Produktbild: Das Hotel
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/1,5 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Grau

Originaltitel

The Hotel

Übersetzt von

Birgit Maria Pfaffinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003117718

Beschreibung

Rezension

»Besonders ist dabei gleich mehreres: Erstens die Perspektive, die mit dem Horrorklischee der schutzlosen Frau bricht und starke, teils queere weibliche Figuren in den Mittelpunkt rückt. Zweitens die in ihrer Schlichtheit poetische Sprache, die die Kunst der Verknappung beherrscht und den Horror im Unausgesprochenen lässt. Und drittens der Ideenreichtum: Frauen, denen Pflanzen aus der Haut wachsen, oder Geister, die sich in Kinderköpfen einnisten.« ("Benedikt Herber, DIE ZEIT")
»Schön gruselig.« ("BRIGITTE")
»Ich mochte das Buch sehr, wünschte halt nur, ich hätte es geschrieben. Schmaler Band, große Geschichten. « ("Melanie Raabe, Bestsellerautorin")
»Diese Kurzgeschichtensammlung hat alles, was das Gruselherz begehrt. Die Horrorgeschichten haben alle einen feministischen Twist und eignen sich perfekt für den düsteren Herbst.« ("StadtRadio Göttingen "Book´s n´ Rock´s"")
»Ein extrem gruseliges Vergnügen. Mich hat dieses Buch rundum begeistert.« ("Kamikaze Radio")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/1,5 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Grau

Originaltitel

The Hotel

Übersetzt von

Birgit Maria Pfaffinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003117718

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Elina Z.

    4/5

    30.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Düster

    Manche Geschichten erscheinen als Tagebucheinträge, die anderen als Volkslegenden. Man findet in denen eine Konstante, die als ein Schlüsselelement fungiert - nämlich das Hotel an sich oder das Gelände, bevor es überhaupt gebaut wurde. In allen kurzen Geschichten spielen immer wieder weibliche Charaktere eine Hauptrolle. Jede Hauptfigur empfindet das Hotel anders, jede Person macht ihre eigenen Erfahrungen dadurch und erlebt ganz unterschiedliche Dinge. Der Schreibstil hat etwas eigenartiges an sich, etwas hypnotisches. Die Erzählung verläuft langsam und man kann das Geschriebene als einen Traum wahrnehmen. „Das Hotel“ eignet sich als eine passende Lektüre für diese Jahreszeit mit ihrer unheimlichen Atmosphäre und einem düsteren Setting.

  • Recensio

    aus Datteln

    3/5

    25.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erwarteter Grusel blieb aus

    Das Hotel lebt – doch das wahre Grauen bleibt seltsam stumm Es steht in den englischen Mooren wie eine offene Wunde in der Landschaft. Es atmet. Es wartet. Das Hotel ist kein bloßes Gebäude aus Stein und Glas; es ist ein uraltes Wesen, das schon da war, als es noch ein Bauernhof, ein See oder ein bloßer Fluch in der Erde war. Wer Zimmer 63 betritt oder durch die endlosen Korridore wandert, spürt schnell: Dieser Ort hat ein Gedächtnis, und er ist hungrig. Daisy Johnson webt in dieser Anthologie ein hypnotisches, fast schon erdrückendes Netz aus 15 miteinander verknüpften Schicksalen. Es ist ein literarisches Mosaik, das den Leser in die Fens entführt – jenes Land der Geister und des weiten Himmels –, wo die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen. Die Sprache ist von einer bedrückenden Melancholie, lyrisch und komplex, sodass man fast gezwungen ist, das Buch in einem Zug zu verschlingen, um den roten Faden in diesem Labyrinth aus Zeit und Raum nicht zu verlieren. Doch Vorsicht: Wer hier den klassischen Nervenkitzel sucht, läuft Gefahr, bitter enttäuscht zu werden. So meisterhaft die düstere Atmosphäre auch konstruiert ist, so sehr lässt der versprochene Horror auf sich warten. Die Geschichten sind klug, sie sind ernst, aber sie sind nicht wirklich gruselig. Wer sich nach wohligen Schauern sehnt, wird hier eher auf eine graue Wand aus Schwermut treffen als auf echten Terror. Obwohl die Handlungen das Potenzial für Albträume hätten, bleibt der Puls beim Lesen unbefriedigend ruhig. Zudem ist dieses Buch ein radikales feministisches Manifest – vielleicht zu radikal für manche Geschmäcker. Das Hotel scheint fast ausschließlich nach Frauen zu greifen. Wir begegnen Müttern, Töchtern, Suchenden. Männer werden, wenn überhaupt, zu reinen Statisten degradiert. Dieser Fokus schafft zwar eine interessante Mythologie der Weiblichkeit und Mutterschaft, führt aber auch zu einem Ungleichgewicht, das irritieren kann. Es fehlt der Gegenpol, der männliche Ausgleich in dieser hermetisch abgeriegelten Welt. Fazit: „Das Hotel“ ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ein sprachgewaltiger, atmosphärischer Roman voller Schwermut und dunkler Geheimnisse. Auf der anderen Seite eine Mogelpackung für Horror-Fans, denen hier statt Gänsehaut nur ein melancholisches Kammerspiel geboten wird. Ein Buch für Liebhaber düsterer Literatur, aber nicht für jene, die sich wirklich fürchten wollen.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    2/5

