Ein lebenskluges Hörbuch über eine Ehe im Umbruch, zweite Chancen und Selbstfindung.
Was, wenn sich plötzlich alle Gewissheiten verschieben? Ein großer Roman über eine Liebe, die auf dem Prüfstand steht, und eine Frau auf der Suche nach sich selbst.
Seit über zwanzig Jahren sind Kora und Anselm verheiratet. Lange Zeit war das kinderlose Paar gut aufeinander eingespielt: sie, die erfolgreiche Journalistin, er, der Biologe, der Woche für Woche in die Hauptstadt pendelte. Doch nach einer Herz-OP findet Kora nicht mehr in ihre frühere Form zurück. Ihr Beruf, ihre Ehe, ihr Lebensentwurf - alles steht plötzlich infrage. Als ein Bekannter sie um Hilfe bittet, stürzt sich Kora in eine ungewöhnliche Recherche. Anselm wiederum hat die Rente eingereicht. Er will die verbleibende Zeit mit Kora genießen und einen lang gehegten Traum umsetzen: einen Libellenteich im Garten.
Der sorgfältig zwischen Nähe und Distanz austarierte Ehealltag gerät aus dem Takt. Kora flüchtet - und begibt sich auf eine Reise zu Menschen und Orten, die sie als junge Frau geprägt haben. Wer ist sie einmal gewesen? Was hält das Leben noch für sie bereit? Und wie kann sie wieder mit Anselm glücklich sein?
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Eternal-Hope
aus Österreich
5/5
28.01.2026
Hörbuch-Download
Eine feinsinnige Seelenerkundung einer Frau Anfang 60 an einem Wendepunkt
Es ist ein besonderes Glück, mit einem Werk der Literatur tief und authentisch in Lebenswelten, Alter und Lebensphasen abtauchen zu können, die man selbst noch nicht kennt, die jedoch so tiefsinnig und sensibel geschildert werden, dass man sich den betreffenden Personen ganz nah fühlt, als wäre man in ihnen drinnen, in ihrem Kopf und in ihren Herzen. Ich selbst bin zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Rezension erst 40 Jahre alt, doch interessiere ich mich für das Erleben und die Weisheit von Menschen in allen Lebensphasen.
Hier nun erzählt eine Autorin, die selbst Anfang 60 ist, von Kora. Kora, die bis vor kurzem so ein aktives Leben als Journalistin lebte, glücklich seit Jahrzehnten verheiratet mit Anselm, kinderlos, und bisher sehr beschäftigt mit ihrem Berufsleben. Für die Rente gab es gemeinsame Träume, doch die schienen eine noch nicht ganz so nahe Zukunft zu betreffen: bis Kora durch eine lebensbedrohliche Herzerkrankung samt Operation und Reha, beruflich gefolgt von einem Aufhebungsvertrag, genötigt wird, sich mit dem Thema eventueller vorzeitiger Ruhestand zu befassen. Das setzt eine ganze Kaskade an großen Lebensfragen in Gange: wie hat sie ihr Leben bisher gelebt? Wie blickt sie darauf zurück, wie ordnet sie bisherige Entscheidungen, Beziehungen, Beziehungsenden und Lebenswendungen im Nachhinein ein? Worüber ist sie glücklich, was bedauert sie? Und wie steht es eigentlich mit ihrer Beziehung mit Anselm, der - ein paar Jahre älter als sie - nun schon im Ruhestand ist und am liebsten den gemeinsamen Ruhestand genießen möchte? Was verbindet die beiden noch, und ist es genug, sie über die nächsten Jahrzehnte in Richtung höheres Alter miteinander zu tragen?
Es gibt zwei große Erzählstränge: einer, der von verschiedenen Episoden jener Kora handelt, die sich nach Operation und Rehabilitation tapfer zurück ins Leben und in die Funktionsfähigkeit gekämpft hat, und sich fragt, wie es nun weitergeht, mit ihrem Leben, ihrer privaten und beruflichen Zukunft, mit ihrer Beziehung mit Anselm. Und ein weiterer, "Orionzeit" genannt, in dem es speziell um Kora direkt in der Zeit der Herzoperation und unmittelbar danach geht.
