Produktbild: Die Rückkehr der Rentiere
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Die Rückkehr der Rentiere Roman | Der neue große Roman der Autorin des Weltbestsellers »Das Leuchten der Rentiere«

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

142770

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/4,1 cm

Gewicht

580 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maike Barth + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710003813191

Beschreibung

Rezension

»Ein zutiefst bewegender Roman, den man unmöglich aus der Hand legen kann!« ("BTJ, 5-Sterne-Rezension")
»Eindringlich.« ("polarkreisportal.de")
»Sie Autorin hat Tradition, und auch Traumata der Generationen wirklich ganz wunderbar beschrieben.« ("Instagram @frauantjesbuechereckeundco")
»Sprachlich bestechend.« ("HÖRZU/Gong")
»Nach dem Lesen werden Sie erhellt auf die europäische Landkarte blicken.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein eindringlicher und sinnlicher Roman.« ("Frankfurter Rundschau")
»Laestadius beleuchtet so behutsam wie schmerzhaft die Unterdrückung samischer Kultur in Schweden.« ("Bücher Magazin")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

142770

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/4,1 cm

Gewicht

580 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Maike Barth
  • Dagmar Missfeldt

Sprache

Deutsch

EAN

2710003813191

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Leseempfehlung!

    Mit «Die Rückkehr der Rentiere» ist Ann-Helén Laestadius ein weiterer eindrücklicher Roman über die Unterdrückung der Sami und den psychischen Folgen für die Betroffenen gelungen. Die Geschichte spielt zwischen den 1970er und den 1990er Jahren. Begleitet wird Marina während ihrer Kindheit sowie als junge Frau. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer samischen Herkunft mütterlicherseits und dem Idealismus und Fanatismus ihres Onkels und dessen Familie väterlicherseits, einem Laestadianer, die streng nach moralischen und äußerst konservativen Maßstäben leben. Die Geschichte beleuchtet beeindruckend, wie eine Psyche bereits in der Kindheit geschädigt wird, wenn vieles verschwiegen wird, wenn die eigene Herkunft geleugnet werden muss und stets nach den Vorstellungen aussenstehender gehandelt werden muss – aus Angst, wenn aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit eine jahrelange freundschaftliche, aber dennoch toxische Beziehung zu einer Mitschülerin entsteht. Marina ist mit bald dreissig Jahren noch immer in ihren Mustern gefangen, fängt aber nach und nach an Fragen zu stellen, zu hinterfragen und so ihren eigenen Weg zu finden. Ihren Lebensweg, der mit ihrer großen Liebe einfacher hätte sein können, aber auch diese Liebe wurde ihr vor ihren Augen weggeschnappt. Laestadius Bücher sind nicht einfach zu lesen, ich brauche dafür immer länger, brauche Zeit um das Gelesene zu verdauen, zu verstehen. Den Schreibstil empfinde ich als eher schwer, jedoch zum Thema passend. Die Autorin versteht es, die jahrelange Unterdrückung der Sámi zu beleuchten, sichtbar zu machen mit Geschichten die tiefgehen, berühren und bewegen. Große Leseempfehlung.

  • Jürg K.

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich, ehrlich

    Gefallen hat mir das Cover, welches mir sofort aufgefallen ist. Die 29-jährige Marina flieht nach einem Vorfall aus ihrer Heimatstadt Kiruna im Norden Schwedens nach Stockholm. Doch sie hat sich nie wohlgefühlt. Sie beschliesst es wie die Rentiere zu halten. Sie folgt dem Impuls der Rückkehr. Dies bedeutet aber, dass Marina sich ihrer Familie und einer Liebe, die unmöglich scheint, stellen muss. Nach meiner Meinung ist der Roman eine leise, aber kraftvolle Erzählung über Selbstfindung, kulturelle Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man ganz man selbst sein darf. Es ist eine Reise zu sich selbst mit allen Widersprüchen, die ihre samische Herkunft mit sich bringt. Die Rentiere sind nicht nur Symbol, sondern Spiegel: für Bewegung, Rückkehr, Orientierung. Gelungen fand ich auch wie Ann-Helén Laestadius es gelingt, die Weite Lapplands ebenso greifbar zu machen wie die Enge innerer Konflikte. Gefallen hat mir die Sprache welche durchdrungen von Respekt für die samische Kultur ist, ohne sie zu romantisieren. Es ist ein Roman, der nicht laut sein muss, um tief zu wirken. Das Buch kann ich sehr empfehlen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    14.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte der Samen

    Die Rückkehr der Rentiere, ist der letzte Teil einer Trilogie der Schriftstellerin Ann Helén Laestadius.Die Trilogie gehe über drei Generationen. Jetzt erfährt man von dem Trauma, die durch die Unterdrückung durch Politik und Kirchen der samischen Bevölkerung ausgesetzt sind. Da sind dann die Kinder, die kein samisch mehr sprechen. Dieser Teil spielt von 1982 b9w 1999. Marina ist ein schüchternes Kind. Ihre Mutter kann ihre Liebe zu den Töchtern nicht zeigen. Sie kommt aus Stockholm zurück da sie ihre Familie braucht. Sie fängt an ihre Großmutter auszufragen, was mit ihrer Mutter als Kind geschehen ist. Die Autorin kennt die Situation der Samen, da sie einen samischen Vater hat. So kann sie alles besonders gut erzählen. Ich habe alle drei Bände gerne gelesen. Jedes Buch lässt sich auch allein lesen. Die Geschichte ergibt sich aus den Erinnerungen.

