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Volkswagen Blues Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,6/3 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

2710002978358

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,6/3 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

2710002978358

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Roadtrip durch Amerika mit einem Blick auf die Vergangenheit

Kaffeeelse am 03.11.2020

Bewertungsnummer: 1397818

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch konnte mich richtig begeistern. Ein Roadtrip durch Amerika wird hier beschrieben. Zwei vollkommen unterschiedliche Menschen begegnen sich und fahren gemeinsam durch Amerika. Jack Waterman, ein Schriftsteller, auf der Suche nach seinem Bruder Théo und die unstete und lesebegeisterte Halbindianerin Pitsémine, vom Schriftsteller Jack liebevoll wegen ihrer langen Beine Große Heuschrecke genannt, reisen zusammen von Quebec bis nach San Francisco in einem alten VW-Bus. So schrullig und liebevoll wie die beiden gezeichnet werden, erinnert mich das Ganze sehr an den französischen Film mit der wunderbaren Amelie. Doch genauso warmherzig wie die beiden beschrieben werden, wie die Annäherung der beiden funktioniert, werden auch Blicke auf die Geschichte Amerikas geworfen, auf die Annäherung der Weißen an die Indianer, die wenig warmherzig verlief, was auch immer wieder zum Ausdruck kommt und auch ungeheuer wichtig ist, denn nur ein nicht Vergessen und ein Aufarbeiten kann das Ganze verändern. Von daher kann die Annäherung der beiden Protagonisten auch als eine Metapher gedeutet werden. Wobei diese Annäherung der beiden Hauptfiguren auch voller weiser Blicke auf das Leben ist und sehr zum Nachdenken anregt. Allesamt ist dieses Buch eine perfekt gelungene Betrachtung der Eroberung Amerikas durch die europäischen Menschen und gleichzeitig ein wirklich gelungener Blick auf den Menschen und sein Handeln und Denken, egal ob Europäer oder Indianer, und damit auch ein Plädoyer gegen die Diskriminierung und ebenso ist dieses Buch eine Feier der Bibliophilie. Wunderbar! Und genauso interessant ist es, dass dieser in Amerika/Kanada schon 1984 erschienener Roman nun auch bei uns erschienen ist oder besser gesagt, erst jetzt bei uns erschienen ist. Ich wünsche diesem Buch wirklich viele Leser!!!

Roadtrip durch Amerika mit einem Blick auf die Vergangenheit

Kaffeeelse am 03.11.2020
Bewertungsnummer: 1397818
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch konnte mich richtig begeistern. Ein Roadtrip durch Amerika wird hier beschrieben. Zwei vollkommen unterschiedliche Menschen begegnen sich und fahren gemeinsam durch Amerika. Jack Waterman, ein Schriftsteller, auf der Suche nach seinem Bruder Théo und die unstete und lesebegeisterte Halbindianerin Pitsémine, vom Schriftsteller Jack liebevoll wegen ihrer langen Beine Große Heuschrecke genannt, reisen zusammen von Quebec bis nach San Francisco in einem alten VW-Bus. So schrullig und liebevoll wie die beiden gezeichnet werden, erinnert mich das Ganze sehr an den französischen Film mit der wunderbaren Amelie. Doch genauso warmherzig wie die beiden beschrieben werden, wie die Annäherung der beiden funktioniert, werden auch Blicke auf die Geschichte Amerikas geworfen, auf die Annäherung der Weißen an die Indianer, die wenig warmherzig verlief, was auch immer wieder zum Ausdruck kommt und auch ungeheuer wichtig ist, denn nur ein nicht Vergessen und ein Aufarbeiten kann das Ganze verändern. Von daher kann die Annäherung der beiden Protagonisten auch als eine Metapher gedeutet werden. Wobei diese Annäherung der beiden Hauptfiguren auch voller weiser Blicke auf das Leben ist und sehr zum Nachdenken anregt. Allesamt ist dieses Buch eine perfekt gelungene Betrachtung der Eroberung Amerikas durch die europäischen Menschen und gleichzeitig ein wirklich gelungener Blick auf den Menschen und sein Handeln und Denken, egal ob Europäer oder Indianer, und damit auch ein Plädoyer gegen die Diskriminierung und ebenso ist dieses Buch eine Feier der Bibliophilie. Wunderbar! Und genauso interessant ist es, dass dieser in Amerika/Kanada schon 1984 erschienener Roman nun auch bei uns erschienen ist oder besser gesagt, erst jetzt bei uns erschienen ist. Ich wünsche diesem Buch wirklich viele Leser!!!

