Produktbild: Hundertsiebenundachtzig Tage

Hundertsiebenundachtzig Tage

20

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

Mixtvision Verlag

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1405 KB

Übersetzt von

Nadine Püschel

Sprache

Deutsch

EAN

9783958542792

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

Mixtvision Verlag

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1405 KB

Übersetzt von

Nadine Püschel

Sprache

Deutsch

EAN

9783958542792

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  • Tanja

    aus Bayern

    5/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Krasse Geschichte, ich bin beeindruckt

    "Hundertsiebenundachtzig Tage" von Ludovic Lecomte, übersetzt aus dem Französischen von Nadine Püschel, erschienen Februar 2026 im Mixtvision Verlag, Covermotiv von Carine Brancowitz Ein 16-jähriger Junge hat sein Zimmer seit 187 Tagen nicht mehr verlassen. Für ihn ist die Außenwelt kein Ort der Freiheit, sondern eine Quelle nackter Panik. Der Roman beschreibt diesen Zustand der Selbstisolation als eine lähmende Hürde. Die Angst vor dem Draußen ist überwältigend groß. Ludovic Lecomte hat es meisterhaft zu Wort gebracht, die Enge und die innere Zerrissenheit intensiv zu beschreiben. Die Hilflosigkeit der Eltern, die zwischen Verständnis, Sorge und dem Drang, ihren Sohn nach Draußen zu bekommen schwankt, ist kaum auszuhalten. Dieses Buch hat mich tief bewegt. Es ist ein langer Weg von der eigenen Zimmertür bis zur Straßenseite. Auf den wenigen Seiten steht so viel Gefühl. Die Angst nach Draußen zu gehen, ist übermächtig. Gleichzeitig ist es eine interessante Erzählung über den Kampf gegen die Krankheit. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es auf jeden Fall empfehlen. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber absolut passend zu der Atemlosigkeit von dem Jugendlichen. Das Cover zeigt einen nachdenklichen Jungen, den die Angst quält. Dieses Bild hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht.

  • Jojo

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Türschwelle und Welt

    Mit Hundertsiebenundachtzig Tagen hat Ludovic Lecomte einen leisen Jugendroman geschrieben, der mit voller Wucht trifft. Es ist kein lautes, dramatisches Buch. Es nähert sich vorsichtig, Satz für Satz, Gedanke für Gedanke. 187 Tage lang verlässt der 16-jährige Ich-Erzähler das Haus nicht. Allein die Vorstellung, die Türklinke herunterzudrücken, löst in ihm eine kaum greifbare Angst aus. Was genau ihn lähmt, weiß er selbst nicht. Und genau das macht es so eindringlich: diese Unsicherheit, dieses „Es ist doch eigentlich nichts – und doch ist es alles“. Der ungewöhnliche Schreibstil ist gerade deshalb so passend. Fragmentarisch, tagebuchartig, mit Listen, Gedankenfetzen und inneren Monologen entsteht ein sehr unmittelbares Bild seiner Gefühlswelt. Man liest nicht einfach nur, man steckt mittendrin. Die Gedankenspiralen, das Grübeln und das Kreisen um dieselben Fragen werden sprachlich spürbar. Besonders berührt hat mich, wie differenziert auch das Umfeld dargestellt wird. Die Eltern, die zwischen Sorge, Überforderung und Hilflosigkeit schwanken. Die Therapeutin, die behutsam begleitet. Und die leise Frage, die mitschwingt: Ist das eine Phase? Ist es „nur“ Schulverweigerung? Oder steckt mehr dahinter? Diese Unsicherheit kennen viele Betroffene und Angehörige. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass Angststörungen keine Laune sind und man sich nicht einfach zusammenreißen kann. Es macht spürbar, wie real körperliche Angst sein kann, auch wenn es keinen sichtbaren Auslöser gibt. Gleichzeitig bleibt die Geschichte nicht hoffnungslos. Schritt für Schritt tastet sich der Erzähler vor – in seinem Tempo. Es ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es ist eines, das man wirken lassen muss. Kurz, aber intensiv. Und gerade deshalb so nachhaltig. Für mich ist es ein sehr berührender Jugendroman über Angst, Scham, Druck von außen und den Mut, den ersten kleinen Schritt zu wagen. Eine klare Leseempfehlung!

