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Nach einer wahren Geschichte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

96932

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2017

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

341 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

D'après une histoire vraie

Übersetzt von

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

EAN

2710003111204

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

96932

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2017

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

341 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

D'après une histoire vraie

Übersetzt von

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

EAN

2710003111204

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Anfänglich gewöhnungsbedürftig, der dritte Teil ist aber alles erklärend und das Buch fulminant

Kaffeeelse am 24.08.2020

Bewertungsnummer: 1367856

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Delphine de Vigan thematisiert hier eine Geschichte, die sich mit Fiktion und Wahrheit befasst, geschickt zwischen Beidem hin und herpendelnd. Die Autorin hat vorher das Buch "Das Lächeln meiner Mutter" herausgebracht, das deutliche biographische Züge trägt und daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Autorin danach mit Fiktion und Wahrheit auseinandersetzt. Man kann sich in etwa vorstellen, was Presse und Leser und auch die eigene Familie und Freunde aus einem autobiographischen Buch ziehen, was sie mit solchen Informationen machen können. Auch ich hatte bei der Lektüre von "Nach einer wahren Geschichte" immer die Frage vor den Augen, ist das wahr oder eine Fiktion, verglich die Geschichte mit den biographischen Daten der Autorin. ... Irgendwo im Buch wird auch erwähnt, dass sie bisher aus den Augen anderer nur zwei interessante Bücher geschrieben hatte, das erste und das sechste Buch ( "Tage ohne Hunger" und "Das Lächeln meiner Mutter" ). Beides sind Bücher, die deutliche biographische Züge tragen. Doch machen keine deutlichen biographischen Bezüge ein Buch minderwertig? Meine Antwort auf diese interessante Frage ist eindeutig ein Nein. Natürlich können biographische Züge begeistern, aber schlussendlich muss ein Buch etwas mit mir machen, mich erreichen und/oder begeistern, dann hat der Autor genau das geschafft, was ich mir wünsche, egal, ob nun deutlich autobiographisch erkennbar oder nicht. Ich hatte "Nach einer wahren Geschichte" schon einmal begonnen, war etwas erstaunt über die Schreibweise und beschloss schließlich zuerst "Das Lächeln meiner Mutter" zu lesen, denn "Nach einer wahren Geschichte" bezieht sich sehr auf den Vorgänger. Das war kein Fehler wie ich finde. Gerade nach der Lektüre von "Das Lächeln meiner Mutter" und auch "Dankbarkeiten" empfindet man "Nach einer wahren Geschichte" ganz anders, der ganze Sprachklang ist anders. Ich driftete ständig in meinen Gedanken ab, dieses Buch war definitiv eine Herausforderung, die sich aber unheimlich gelohnt hat, denn im dritten Teil des Buches dröselt sich alles auf/alles erklärt sich und für mich wird auch dieses Buch, trotz der damit verbundenen anfänglichen Leseschwierigkeiten zu einem herausragenden Werk, das mir satte 5 Sterne wert ist. Doch um was geht es genau in "Nach einer wahren Geschichte", zentral gestellt ist eine Freundschaft zweier Frauen, Delphine und L., die sich nach und nach in eine Geschichte um Fremdbestimmung entwickelt, zu einem Psychospiel a la Hitchcock gestaltet. Anders, interessant und auch soghaft kann man "Nach einer wahren Geschichte" nennen, aber auch wirklich boshaft trifft zu.

Anfänglich gewöhnungsbedürftig, der dritte Teil ist aber alles erklärend und das Buch fulminant

Kaffeeelse am 24.08.2020
Bewertungsnummer: 1367856
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Delphine de Vigan thematisiert hier eine Geschichte, die sich mit Fiktion und Wahrheit befasst, geschickt zwischen Beidem hin und herpendelnd. Die Autorin hat vorher das Buch "Das Lächeln meiner Mutter" herausgebracht, das deutliche biographische Züge trägt und daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Autorin danach mit Fiktion und Wahrheit auseinandersetzt. Man kann sich in etwa vorstellen, was Presse und Leser und auch die eigene Familie und Freunde aus einem autobiographischen Buch ziehen, was sie mit solchen Informationen machen können. Auch ich hatte bei der Lektüre von "Nach einer wahren Geschichte" immer die Frage vor den Augen, ist das wahr oder eine Fiktion, verglich die Geschichte mit den biographischen Daten der Autorin. ... Irgendwo im Buch wird auch erwähnt, dass sie bisher aus den Augen anderer nur zwei interessante Bücher geschrieben hatte, das erste und das sechste Buch ( "Tage ohne Hunger" und "Das Lächeln meiner Mutter" ). Beides sind Bücher, die deutliche biographische Züge tragen. Doch machen keine deutlichen biographischen Bezüge ein Buch minderwertig? Meine Antwort auf diese interessante Frage ist eindeutig ein Nein. Natürlich können biographische Züge begeistern, aber schlussendlich muss ein Buch etwas mit mir machen, mich erreichen und/oder begeistern, dann hat der Autor genau das geschafft, was ich mir wünsche, egal, ob nun deutlich autobiographisch erkennbar oder nicht. Ich hatte "Nach einer wahren Geschichte" schon einmal begonnen, war etwas erstaunt über die Schreibweise und beschloss schließlich zuerst "Das Lächeln meiner Mutter" zu lesen, denn "Nach einer wahren Geschichte" bezieht sich sehr auf den Vorgänger. Das war kein Fehler wie ich finde. Gerade nach der Lektüre von "Das Lächeln meiner Mutter" und auch "Dankbarkeiten" empfindet man "Nach einer wahren Geschichte" ganz anders, der ganze Sprachklang ist anders. Ich driftete ständig in meinen Gedanken ab, dieses Buch war definitiv eine Herausforderung, die sich aber unheimlich gelohnt hat, denn im dritten Teil des Buches dröselt sich alles auf/alles erklärt sich und für mich wird auch dieses Buch, trotz der damit verbundenen anfänglichen Leseschwierigkeiten zu einem herausragenden Werk, das mir satte 5 Sterne wert ist. Doch um was geht es genau in "Nach einer wahren Geschichte", zentral gestellt ist eine Freundschaft zweier Frauen, Delphine und L., die sich nach und nach in eine Geschichte um Fremdbestimmung entwickelt, zu einem Psychospiel a la Hitchcock gestaltet. Anders, interessant und auch soghaft kann man "Nach einer wahren Geschichte" nennen, aber auch wirklich boshaft trifft zu.