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    22.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungen!

    In ihren drei Büchern um die samische Geschichte und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart beleuchtet die Autorin in jedem ihrer Bände andere Aspekte. In Band 1 ging es um die heutige Gesellschaft und die Diskriminierung in Schweden. In Band 2 um die Vergangenheit, die Umerziehungsschulen in die samische Kinder gezwungen wurden. In Band 3 schließt sich der Kreis. Beide Themen werden zusammen gebracht. Was bedeutet es für die heutige Sami Generation wenn sie von einem Teil ihrer Kultur abgeschnitten wurden? Welche Auswirkungen haben die kulturellen Brüche, die durch viele Familien gezogen wurden. Dabei geht es vor allem um die Zeit zwischen 1970er Jahren und den 90ern. Für Marina, ist Samisch eine fremde Sprache, sie kann dadurch auch einen Teil ihrer Verwandten nicht richtig verstehen. Das Trauma ihrer Familie hat auch Auswirkungen auf ihr Leben im Jetzt. Vieles bleibt unausgesprochen, unerzählt, weil damit Schmerz und Leid verbunden ist. Gleichzeitig fühlt sie sich von ihrer Familie immer wieder ausgeschlossen, während ein anderer Teil der Verwandtschaft sich ganz und gar der Religion verschrieben hat. Marina spürt immer wieder, das sie einen Zugang zu diesem Verlorenen finden möchte. Sie weiß nur nicht richtig wie, weil sie oft nicht weiß, welche Fragen sie eigentlich stellen sollte um überhaupt Antworten zu bekommen. Richtig lösen kann sie sich von allem nicht. Erst als sie beginnt, die Stille nicht mehr einfach hin zu nehmen, scheint eine Weiterentwicklung möglich. Manchmal hätte ich mir gewünscht, nicht so viele Namen schnell wieder zu vergessen, da ich gerne Verbindungen zu Band 1 und 2 noch frischer im Gedächtnis gehabt hätte. Manches mal fehlten mir auch mehr Hintergründe, etwa über die 90er in Schweden und ob sich damals in der samischen Community viel änderte. Ich kann die Reihe im gesamten wirklich sehr empfehlen. Die Reihenfolge ist dabei ein bisschen egal, wer also jetzt erst einsteigt, kann ohne weiteres Vorwissen auch die anderen Bände lesen.

  • Bewertung

    4/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhiger Roman

    Marina kehrt zurück in ihre Heimatstadt Kiruna. Sie war überstürzt nach Stockholm geflohen und jetzt ist sie wieder da. In Stockholm ist sie nie so richtig angekommen, doch ihre Vergangenheit ist die gleiche wie vor dem Aufbruch. Da gibts ihre heimliche Liebe Daniel, ihre eher kühle Mutter und die Freundin, die sich immer mehr abgewandt hat. Noch dazu die streng gläubige Verwandtschaft, die alles beobachtet und bewertet was Marina betrifft. Ich bin großer Fan der zwei Vorgänger-Romane und musste natürlich auch dieses Buch lesen. Die Erzählweise ist gewohnt ruhig. In verschiedenen Zeitsträngen erfahren wir was damals passiert ist und wie Marina jetzt damit lebt. Von der Kultur und Lebensweise der Samen wird hier eher beiläufig erzählt. Da ist es gut, wenn man ein paar Vorkenntnisse hat. Für mich plätscherte die Geschichte recht lange vor sich hin, bis ich dann endlich in der Geschichte angekommen bin. Ann-Helen Laestadius schreibt toll und das hat sie auch hier wieder bewiesen. Trotzdem fand ich beide Vorgänger stärker. Die Hintergründe kamen hier erst recht spät ans Licht. Ein ruhiges Buch, das auf jeden Fall nachhallt und sich zu lesen lohnt.

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Bewertungen (13)

  • Produktbild: Die Rückkehr der Rentiere
  • Cover
    Titelseite
    Kapitel 1
    Kapitel 2
    Kapitel 3
    Kapitel 4
    Kapitel 5
    Kapitel 6
    Kapitel 7
    Kapitel 8
    Kapitel 9
    Kapitel 10
    Kapitel 11
    Kapitel 12
    Kapitel 13
    Kapitel 14
    Kapitel 15
    Kapitel 16
    Kapitel 17
    Kapitel 18
    Kapitel 19
    Kapitel 20
    Kapitel 21
    Kapitel 22
    Kapitel 23
    Kapitel 24
    Kapitel 25
    Kapitel 26
    Kapitel 27
    Kapitel 28
    Kapitel 29
    Kapitel 30
    Kapitel 31
    Kapitel 32
    Kapitel 33
    Kapitel 34
    Kapitel 35
    Kapitel 36
    Kapitel 37
    Kapitel 38
    Kapitel 39
    Kapitel 40
    Kapitel 41
    Kapitel 42
    Kapitel 43
    Kapitel 44
    Kapitel 45
    Kapitel 46
    Kapitel 47
    Kapitel 48
    Kapitel 49
    Kapitel 50
    Kapitel 51
    Kapitel 52
    Kapitel 53
    Dank der Autorin
    GLossar
    Über Ann-Helén Laestadius
    Impressum