Produktbild: Aller Liebe Anfang
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Aller Liebe Anfang Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

148234

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Stalker Romance + weitere

Erscheinungsdatum

14.08.2014

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,7 cm

Gewicht

378 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003471919

Beschreibung

Rezension

Dieses bildkräftige Buch weiss in jeder seiner Erscheinungsformen so herzensklug wie wortstark die Vieldeutigkeiten und Gefährdungen aller Liebe Anfänge auszuleuchten. ("Neue Zürcher Zeitung")
Das eigentliche Abenteuer, das wusste jeder grosse Schriftsteller, muss in der Sprache stattfinden. Hier ist es der Fall. ("TagesAnzeiger")
ein Meisterwerk an psychologischer Feinheit. Ein Buch, dessen Sound, dessen Figuren und Geschichte beim Lesen im Innersten berühren. ("rbb Radio Eins")
Ein atmosphärisch hochverdichtetes Kammerspiel. ("Bayerischer Rundfunk, BR 2")
Judith Hermann erweist sich auch auf der langen Strecke als brillante Erzählerin, die ihre Sätze wie Perlen aneinanderreiht. Ein Glanzstück. ("Sonntagszeitung Schweiz")
[…] ist Hermann ein psychologisches, kluges Buch über die Unwuchten asymmetrischer Nähe in menschlichen Beziehungen gelungen. ("Die Welt")
Ein meisterhaft komponierter psychologischer Roman. ("NDR Info")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

148234

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Stalker Romance
  • Slow Burn
  • Domestic Thriller

Erscheinungsdatum

14.08.2014

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,7 cm

Gewicht

378 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003471919

Herstelleradresse

S. FISCHER Verlag GmbH
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Url: www.fischerverlage.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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Feinst deutsche Literatur der Gegenwart

Clara am 15.02.2025

Bewertungsnummer: 2413556

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egal was Julia Zeh schreibt, ob ihr ein Veröffentlichung besser (hervorragend) gelingt oder weniger, sie bleibt für mich, ein Fan der Belletristik, in die deutsche Sprache die Nummer eins der Gegenwart. Absolut nichts ist zu viel. Das Außenwelt reflektiert sie im ihren inneren, ganz leise. Für Leser die Tiefgang in eigenen inneren kennen und dieses schätzen.

Feinst deutsche Literatur der Gegenwart

Clara am 15.02.2025
Bewertungsnummer: 2413556
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egal was Julia Zeh schreibt, ob ihr ein Veröffentlichung besser (hervorragend) gelingt oder weniger, sie bleibt für mich, ein Fan der Belletristik, in die deutsche Sprache die Nummer eins der Gegenwart. Absolut nichts ist zu viel. Das Außenwelt reflektiert sie im ihren inneren, ganz leise. Für Leser die Tiefgang in eigenen inneren kennen und dieses schätzen.

Ein Meisterwerk

Paula Schlagbauer am 03.11.2014

Bewertungsnummer: 859792

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist - wie schon im Titel steht - ein Meisterwerk. Judith Hermann ist eine wahre Künstlerin der Worte, sie scheint irgendwie eifach immer ganz genau zu wissen, was passt und sucht sich ihre Worte mit solch einer Sorgfalt aus, dass man sich seit langem mal wieder wünscht, dass das Buch doch bitte nie zu Ende gehen soll. Immer wieder lässt Hermann durch ihre Protagonistin Stella Fragen in den Raum werfen, die mich persönlich auch nach dem Lesen des Buches noch beschäftigen. Ausserdem hat Judith Hermann es geschafft, ein ungeahntes und irgendwo auch fragwürdiges Ende einzubauen und den Leser nichtsdestotrotz zufriedenzustellen. Ich möchte es herausschreien: Das wohl beste Buch des Jahres. Danke!

Ein Meisterwerk

Paula Schlagbauer am 03.11.2014
Bewertungsnummer: 859792
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist - wie schon im Titel steht - ein Meisterwerk. Judith Hermann ist eine wahre Künstlerin der Worte, sie scheint irgendwie eifach immer ganz genau zu wissen, was passt und sucht sich ihre Worte mit solch einer Sorgfalt aus, dass man sich seit langem mal wieder wünscht, dass das Buch doch bitte nie zu Ende gehen soll. Immer wieder lässt Hermann durch ihre Protagonistin Stella Fragen in den Raum werfen, die mich persönlich auch nach dem Lesen des Buches noch beschäftigen. Ausserdem hat Judith Hermann es geschafft, ein ungeahntes und irgendwo auch fragwürdiges Ende einzubauen und den Leser nichtsdestotrotz zufriedenzustellen. Ich möchte es herausschreien: Das wohl beste Buch des Jahres. Danke!