Sprachlich ist das Buch äußerst sensibel und feinsinnig verfasst, mit einer tiefgreifenden Weisheit. Nicht nur fühlt man sich Kora sehr nahe, sondern es lädt auch dazu ein, über die großen existenziellen Fragen des Lebens, aber auch über die scheinbar kleineren Fragen unseres Alltags, unserer Begegnungen mit anderen Menschen, mit Freundinnen und Freunden, Kollegen und Kolleginnen, und unsere Partnerschaften nachzudenken. Darüber, was Nähe und Intimität ausmacht, und wo Lügen und Verschweigen beginnen, dazu beizutragen, Menschen voneinander zu entfernen. Ob und was sich wieder reparieren lässt in Beziehungen. Über natürliche Zyklen von mal mehr Nähe, mal mehr Distanz, über das Sich-Miteinander-Einrichten in einem gemeinsamen Leben in einer bestimmten Lebensphase und über das, was sich neu justieren und anpassen muss, wenn sich etwas Grundlegendes ändert. Die Autorin hat ein meisterhaftes Verständnisses für die menschliche Psyche und ihre Tiefen und schafft es, diese großartig und vielfältig in Worte zu fassen.
Insgesamt geht dieses fantastische Buch über gute Unterhaltung weit hinaus, weil es so tiefgreifende Lebensfragen stellt, die für Menschen jeglichen Alters, aber insbesondere für alle, die sich schon bereit für eine tiefere Reflexion des bisherigen und vielleicht noch kommenden Lebens fühlen, existenziell sind. Außerdem fördert es Empathie mit Menschen gegen Ende ihrer beruflichen Laufbahn und am Beginn ihres Ruhestandes und für solche nach lebensbedrohlichen Ereignissen.
Besonders gefallen wird dieses Buch jenen, die die Zeit und Ruhe haben, sich tief auf psychische Prozesse einzulassen. Das Buch lebt auch von seiner Tiefe und seinem ruhigen Tempo. Ich habe dieses tiefgründige Buch sehr geliebt und es wird mich gedanklich und emotional sicher noch lange begleiten.
Sehr empfehlenswert ist auch die Hörbuchversion, die sehr feinfühlig und authentisch vorgetragen wird, von einer Sprecherin mit einer angenehmen Stimme und einer passenden Modulation je nach Person und Stimmung, sodass sie einen auch akustisch tief in Koras Psyche, Erleben und Begegnungen mitnimmt.
Bewertung
aus Quickborn
5/5
21.01.2026
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Was willst Du, Kora?
Gisa Klönne hat einen neuen Roman geschrieben, den ich sehr empfehlen kann, ob er ein Frauen-, ein Liebes- oder ein Alltagsroman ist, das müsste jeder Leser für sich entscheiden. Ein bisschen Krimi steckt auch noch drin, ein Metier, das die Autorin ja bekanntlich gut beherrscht, wenn man an ihre Kommissarin Judith Krieger denkt. Für mich ist die Autorin aber vollkommenes Neuland, nun hat mich dieses Hörbuch neugierig gemacht auf frühere Werke.
Worum geht es? Kora, um die 60, Journalistin, verheiratet mit Anselm seit etwa 20 Jahren, an Wochenendehe gewöhnt, selbständig und frei, hatte ein Herz-OP. Das hat sie aus der bewährten Bahn geworfen wie ein Tsunami, sie sucht, nachdem sie sich recht gut erholt hat, ihre neue Mitte, eine neue Art zu leben. Dass ihr Ehemann, wohl aus reiner Solidarität, sich in Frührente begeben und nun zu Hause sein neues Betätigungsfeld gefunden hat, ist Koras Seelenzustand nicht gerade zuträglich. Denn Anselm ist schon recht speziell und nun hat er sich einen großen Teich für ihren kleinen Garten in den Kopf gesetzt, um seine geliebten Libellen zu beobachten und ihnen eine Heimstatt zu bieten. Schon etwas schräg, seine Marotten.
Kora versucht auf Zeit dem zu entkommen, beginnt mit einer Reise zu ihrer ehemaligen Dozentin Gabriella, die 85. Geburtstag feiert, und steigt vorher bei ihrem jungen Freund und Bekannten Felix ab. Dass ihr die erste Autofahrt allein etwas aufs Gemüt schlägt, das kann ich gut verstehen. Bei Felix jedenfalls hängt der Haussegen nicht nur schief, er ist in Panik, seine Frau Leonie ist weg. Einfach so, von einem Moment auf den anderen. Die Bayrischen Berge im Winter können da schon Angst machen, ist ihr etwas passiert? Die Frage zieht sich durch das ganze Buch.
Kora aber will nicht so recht ran an eine Sendung zur vermissten Leonie, sie will nicht wieder neu anfangen mit der Journalistentätigkeit, den Talkshows, will frei und unabhängig entscheiden können, was sie macht und wie. Etwas hinderlich ist ihre ununterbrochene Grübelei, sie lässt in langen Sequenzen die „Orionzeit“, ihre Operation, ihren Krankenhausaufenthalt, die Reha immer wieder wie einen Film im Kopf laufen. Erinnert sich sehr an Anselm, der so besorgt und liebevoll war in dieser Zeit. Und trotzdem nervt er sie jetzt, da alles überstanden scheint.
