Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.12.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-17123-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie entstand der Raffael-Kult und wie populär war dieser im 19. Jahrhundert? Welche Bedeutung hatte eine Italienreise für einen Künstler? Wie viele Nachzeichnungen von Werken Raffaels gibt es im Œuvre Oesterleys? Die vorliegende Arbeit beleuchtet Oesterleys künstlerisches Konvolut an Zeichnungen im Hinblick auf den Einfluss des Raffael-Kultes. Ziel der Arbeit ist es, anhand dieser Zeichnungen, die während seiner Italienreise entstanden sind, den Stellenwert von Raffael für sein weiteres künstlerisches Schaffen und seine Lehrtätigkeit an der Georg-August-Universität zu skizzieren und den veränderten Standpunkt zu Raffael im Laufe von Oesterleys Lebenszeit aufzuzeigen. Die Studie überprüft zudem, ob es motivische Anlehnungen von Werken Raffaels im malerischen Werk Oesterleys zu finden sind. Carl Oesterley war ein äußerst angesehener und vielbeschäftigter Historien- und Porträtmaler, der ein umfangreiches wie vielseitiges Œuvre hinterließ. Sein Schaffen ist geprägt von der Kunstauffassung der Spätromantik und den Idealen des Lukasbundes. Mit einigen Künstlern dieser Vereinigung verkehrte Oesterley während seines richtungsweisenden zweijährigen Aufenthalts in Italien. Während seiner italienischen Jahre studierte er die altitalienische und raffaelische Kunst durch allerhand Nachzeichnungen von Gemälden und Fresken. Raffael (1483-1520) wurde wie ein Künstlerheiliger verehrt und galt als Vertreter höchster Vollkommenheit in der christlichen Kunst, in dessen künstlerischem Werk sich die Verbindung von Seelenschönheit, äußerer Schönheit, moralischer Reinheit und Vollkommenheit realisiert hatte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland betätigte sich Oesterley über drei Jahrzehnte als Professor für Kunstgeschichte an der Göttinger Georg-August-Universität. Das Manuskript der Vorlesung "Über das Leben Raffaels von Urbino", die Oesterley erstmals im Sommersemester 1841 hielt und in den folgenden Jahren mehrfach wiederholte, ist ein bedeutendes Zeugnis der Raffael-Rezeption und Raffael-Forschung sowie der kunstgeschichtlichen Praxis des 19. Jahrhunderts.
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