Produktbild: 1776

1776 Der Sommer der Revolution

1

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

69566

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

249 (Printausgabe)

Dateigröße

19867 KB

Übersetzt von

Martin Richter

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843839

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PDF

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

69566

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

249 (Printausgabe)

Dateigröße

19867 KB

Übersetzt von

Martin Richter

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843839

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    3/5

    01.05.2026

    eBook (PDF)

    Hat mich nicht überzeugt

    Im Sommer des Jahres 2026 jährt sich die Unabhängigkeitserklärung der USA zum 250. Mal. Grund genug für zahlreiche Autorinnen und Autoren diesem Gründungsmythos nachzugehen. Stimmt das, was seither überliefert worden ist? Oder ist die Sache vielleicht doch ein wenig anders verlaufen als überliefert? Hat wirklich EIN Sommer die Welt verändert? Leider habe ich mit diesem Buch ausgerechnet jenes erwischt, das die Ereignisse für mich (vermutlich wie für die meisten Leser) viel zu kompliziert und detailreich darstellt. Ja, es stimmt, die Lage von Mai bis Oktober 1776 ist komplex und kompliziert. Dennoch hätte ich mir eine anschaulichere Schilderung gewünscht. Denn gleichzeitig fehlt mir ein wenig eine Zusammenfassung was die Jahre zuvor passiert oder eben nicht passiert ist. Und trotzdem, nicht alles, was Historiker und Autoren wissen, muss den Lesern in dieser Fülle an Informationen nahe gebracht werden. Dem Buch deutlich anzusehen, dass Ellis‘ Spezialgebiet „Die Gründerväter der Vereinigten Staaten“ sind. Joseph J. Ellis‘ Standpunkt, die politische Dimension und die militärischen Ereignisse sind untrennbar miteinander verbunden, weil sie einander bedingen, sind für mich (noch) schlüssig. Dass der US-amerikanische Autor und Historiker behauptet, sie würden bei anderen Autoren getrennt behandelt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht unterliege ich dem aktuellen „Priming“, in dem ich alle Informationen, die direkt aus den USA kommen, einmal mit Vorsicht betrachte. Wer die USA und ihr spezifisches Sendungsbewusstsein verstehen will, muss zu ihrem Ursprungsmythos zurückgehen: zur Amerikanischen Revolution, die bereits 1763 mit dem Steuerstreit zwischen dem Britischen Mutterland und den Kolonisten in Nordamerika, begonnen hat. Aber, dafür bräuchte es eine einleitende Zusammenfassung des Status Quo, der die Jahre vor 1776 betrachtet. Die hat uns der sonst so detailreich dozierende Autor leider vorenthalten, so dass sich der Eindruck manifestiert, in eine komplexe Sache einfach hineingeworfen zu werden. Um diese Lücke zu schließen, empfehle ich Volker Depkats Buch „Die amerikanische Revolution“ aus der Reihe C.H. Beck Wissen, vorab zu lesen. Dann wird einiges, das Joseph J. Ellis hier beschreibt, ein wenig klarer. Dieses Buch ist nichts für Einsteiger in die Materie und schon gar kein Sachbuch für Jugendliche, wie es an einigen Stellen angepriesen wird. Fazit: Diesem Buch, das die sechs Monate des Jahres 1776 sehr detailliert darstellt, gebe ich 3 Sterne.

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  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

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    5/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendige Geschichte!

    Als Leser ist man live dabei und erlebt diesen besonderen Sommer, der die Weichen für einen achtjährigen Krieg stellte, der eigentlich weder von den Amerikanern noch den Engländern gewonnen werden konnte. Nur eine einmalige Verkettung von Ursachen führte am Ende zum amerikanischen Sieg. Die einzelnen Akteure sind hervorragend charakterisiert und verdeutlichen die menschliche Komponente in diesem Krieg. Ich habe selten ein so lebendiges Geschichtsbuch gelesen!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    3/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sezierung eines komplexen Themas

    Auf überraschend wenigen Seiten zerlegt Joseph J. Ellis den Sommer des Jahres 1776 in den USA - die Wochen und Monate, die entscheidend für die amerikanische Unabhängigkeit vom Britischen Empire waren. Vorkenntnisse sind hier definitiv von Vorteil, denn eine einleitende Übersicht über die Geschehnisse vor diesem geschichtsträchtigen Sommer bekommt man leider nicht. Die Betrachtung von militärischen und politischen Entwicklungen sowie die Abhängigkeit beider voneinander ist sehr schlüssig dargestellt, auch die Akteure und ihre Motive werden unfassend beleuchtet. Was mir insgesamt negativ aufgefallen ist: zum Einen die teilweise nicht mehr zeitgemäße Verwendung einiger rassistischer und diskriminierender Begriffe (I know, I know, Zitate blabla, aber das muss heutzutage wirklich nicht mehr reproduziert werden, auch nicht in Zitaten) und die manchmal etwas überkomplizierten Sätze. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass mein Hirn durch die Hitzewelle #juni2026 komplett durchgegart war, aber ich musste häufig Absätze oder gar einzelne Sätze mehrfach lesen, weil sie so umständlich geschrieben und terminologisch so anspruchsvoll waren, dass ich beim Punkt schon nicht mehr wusste, wie der Satz begonnen hat. Kurzum: wer so richtig tief in die entscheidenden Wochen und Monate der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung eintauchen möchte, nicht vor großen Wörtern zurückschreckt und ein wenig Vorwissen mitbringt, ist mit '1776' sehr gut bedient. Alle anderen sollten vorher vielleicht noch ein paar Wikipedia-Artikel lesen.

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