Kora, die von ihrem Vater eine Wohnung in Berlin geerbt hat, nutzt diese als Rückzugsort, beginnt alte Freundschaften wiederzubeleben, aber auch die traurigen Gedanken an die vergangene Zeit, an verlorene Liebe, verlorenes Kind, verlorene Freunde. Bei all dem bleibt sie aber trotzdem die klar und strukturiert denkende Journalistin, macht sich immer wieder neue Aufzeichnungen über genau fünf Dinge, die ihr zu einer Problematik einfallen. Man lernt Kora und Anselm auf diese Weise sehr genau kennen, ihre Gemeinsamkeiten und das, was sie nicht gemeinsam haben. Für Anselm ist das alles zu viel, schon mitten im Teichbau wirft er alles hin und verschwindet ins „Grüne“. Wo er charaktermäßig wunderbar hinpasst.
Mehr will ich über die Handlung nicht preisgeben, die Autorin hat eine sehr pointierte und prägnante Sprache, es hört sich einfach „echt“ an. Das ist es sicher auch, der Roman ist in Teilen autofiktional, was das Ganze umso berührender macht. Die Autorin weiß also genau, worüber sie schreibt, wie einen die eigenen Gedanken ebenso nerven können wie die eigenen Schwächen. Ganz abgesehen von denen der anderen.
Obwohl mir das Cover beim ersten Hinschauen gut gefallen hat, passt es nicht zur Hauptfigur Kora, eher könnte ich es mit der verschwundenen Leonie in Verbindung bringen. Das verwendete Bild heißt Im Gartenatelier, das Grün des Umschlags passt insgesamt gut zu Koras engem Verhältnis zum Garten.
Nicole Engeln spricht diesen Roman in einer wunderbar anpassungsfähigen und empathischen Weise, sie verändert die Stimmlage für verschiedene Protagonisten, bleibt dabei aber immer die Vorleserin. Kein Stimmenverstellen, keine übertriebenen Betonungen. Einfach perfekt passend zum geschriebenen Roman, der vorgelesen richtig unter die Haut geht, und den ich beim Hören teilweise mitlas und das Buch mit vielen bunten Klebezetteln besonders bei den zahllosen „fünf Dingen“ versah.
Fazit: ein empfehlenswerter Roman, ein toll gelesenes Hörbuch, für mich mit 71 war er sicher leichter zu verstehen und berührte mich sehr, als das bei Lesern mit 30, 40 oder 50 der Fall wäre. Aber für alle ist etwas dabei, das zum Nachdenken anregt. Die Frage, was kommt später, was kommt noch alles auf mich oder uns zu, die bewegt Kora und Anselm im Buch, in der Wirklichkeit bewegt sie wahrscheinlich jeden.
Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.
Island
aus Nürnberg
5/5
17.01.2026
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Wendepunkt
"Die Liebe, später" ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen, beziehungsweise gehört habe. Das Cover ist im Stil eines Gemäldes in recht intensiven Farben gehalten und lässt klar erahnen, dass eine weibliche Hauptperson, die dem Teenageralter schon etwas länger entwachsen ist, im Mittelpunkt der Handlung steht.
Die Radio-Journalistin Kora ist seit über 20 Jahren mit dem Biologen Anselm verheiratet, den sie kennenlernte, als sie um die 40 war und gerade ein traumatisches Beziehungsende hinter sich hatte. Kinder haben die beiden keine und ihre Ehe war eine Wochenend-Beziegung, da Anselm unter der Woche in Berlin arbeitete und Kora in Köln. Nun hat Kora eine aufwendige Herz-OP hinter sich, ihr Arbeitgeber möchte sie aufs Abstellgleis schieben und Anselm geht in Rente und möchte im Garten des gemeinsamen Hauses einen Schwimmteich anlegen.
Kora ist mit all dem überfordert und weiß nicht, ob sie sich ihr weiteres Leben nicht anders vorstellt. Zunächst flüchtet sie sich in ein neues "Projekt", indem sie einen Bekannten bei der Suche nach seiner verschollenen Partnerin unterstützt, stößt aber auch dabei auf Punkte, die sie zum Nachdenken über ihr eigenes Leben anregen. Sie fängt an, mit bisher nicht richtig aufgearbeiteten Ereignissen aus ihrer Vergangenheit abzuschließen, was aber wiederum die Distanz zwischen ihr und Anselm zunächst vergrößert.
