der Geschichte ab.
Ein wunderbares, fesselndes, hervorragend geschriebenes Buch, das man auch ein zweites Mal lesen kann, ohne dass es seine Wirkung verfehlt.
ancla_books4life
aus Schwerte
4/5
22.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Tradition und Sehnsucht – eine leise, eindringliche Liebesgeschichte
**** Mein Eindruck ****
Ein Junge liebt einen Jungen. Doch dieser Junge liebt ein Mädchen. Und selbst wenn er auch Jungen lieben würde, scheint es unmöglich, denn die samische Tradition stellt Ehe, Kinder und das Leben mit den Rentieren in den Mittelpunkt. Für individuelle Wege bleibt wenig Raum. Egal, was Ante versucht, Erik bekommt er nicht aus dem Kopf. Diese Sehnsucht war in jeder Zeile spürbar und hat mich tief berührt.
Die Traditionen sind in der Geschichte dauerhaft präsent. Die samische Kultur, ihre Werte und die festen Vorstellungen davon, was sein darf und was nicht, prägen Antes Denken und Handeln. Besonders eindrücklich sind die stillen Momente, in denen sich eine emotionale Abgeschottetheit zeigt. Ante wirkt gefangen in einer Welt, die ihm kaum Luft zum Atmen lässt, obwohl seine Gefühle für Außenstehende beinahe offensichtlich erscheinen. Dort, wo man als Leserin oder Leser auf Fortschritt hofft, begegnet einem Stillstand. Und doch gibt es diese kleinen Augenblicke der Annäherung, zarte Gesten und Blicke, die mein Herz haben höherschlagen lassen.
Die Einbindung samischer Historie empfand ich grundsätzlich als interessant, doch diese Nebenerzählung konnte mich nicht vollständig erreichen. Teilweise lenkte sie mich vom eigentlichen Geschehen ab und ließ mich gedanklich in eine andere Geschichte eintauchen. Zwar ist Antes Gegenwart eng mit diesen historischen Hintergründen verwoben, dennoch hatte ich eine noch intensivere, stärker fokussierte und gleichzeitig ebenso leise Liebesgeschichte erwartet. Das Ende jedoch hat mir ein ehrliches, warmes Lächeln entlockt und der Geschichte einen hoffnungsvollen Nachklang verliehen.
**** Empfehlung? ****
Eine sensible, ruhige Erzählung über Identität, Tradition und verbotene Liebe, die vor allem durch ihre emotionale Feinfühligkeit besticht. Wer leise, kulturell geprägte Coming-of-Age-Geschichten schätzt, wird hier berührt werden.
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5/5
17.04.2026
Buch (Taschenbuch)
"Gibt es homosexuelle Rentierzüchter?"
Himmelsfeuer ist ein wahnsinnig schöner Coming-of-Age Roman, in dem sich Ánte zwischen den wachsenden Gefühlen für seinen besten Freund Erik und seinem konservativen und von Traditionen geprägten Zuhause wiederfindet. Ein sehr sanfter Jugendroman, bei dem man trotz der recht langsamen Handlung mit Ánte mitfiebert und sich das Happy End für ihn wünscht, der es aber auch schafft, schwere und wichtige Themen wie die Vergangenheit und Geschichte der Samen in Schweden einzubringen.
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4/5
18.03.2026
Buch (Taschenbuch)
von Tradition bis Anderssein
Eine packender Coming of Age und Coming Out Geschichte: Der junge Sami Ante verliebt sich in seinen besten Freund Erik. Dabei steht ihm nicht nur seine Angst im Weg, ob seine Liebe erwidert wird, sondern auch sein konservatives Umfeld. Verständnisvoll und berührend erzählt Astot von Tradition, Familie und der Suche nach Identität.
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4/5
01.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Rührender Coming-of-Age Roman zwischen Liebe und Tradition
Hoch im Norden Schwedens ist die Welt noch viel von den Traditionen der samichen Kultur geprägt. So ist für Ánte schon völlig klar, dass er irgendwann Rentierzüchter wird wie sein Vater vor ihm.
Doch dann verändern sich seine Gefühle für seinen besten Freund Erik. Er kann immer öfter nur noch an ihn denken. Ist er etwa... verliebt? Aber das geht doch nicht. Erik hat eine Freundin, empfindet bestimmt nicht das selbe! Außerdem gibt es sowas doch gar nicht, schwule Rentierzüchter! Oder doch?
Himmelsfeuer vereinigt die allgemeine Angst davor, so wie man ist akzeptiert zu werden mit dem Hintergrund der samischen Kultur in Nordschweden.
Moa Backe Åstot hat die Gefühlswelt eines verunsicherten Teenagers so gut beschrieben, dass man nur mitfühlen kann. Man ist mit Ánte zusammen in dieser Achterbahn und wünscht sich, dass man am Ende glücklich ankommt.
Zusätzlich wird der Hintergrund der samischen Rentierzüchter nicht nur oberflächlich als »traditionelles Hindernis« dargestellt, wir kriegen tatsächlich einen Einblick in die Geschichte der Samen, wodurch das Buch zusätzlich an Tiefe gewinnt.
Insgesamt ist das Buch für mich eine sichere Empfehlung für jede Person, welche gerne gefühlsechte Coming-of-Age Literatur liest.
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4/5
09.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein rührender Coming-of-Age-Roman im hohen Norden
Ántes Traum ist es Rentierzüchter zu werden - ganz wie sein Vater. Er liebt sein Leben im abgeschiedenen Norden Schwedens, der noch stark von den samischen Traditionen geprägt ist. Eigentlich könnte er nicht glücklicher sein - wäre da nicht sein bester Freund Erik und Ántes Gefühle für ihn, die sich mit immer größer werdender Macht in ihm regen.
Hin- und hergerissen zwischen der neu erwachten Anziehung und der Angst vor Ablehnung durch die ihm so vertraute Gemeinschaft, beginnt eine wahre Achterbahn der Gefühle. Was fühlt Erik? Wem kann er sich anvertrauen? Und gibt es überhaupt schwule Rentierzüchter?
"Himmelsfeuer" ist ein Coming of Age Roman, der uns als Leser*innen einfach nicht ungerührt lassen kann. Von Beginn an fiebert man mit Ánte mit und wünscht ihm ein Happy End für seine verfahrene Situation. Gleichzeitig schafft es Moa Backe Åstot die Aufmerksamkeit der Leser*innen auch auf die schwere Vergangenheit der Samen in Schweden zu lenken, die von Rassenwahn, Zwangschristianisierung und Unterdrückung geprägt war. Absolut lesenswert!
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