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Aller Liebe Anfang

von Judith Hermann

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

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4/5

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden – und mit ihr der erste Roman, mit dem sie sich Zeit gelassen hat, was dem Schreiben von Büchern in den meisten Fällen einfach gut bekommt. Wo Judith Hermann in den 90er-Jahren den Sound einer ganzen, insbesondere jungen Generation mit ihren Erzählungen „Sommerhaus, später“ eingefangen und auch geprägt hat, erzählt sie nun die Geschichte von Stella und Jason, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und sich dort eingerichtet haben. Beide sind miteinander verheiratet, haben eine kleine Tochter namens Ava, um die Stella, als Teilzeitkraft arbeitend, sich fast ausschließlich kümmert, während Jason beruflich ständig unterwegs ist. Die Kleinfamilie wohnt am Rande einer Stadt in einer Reihenhaussiedlung in stiller Zufriedenheit, die eines Tages gestört wird, als ein Fremder an der Tür klingelt und sich mit Stella unterhalten möchte. Ihr ist dies nicht wirklich geheuer, sie blockt ab und der Fremde geht wieder. Am nächsten Tag steht er mit dem gleichen Ansinnen erneut vor der Tür und bittet wieder um ein Gespräch, was Stella auch diesmal ablehnt. Jeden Tag kommt Mister Pfister, wie er sich nennt, vorbei, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten, ein Gedicht, zusammenhanglose Sätze, ein Bild. Er wohnt direkt in der Nachbarschaft, nur ein paar Häuser weiter, wirkt aber seltsam verloren, fast vernachlässigt, und ein bisschen verstört. Stella möchte nichts mit ihm zu tun haben, fühlt sich von ihm bedrängt, geradezu verfolgt. Sie erzählt Jason davon, der nichts ahnte, weil er immer abwesend ist, wenn Mister Pfister sich um Stella bemüht. Jason tritt daraufhin in Aktion, aber all seine Bestrebungen, dem unliebsamen Eindringling Einhalt zu gebieten, scheitern. Schon bald entwickelt sich aus einem scheinbar harmlosen Ansinnen ein Albtraum, der nicht aufzuhören scheint. Judith Hermann erzählt auf eindrucksvolle Art von den Tücken des Alltags, vom Wandel der Liebe und von trügerischen Sicherheiten. Das beschreibt sie in ihrer unnachahmlichen klaren Sprache, schlicht und zugleich so auf den Punkt gebracht, dass ihre Sätze eine ganze Welt mit all ihren Rissen und Brüchen erschaffen.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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4/5

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das einstige deutsche Fräuleinwunder ist erwachsen geworden – und mit ihr der erste Roman, mit dem sie sich Zeit gelassen hat, was dem Schreiben von Büchern in den meisten Fällen einfach gut bekommt. Wo Judith Hermann in den 90er-Jahren den Sound einer ganzen, insbesondere jungen Generation mit ihren Erzählungen „Sommerhaus, später“ eingefangen und auch geprägt hat, erzählt sie nun die Geschichte von Stella und Jason, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und sich dort eingerichtet haben. Beide sind miteinander verheiratet, haben eine kleine Tochter namens Ava, um die Stella, als Teilzeitkraft arbeitend, sich fast ausschließlich kümmert, während Jason beruflich ständig unterwegs ist. Die Kleinfamilie wohnt am Rande einer Stadt in einer Reihenhaussiedlung in stiller Zufriedenheit, die eines Tages gestört wird, als ein Fremder an der Tür klingelt und sich mit Stella unterhalten möchte. Ihr ist dies nicht wirklich geheuer, sie blockt ab und der Fremde geht wieder. Am nächsten Tag steht er mit dem gleichen Ansinnen erneut vor der Tür und bittet wieder um ein Gespräch, was Stella auch diesmal ablehnt. Jeden Tag kommt Mister Pfister, wie er sich nennt, vorbei, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten, ein Gedicht, zusammenhanglose Sätze, ein Bild. Er wohnt direkt in der Nachbarschaft, nur ein paar Häuser weiter, wirkt aber seltsam verloren, fast vernachlässigt, und ein bisschen verstört. Stella möchte nichts mit ihm zu tun haben, fühlt sich von ihm bedrängt, geradezu verfolgt. Sie erzählt Jason davon, der nichts ahnte, weil er immer abwesend ist, wenn Mister Pfister sich um Stella bemüht. Jason tritt daraufhin in Aktion, aber all seine Bestrebungen, dem unliebsamen Eindringling Einhalt zu gebieten, scheitern. Schon bald entwickelt sich aus einem scheinbar harmlosen Ansinnen ein Albtraum, der nicht aufzuhören scheint. Judith Hermann erzählt auf eindrucksvolle Art von den Tücken des Alltags, vom Wandel der Liebe und von trügerischen Sicherheiten. Das beschreibt sie in ihrer unnachahmlichen klaren Sprache, schlicht und zugleich so auf den Punkt gebracht, dass ihre Sätze eine ganze Welt mit all ihren Rissen und Brüchen erschaffen.

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