Die Autorin erzählt die Geschichte sehr feinfühlig, sodass ich mich gut in Kora hineinversetzen konnte, auch wenn sie doch einige Jahre älter ist, als ich selbst. Dazu beigetragen haben auch die verschiedenen Zeitebenen, immer wieder gab es Rückblicke in Koras Kindheit, Studienzeit und allgemein die Phasen, bevor sie Anselm kannte. So erfuhr man nach und nach mehr darüber, warum Kora nun mit allem hadert und was sie geprägt hat. Die Sprecherin des Hörbuchs war passend zu dieser Geschichte gewählt und man konnte ihr gut zuhören und folgen.
frauke_liest
4/5
29.01.2026
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Wie geht es weiter nach einem Wendepunkt im Leben?
Cora ist in einer Krise: Ihre kürzliche Herz-OP, der Rentenstart ihres Mannes Anselm und der Aufhebungsvertrag für ihre Radiosendung zur Programmverjüngung erinnern sie daran, dass sie nicht mehr zu den Jungen gehört. Doch alt fühlen will sie sich eigentlich auch noch nicht - doch was soll sie nun tun mit diesem ‚Rest ihres Lebens‘? Gisa Klönne nimmt uns mit in Coras Kopf und wir lauschen ihren Gedankenspiralen, die wieder und wieder um diese Frage kreisen, während Cora ihr Leben Revue passieren lässt und sich tatsächlich auch mit ihren wichtigsten Weggefährten noch einmal trifft.
Cora bleibt gleichzeitig authentisch, wird aber auch ein Vorbild, da sie es schafft, sich trotz allen Grübelns ihren Weg zu identifizieren und schließlich zu gehen. Die Stimme der Sprecherin des Hörbuchs, Nicole Engeln, fand ich angenehm und passend zu meiner Vorstellung von Cora.
Wer sich also an einem Wendepunkt im Leben befindet oder sich dafür interessiert, wie jemand so einen meistert, dem sei ‚Die Liebe, später‘ empfohlen.
Bewertung
aus Leipzig
3/5
26.04.2026
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Was kommt noch nach einem einschneidenden Ereignis
Seit über 20 Jahren sind Kora und Anselm miteinander verheiratet und führen eine eigentlich scheinbar glückliche Wochenendehe, da sie an unterschiedlichen Orten arbeiten. Doch dann geschehen einschneidende Ereignisse und stellen ihr gemeinsames Leben gehörig auf den Kopf.
Durch eine Herz-OP muss Kora plötzlich kürzertreten und soll sich mit den Rentenbeginn auseinandersetzen. Auch Anselm will sich verändern, um mehr Zeit mit seiner Frau verbringen zu können. Daher reicht er seine Rente ein und will einen langgehegten Traum endlich in Angriff nehmen. Doch für Kora sind das zu viele Veränderungen auf einmal und sie muss sich erst in dem neuen, noch ungewohnten Leben zurechtfinden.
Als ein alter Bekannter ihre Hilfe benötigt, begibt sie sich auf eine intensive Reise in die Vergangenheit und auf der Suche nach dem Sinn und dem Glück ihres eigenen Lebens.
Gisa Klöne erzählt "Die Liebe, später" einfühlsam und lebensklug über das Leben in der Mitte des Lebens und auf der Suche nach seinen eigenen Träumen, der Selbstfindung und das Glück in einer langjährigen Partnerschaft, wenn diese aufgrund entscheidender Umstände plötzlich neu sortiert werden muss.
Seit über 20 Jahren sind Kora und Anselm miteinander verheiratet und führen eine eigentlich scheinbar glückliche Wochenendehe, da sie an unterschiedlichen Orten arbeiten. Doch dann geschehen einschneidende Ereignisse und stellen ihr gemeinsames Leben gehörig auf den Kopf.
Durch eine Herz-OP muss Kora plötzlich kürzertreten und soll sich mit den Rentenbeginn auseinandersetzen. Auch Anselm will sich verändern, um mehr Zeit mit seiner Frau verbringen zu können. Daher reicht er seine Rente ein und will einen langgehegten Traum endlich in Angriff nehmen. Doch für Kora sind das zu viele Veränderungen auf einmal und sie muss sich erst in dem neuen, noch ungewohnten Leben zurechtfinden.
Als ein alter Bekannter ihre Hilfe benötigt, begibt sie sich auf eine intensive Reise in die Vergangenheit und auf der Suche nach dem Sinn und dem Glück ihres eigenen Lebens.
