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Eine Kiste voller Weihnachten

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Abbildungen

mit 8 4-farbigen Illustrationen

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,7/13,8/1,4 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003043871

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Abbildungen

mit 8 4-farbigen Illustrationen

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,7/13,8/1,4 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003043871

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Wortsalat

    aus Berlin

    5/5

    09.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weihnachten – Zeit sich zu…

    Weihnachten – Zeit sich zu besinnen und zu reflektieren. Vinzent Storch, seines Zeichens Verkäufer der „Dresdner Pappen“, steht dem Weihnachtsfest kritisch gegenüber. Früher einst andersdenkend, ließ ihn die Zeit erkalten. Sein Interesse gilt der eigenen Firma. Im Dezember 1890 findet er in seiner Werkstatt eine vergessene Kiste und beschließt entgegen aller Vernunft zu liefern. Lisbeth, ein einfaches Mädchen aus den Bergen, begleitet ihre, in den Wehen liegende, Mutter nach Dresden. Gerade erst angekommen und hungrig, schickt die Mutter sie wieder fort. Lisbeth weigert sich zunächst, aber gibt am Ende doch nach. Schließlich wären ihre Geschwister und Vater sonst am Heiligen Abend allein. Doch wie soll sie nach Hause kommen? Zu Fuß gehen? Angesichts des Schnees keine Option. Kurzentschlossen schmuggelt sich die Kleine auf den Pferdewagen von Vinzent. Als Vinzent Lisbeth bemerkt, schickt er sie fort. Die Kleine lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken und springt direkt wieder auf den Wagen, bleibt jedoch diesmal nicht lange unentdeckt. Erneut will Vincent sie verscheuchen, aber Lisbeth lässt das nicht zu. Sie besteht darauf zu bleiben und bietet im Gegenzug ihre Hilfe an. Widerwillig nimmt Vincent das Angebot an, nicht ahnend auf was er sich einlässt. Im Laufe ihrer gemeinsamen Fahrt wird ihm schmerzlich bewusst wieso Weihnachten sein Herz verlassen hat. Lisbeth erinnert ihn mit ihren Fragen an seine eigene Vergangenheit. Manchmal ein wenig frech und mit Schalk im Nacken, aber stets geradeaus. Trotzdem verändert sich Vinzent Stück für Stück ohne sich dessen bewusst zu werden. Der Autor beschreibt die Reise der Zwei auf schlichte, aber beeindruckende Weise. Die Kälte kriecht einem förmlich in die Knochen und das Schnauben von Trude dringt ans eigene Ohr. Einmal angefangen, lässt einen die Geschichte nicht so schnell los. Die Story in mehreren Abschnitten lesen? Nicht wirklich möglich. Mir persönlich hat sie den Friseurbesuch versüßt. Der Rest wurde direkt auf dem heimischen Sofa verschlungen. Neben liebenswerten Charakteren verwöhnt der Autor seine Leser mit kleinen Wissenshappen zu regionalen Traditionen und passt die Sprache der Zeit an. Weder stocksteif noch übertrieben höflich – einfach etwas gedämpfter und zurückhaltender. Generell scheint die Zeit im Buch still zustehen. Obwohl es sich bei der gefundenen Kiste um eine sehr wichtige Lieferung handelt und ein Abenteuer das nächste jagt, fühle ich mich als Leser nicht gehetzt. Hardcover und roter „Lederstreifen“ samt goldener Schrift lassen „Eine Kiste voller Weihnachten“ sehr edel wirken. Perfekt für einen gemütlichen Leseabend vor dem Kamin oder in großer Runde vor der Bescherung. Abgerundet wird das Gesamtbild durch wundervolle Illustrationen. Egal ob als fantastisches Cover, ganzseitiges Illustration oder kleine Zwischenzeichnung – ich sehe Liebe in jedem Strich. Die sanfte Coloration samt Details lässt die ausgewählte Situation lebendig wirken.

