Produktbild: Who the Fuck Is Kafka
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Who the Fuck Is Kafka Eine israelische Schriftstellerin, ein palästinensischer Journalist. Er will einen Film über sie drehen, sie erzählt sein Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2015

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

316 g

Übersetzt von

Mirjam Pressler

Sprache

Deutsch

EAN

2710003435003

Beschreibung

Rezension

"'Who the fuck is Kafka' ist unverzichtbar für jeden, der die Realität des israelisch-palästinensischen Verhältnisses in seiner Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit verstehen möchte. "
Carsten Hueck, ORF Ex libris 08.02.2015

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2015

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

316 g

Übersetzt von

Mirjam Pressler

Sprache

Deutsch

EAN

2710003435003

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  • Bewertung

    5/5

    03.12.2017

    eBook (ePUB)

    das Echo von Schoa und Nakba...

    Es liest sich eher wie eine Dokumentation, dieser irrwitzige Versuch einer Freundschaft zwischen einer israelischen Schriftstellerin und einem arabisch-palästinensischem Journalisten. Sie begegnen sich in Rom bei einem Friedenskongress, haben zunächst viele Ideen für gemeinsame weitreichende Projekte , die aber bereits an den Hürden des irrsinnigen Alltags in Israel scheitern. Nach allen Seiten hin offen werden schnell die eigenen Grenzen im Kopf und Herzen deutlich: Wer leidet mehr? Wer ist mehr Opfer ? Wer hat das schlimmere Trauma ? Fragen , die niemals zum Frieden führen können aber vielleicht zu einem erträglichen Zusammenleben.... lesenswert !

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    "Wären wir nicht Feinde, ..."

    Es sind Sequenzen, Episoden, Erinnerungsprotokolle zwischen ... Fremden? Freunden? Feinden? ... die hier niedergeschrieben wurden. Ob oder inwieweit sie und Nadim Abu Heni irgendetwas davon sind, weiß Lizzie Doron selbst nicht. Sie wusste nur, dass die Geschichte erzählt werden musste: Die Geschichte einer israelischen Schriftstellerin und eines palästinensischen Journalisten, die sich abseits des Krieges - sich dessen Präsenz jedoch vollends bewusst - kennenlernen und entscheiden, gemeinsam für den Frieden zu kämpfen. Geprägt von Vorurteilen gepaart mit gegenseitigen Vorwürfen und unüberbrückbaren Differenzen gelingt es ihnen irgendwie an ihrer Zusammenarbeit festzuhalten. Gerade die gebrochene Form des Textes, seine episodischen Sprünge, vermitteln dem Leser eine Wahrheit, die nicht weiter hinterfragt werden will. "Who the fuck is Kafka" ist klar, ungeschönt und ehrlich - eine intensive Lektüre.

  • Bewertung

    4/5

    03.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ist Frieden möglich?

