Produktbild: Wiedersehen in Howards End
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Wiedersehen in Howards End Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2005

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

410

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,9 cm

Gewicht

445 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Egon Pöllinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003081088

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2005

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

410

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,9 cm

Gewicht

445 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Egon Pöllinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003081088

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    20.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein moderner Klassiker -…

    Ein moderner Klassiker - zeitlos lesenswert „Aber willst du mich denn nicht eben mal kurz zu diesem Howards-Haus lassen, damit ich dir die ganzen Unannehmlichkeiten erspare? Ich werde mich auch wirklich nicht einmischen, aber ich weiß doch nun mal so genau, worauf ihr Schlegels Wert legt, daß mir schon ein kurzer Blick genügen wird.“ (Zitat Seite 14) Inhalt Die Schwestern Margaret und Helen Schlegel aus London lernen während einer Deutschlandreise die Familie Wilcox kennen, die ebenfalls in England lebt. Trotz der unterschiedlichen Lebensweisen und Ansichten entwickeln sich zwischen der jungen Margaret und der älteren Ruth Wilcox Vertrauen und Freundschaft. Als sich Helen einige Monate später bei einem Besuch in Howards End, einem kleinen Landhaus der Familie Wilcox, spontan in Paul Wilcox verliebt, den jüngsten Sohn, führt dies zu einigen Missverständnissen und Unstimmigkeiten, und die Beziehung zwischen den beiden Familien scheint beendet. Doch dann kreuzen sich die Wege der Schwestern Schlegel und der Familie Wilcox wieder. Die Familie Wilcox hat in London eine Stadtwohnung gemietet, die zufällig genau gegenüber dem Wohnsitz der Schlegels liegt. Als Ruth nach kurzer Krankheit stirbt, hinterlässt sie Howards End, das ihr gehört, überraschend Margaret, und damit nehmen weitere Ereignisse und Konflikte ihren Lauf. Thema und Genre Dieser 1910 erschienene Roman, heute ein moderner Klassiker, verbindet bewusst die traditionelle englische Erzählweise des 19. Jahrhunderts, mit der damals neuen, auf die Bewusstseinsströme der unterschiedlichen Figuren basierende Erzählform des frühen 20. Jahrhunderts. Charaktere Margaret und Helen, sind moderne, eigenständige, durch ererbtes Vermögen auch finanziell unabhängige junge Frauen. Sie bewegen sich in Künstler- und Diskussionskreisen, engagieren sich für Frauenrechte und ihre Ansichten sind sehr fortschrittlich. Auch die Familie Wilcox ist sehr vermögend, doch ihr Reichtum beruht auf der erfolgreichen Geschäftstätigkeit von Henry Wilcox, Ruths Ehemann. Hier geht es um Gewinn, Ertrag und kompromissloses Handeln, Werte wie Kultur und Gefühle hält Henry für entbehrlich. Diesen beiden Familien der Oberschicht stellt der Autor den jungen Leonard Bast gegenüber, ein kleiner Angestellter mit einem Einkommen knapp über der Armutsgrenze. Bemüht, sich durch Literatur und Kunst weiterzubilden, lebt er in steter Sorge vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und damit drohender Armut. Erzählform und Sprache Bereits im ersten Satz „Man kann eigentlich ebensogut auch gleich mit Helens Briefen an ihre Schwester beginnen.“ (Zitat Seite 5), zeigt sich der auktoriale Erzähler, der sich mit eigenen Gedanken in die Handlung einmischt und der seine Figuren auch manchmal vor der Meinung der Lesenden in Schutz nimmt. Die Handlung verläuft chronologisch, ereignislose Zeiträume werden mit einer kurzen Bemerkung übersprungen. Spannung erhält die Geschichte zunächst durch das Verhalten und die Ansichten der sehr unterschiedlichen Figuren, wobei der Spannungsbogen stetig anwächst. Schilderungen von Natur, Landschaft und Wetter in allen Schattierungen ergänzen oft die Gefühlswelt der Figuren, begleiten mit ihrer Symbolik die Ereignisse, und zeigen andererseits ein lebhaftes Bild Englands am Beginn des 20. Jahrhunderts. Fazit Diese Rezension fasst meine persönliche Meinung und Eindrücke zusammen, denn zu zeitlos erfolgreichen Romanen wie diesem gibt es eine Fülle von Abhandlungen und Rezensionen von versierten, literaturwissenschaftlich ausgebildeten Menschen. Für mich war dieser moderne Klassiker ein entspanntes, angenehmes und durch die Themenvielfalt auch sehr interessantes Lesevergnügen.

  • Bewertung

    aus Wien

    4/5

    28.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Gesellschaftsroman aus dem England um 1900.

    Erzählt wird die Geschichte der Schwestern Margaret und Helen Schlegel und ihrer Beziehung zur Familie Wilcox. Die deutschstämmigen Schwestern sind unkonventionelle junge Damen, ganz im Gegensatz zu den als typische Engländer erscheinenden Mitgliedern der Familie Wilcox. Der Landsitz Howards End steht immer wieder im Mittelpunkt der Komplikationen die durch diese verschiedenen Lebenseinstellungen entstehen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Markus Felsmann

    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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    5/5

    14.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    »Only connect!« – Literarische Globalisierungskritik

    Einer meiner liebsten Romane des Edwardianischen Zeitalters ist »Howards End« (dt. »Wiedersehen in Howards End«) von E. M. Forster, der als eine erste kritische Auseinandersetzung mit der Globalisierung und der »civilization of luggage«, die sie hervorbringt, gelesen werden kann. Implizit fragt der Text, wer England erben wird und versucht, das Bildungsbürgertum mit dem Kapitalismus zu versöhnen: »She would only point out the salvation that was latent in his own soul, and in the soul of every man. Only connect! That was the whole of her sermon. Only connect the prose and the passion, and both will be exalted, and human love will be seen at its height. Live in fragments no longer.« »Howards End« ist ein Roman, der in jede Bibliothek gehört. Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Sebastian Schuy

    Sebastian Schuy

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein interessant geschriebener...

    Ein interessant geschriebener Roman über "upstairs, downstairs" und die sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf das Leben im viktorianische England. Grandiose Unterhaltung!
  • Zum Bewerterprofil von Dr. Katrin Rudolphi

    Dr. Katrin Rudolphi

    Thalia Stade

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    5/5

    13.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    So befreit man sich aus Konventionen...

    So befreit man sich aus Konventionen und gesellschaftlichen Erwartungen: eine Reise nach Florenz hilft, sich selbst zu finden! Der Traum vom sonnigen Süden!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderschöner, verträumter...

    Ein wunderschöner, verträumter und doch gegenwärtiger Roman um Frauenrechte und Emanzipation zur Jahrhundertwende. Gleichzeitig eine zarte Liebesgeschichte. Ein bezauberndes Buch.

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