  • JosefineS

    aus Schwarzenberg

    5/5

    18.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur ein Wunder!

    24. Dezember 1980, Vincent Storch, der Hersteller der berühmten „Dresdner Pappen“, stellt am Vormittag des Heilig Abend, mit Entsetzen fest, dass die Lieferung einer Kiste vergessen wurde. Persönlich macht er sich auf, die Lieferung noch pünktlich vor dem Fest zu überbringen. Unterwegs bittet Lisbeth darum, von ihm mitgenommen zu werden, doch Storch schlägt den Wunsch des Kindes kaltherzig aus. Dass das Mädchen trotzdem heimlich auf seinem Wagen mitfährt, merkt er zu nächst nicht. Doch als das Schneegestöber im Gebirge zunimmt, sind beide bald aufeinander angewiesen. Mitten im verschneiten, kalten Winterwald geschieht ein wahres Weihnachtswunder. Ralf Günther, geborener Kölner, studierte Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften. Der Schriftsteller und Drehbuchautor schrieb erfolgreiche historische Romane, wie den Bestseller „Der Leibarzt“. Er lebt heute in der Nähe von Dresden. Eine Kiste voller Weihnachten ist eine wundervolle Weihnachtsgeschichte, die aufgrund ihres gefühlskalten Protagonisten, an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens erinnert. Storch, dessen ganze Firma auf dem Zauber dieser weihnachtlichen Zeit aufbaut, verachtet jedoch eben jenes Fest. Mürrisch löscht er an diesem Tag die Lichter in seiner Firma, als er die vergessene Kiste entdeckt. Einzig sein Streben nach Akkuratesse und den guten Ruf der Firma über ihre Pünktlichkeit zu erhalten, treibt ihn zu dem verrückten Vorhaben, die Kiste am Heilig Abend noch ins verschneite Zinnwald im Erzgebirge transportieren zu wollen. Lisbeth jedoch muss dringend nach Hause. Ein schier unmögliches Unterfangen für ein 11-jähriges Mädchen, doch Lisbeth ist voller Zuversicht und der tapfere Charakter dieser Handlung. Allerdings muss selbst sie lernen, dass es nicht nur barmherzige Menschen auf dieser Welt gibt. Am Ende haben beide dringend ein Wunder nötig um noch in dieser Nacht an ihr Ziel zu gelangen. So wird diese Reise für beide zu einer unvergesslichen Begegnung. Eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte über die verblendete, sture Sichtweise eines Erwachsenen und den wunderbar kindlichen Glauben, Hoffnung und die Gabe in jedem Menschen gutes zu wähnen. Darüber Emotionen anderer Menschen lesen zu können und das eigen Herz nicht vor ihnen und der Welt zu verschließen. Liebevoll finden erzgebirgische Traditionen, wie das Neunerlei und das zusätzliche Gedeck, welche auch heute noch zum Teil gelebt werden, Platz in dieser Erzählung. Man fühlt sich wirklich in diesen kalten Winterwald 1890, auf diese Pferdekutsche versetzt. Doch trotz dem kalten Schneegestöber schafft Ralf Günther es, das Herz des Lesers zu erwärmen und ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Tolle, liebenswerte Charaktere, liebevolle Detailtreu und ein flüssig zu lesender Schreibstil machen die Geschichte vom alten, griesgrämigen Christbaumschmuck Hersteller und seiner zunächst ungebetenen Begleiterin, die Seite für Seite sein Herz erwärmt, zu einem puren Lesevergnügen. Fazit: Wer Weihnachten liebt, wird auch dieses Buch und seine Charaktere ebenfalls ins Herz schließen. Wer diese Zeit hasst, sollte es umso mehr lesen, denn es zeigt auf, dass nicht alles schlecht ist auf dieser Welt und man jeden Tag aufs neue die Möglichkeit hat sich zu ändern.

