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Mathilde Königin und Mutter

7

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21/14,8/3 cm

Gewicht

620 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-71088-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21/14,8/3 cm

Gewicht

620 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-71088-1

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  • Dana09

    aus Altomünster

    5/5

    05.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioser und informativer Ausflug in´s frühe Mittelalter

    Als erstes fiel mir das wunderbare Buchcover auf. Die glänzende, mit Edelsteinen besetzte Goldkrone lässt den düsteren Hintergrund noch unheilvoller erscheinen. Ist das der erste Hinweis darauf, wie nahe Glanz und Finsternis beieinander liegen können? Dass man schon vor Beginn der Geschichte durch die beiden historischen Karten einen guten Überblick über die damaligen geografischen Verhältnisse bekommt, hat mir sehr gut gefallen. Auch die folgenden Verzeichnisse einiger Orte und Personen finde ich hilfreich. Die Geschichte beginnt im Herbst 909 im damaligen Heresford. Mathilde ist vierzehn Jahre alt und lebt im Kloster, das von ihrer Großmutter als Äbtissin geleitet wird. Diese sorgt auch dafür, dass ihre Enkelin kurz darauf mit dem wesentlich älteren Herzog Heinrich von Sachsen, späterer König Heinrich I ., König des Ostfrankenreiches, verheiratet wird. Mathilde ist zwar traurig, dass sie ihre Heimat und ihre Freundin Imma verlassen muss, hat aber keine Einwände gegen die Hochzeit. Wider Erwarten – und damals äußerst selten und außergewöhnlich – verliebt sie sich in ihren Ehemann, der seinerseits von seiner jungen, gebildeten Frau sehr angetan ist. Mathilde und Heinrich führen eine harmonische, wahrscheinlich sogar glückliche, Ehe und bekommen im Laufe der Jahre fünf Kinder. Politisch und gesellschaftlich ist das frühe Mittelalter eine stürmische, harte und unsichere Epoche. Krankheiten und Sterbefälle gehören genau so dazu wie Geburten und Hochzeiten. Als Heinrich schließlich im Jahr 936 stirbt, ist Mathilde mit 41 Jahren Witwe und muss ihren eigenen Weg finden. Sie kümmert sich um die Armen und als gläubige, fromme Christin ließ sie auch Nonnenklöster und Kirchen bauen. Johanna Maria Jacob zeigt Mathilde von Nordhausen nicht nur als warmherzige, fürsorgende Frau und Mutter sondern auch als starke, zielstrebige Königin. Immer wieder gibt es emotionale und innige Begebenheiten, die mich berührten. Der Autorin gelingt es sehr gut, das frühe Mittelalter wieder auferstehen und lebendig werden zu lassen. Auch die handelnden Personen sind so detailliert und einfühlsam beschrieben, dass man sie sich als Leser gut vorstellen kann. Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil hatte ich sofort viele Szenen vor meinem inneren Auge. Wahre Begebenheiten und Fiktion sind gelungen verknüpft. Dieser exzellente historische Roman hat mir viele schöne und interessante Lesestunden geschenkt. Deshalb ist „Mathilde – Königin und Mutter“ für mich eine absolute Leseempfehlung und gerne vergebe ich die verdienten 5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Frau, Mutter, Königin

    Johanna Marie Jakob hat ein Wahnsinns-Buch geschrieben. Man wird ab der ersten Seite von eine Frau derart gefesselt, dass man einfach lesen muß. Mathilde, ein Mädchen, das mit 14 verheiratet wird, das Glück hat und den Mann lieben kann, ihm dann Kinder schenkt und als er zum König berufen wird, auch sie zur Königin wird. Sie wird von der Autorin als eine gebildete, warmherzige , starke Frau geschildert, an der das Leben nicht einfach so vorbei rauscht, sondern die sich Gedanken macht, was aus ihrer Familie, den Kindern und nicht zuletzt dem Mann wird, der ihr zwischenzeitlich etwas fremd geworden ist. Aber das Regieren eines derart großen Reiches braucht Kraft und da steht auch eine Königin schnell in der zweiten Reihe. Kriege, Krankheiten, Todesfälle, aber auch Hochzeiten, Geburten und Feste erlebt sie. Sorgen um ihr nahestehende Menschen, auch Enttäuschungen bleiben ihr nicht erspart. Als ihr Mann stirbt und ihr Sohn König wird, baut sie Klöster und Kirchen und tut viel für die Armen, aber sie ist in erster Linie nun Mutter, was ihr von ihrem Sohn nicht gedankt wird, bis er einsieht, dass sie doch Recht hat und er sie wieder an seinen Hof holt. Beim Lesen geht man so mit, dass man die Zeit vergisst, man freut sich mit ihr und trauert mit ihr, man macht sich die gleiche Sorgen und hat die gleiche Freude, man lebt einfach mit. Ein schönes Buch, das sich sehr gut lesen lässt und mit dem man in die Vergangenheit reisen kann. Auch das Cover mit der wunderschönen Krone ist ein echter Hingucker.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise ins 10. Jahrhundert

