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Produktbild: The Rise and Fall of the Kansas City Prophets

The Rise and Fall of the Kansas City Prophets

1

32,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

Wipf and Stock Publishers

Seitenzahl

310 (Printausgabe)

Dateigröße

900 KB

Sprache

Englisch

EAN

9798385258611

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

Wipf and Stock Publishers

Seitenzahl

310 (Printausgabe)

Dateigröße

900 KB

Sprache

Englisch

EAN

9798385258611

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  • Marcus Hübner

    aus Marburg

    1/5

    22.09.2026

    eBook (ePUB)

    Kann er sich nicht entscheiden? Oder will er nicht?

    Etwas länger: Worum geht’s? Wenn man in den 90er Jahren in der evangelikalen oder besser charismatischen Szene unterwegs war, kam man um die Gerüchte und Legenden der sog. „Kansas City Propheten“ nicht herum. Diese Gruppe von 5–10 Männern in der erst unabhängigen, dann der Vineyard-Bewegung angeschlossenen und dann wieder unabhängigen Kirche „Kansas City Fellowship“ erlebte in dieser Zeit eine staunenerregende Fülle des Heiligen Geistes, die sich in Wundern, vor allem aber einer beispiellosen Anzahl an Vorhersagen manifestierte. Ein Mann stand bis vor wenigen Jahren im Zentrum dieser Bewegung: Mike Bickle. Er hatte als junger Mann die Gemeinde gegründet und ist später weitergezogen und hat das erste 24-Stunden-Gebetshaus in Kansas City gegründet. Während die meisten, vor allem aber die bekanntesten dieser Männer nach und nach in Skandale verwickelt waren – teilweise der dämonischsten und übelsten Sorte – stand Mike Bickle viele Jahre als Vorbild für Tausende Menschen, die sich nach einer größeren Tiefe in ihrer Gottesbeziehung gesehnt haben. Diese Zeiten sind vorbei. 2022 trat erst eine mutige Frau an die Öffentlichkeit, und später eine immer größer werdende Gruppe von Überlebenden, die widerliche und erschreckende Missbräuche von Mike Bickle bezeugten. Handlungen, für die er nie die Verantwortung übernommen hat, keine Buße getan hat, und die nicht nur seine Gegenwart betreffen, sondern auch seine Vergangenheit in zweifelhaftem Licht erscheinen lassen. Der Autor dieses Buches – Sam Storms – war in den 90er Jahren in Kansas City, mit Bickle so unmittelbar verbunden, dass er noch vor wenigen Jahren vollmundig behaupten konnte, er kenne Bickle „bis an den Grund seiner Seele.“ In diesem Buch ringt Storms mit seinem Trauma, das ich als Sekundärtrauma bezeichnen würde. Seit Jahrzehnten wollte er ein Buch über die „Prophetische Geschichte“ der Kansas City Fellowship und Mike Bickle selbst schreiben. Nun steht er in der zweifelhaften Position, dass er viele dieser Geschichten und Legenden selbst nicht mehr glauben kann, glauben will, oder vielleicht doch. Auf jeden Fall rekapituliert er diese Geschichte, blickt auf den Missbrauch durch Bickle, aber auch Bob Jones und andere Protagonisten dieser ganzen Bewegung und stellt immer wieder die Frage: Kann es wirklich so gewesen sein? Wie ich das Buch fand: Das Buch ist maximal frustrierend. Ich persönlich mag Sam Storms, habe viel von seinen Büchern und Predigten gelernt. Ebenso habe ich Mike Bickle immer als geistliches Vorbild wahrgenommen und seinen Ausführungen zum prophetischen Dienst viel abgewinnen können. Das Buch aber ist so unentschieden wie es feige ist. Und das ist fast unverzeihlich. Sam Storms ringt mit seiner eigenen Rolle in der ganzen Unheilsgeschichte der Kansas City Propheten. Er beteuert immer wieder, von den Machenschaften Bickles nichts gewusst, ja nicht einmal etwas geahnt zu haben. Ob man ihm das glaubt, überlässt er den Lesenden. Ebenso wie das Urteil, ob man diese legendenhaften Geschichten wirklich glauben kann. Über viele Strecken liest sich das Buch wie eine Apologie der Kansas City Propheten – der Autor zitiert Regionalzeitungen, Augenzeugen, Sitzungsprotokolle usw., um seine Schlussfolgerungen zu untermauern. Und dann schließt er fast immer mit einem rückzugsgefechtsartigen Waschen der eigenen Hände: Ob Sie das glauben wollen, liebe Leserin, lieber Leser, bleibt Ihnen überlassen. Dem Buch fehlt es nicht an einer klaren Verurteilung von Bickles Taten – oder die der anderen Protagonisten dieser Bewegung. Gleichzeitig findet man aber viele Passagen, die mit ziemlicher Sicherheit VOR den Enthüllungen rund um Bickles Missbrauch und Manipulation entstanden sind, und ihm eine weiße Weste angedeihen lassen wollen – nur um dann im letzten Abschnitt nochmal umzuschwenken. Ich kann mir vorstellen, wie frustrierend es für einen Autor von Sam Storms’ Format es sein muss, so ein Buch zu schreiben und mittendrin durch diese Art von Enthüllungen aus dem eigenen Flow gerissen zu werden. Aber es hätte Storms u. U. besser zu Gesicht gestanden, das Buch gar nicht zu veröffentlichen als es zu überarbeiten und dann irgendwie unangenehm unbearbeitet zu belassen. Was ich gelernt habe: Das prophetische Reden ist in der prophetischen Bewegung viel weniger klar definiert, als man es glauben mag. Im Grunde bekommt man in diesem Buch den Eindruck, dass alles das als prophetisches Reden definiert wird, was die Autoritätsfiguren als solches beschreiben wollen. Anders ist es schwerlich zu erklären, dass man es für bare Münze nehmen kann, dass Bob Jones eine Erscheinung von Jesus höchstpersönlich gehabt haben will, der eifersüchtig auf die Frau war, die Jones drauf und dran war zu heiraten. Und dass etwas so Blasphemisches zumindest zur Zeit der Äußerung einfach akzeptiert wurde. Für eine Bewegung, die sich dem prophetischen Reden so verschrieben hat wie diese, ist es aber ein erstaunlicher Mangel, dass das zentrale Identifikationsobjekt eigentlich gar nicht fest definiert werden kann. Was mir gefehlt hat: Sam Storms erscheint in dem Buch als gebrochener Mann. Immer wieder bittet er um Verzeihung dafür, welche Rolle er in der Kansas City Fellowship gespielt hat. Und dann wieder schafft er es nicht, sich wirklich von dieser ganzen Geschichte abzugrenzen. Man mag es als mutigen Schritt lesen wollen, den Lesenden die Entscheidung zu überlassen, ob diese Dinge wirklich alle stimmen. Aber in meinen Augen ist es Feigheit, oder mangelnde Kraft nachdem er selbst ein Trauma zu überwinden hat. Aber Storms überlässt Leserinnen und Lesern das Urteil, die es gar nicht fällen können. Er könnte das, aber er weigert sich. Und das nehme ich dem Buch wirklich übel. P.S. Der Verlag hat mir für diese Rezension ein kostenloses Exemplar als ebook zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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