• Produktbild: Das große Eis
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Das große Eis Nominiert für den Schweizer Buchpreis 2026

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39779

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,5/2,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0257-5

Beschreibung

Rezension

Mit starken Bildern und sprachlicher Präzision verwebt die Autorin die überwältigenden Eindrücke in Grönland mit den Nachkriegsjahren im Deutsch-Schweizer Grenzland zu einem grossen Familienroman. ("Jurybegründung zur Nominierung für den Schweizer Buchpreis")
Fein, präzise, klar und poetisch ... ein Roman über die Schönheit der Landschaften – vom Bodensee bis Grönland – und über Warmherzigkeit und Nähe in Familien. ("St. Galler Tagblatt")
Ein Highlight ... bildsatt. ("Tagesanzeiger")

Produktdetails

Verkaufsrang

39779

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,5/2,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0257-5

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Jürg K.

    5/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Lebensgeschichte, wertvoll

    Sonja-Sophie-Kreis Roman hat mich von der ersten Seite an berührt. Die Gegenüberstellung von arktischer Kälte und der warmen, aber brüchigen Familiengeschichte ist ein starkes Bild. Eis als Metapher für Einsamkeit, Weiss als Raum, in dem Erinnerungen und Geheimnisse sichtbar werden. Besonders gelungen finde ich, wie das Gemälde als Bindeglied fungiert, als letzter Anker zwischen zwei Lebenswelten und als Auslöser für Annas Suche nicht nur nach Alex, sondern nach der Wahrheit über ihre Herkunft. Die Schilderung der Familiengeschichten, von Otto Marquards mutigem Handeln bis zu Grossvater Josefs Exzessen, verleiht dem Text Tiefe und historische Resonanz. Die Liebesheirat der Mutter mit Paul und das stille Drama der Fremdheit zeigen, wie intime Entscheidungen Generationen prägen. Diese Verknüpfung von persönlichem Schicksal und grösseren historischen Verwerfungen macht die Geschichte glaubwürdig und berührend. Die Bodenseeregion zwischen Deutschland und der Schweiz wirkt weltfern und wird in aller Idylle und Tradition geschildert. Aber der Krieg, die Nazis, die grosse Geschichte greifen auch hier ins Innerste der Menschen. Ein Roman mit klarem Regionalbezug und doch weit darüber hinausweisend, so kann es überall passiert sein.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen ewigem Eis und alten Familienwunden

    Manchmal braucht es eine Reise bis ans Ende der Welt, damit man versteht, was direkt vor der eigenen Nase jahrelang zerbrochen lag. Genau dieses Gefühl hat Das große Eis bei mir hinterlassen. Anna reist nach Grönland, um ihrem zurückgezogen lebenden Bruder Alex ein Gemälde zu bringen, und plötzlich wird aus dieser Suche viel mehr als nur eine Reise durchs ewige Weiß. Besonders stark fand ich, wie sich Familiengeschichte, Erinnerung und historische Brüche langsam ineinanderschieben. Hier wird nichts mit dem Vorschlaghammer erklärt. Vieles bleibt leise, manchmal fast frostig, und gerade deshalb sitzt es. Die Figuren tragen ihre Verletzungen nicht wie Namensschilder vor sich her, sondern man entdeckt sie Stück für Stück. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, denn manche Passagen verweilen lange in Erinnerungen und Bildern. Trotzdem hat mich diese Mischung aus Bodensee, Grönland, Krieg, Fremdheit und Familie tief erwischt. Am Ende bleibt kein perfekt zusammengesetztes Familienfoto, sondern etwas viel Ehrlicheres: ein Bild mit Rissen, das gerade dadurch schön wird. Ein stiller, kluger Roman, der nachhallt und mich mehr berührt hat, als ich erwartet hatte.

  • sommerlese

    3/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verwirrende Geschichte im arktischem Eis