    Wer sich nach einer Zeitreise ins frühe Mittelalter sehnt und die außergewöhnliche Frau hinter der historischen Figur Mathilde von Nordhausen kennenlernen möchte, wird in diesem Buch fündig. Johanna Marie Jakob gelingt es, die raue Welt des 10. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen – nicht durch trockene Fakten, sondern durch eine einfühlsame, bildreiche Erzählung, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht. Sympathische Protagonistin, lebendige Alltagsgeschichten Mathilde, Gemahlin Heinrichs I. und Königin des ostfränkischen Reiches, wird hier nicht als ferne historische Figur, sondern als nahbare, starke Frau porträtiert. Besonders der Auftakt der Geschichte überzeugt: Eine scheinbar alltägliche Szene, die plötzlich durch Heinrichs „Auftritt“ dynamisch wird. Die Autorin schafft es, Mathilde und Heinrich so zu zeichnen, dass man sich sofort mit ihnen verbunden fühlt. Auch die Beziehung zu Richburga, ihrer Vertrauten, ist so warm und authentisch beschrieben, dass sie zu einem der emotionalen Highlights des Buches wird. Zwischen Politik und Menschlichkeit Obwohl die politischen Ereignisse der Zeit präsent sind, lebt der Roman von den Alltagsgeschichten – etwa Mathildes Besuch bei den Waisenkindern zu Weihnachten, eine Szene, die berührt und ihre Menschlichkeit unterstreicht. Die Autorin balanciert gekonnt zwischen historischen Fakten und emotionaler Tiefe. Besonders bewegend ist Mathildes Ohnmacht als Mutter, als ihr Sohn Bruno früh ins Kloster muss – ein Schicksal, das sie als Frau der damaligen Zeit nicht ändern kann. Ein Buch wie ein Besuch bei einer alten Freundin Der Schreibstil ist flüssig, bildreich und voller Emotionen. Die Kapitel sind so angelegt, dass man das Gefühl hat, eine liebe Freundin nach Jahren wiederzusehen: Die Zeit vergeht wie im Flug, und man merkt kaum, wie viel Geschichte zwischen den Zeilen steckt. Die Daten über den Kapiteln geben zwar Orientierung, doch die wahre Stärke des Buches liegt in den persönlichen Momenten – etwa Mathildes Engagement für ihre Enkelin oder ihre Arbeit an einem medizinischen Buch. Ein emotionaler Abschied Der letzte Teil des Romans, in dem Mathilde mit Verlusten umgehen und ihren eigenen Weg finden muss, ist besonders berührend. Ihre Gründung von Nonnenklöstern und ihre Fürsorge für die Enkelin zeigen eine Frau, die trotz aller Widrigkeiten handlungsfähig bleibt. Dass Richburga ihr bis fast zum Schluss zur Seite steht, rundet diese wunderbare Freundschaft ab – und macht den Abschied von Mathilde am Ende umso schwerer. Fazit: Ein historischer Roman mit Herz „Mathilde – Königin und Mutter“ ist mehr als ein historischer Roman: Es ist eine Hommage an eine starke Frau, die zwischen Pflicht und Leidenschaft, Macht und Menschlichkeit ihren Platz findet. Johanna Marie Jakob beweist mit diesem Buch nicht nur sorgfältige Recherche, sondern auch ein Gespür für emotionale Tiefe und lebendige Erzählkunst. Wer sich für das Mittelalter, starke Frauenfiguren und eine mitreißende, herzerwärmende Geschichte interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Bewertung: ★★★★★ (5/5)

  • Birv

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner historischer Roman über eine starke Frau

    Heresford (das heutige Herford in NRW) im Jahre 909. Die vierzehnjährige Mathilde, Nachfahrin des berühmten Herzogs Widukind, lebt im Kloster unter der Aufsicht ihrer Großmutter, der Äbtissin. Doch die unbeschwerten Kindertage gehen zu Ende, das heiratsfähige Alter ist nun erreicht. Die Großmutter hat einen Vertrag mit Heinrich, dem zukünftigen Herzog von Sachsen, über eine Vermählung mit ihrer Enkelin geschlossen. Doch Mathilde scheint Glück mit dieser Wahl der Äbtissin zu haben, ihr gefällt der wesentlich ältere Heinrich und auch er ist sehr angetan von ihr. Gemeinsam begründen die beiden ein bedeutendes Herrschergeschlecht, die Ottonen. Die Autorin Johanna Marie Jakob entführt die Lesenden mit ihrem neuesten historischen Roman direkt ins Mittelalter. Dabei wird die Hauptprotagonistin Mathilde, erst Herzogin von Sachsen und später Königin des Ostfrankenreiches, als durchweg bodenständige und charakterstarke Person dargestellt. Sie ist es die alles zusammenhält wenn ihr Mann wieder einmal auf Kreuzzügen weilt. Aber auch alle anderen Charaktere werden sehr gut in Szene gesetzt, man bekommt beim Lesen einen guten Überblick darüber wie das Leben damals ablief. Die örtlichen Gegebenheiten werden gut erklärt, man kann es sich bildlich vorstellen wie die diversen Wohnsitze und Burgen aussahen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, trotz der vielen geschichtlichen Daten ist die Geschichte äußerst interessant und man möchte gerne weiterlesen. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend, eine reich verzierte Krone und im Hintergrund eine alte Burg in einem großen Waldstück. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, ich kannte Mathilde bislang nicht. Die geschichtlichen Begebenheiten wurden sehr gut recherchiert und mit viel Ideenreichtum zu einer spannenden Story verwoben. Schade dass Geschichtsunterricht in der Schule nicht so spannend vermittelt wird wie hier Ein toller Roman dem ich gerne fünf verdiente Sterne gebe. Vielen Dank an die Autorin für das kostenlose Rezensionsexemplar!

