Von New Orleans nach Appomattox - Kriegserinnerungen eines deutschen Freiwilligen in der konföderierten Artillerie
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
14,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.02.2026
Herausgeber
Heiko AnbauerVerlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
168
Maße (L/B/H)
22/15,5/1,2 cm
Gewicht
277 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-695-74199-1
In diesem Buch erhält der Leser einen seltenen Blick von der Verliererseite - aus der Feder eines Deutschen, dessen Herz für den Süden schlug.
1871 anonym erschienen, schildert dieser persönliche Bericht das Schicksal eines jungen Auswanderers, der schon in der Schulzeit von der Welt der amerikanischen Südstaaten fasziniert war. Nicht politische Überzeugungen trieben ihn nach New Orleans, sondern die lebendige Kultur: die Musik, die Feste, die kreolische Lebensart und das einzigartige Flair der Stadt, die man das "Paris des Südens" nannte. Dort fand er Anschluß an die deutsche Gemeinde und verbrachte glückliche Jahre - bis der Krieg ausbrach. Freiwillig meldete er sich zur konföderierten Armee, geriet früh in Gefangenschaft und trat nach seiner Freilassung 1862 der legendären Washington Artillery seiner Wahlheimat New Orleans bei. Unter General Robert E. Lee in der Army of Northern Virginia kämpfte er in den großen Schlachten: Fredericksburg, Gettysburg, den monatelangen Grabenkämpfen um Petersburg und der berüchtigten Schlacht am Krater - ein Ereignis, zu dem kaum ein weiterer deutschsprachiger Augenzeugenbericht existiert. Im Gegensatz zu den meisten der über 200.000 deutschen Soldaten, die aus Überzeugung gegen die Sklaverei für die Union fochten, war dieser Autor weder Revolutionär noch Reformator. Er teilte jene seltene Leidenschaft für den Süden, die nur wenige Einwanderer aus Deutschland empfanden. Offen und unverblümt berichtet er über politische Verhältnisse, die Frage der Sklaverei und die Zustände in Kriegsgefangenenlagern wie Andersonville.
Weil in der Reconstruction-Ära pro-konföderierte Schriften in den besetzten Südstaaten mißtrauisch beobachtet wurden und ehemaligen Soldaten Repressalien durch die Besatzungsbehörden drohten, veröffentlichte er sein Werk anonym. So bleibt sein Bericht ein kostbares, authentisches Zeugnis eines deutschen Konföderierten - verfaßt von einem Mann, der den Süden nicht aus Pflicht, sondern aus tiefer Leidenschaft verteidigte.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice