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Doitscha Eine jüdische Mutter packt aus

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

145027

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2014

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

383 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002942854

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Altaras Buch sprüht vor Witz und ist voller tragikomischer Identitäts- und Religionskonflikte, die sich an etwas so Banalem wie einer rissigen Salatschüssel entzünden können.« ("Frizz")
»In ihrem aktuellen Roman Doitscha schreibt Adriana Altaras mit Verve und Witz über ihren deutsch-jüdischen Alltag und über das Erbe der Nachkriegsgeneration.« ("rtntvnews.de")
»Überspitzt, rasant, und wunderbar komisch!« ("Radio SRF 1 BuchZeichen")
»Altaras schreibt mit Verve, aber sortiert, und auch die Wechselbäder des Gefühls haben eine Struktur, nämlich die der situativen Notwendigkeit.« ("Der Spiegel")
»[...] voller Humor und Witz. [...] Unbedingt lesen!« ("nobilis")
» Doitscha [...] ist nicht nur komisch, sondern auch hintergründig, warmherzig und präzise analysiert.« ("Westfalen-Blatt")
»Mit Witz, Schlagfertigkeit und scharfer Beobachtung gezeichnetes Familienbild eines deutsch-jüdischen Haushalts.« ("Der Spiegel")
»[...] wie spritzig, charmant und witzig sie im neuen Buch Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus [...] den jüdisch-katholischen Alltag ihrer Jetzt-Familie beschreibt, ist grandios.« ("Sächsische Zeitung")
»Adriana Altaras' Handschrift ist unverkennbar: Witzig pointiert und mit einem ganz speziellen Charme untermalt.« ("schreib-lust.de")
» Doitscha von Adriana Altaras ist ein hinreißend witziges Familienbild.« ("Die Welt")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

145027

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2014

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

383 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002942854

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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    aus Bad Soden

    5/5

    21.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buch landete in der Altpapier-Tonne

    Was witzig klingen soll, wenn Eltern angepöbelt werden, ist ein Versagen von Erziehung und optimales Verschmelzen von Kulturen, Mentalitäten in den eigenen vier Wänden. Wie, wenn es schon im Kleinen nicht funktioniert, soll es in der Politik etc dann noch funktionieren. Schad' ums Geld. Die so positiven Rezensionen sind allesamt von Thaliamitarveitern geschrieben.....

  • Bewertung

    5/5

    05.11.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie lebt es sich in einer gemischten deutsch-jüdischen Familie?

    Viele von Ihnen haben wahrscheinlich schon „Titos Brille“ von Adriana Altaras gelesen. Wie so oft hatte ich leider mal wieder den Anschluss verpasst und erst mit ihrem neuen Buch „Doitscha“ begonnen. Und als Einstimmung auf diese Rezension habe ich mir das Interview mit der Autorin in der NDR Talkshow vom 21.11.2014 angeguckt. Was für eine faszinierende Frau und was für ein Wirbelwind! Adriana Altaras, geboren in Kroatien, mit ihren Eltern nach Deutschland gegangen, wo ihre Eltern in Gießen die jüdische Gemeinde aufgebaut haben, ist eine bekannte Schauspielerin und Regisseurin, die mit ihrem deutschen Mann (Westfale) und ihren beiden Söhnen in Berlin lebt. Bereits in ihrem ersten Buch „Titos Brille“ erzählt sie von ihrer eigenen Familie, aber auch von der Geschichte ihrer Eltern. In dem aktuellen Buch geht es hauptsächlich um das Zusammenleben in ihrer eigenen kleinen Familie. Der große Sohn, David, ist in der Pubertät und liefert sich einige, zum Teil handfeste, Konflikte mit seinem Vater. Für ihn ist er der „Doitscha“ und damit ein Nachfahr der Tätergeneration. David ist auf der Suche, was er nach dem Abitur machen soll. Soll er nach Israel gehen und dort für sein Land kämpfen, oder soll er in Deutschland bleiben und sich hier eine Existenz aufbauen? Der jüngere Sohn, Sammy, sieht das Ganze etwas relaxter. Er geht allerdings auch auf eine ganz normale Schule, während sein großer Bruder eine jüdische Schule besucht hat. Der kleinere hat bisher anscheinend weniger von den jüdischen Wurzeln mitbekommen. Zu den Problemen in der Familie kommt dann auch noch, dass der Vater als Komponist und Musiker zum Teil sehr zurückgezogen lebt und die Mutter als Regisseurin und Autorin viel unterwegs ist. Adriana Altaras hat ein sehr humorvolles Buch über das Leben von Juden in Deutschland und vom Leben eines Deutschen in einer jüdischen Familie geschrieben. Sie lässt in den einzelnen Kapiteln die ganze Familie als auch Freunde zu Wort kommen. Wenn man dieses Buch oberflächlich liest, ist es eine sehr unterhaltsame Lektüre, die gängige Vorurteile gegen Juden aufrecht erhält. Aber wenn man ein wenig drüber nachdenkt, erkennt man, dass Adriana Altaras die Geschichten überzeichnet hat, um die aktuelle Situation für Juden in Deutschland darzustellen. Im Prinzip ist es eine ganz andere Art und Weise sich dem Thema Kriegstraumata zu nähern. Sie hat als Tochter von Holocaust-Überlebenden sehr viel von den Ängsten und Vorurteilen ihrer Eltern übernommen und ganz unbewusst auch an ihre Kinder weitergegeben. Dadurch, dass sie sich für einen Deutschen als Partner entschieden hat, kommt Bewegung in die Beziehung zwischen Juden und Deutschen. Doch das will erst einmal verarbeitet werden. Herausgekommen ist ein wunderbares Plädoyer für ein friedliches Miteinander.

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