Gisa Klöne erzählt "Die Liebe, später" einfühlsam und lebensklug über das Leben in der Mitte des Lebens und auf der Suche nach seinen eigenen Träumen, der Selbstfindung und das Glück in einer langjährigen Partnerschaft, wenn diese aufgrund entscheidender Umstände plötzlich neu sortiert werden muss.
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5/5
04.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Plötzlich passt das Leben nicht mehr
Die 60jährige Kora stellt nach einer Herzoperation fest, dass ihr Lebenskonstrukt ins Wanken gerät. Ihr Mann geht in Rente, um nach Jahren der Fernbeziehung mehr für sie da zu sein. Gleichzeitig zieht es sie weg aus dem neuen Alltag, sie muss einige lose Fäden in ihrem Leben abwickeln und ihre Ehe neu bewerten. Ob und wie das alles gelingt, erzählt Klönne differenziert und nachvollziehbar. Ein toller, lebensnaher, reifer Roman.
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5/5
11.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Beziehung auf dem Prüfstand
Die 60jährige Nora hat nach einer Herzoperation Probleme ihren Alltag wieder aufzunehmen, ihr Mann ist im Ruhestand und ständig zu Hause und immer in ihrer Nähe.
Nora beginnt ihr Leben in Frage zustellen....
Ein packender Roman über Selbstfindung und Partnerschaft in der 2. Lebenhälfte, eindringlich und einfühlsam erzählt.
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5/5
09.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Emotionen pur, ohne Schnickschnack
Ein Roman, der mitten ins Leben trifft: „Die Liebe, später“ erzählt ruhig, intensiv und absolut glaubwürdig von einer langjährigen Ehe in der Umbruchphase. Mich hat Koras Suche nach sich selbst und nach ihrer Liebe sehr bewegt...eine 100% Empfehlung für Leserinnen, die reife, lebensnahe Geschichten statt heiler Welt suchen.
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5/5
02.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Melancholische und kluge Selbstreflexion
Durch eine Herz OP wird Kora körperlich und seelisch zurückgeworfen und stellt in Frage, was ihr bislang Anerkennung, Sicherheit und Geborgenheit gab. Die Zweifel einer Frau in einer Lebenskrise sind leise und nachvollziehbar geschildert und haben deshalb Intensität und Nachklang.
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5/5
01.02.2026
eBook (ePUB 3)
Was im Leben zählt
Für Kora (61) ist nach einer Herz-OP das Leben von einem Tag auf den anderen nicht mehr so, wie es einmal war. Alles was vorher in seinen Bahnen lief, ihr Beruf als Journalistin, ihre Wochenendbeziehung mit ihrem Freund Anselm, Entscheidungen, die sie irgendwann gefällt hat, alles steht auf dem Prüfstand.
Während sich Anselm auf seinen Ruhestand zusammen mit Kora freut, wie auch auf die Erfüllung seines lang gehegten Traums, der Anlage eines Teichs im eigenen Garten, hadert Kora mit der Vorstellung, daß ein großer Teil ihres Lebens einfach vorbei sein soll. Auch ihre OP und der Zusammenbruch, der dazu geführt hat, haben Spuren bei ihr hinterlassen. Die Erinnerungen müssen verarbeitet werden und die Erkenntnis, wie kostbar und nicht selbstverständlich es ist, am Leben zu sein, sickert erst allmählich in ihr Bewußtsein. Auch ihre Beziehung ist für sie mit einem Fragezeichen versehen, was sich in der Tatsache manifestiert, dass sie Anselms Begeisterung für sein Teichprojekt absolut nicht teilt.
Kurz, Kora muss sich neu sortieren. Dafür nimmt sie sich viel Zeit. Sie sucht die Menschen auf, die eine Bedeutung in ihrem Leben hatten und haben, regelt Dinge, die sie bisher einfach laufen ließ. Nebenbei recherchiert sie auch noch in einer Vermisstensuche auf eigene Faust, einem guten Freund zuliebe. Die Journalistin steckt noch in ihr und ist noch lange nicht bereit, in den Ruhestand zu gehen.
Es gelingt Gisa Klönne ganz wunderbar, die verschiedenen Schauplätze aus Koras gegenwärtigem und vergangenem Leben zu einem spannenden und gleichzeitig nachdenklichen Roman so zusammenzuflechten, dass der Leser nicht den Faden verliert, sondern quasi mit in ihr Leben mit eingeflochten wird. Große Leseempfehlung!
Das Hörbuch ist wunderbar gesprochen von Nicole Engeln gesprochen!
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