    Der Roman Das große Eis von Sonja Sophie Kreis erscheint bei Rowohlt Berlin. Annas deutsch-schweizer Familie stammt vom Bodensee, ihr Bruder Alex lebt zurückgezogen auf Grönland, denn ihn faszinieren das Eis und die Einsamkeit der Arktis. Als Erbe ihrer verstorbenen Eltern möchte Anna Alex ein Gemälde bringen, an dem er sehr hing. Auf der Suche nach Alex erlebt Anna das ewige Eis und deckt Geheimnisse ihrer Familie auf. Dazu gehören die Kriegserfahrungen mit Nazis und verschiedene familiäre Krisen. Dieser Roman hat es mir nicht leicht gemacht und ich habe ernsthaft ans Abbrechen gedacht. Es geht um eine Familie mit interessanten Charakteren, die mir trotz näherer Einblicke nicht sehr nahe kamen. Die Geschichten sind durcheinander gewürfelt, werden aus verschiedenen Sichtweise erzählt, es gibt zeitliche Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie verschiedenene Kapitel, die ich beim Lesen einfach nicht gut einordnen konnte. Sprachlich hat mir das Buch gefallen, besonders fasziniert haben mich die Beschreibungen von Eis und Schnee in der Arktis, wie es die Inuit seit Urzeiten kennen und vielfach unterscheiden. Sie differenzieren Packeis, Meereis, Süßwassereis, geschmolzener Schnee und Eisberge, weil jede Variante eine spezielle Dichte und eventuell Gefahr bedeutet. Für die Figuren hätte ich mir ein Personenregister gewünscht, um mich besser zurechtzufinden und eine chronologische Erzählweise hätte der Geschichte einen besseren Fluss verliehen. Die Familiengeschichte bildet sich Stück für Stück aus Erinnerungen und Erlebtem heraus. Dabei haben einige Figuren ihr persönliches Päckchen zu tragen und leiden unter ihren seelischen Wunden. Die wechselnden Schauplätze zwischen dem Bodensee und Grönland bilden einen eisigen Hintergrund, vor dem Krieg, Naziverfolgung und Fremdheit besonders deutlich werden. Zwischen Schnee und Eis fühlte ich mich bei dieser Geschichte wie in einem Film, der mir den Inhalt nicht wirklich offen legt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte

    Ein Roman wie ein Schneegestöber, bei dem die einzelnen Geschichten wie Schneeflocken durcheinander gewirbelt werden. Und immer wieder geht es um Schnee und Eis, Elemente, die zur Grundidee einer ganzen Familiengeschichte werden. Der eine liebt es, der andere hasst es. Und diejenige, die alles zu verstehen versucht, die Stücke zusammensetzt, ist Anna, die Jüngste, die auf ihrer Reise nach Grönland dem älteren Bruder Alex ein Bild bringen will. Doch sie trifft den Bruder nicht an. Und während sie auf ihn wartet füllt sie Schreibheft um Schreibheft mit der Geschichte ihrer Familie. Da ist die Mutter Hannah, die den Bodensee überquerte um auf der Schweizer Seite mit Paul ein Leben zu beginnen und immer voll Sehnsucht zurück auf die deutsche Heimatseite blickte. Da sind die Großeltern Mina und Max, die gegen die braune Brut aufbegehrten und den Krieg mit all seinen Schrecken noch immer in sich tragen und da sind Annas Geschwister Alex und Moni, mit denen sie eine eigenartige Fremdheit verbindet. Poetisch, detailverliebt und mit einer ganz eigenen Sprachmelodie erzählt Sonja Sophie Kreis diese deutsch-schweizerische Familiengeschichte und nimmt uns dabei gleichzeitig mit auf eine Reise durch die Schneelandschaften Grönlands. Sehr elegant und stilistisch umwerfend gemacht!
  • Zum Bewerterprofil von I. Otto

    I. Otto

    Thalia Berlin – Linden-Center

    Buchhändler*in

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    2/5

    14.08.2026

    eBook (ePUB)

    Guter Ansatz, verwirrender Schreibstil

    Als klassischer Familien- bzw. Generationenroman würde dieses Buch bestimmt gut funktionieren. Die Charaktere sind sehr interessant und ich hätte gern mehr über ihre Beziehungen zueinander erfahren. Leider fehlt dem Buch die Struktur, was das Lesen echt mühsam gemacht hat. Es gibt zwar Kapitel, diese sind jedoch nicht nummeriert und tragen auch keine Überschriften. Außerdem springt die Handlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und damit auch zwischen den Erfahrungen der einzelnen Figuren hin und her, was sehr nervig ist. Erst geht es um Mina, im nächsten Absatz auf einmal um Hannah und dann plötzlich um Anna. Ich hatte deswegen große Schwierigkeiten, mir die einzelnen Namen zu merken und in welchem Familienverhältnis sie zueinanderstehen. Der wichtigste Handlungsstrang spielt in der Gegenwart, endet aber recht nichtssagend, sodass ich mich gefragt habe, wieso dieser Teil der Geschichte überhaupt erzählt wurde. Eine chronologische Schilderung der Ereignisse hätte dem Leseerlebnis gutgetan, denn so war es ziemlich verwirrend. 

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