  • JosefineS

    aus Schwarzenberg

    5/5

    12.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur ein Wunder! 24. Dezember…

    Nur ein Wunder! 24. Dezember 1980, Vincent Storch, der Hersteller der berühmten „Dresdner Pappen“, stellt am Vormittag des Heilig Abend, mit Entsetzen fest, dass die Lieferung einer Kiste vergessen wurde. Persönlich macht er sich auf, die Lieferung noch pünktlich vor dem Fest zu überbringen. Unterwegs bittet Lisbeth darum, von ihm mitgenommen zu werden, doch Storch schlägt den Wunsch des Kindes kaltherzig aus. Dass das Mädchen trotzdem heimlich auf seinem Wagen mitfährt, merkt er zu nächst nicht. Doch als das Schneegestöber im Gebirge zunimmt, sind beide bald aufeinander angewiesen. Mitten im verschneiten, kalten Winterwald geschieht ein wahres Weihnachtswunder. Ralf Günther, geborener Kölner, studierte Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften. Der Schriftsteller und Drehbuchautor schrieb erfolgreiche historische Romane, wie den Bestseller „Der Leibarzt“. Er lebt heute in der Nähe von Dresden. Eine Kiste voller Weihnachten ist eine wundervolle Weihnachtsgeschichte, die aufgrund ihres gefühlskalten Protagonisten, an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens erinnert. Storch, dessen ganze Firma auf dem Zauber dieser weihnachtlichen Zeit aufbaut, verachtet jedoch eben jenes Fest. Mürrisch löscht er an diesem Tag die Lichter in seiner Firma, als er die vergessene Kiste entdeckt. Einzig sein Streben nach Akkuratesse und den guten Ruf der Firma über ihre Pünktlichkeit zu erhalten, treibt ihn zu dem verrückten Vorhaben, die Kiste am Heilig Abend noch ins verschneite Zinnwald im Erzgebirge transportieren zu wollen. Lisbeth jedoch muss dringend nach Hause. Ein schier unmögliches Unterfangen für ein 11-jähriges Mädchen, doch Lisbeth ist voller Zuversicht und der tapfere Charakter dieser Handlung. Allerdings muss selbst sie lernen, dass es nicht nur barmherzige Menschen auf dieser Welt gibt. Am Ende haben beide dringend ein Wunder nötig um noch in dieser Nacht an ihr Ziel zu gelangen. So wird diese Reise für beide zu einer unvergesslichen Begegnung. Eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte über die verblendete, sture Sichtweise eines Erwachsenen und den wunderbar kindlichen Glauben, Hoffnung und die Gabe in jedem Menschen gutes zu wähnen. Darüber Emotionen anderer Menschen lesen zu können und das eigen Herz nicht vor ihnen und der Welt zu verschließen. Liebevoll finden erzgebirgische Traditionen, wie das Neunerlei und das zusätzliche Gedeck, welche auch heute noch zum Teil gelebt werden, Platz in dieser Erzählung. Man fühlt sich wirklich in diesen kalten Winterwald 1890, auf diese Pferdekutsche versetzt. Doch trotz dem kalten Schneegestöber schafft Ralf Günther es, das Herz des Lesers zu erwärmen und ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Tolle, liebenswerte Charaktere, liebevolle Detailtreu und ein flüssig zu lesender Schreibstil machen die Geschichte vom alten, griesgrämigen Christbaumschmuck Hersteller und seiner zunächst ungebetenen Begleiterin, die Seite für Seite sein Herz erwärmt, zu einem puren Lesevergnügen. Fazit: Wer Weihnachten liebt, wird auch dieses Buch und seine Charaktere ebenfalls ins Herz schließen. Wer diese Zeit hasst, sollte es umso mehr lesen, denn es zeigt auf, dass nicht alles schlecht ist auf dieser Welt und man jeden Tag aufs neue die Möglichkeit hat sich zu ändern.

  • SternchenBlau

    5/5

    27.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weihnachtsnostalgie und eine herzerwärmende Geschichte führen die Leser*innen nach Dresden und ins Erzgebirge.