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gut recherchierter Roman über eine starke Frau im entstehenden Königreich des frühen Mittelalters

    Mathilde ist erst 14, als sie Herzog Heinrich heiratet. Ungewöhnlich für diese Zeit, finden sich beide in einer großen Liebe, obwohl die Ehe aus politischen Gründen geschlossen wurde. Sie bekommt 3 Söhne und 2 Töchter. Das Buch beginnt mit einer Liste der historisch belegten Personen und zwei Karten mit den Orten, die später im Buch eine Rolle spielen. Diesen Einstieg fand ich sehr angenehm, um den Überblick zu behalten. Sehr schön fand ich auch, dass jedes Kapitel in der Überschrift den Ort und die zeitliche Einordnung enthielt. Die Aufteilung in 3 Abschnitte fand ich auch sehr gelungen. Die Zeit als junge Herzogin, die Zeit als Königin und dann die Zeit als Witwe, in der die Konflikte ihrer Söhne zu dramatischen Handlungsverläufen führen. Der Schreibstil ist äußerst angenehm zu lesen. Ich konnte das Rattern der Wagenräder, die Angst der jungen Ehefrau um den in Krieg abwesenden Mann, ihre Bemühungen, die Konflikte zwischen ihren Lieben zu bereinigen in jeder Zeile spüren. Heute unvorstellbar, mit noch nicht 15 Jahren verheiratet, bald Mutter von 5 KIndern, das Jüngste muss sie schon so unfassbar früh an Fremde abgeben. Damals normal, sie hatte denke ich noch Glück, dass die großen Buben nicht mit 7 Jahren an einen fremden Hof als Pagen geschickt wurden. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Zeile sehr genossen und empfehle es sehr gerne weiter.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von L. Streithoff

    L. Streithoff

    Thalia Nordhausen – Marktpassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lebendiges Mittelalter:

    Wer in Nordhausen vor dem Dom „Zum Heiligen Kreuz“ steht, blickt auf das Erbe einer Frau, die vor über tausend Jahren das Schicksal Mitteleuropas mitbestimmt hat. Johanna Marie Jakob macht diese Zeit in ihrem Roman lebendig: Wir befinden uns im frühen 10. Jahrhundert – einer Zeit, in der das spätere Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt und die ständige Angst vor den Ungarneinfällen den Alltag bestimmt. Inmitten dieses Chaos muss Mathilde an der Seite Heinrichs I. ihren Platz finden. Kriege, Intrigen und Burgbau werden so lebendig erzählt, dass man ein Gefühl für die Zusammenhänge bekommt. Das für mich oft verwirrende Geflecht aus all den „Ottos“ und „Heinrichs“, die unsere Geschichte geprägt haben, ordnet sich hier zu einem klaren Bild. Und mittendrin Mathilde – Stammmutter der Ottonen und eine der prägenden Figuren dieser Zeit. Sie wird dabei nicht nur als Herrscherin gezeigt, sondern auch als Mutter mit all ihren Sorgen. Zwischen ihren Kindern, Erwartungen und politischen Zwängen muss sie immer wieder Entscheidungen treffen, die letztlich die Zukunft des Reiches mitprägen. Diese mütterliche Perspektive macht die historische Figur greifbar und nahbar. Nach dem Tod Heinrichs im Jahr 936 beginnt für Mathilde noch einmal ein ganz eigener Lebensabschnitt. In den folgenden Jahrzehnten, einer Zeit, in der sie sich besonders als Bauherrin betätigt, wirkt sie vor allem in unserer Region beeindruckend: Sie lässt Kirchen errichten, gründet Siechenhäuser und kümmert sich um Bedürftige (Fast könnte man meinen, sie habe halb Mitteldeutschland mit aufgebaut). Gleichzeitig behält sie ihre Stiftungen im Blick und erlebt, wie ihre Familie weiterwächst. Dass die Zeit des frühen Mittelalters so authentisch dargestellt wird, liegt vor allem an der sorgfältigen Recherche, die man in jedem Detail spürt. Ob Alltag, Gesellschaft oder die Lebensbedingungen im 10. Jahrhundert: Alles ist überzeugend eingebettet, ohne die Erzählung zu überfrachten. Der flüssige, anschauliche Schreibstil sorgt dabei dafür, dass man der Geschichte jederzeit gut folgen kann. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das informiert und gleichzeitig richtig gut unterhält.

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