    Lizzie Doron ist eine israelische Autorin, die 1953 in Tel Aviv geboren wurde. Sie schreibt über ihre Heimat, beobachtet die Menschen sehr genau, begegnet den Menschen dabei aber sehr behutsam. Ihr aktueller Roman ist eine Mischung aus Roman und eigenen Erfahrungen. Sie beschreibt in diesem Roman die Freundschaft zwischen der Ich-Erzählerin Laila, einer Israelin aus Tel Aviv, und Nadim, einem Palästinenser aus Ost-Jerusalem. Die beiden lernen sich bei einer Friedenskonferenz in Rom kennen. Und nach anfänglichen Vorurteilen auf beiden Seiten, nähern sie sich an und beschließen, diese beginnende Freundschaft auch in Israel aufrecht zu erhalten. Und so kommt es, dass der Palästinenser Laila in Tel Aviv in ihrer Wohnung besucht, argwöhnisch von den Nachbarn beäugt, und Laila ihn in Ost-Jerusalem, wo sie sich den Unmut der Siedler zuzieht. Die beiden wollen ein gemeinsames Projekt verwirklichen. Sie will ein Buch über ihre Freundschaft schreiben und er einen Film darüber drehen. Doch es gibt immer wieder Schwierigkeiten. Nadim verschwindet häufig für einige Zeit spurlos. Und gerade die Dreharbeiten gestalten sich ganz anders als Laila es sich vorgestellt hat. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt, aber auch erschüttert. Die Autorin schreibt ganz am Anfang „Nadim ist ein fiktiver Held. Er steht für viele meiner palästinensischen Freunde, die ihre Geschichten mit mir teilen und mir auf diese Weise halfen, eine Figur wie ihn zu erschaffen, ein Buch wie dieses zu schreiben.“ Dieses Buch beschreibt schon sehr genau, wie die Menschen in Israel leben. Es ist tatsächlich ein Nebeneinander und kein Miteinander zwischen den jüdischen und palästinensischen Israelis. Beide Seiten haben tiefsitzende Vorurteile und hegen einen Groll gegeneinander, der es ihnen nahezu unmöglich macht aufeinander zuzugehen. Jeder sieht nur seine Situation, erkennt aber gar nicht, was er den anderen damit antut. Und die beiden Protagonisten sind schon Menschen, die eigentlich die Kommunikation und das Zusammenleben suchen. Wie schlimm ist die Situation dann erst bei de restlichen Bevölkerung? Als ich dieses Buch begonnen habe, dachte ich, es zeige einen Schritt zur Versöhnung auf. Während der Lektüre habe ich mir allerdings sehr schnell die Frage gestellt, ob das überhaupt jemals möglich sein wird! Und ich wurde innerlich immer wütender auf die beiden Protagonisten. Keiner von beiden ist wirklich bereit, sich sachlich mit der Situation auseinanderzusetzen. Besonders Nadim scheint nur auf seinen Vorteil aus zu sein. Doch Laila weiß natürlich nicht, was er in Ost-Jerusalem auszuhalten hat. Wie die anderen Palästinenser auf diese sehr spezielle Freundschaft reagieren. Ob er oder seine Familie dadurch vielleicht sogar bedroht werden. Denn eins wird durch dieses Buch sehr deutlich. Nur wenige Menschen wollen wirklich eine Kommunikation zwischen den beiden verfeindeten Lagern. Leider ist dieses Buch durch die aktuellen Selbstmordanschläge in Israel aktueller denn je. Und da sich auch in Deutschland wieder ein latenter Antisemitismus breit macht, finde ich die Lektüre wichtiger denn je. Aufklärung und Gespräche miteinander sind einfach notwendig, um Vorurteile und Grenzen einzureißen. Übersetzt wurde dieses Buch von der ebenfalls sehr bekannten und anerkannten Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler.

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Unsere Meinungen

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    Erika Föst

    Thalia Pforzheim

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    5/5

    25.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Freunde und Feinde

    Die jüdisch-israelische Schriftstellerin Lizzie Doren erzählt die Geschichte ihrer Freundschaft zu dem palästinensisch-muslimischen Journalisten Nadia Abu Heni. Sie lernen sich kennen, auf einer Friedenskonferenz in Rom, reden miteinander und es entsteht eine Bindung über Jahre hinweg, die geprägt ist von Vorurteilen, Ängsten, Hoffnung, Unverständnis und Träumen von einem anderen Leben. Können Feinde zu Freunden werden? Sie erzählt davon. Das Buch lässt mich traurig und bestürzt zurück, frage ich mich doch, wie ein solch verhärteter Konflikt gelöst werden soll. Unbedingt lesen.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Beide Seiten.

    Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron freundet sich mit palästinensischen Journalisten Nadim an. Beide versuchen ernsthaft einander zu verstehen und sich nicht von Vorurteilen bremsen zu lassen. Gelingt ihnen im Kleinen, was die große Politik nicht erreicht? Für diese Buch wurde die Autorin in Israel oft angefeindet, aber es bringt Licht in eine schier unlösbar erscheinende Situation. Und schafft Hoffnung.

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