Eine fesselnde Geschichte, die...

Bewertung am 10.03.2020

Bewertungsnummer: 461219

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine fesselnde Geschichte, die einen immer wieder umdenken lässt. Lesenswert!

Eine fesselnde Geschichte, die...

Bewertung am 10.03.2020
Bewertungsnummer: 461219
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine fesselnde Geschichte, die einen immer wieder umdenken lässt. Lesenswert!

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Nach einer wahren Geschichte

von Delphine Vigan

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Meinung aus der Buchhandlung

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Henrike Irmscher

Thalia Halle

Zum Portrait

5/5

Wahrheit und Wahrnehmung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist keines, welches man schnell abhaken kann. Es bleibt lange im Gedächtnis, macht nachdenklich, bewegt. Denn Delphine de Vigan spielt mit ihren Lesern, und niemals ist ganz klar – was an diesem Buch entspricht der Wahrheit und was ist völlig frei erfunden? Die Protagonistin Delphine weist erstaunlich viele Parallelen zu der Schriftstellerin auf – derselbe Name, dieselbe Umgebung, ähnliche Lebensumstände etc. Delphine trifft auf L., die sie sofort vereinnahmt. Sie führen wunderbare Gespräche, gehen in Ausstellungen und ins Kino, sind so sehr auf eienr Wellenlänge, dass es schon fast unheimlich ist. Sie teilen dieselben Interessen, denselben Buchgeschmack und führen Gespräche bis tief in die Nacht. Doch L. beginnt, immer mehr Teile von Delphines Leben einzunehmen und zu kontrollieren, sie schottet sie von ihren Freunden ab, hat Zugriff auf ihre E-Mails, den Schlüssel zu ihrer Wohnung. L. wird Delphine immer ähnlicher, bis die Situation zu eskalieren droht... Unheimlich spannend, mitreißend und fabelhaft erzählt – De Vigan versteht ihr Handwerk, sie hat mich verwirrt und beeindruckt und ihre Bücher sind genau DAS, was ich von guter Literatur erwarte. Große Empfehlung – der Roman wurde übrigens auch verfilmt, mit Eva Green in der Hauptrolle.
  • Henrike Irmscher
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wahrheit und Wahrnehmung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist keines, welches man schnell abhaken kann. Es bleibt lange im Gedächtnis, macht nachdenklich, bewegt. Denn Delphine de Vigan spielt mit ihren Lesern, und niemals ist ganz klar – was an diesem Buch entspricht der Wahrheit und was ist völlig frei erfunden? Die Protagonistin Delphine weist erstaunlich viele Parallelen zu der Schriftstellerin auf – derselbe Name, dieselbe Umgebung, ähnliche Lebensumstände etc. Delphine trifft auf L., die sie sofort vereinnahmt. Sie führen wunderbare Gespräche, gehen in Ausstellungen und ins Kino, sind so sehr auf eienr Wellenlänge, dass es schon fast unheimlich ist. Sie teilen dieselben Interessen, denselben Buchgeschmack und führen Gespräche bis tief in die Nacht. Doch L. beginnt, immer mehr Teile von Delphines Leben einzunehmen und zu kontrollieren, sie schottet sie von ihren Freunden ab, hat Zugriff auf ihre E-Mails, den Schlüssel zu ihrer Wohnung. L. wird Delphine immer ähnlicher, bis die Situation zu eskalieren droht... Unheimlich spannend, mitreißend und fabelhaft erzählt – De Vigan versteht ihr Handwerk, sie hat mich verwirrt und beeindruckt und ihre Bücher sind genau DAS, was ich von guter Literatur erwarte. Große Empfehlung – der Roman wurde übrigens auch verfilmt, mit Eva Green in der Hauptrolle.

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V. Harings

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Typische Delphine De Vigan.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Außergewöhnlich und eindrucksvoll schildert Delphine uns von ihrer Schreibblockade und einer Freundschaft, die erst gut zu sein scheint, sich dann aber als gefährliches Identitätsspiel entwickelt. Realität und Fiktion laufen ineinander über und machen es zu einem besonderen sprachlich tollem Roman.
  • V. Harings
  • Buchhändler/-in

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Typische Delphine De Vigan.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Außergewöhnlich und eindrucksvoll schildert Delphine uns von ihrer Schreibblockade und einer Freundschaft, die erst gut zu sein scheint, sich dann aber als gefährliches Identitätsspiel entwickelt. Realität und Fiktion laufen ineinander über und machen es zu einem besonderen sprachlich tollem Roman.

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