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Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?
Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Bewertung
aus ZH
5/5
28.08.2020
eBook (ePUB)
Hervorragend, aber keine leichte Kost
Die Figuren im 3. Buch mit Kommissar Huldar und Psychologin Freya sind gewohnt vielschichtig, mit sympathischen oder nervigen Eigenschaften, wie ich es von Yrsa Sigurdardottir kennen und lieben gelernt habe. R.I.P. erfüllte meine Erwartungen an einen typisch düsteren Island-Krimi in jeder Hinsicht. Das Thema Mobbing gibt dem spannenden Thriller allerdings eine schmerzhafte Aktualität und Realität. Die Hilflosigkeit auf der einen und die Brutalität auf der anderen Seite sind manchmal kaum auszuhalten. Das Buch beschäftigt meine Gedanken noch lange nachdem ich es fertig gelesen habe.
Bewertung
aus Buchs SG
5/5
23.07.2020
eBook (ePUB)
Wieder ein gutes Buch aus einer spannenden Krimireihe
Ganz nach meinem Geschmack, die nordischen Krimis sind einfach die Besten. Ich mag die Krimi-Reihe mit Kommissar Huldar und Psychologin Freyja. Liest sich gut, flüssig und von anfang bis ende spannend.
NiWa
5/5
17.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Überzeugender Island-Krimi
Brutale Morde an Jugendlichen reißen Island aus dem Dämmerschlaf. Via Snapchat wird der Todeskampf sogar an Freunde und Bekannte verschickt, und die Polizei weiß, dass der Mörder ein weiteres Opfer in petto hat.
"R.I.P." ist der dritte Teil der Krimireihe um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja. Meiner Meinung nach ist es nicht notwendig, die vorhergehenden Bände gelesen zu haben, um das Geschehen dieses Falls zu verstehen. Obwohl es de facto auch bei Krimi-Reihen für das Gesamterlebnis besser ist, wenn man mit dem ersten Teil anfängt.
"R.I.P." beginnt mit einem grausamen Mord im Kino, der - aufgrund des schaurigen Rahmens - an die Filmreihe 'Scream' erinnert. Eine Jugendliche wird entführt, brutal ermordet und die letzten Minuten ihres Lebens gehen als Videosequenz via Snapchat an Freunde und Bekannte.
Allein damit zeigt Autorin Yrsa Sigurdardóttir ihren Sinn für aktuelle Entwicklungen. Snapchat gehört für viele Jugendliche und junge Erwachsene zu den präferierten Social-Media-Tools, womit sie sich mit ihresgleichen austauschen oder neue Bekanntschaften knüpfen. Sigurdardóttir erhebt die beliebten Snaps zur Bühne eines Mörders, wo er sein Opfer vor Publikum präsentiert.
Diese verstörenden Video-Botschaften, die quer durch das Netz treiben, sind der erste Hinweis für die Polizei. Obwohl es durchaus schwierig ist, hinter die Motivation der Morde zu kommen, ergibt sich nach und nach ein tiefgründiges Bild, das seinen Ursprung in der Vergangenheit hat.
Sigurdardóttir legt den Fokus eindeutig auf das Thema Mobbing, das sich in allen Facetten des Krimis entfaltet. Sei es unter Schülern im Klassenraum oder im Freundeskreis von Jugendlichen, wo Aus- und Abgrenzung schon aus einer heimtückischen Gruppendynamik heraus entstehen. Dabei skizziert sie die Situation von verzweifelten Eltern und hilflosen Lehrern, wenn dieses asoziale Phänomen in ihrer Realität sein Gift versprüht. Zudem zeigt die Autorin auf, dass Mobbing genauso Erwachsenen das Leben erschwert. Sei es, dass sie die Folgen der eigenen Jugend zu verarbeiten haben, oder sogar als reife Personen im beruflichen Kontext damit konfrontiert sind.
Meiner Meinung nach hat Yrsa Sigurdardóttir das Mobbing-Thema exzellent und ausgefeilt verarbeitet. Sie präsentiert damit ein gründliches Porträt eines zu häufig totgeschwiegenen Problems.
Die Protagonisten Huldar und Freyja sind - wie gewohnt - formgewandt und gekonnt dargestellt. Ich mag, dass sie, bis auf die beruflichen Herausforderungen, relativ normal wirken. Huldar hat einen schweren Stand bei der Polizei, weil er sich in eine missliche Situation mit seiner Chefin manövrierte. Freyja ist in einer beruflichen Sackgasse gelandet, und schlägt sich neben ihrer Tätigkeit als Kinderpsychologin, mit dem spärlichen Privatleben herum. Mir gefällt, wenn abwechselnd aus der Perspektiven von Huldar und Freyja erzählt wird, sie sich auf jeweils andere Weise mit dem Fall beschäftigen, und man Stück für Stück einen tieferen Blick auf die Charaktere erhält.
Das Island-Setting liebe ich ganz besonders an dieser Reihe. Es sind die kleinen, feinen kulturellen Unterschiede, die in Sigurdardóttirs Romanen zur Geltung kommen. Die isländische Atmosphäre, die Datenbanken, die Namen und der - für mich - eigentümliche Umgang mit Problemen, hat etwas ansprechend Fremdländisches, das durchgehend die Faszination erhält.