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin tief beeindruckt

    Der Autor Ludovic Lecomte hat bisher Kinderbücher geschrieben. Dies ist sein erstes Buch für Jugendliche. Es ist großartig, eigentlich eher ein Büchlein, aber doch ein großes Buch. Mit seinem unverwechselbaren Schreibstil hat der Autor mich außerordentlich beeindruckt. „Hundertsiebenundachtzig Tage“ sind es, die der 16-jährige Erzähler die Leser an seiner ganz persönlichen Geschichte teilhaben lässt. Dass es Menschen gibt, die an Ängsten leiden, war mir bekannt und sie haben mein Mitgefühl. Wie es allerdings der Erzähler in der Geschichte von Lecomte beschreibt, das geht ganz nah und tief. Es geht ihm ja nicht nur schlecht wegen seiner Angst, deren Grund er zunächst selbst nicht kennt. Er leidet auch darunter, dass seine Eltern sich Sorgen machen. Die Eltern bewundere ich: nicht, weil sie alles richtig machen, aber doch dafür, wie sie mit der schwierigen Situation umgehen. Ich möchte noch vieles anmerken, das mir gefallen, was mich besonders beeindruckt und angesprochen hat. Aber weil ich nicht spoilern möchte, empfehle ich besser, das Buch selbst zu lesen. Dann lernt Ihr auch Manon kennen. Manon erwähne ich gern, weil ich sie mag und sie meiner Meinung nach eine besonders wertvolle Rolle auch für den Erzähler spielt. Meine volle Leseempfehlung für das Buch aus dem Verlag Mixtvision.

  • Bewertung

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührendes Buch eines Jugendlichen, der mit einer Angststörung zu kämpfen hat

    Ich habe mir das Buch geholt, weil sowohl mein Sohn als auch ich unter einer diagnostizierten Angststörung leiden. Ich finde das Buch ist sehr realistisch dargestellt. Die Ohnmacht der Bezugspersonen, die Schuld die der Hauptprotagonist bei sich selbst sucht und auch die Abwendung von Bezugspersonen. Die gängige Meinung von Nichtbeteiligten : Sich doch mal nicht so zu haben, dass kann ja nicht so schwer sein, wird hier finde ich auch ganz nebenbei thematisiert ohne wirklich explizit ausgesprochen zu werden. Die Ursache zu finden ist oft der Schlüssel zur Heilung und auch das wird im Buch treffend thematisiert. Die Monologe des Hauptprotagonisten fand ich sehr nachvollziehbar und eindringlich. Die Not wurde sehr gut dargestellt. Es wird aber auch gezeigt wie wichtig es ist, dass man jemanden findet, der einen versteht und an die Hand nimmt wie die andere Betroffene im Buch. Das Buch war mal etwas ganz anderes und ich finde es toll, dass auch ein Tabuthema wie psychischer Erkrankungen von Jugendlichen hier ausführlich thematisiert wird. Ich bin der Meinung das die Zahl von Betroffenen auch immer mehr steigen wird, weil die Welt nicht mehr als ein sicherer Ort wahrgenommen wird. Mich hat das Buch sehr berührt daher 5 Sterne.

  • Anja Koenig

    aus Marktheidenfeld

    5/5

    23.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    intensiv, informativ und nachhallend

    ein beeindruckendes buch, das so ganz anders ist und gerade dadurch beeindruckend und anschaulich über die thematik angststörung berichtet. man erfährt hier sehr viel informatives das direkt vom jugendlichen berichtet wird, seine gedanken und gefühle sind intensiv und nachhallend beschrieben, gerade auch durch die andersartige darstellung. man fühlt mit, rast durch die zeilen, die ohne punkt und komma sehr eindrücklich zeigen wie es in dem jungen aussieht. man fiebert mit, ob es ihm gelingen wird da raus zu kommen bzw. ob er lernen kann einigermassen gut damit umgehen und klarkommen zu können.

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