    06.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine gute Idee, die mich leider nicht durchgehend packen konnte

    Die Grundidee von Das Hotel fand ich sehr vielversprechend. Ein abgelegenes Hotel in der englischen Moorlandschaft, das sich im Laufe der Zeit verändert und für jede Person anders erscheint, bietet eigentlich die perfekte Grundlage für unheimliche und geheimnisvolle Geschichten. Besonders der Anfang des Buches konnte mich direkt packen. Auch der Schluss war spannend und hat die Geschichte wieder gut zusammengeführt. Leider konnten mich die meisten Erzählungen dazwischen nicht überzeugen. Obwohl die fünfzehn Geschichten miteinander verbunden sind und immer wieder bekannte Figuren auftauchen, wirkten viele Kapitel auf mich eher wie Textfüller. Sie haben die Handlung kaum vorangebracht und konnten bei mir weder Spannung noch echtes Interesse an den Figuren auslösen. Die literarische und feministische Idee hinter dem Buch ist interessant, und auch die Atmosphäre des Hotels hat durchaus etwas Besonderes. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die einzelnen Geschichten stärker miteinander verknüpft wären und mehr Spannung aufbauen würden. Insgesamt hatte das Buch für mich einen starken Anfang und einen gelungenen Schluss, verlor mich aber leider auf dem Weg dazwischen.

  • kleinbrina

    aus Köln

    2/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nachdem ich von Dasy Johnson…

    Nachdem ich von Dasy Johnson bereits "Die Schwestern" gelesen habe und von diesem Werk nur halbwegs begeistert war, wollte ich der Autorin noch einmal eine faire Chance geben und habe zu ihrem neuesten Werk "Das Hotel" gegriffen. Meine Erwartungen waren nicht enorm hoch, was an sich ganz gut war, denn leider konnte mich auch diese Anthologie rund um ein mysteriöses Hotel nicht sonderlich begeistern. Auf knapp 160 Seiten sind insgesamt fünfzehn Kurzgeschichten zu einem Hotel gestanden, in welchem es nicht nur zu einigen Vermissten- und Todesfällen gekommen ist, sondern es wird auch über die Entstehung des Hotels erzählt. Die jeweiligen Geschichten beziehen sich dabei auf Einzelschicksale, aber auch auf das Hotel selbst, welches nicht nur mysteriös ist und sich immer wieder verändert, sodass es für nahezu jeden Menschen anders aussieht. An sich hätte das wirklich gut funktionieren und ein interessantes Gesamtbild zum Hotel abgeben können, aber leider ist dies der Autorin meiner Meinung nach nicht gelungen, denn sie verstrickt sich immer wieder in Erklärungen rund um das Hotel und die Geschichten kratzen lediglich immer nur an der Oberfläche, sodass es mir deutlich an Tiefe gefehlt hat. Es sind zwar hier und da durchaus Horrorelemente enthalten, allerdings kommen mir diese viel zu selten vor, als wirklich mit den Figuren und ihren Schicksalen mitfiebern zu können. Obwohl viele der Geschichten tatsächlich sehr kurz sind, habe ich dennoch oft das Gefühl gehabt, dass sich viele davon wie Kaugummi gezogen haben, weil einfach viel zu sehr auf kleinere Details eingegangen wurde, die am Ende noch nicht einmal wichtig erscheinen. Auch die Figuren in den Geschichten blieben mir stets fremd, sodass ich keinerlei Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Letztendlich werden hier Geschichten rund um ein Hotel erzählt, die man leider viel zu schnell wieder vergessen hat, da es nicht nur an Tiefe mangelt, sondern auch an Spannung und Dramatik. Ich hätte diese Anthologie wirklich gern gemocht, aber leider sollte es nicht sein. Ob ich der Autorin auch noch eine dritte Chance geben werde, ist mehr als unwahrscheinlich.

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  • Zum Bewerterprofil von S. Willaredt

    S. Willaredt

    Thalia Bonn

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    4/5

    21.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Subtiler Nervenkitzel

    Die Geschichte des Hotels erzählt in 14 Geschichten, die die Entstehung des Spuks an diesem Ort erklären. Es ist nicht der Horror, der dich sofort ergreift und die Haare zu Berge stehen lässt. Mit subtilen Mitteln wird ein immer größeres Unbehagen aufgebaut, das dich nicht mehr loslässt. Für Freunde des gut erzählten Horrors.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Toll konstruierter Grusel

    Nachdem mich ihr letzter Roman wirklich beeindruckt hat, habe ich mich sehr auf neuen Lesestoff von Daisy Johnson gefreut und wurde nicht enttäuscht. Obwohl die einzelnen Kapitel nur lose zusammenhängen, schafft sie es dennoch ein sehr rundes Ganzes zu erschaffen, das an manchen Stellen wirklich beklemmend und gruselig ist.
  • Zum Bewerterprofil von M. Cengiz

    M. Cengiz

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    schaurige Sammlung von Gruselgeschichten

    Das Hotel erzählt in 14 Kapiteln Geschichten von Frauen, die in und um das Hotel abspielen. Das Hotel ist ein schauriger Ort, der Logik zu entweichen scheint und die Menschen in ihren Bann zieht. Interessant zu lesen, sehr passend zu der herbstlichen Atmosphäre.

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