    „‚Verraten Sie es mir?‘, bat das Mädchen. ‚Was kann denn so dringend sein, dass es am Heiligen Abend noch nach Zinnwald muss?‘ Der Alte seufzte. ‚Die Weihnacht natürlich‘, sagte er dann.“ Diese nostalgische Geschichte versetzt die Leser*innen in eine wundervolle Weihnachtsstimmung. Es ist ein seltsames Paar, das an Heiligabend von Dresden aus ins Erzgebirge reist, der Fabrikant Storch und das Mädchen Lisbeth. Storch will noch die letzte Weihnachtsbestellung ausliefern und Lisbeth sich um ihre Geschwister kümmern. Die Moderne hat schon ein kleines Bisschen Einzug gehalten in Dresden, die Autos verdrängen langsam die Fuhrwerke, der Handel ist hektisch und die „Dresdner Pappen“, filigraner Weihnachtsschmuck aus Papier, werden mit Maschinen gestanzt. Autor Ralf Günther spielt mit diesem Umbruch und versetzt uns gleichzeitig mit seiner bewusst leicht antiquierten Sprache in eine nostalgische Stimmung. Der alte, knorrige Storch erinnert ein wenig an das Ekel aus Dickens Weihnachtsgeschichte und auch an die Geburt eines Kindes , wird erinnert, denn Lisbeths Mutter liegt im Dresdner Krankenhaus in den Wehen. Diese Versatzstücke arrangiert Günther in seiner Geschichte so geschickt wie liebevoll. Neben den Figurencharakterisierungen hat mir besonders gefallen, wie detailreich er die Umgebung beschreibt. Die Route durch Dresden und auch der Weg durchs Erzgebirge sind mit realen Orten gespickt, wie der berühmten Pfunds Molkerei. Dies alles gelingt dem Autor in genau dem richtigen Maß, dass die Orte wie Fotografien vor meinem Auge erstehen. „Sie erreichten eine Hügelkuppe. Vor ihnen lagen die Täler des östlichsten Erzgebirgszipfels, die auf der einen Seite sanft zur Elbe hin abfielen. Auf der anderen aber, ins Böhmische hinein, stiegen die felsigen Hügel unerbittlich an.“ Die Geschichte ist zuallererst sehr besinnlich, so dass ich gar nicht damit gerechnet habe, dass dann im zweiten Teil noch einiges an „Action“ passiert. Auch dies fädelt Ralf Günter schön und stimmig ein bis hin zum versöhnlichen Ende. Das Büchlein liest sich leicht und beschwingt, so dass man diese zauberhafte Weihnachtsgeschichte an einem Abend gelesen hat. Die wundervollen Illustrationen von Andrea Offermann machen das Weihnachtsbüchlein zusätzlich zu einem echten Schmuckstück: Schon die schneebedeckte Semper-Oper in den Innenseiten lädt zu dieser sächsischen Weihnachtsgeschichte ein, kleine Vignetten mit Putten unterbrechen die Absätze. Die Leinenbindung und das goldenes Lesebändchen runden die Aufmachung ab, und „Eine Kiste voller Weihnachten“ bietet sich als schönes Geschenk zum Fest an. Der Preis von 18 Euro ist dafür komplett gerechtfertigt, aber dadurch eignet sich das Buch leider nicht als kleines Mitbringsel. Fazit: Für diese herzerwärmende Weihnachtsgeschichte vergebe ich 4,5 Sterne und runde auf.