Stilles "Roadmovie"

Bewertung aus Oed-Oehling am 28.10.2020

Bewertungsnummer: 1395221

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Volkswagen Blues von Jacques Poulin wird schon als Kultbuch gepriesen, soweit würde ich zwar nicht gehen, das soll das Buch allerdings keineswegs herabwürdigen. Dieses geschriebene Roadmovie ist ein sehr ruhiges Buch, was aber meiner Meinung nach genau seine große Stärke ist. So wird die mehr oder weniger abenteuerliche Reise der beiden Hauptcharaktere Jack und Pitsémine in ihrer Langsamkeit sehr authentisch geschildert. Ihre Suche nach Jacks Bruder fließt eigentlich unspektakulär dahin, immer wieder unterbrochen und gleichzeitig bereichert von Nebengeschichten und teilweise unterhaltsamen Ereignissen. Die Beziehung der beiden entwickelt sich ebenso unaufgeregt und Pitsémines Katze und der VW Bus sind als Nebendarsteller eine absolute Bereicherung. Diese unaufgeregte Handlungsschilderung ist sicherlich nicht jedermanns (-fraus) Sache, doch empfinde ich sie als perfektes Stilmittel für dieses Buch. Eine so lange Reise kann man meines Erachtens nur so perfekt schildern und die kleinen Geschichten rundherum, vor allem die Besiedlungs- und Ureinwohnerproblematik Amerikas betreffend, sind eine schöne Bereicherung. Wie anfangs erwähnt, vielleicht kein Kultbuch, aber ein sehr unterhaltsamer stiller Roman und von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung.

Stilles "Roadmovie"

Bewertung aus Oed-Oehling am 28.10.2020
Bewertungsnummer: 1395221
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Volkswagen Blues von Jacques Poulin wird schon als Kultbuch gepriesen, soweit würde ich zwar nicht gehen, das soll das Buch allerdings keineswegs herabwürdigen. Dieses geschriebene Roadmovie ist ein sehr ruhiges Buch, was aber meiner Meinung nach genau seine große Stärke ist. So wird die mehr oder weniger abenteuerliche Reise der beiden Hauptcharaktere Jack und Pitsémine in ihrer Langsamkeit sehr authentisch geschildert. Ihre Suche nach Jacks Bruder fließt eigentlich unspektakulär dahin, immer wieder unterbrochen und gleichzeitig bereichert von Nebengeschichten und teilweise unterhaltsamen Ereignissen. Die Beziehung der beiden entwickelt sich ebenso unaufgeregt und Pitsémines Katze und der VW Bus sind als Nebendarsteller eine absolute Bereicherung. Diese unaufgeregte Handlungsschilderung ist sicherlich nicht jedermanns (-fraus) Sache, doch empfinde ich sie als perfektes Stilmittel für dieses Buch. Eine so lange Reise kann man meines Erachtens nur so perfekt schildern und die kleinen Geschichten rundherum, vor allem die Besiedlungs- und Ureinwohnerproblematik Amerikas betreffend, sind eine schöne Bereicherung. Wie anfangs erwähnt, vielleicht kein Kultbuch, aber ein sehr unterhaltsamer stiller Roman und von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung.

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Volkswagen Blues

von Jacques Poulin

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