Der Fall selbst ist solide, kurzweilig und interessant aufgebaut. Es gibt gute Spannungsmomente, die Suche nach den Hintergründen regt zum Miträtseln an, und insgesamt ist die Handlung schlüssig aufgebaut, was dem geneigten Krimileser sicherlich gefällt.
Im Endeffekt ist "R.I.P." ein großartiger Kriminalroman mit unschlagbarer Island-Atmosphäre und glaubwürdigen Figuren, der sich in Qualität und Lesevergnügen nahtlos an die bisher erschienen Teile reiht. Ich freue mich auf den nächsten Band.
Die Reihe:
1) DNA
2) SOG
3) R.I.P.
4) ABGRUND
Nora Eliana - Papertea & Bookflowers
5/5
16.03.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend wie immer - Wichtiges Thema: Social Media & Mobbing
Yrsa Sigurdardottir schreibt einfach wirklich gute Krimis! Auch dieser dritte Band der Huldar & Freya Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen.
Da Freya ja Kinderpsycholgin ist, haben alle Fälle dieser Reihe mit Kindern oder Jugendlichen zu tun, und ich finde die Kombination aus Polizei und Kinderpsychologin als Ermittler sehr spannend. Auch die Dynamik zwischen ihnen entwickelt sich und ändert sich ständig und da man POVs von beiden bekommt, ist es wirklich interessant zu sehen wie unterschiedlich Huldar und Freya die Situation bewerten.
Allerdings ist in R.I.P. die Rolle von Freya etwas kleiner und der Fokus liegt stärker auf Huldar, seinen Kollegen und der Chefin Erla. Da dort aber aufgrund der Ereignisse der etzten beiden Büchern große Spannungen herrschen, ist auch das wirklich lesenswert und man erfährt mehr und mehr darüber wie Huldar ist und mit schwierigen Situationen umgeht. Ich würde mir aber trotzdem für den nächsten Teil wünschen, dass Huldar und Freya wieder verstärkt miteinander arbeiten.
In diesem Fall spielen die Sozialen Medien eine Rolle, hauptsächlich Snapchat. Der Mörder teilt seine Tat über das Handy des Opfers mit allen Bekannten. Da die Opfer Jugendliche sind und somit die Morde hauptsächlich mit ihren gleichaltrigen Freunden geteilt werden, ist klar, dass Freya bei den Befragungen mit anwesend sein muss. Aber der Fall beschäftigt sie auch privat sehr, da er sie an ihre eigene Jugend erinnert.
Es war wirklich gut gemacht, wie wir Schritt für Schritt mehr über die Opfer erfahren, wer sie waren und was eventuell das Motiv sein könnte. Wie sich soziale Medien auf die Menschen auswirken können ist definitiv ein Thema, dass in der Psychologie immer mehr Raum einnimmt. Die relative Anonymität im Internet macht es oft leichter andere zu mobben und es gibt fast keine Rückzugsorte für die Betroffenen mehr.
Ich fand es auch wirklich interessant, dass alles aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Wir bekommen hier die Eindrücke (teilweise als Rückblicke) von den Opfern, Mobbern, den Eltern, der Schulen, Freunden und Psychologen!
R.I.P. unterscheidet sich von den beiden Vorgängern insofern, als dass es nicht so detailliert die Taten beschreibt, es ist weniger brutal und direkt. Was einige bestimmt freuen wird, aber mich hatte das nie an den beiden ersten Bänden gestört.
Abgesehen davon habe ich generell das Gefühl, dass dieser Band nicht ganz so intensiv ist. Sei es der Umstand, dass Freya und Huldar viel mehr allein ermitteln oder die Tatsache, dass wir weniger Einblicke in die Täter bekommen haben oder dass der erste Hälfte des Buches relativ langsam war. Es war trotzdem wirklich gut, aber es liest sich nicht ganz so schnell weg wie gewohnt.
Alles in allem, wieder ein wirklich guter Krimi von Yrsa Sigurdardottir. Theoretisch kann man die Bände einzeln lesen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind, aber man würde schon vieles verpassen!
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5/5
02.09.2026
eBook (ePUB)
Einfach Yrsa
Yrsa Sigurdardottir bleibt ein garant für gute Thrille mit eiskaltem Skandi-flare. Mehr muss man dazu eigentlich fast nicht mehr sagen.
Ein Buch für alle, die gerne Island-Krimis lesen und keine Scheu vor Blut haben.
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5/5
31.12.2019
eBook (ePUB)
Eiskalt !
Wenn es bei uns im Dezember mal wieder 15 ° Grad
über 0 sind, kommt der eiskalte neue Krimi von
Sigurdardottir genau richtig.
In ihren Romanen ist immer Winter.
In R.I.P. geht es um das Thema Mobbing,und
wie dadurch ganze Familien leiden und im Extremfall
zerstört werden oder selbst zerstören.
Ein ausgezeichneter Kriminalfall.
Auch wenn es widersprüchlich ist, fühlte ich mich beim Lesen wohl.
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4/5
05.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Wenn Täter zu Opfern werden
Das zentrale Thema in diesem Islandkrimi ist Mobbing unter Jugendlichen. Es ist der dritte Fall für das Team um Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja. Ein spannender, aber auch brutaler Krimi, ein brisantes und aktuelles Thema mit einem unvorhersehbaren Ende. Auch für Neueinsteiger der Serie geeignet.
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