  • SternchenBlau

    5/5

    22.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weihnachtsnostalgie und eine…

    Weihnachtsnostalgie und eine herzerwärmende Geschichte führen die Leser*innen nach Dresden und ins Erzgebirge. Eine Weihnachtsreise ins Erzgebirge „‚Verraten Sie es mir?‘, bat das Mädchen. ‚Was kann denn so dringend sein, dass es am Heiligen Abend noch nach Zinnwald muss?‘ Der Alte seufzte. ‚Die Weihnacht natürlich‘, sagte er dann.“ Diese nostalgische Geschichte versetzt die Leser*innen in eine wundervolle Weihnachtsstimmung. Es ist ein seltsames Paar, das an Heiligabend von Dresden aus ins Erzgebirge reist, der Fabrikant Storch und das Mädchen Lisbeth. Storch will noch die letzte Weihnachtsbestellung ausliefern und Lisbeth sich um ihre Geschwister kümmern. Die Moderne hat schon ein kleines Bisschen Einzug gehalten in Dresden, die Autos verdrängen langsam die Fuhrwerke, der Handel ist hektisch und die „Dresdner Pappen“, filigraner Weihnachtsschmuck aus Papier, werden mit Maschinen gestanzt. Autor Ralf Günther spielt mit diesem Umbruch und versetzt uns gleichzeitig mit seiner bewusst leicht antiquierten Sprache in eine nostalgische Stimmung. Der alte, knorrige Storch erinnert ein wenig an das Ekel aus Dickens Weihnachtsgeschichte und auch an die Geburt eines Kindes , wird erinnert, denn Lisbeths Mutter liegt im Dresdner Krankenhaus in den Wehen. Diese Versatzstücke arrangiert Günther in seiner Geschichte so geschickt wie liebevoll. Neben den Figurencharakterisierungen hat mir besonders gefallen, wie detailreich er die Umgebung beschreibt. Die Route durch Dresden und auch der Weg durchs Erzgebirge sind mit realen Orten gespickt, wie der berühmten Pfunds Molkerei. Dies alles gelingt dem Autor in genau dem richtigen Maß, dass die Orte wie Fotografien vor meinem Auge erstehen. „Sie erreichten eine Hügelkuppe. Vor ihnen lagen die Täler des östlichsten Erzgebirgszipfels, die auf der einen Seite sanft zur Elbe hin abfielen. Auf der anderen aber, ins Böhmische hinein, stiegen die felsigen Hügel unerbittlich an.“ Die Geschichte ist zuallererst sehr besinnlich, so dass ich gar nicht damit gerechnet habe, dass dann im zweiten Teil noch einiges an „Action“ passiert. Auch dies fädelt Ralf Günter schön und stimmig ein bis hin zum versöhnlichen Ende. Das Büchlein liest sich leicht und beschwingt, so dass man diese zauberhafte Weihnachtsgeschichte an einem Abend gelesen hat. Die wudnervollen Illustrationen von Andrea Offermann machen das Weihnachtsbüchlein zusätzlich zu einem echten Schmuckstück: Schon die schneebedeckte Semper-Oper in den Innenseiten lädt zu dieser sächsischen Weihnachtsgeschichte ein, kleine Vignetten mit Putten unterbrechen die Absätze. Die Leinenbindung und das goldenes Lesebändchen runden die Aufmachung ab, und „Eine Kiste voller Weihnachten“ bietet sich als schönes Geschenk zum Fest an. Der Preis von 18 Euro ist dafür komplett gerechtfertigt, aber dadurch eignet sich das Buch leider nicht als kleines Mitbringsel. Ich werde diese zauberhafte Geschichte in der Vorweihnachtszeit auch meinem knapp 8jährigen Sohn vorlesen, da ich denke, dass Kinder auch ihre Freude daran haben werden. Fazit Für diese herzerwärmende Weihnachtsgeschichte vergebe ich 4,5 Sterne und runde auf.

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    Kerstin Hahne

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    4/5

    05.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In gelungener,bibliophiler Aufmachung...

    In gelungener,bibliophiler Aufmachung mit Leinenrücken, Lesebändchen und wunderbaren, fein gezeichneten Illustrationen Andrea Offermanns ist auch dieser kl.Band des Kindler Verlages ein feines Adventsgeschenk. Ein Hauch "Scrooge", viel altes Dresden + Weihnachtsgefühle - schön!

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