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Die unbeugsame Händlerstochter

Aus der Reihe Die Händlerstochter
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2016

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003847240

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2016

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

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Sprache

Deutsch

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2710003847240

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  • H.B.

    4/5

    23.08.2026

    Gebrauchtbuch (Taschenbuch)

    Zwischen Familiendrama und wirtschaftlichem Niedergang

    Köln, Mitte des 14. Jahrhunderts: die junge Elisabeth, Tochter des Tuchhändlers Erhard Hardenstein, besitzt ein ausgeprägtes kaufmännisches Geschick. Im Gegensatz zu ihrem Zwilling Stephen, der als Sohn des Hauses in der männerdominierten Zeit aber eines Tages das Familiengeschäft leiten soll. Als ein plötzlicher Schicksalsschlag die Familie trifft, liegt es an Elisabeth das Unternehmen und die Familie zusammenzuhalten. Vorneweg sei gesagt, dass ich das Setting sehr gut gewählt finde: zwischen dem furchtbaren Massaker an der jüdischen Bevölkerung und der Pest ist Köln ein Ort voller Spannungen und reif an Konflikten. Die fiktiven Aspekte werden von der Autorin hervorragend in die gut recherchierte historische Kulisse eingearbeitet. Ein weiteres Highlight sind die Reibungen innerhalb der Familie Hardenstein. Über Jahre hinweg aufgebauter Groll, neue Fehler und Zuneigung machen jede Interaktion zu einem übervollen Pulverfass. Das Potenzial dieser Konflikte wurde im Laufe der Handlung gut ausgeschöpft. Stichwort Handlung, zuerst dachte ich, dass die Handlung etwas vorhersehbar sei. Aber dann kamen doch immer wieder kleine und große Überraschungen und Elisabeth als Charakter ist so geschrieben, dass ich mit ihr mitfiebern musste. Aber auch Stephen als ihr Antagonist war wundervoll vielschichtig. Neben den vielen gut ausgearbeiteten Figuren fiel allerdings der Mann, in den Elisabeth verliebt ist, etwas blass aus. Folglich konnte die Romanze mich nicht wirklich begeistern, es gab einfach viel spannendere Konflikte, sodass ich mir immer, wenn es um Elisabeths Liebesleben ging wünschte, wir würden zu einem der anderen Handlungsstränge zurückkehren. Alles in allem ein hervorragender historischer Roman über eine Händlerstochter, die gegen alle Widrigkeiten ihren Weg geht.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Roman

    „…Sie atmete tief ein, schloss für einen Moment die Augen und atmete langsam wieder aus. Endlich! Der Winter war vorbei. Sie spürte es mit jeder Faser ihres Körpers…“ Wir schreiben das Jahr 1351. Elisabeth ist die Tochter eines Tuchhändlers. Sie ist gerade unterwegs, um Kräuter für ihre Mutter zu holen. Diese leidet an Melancholie. Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er vermittelt gekonnt Wissen über die Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Stephen und Elisabeth. Stephen absolviert seine Lehre in Augsburg. Da die Zeiten wirtschaftlich schlecht sind, hat der Tuchhändler seine Tochter selbst ausgebildet. Er äußert sich lobend über sie. „…Du bist eine Händlerin mit einem besonderen Gespür für Stoffe. Mich würde nicht wundern, wenn du die Hardensteins noch reicher machst, als sie je waren…“ Seit den vor eineinhalb Jahren stattgefundenen Judenpogrom ist Köln nicht wieder auf die Beine gekommen. Der Handel stagniert. Der Markt ist meist leer. Elisabeths Vater muss daher weite Reisen unternehmen, um besondere Tuche anbieten zu können. Doch dann steht plötzlich Stephen vor der Tür. Er ist bei seinem Lehrherrn rausgeflogen, weil er des Diebstahls bezichtigt wird. Als der Vater einen Schlaganfall erleidet, geht Stephen auf Handelsreise. Bis er zurückkommt, muss Elisabeth die Familie ernähren. Mittlerweile sind die ersten Juden nach Köln zurückgekehrt. Eine von ihnen ist Esther. Sie schlägt Elisabeth ein ungewöhnliches Geschäft vor. Jeremias, ein jüdischer Kaufmann, erklärt ihr diese Großzügigkeit. „…Wir, die Menschen, bilden einen großen stabilen Kreis. Bricht jemand heraus, wird der Kreis kleiner und kleiner. Irgendwann ist niemand mehr da, der den anderen stützen kann…“ Esther ist auch diejenige, die Elisabeth klar macht, dass sie als Frau ihre Stärken nutzen und sich nicht von einem Mann abhängig machen soll. Doch dann stirbt der Vater. Stephen sorgt dafür, dass er der alleinige Erbe wird. Zwar hatte es der Vater in letzter Minute anders bestimmt, aber es existiert nichts Schriftliches. Stephen plant, Elisabeth so schnell wie möglich zu verheiraten. Glücklicherweise hatte ihr Vater rechtzeitig dafür gesorgt, dass sie eine Händlerkarte erhält. Wird es ihr gelingen, sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen? Für die mögliche Hochzeit erhält sie eine Gnadenfrist. Spannend finde ich, wie die Anforderungen Elisabeth verändern. Sie wird härter. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marko Rose

    Marko Rose

    Thalia Bremerhaven

    Buchhändler*in

    5/5

    28.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unbeugsame Frau

    Köln 1351: Elisabeth und Stephen Hardenstein sind Zwillinge, könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während Elisabeth mit Begeisterung schon als Kind alles aufsaugt, was den Tuchhandel ihres Vaters betrifft, liegt es Stephen mehr, ein leichtes Leben zu führen. Nachdem der Vater plötzlich einen Herzinfarkt erlitten hat, übernimmt Stephen den Betrieb. Da ihn aber in keiner Weise der Handel und der Betrieb interessieren, führen die Dinge langsam in den Ruin. Außerdem möchte er seine aufmüpfige Schwester schnell loswerden, und daher mit dem erstbesten verheiraten. Elisabeth stemmt sich mit all ihren Kräften dagegen, um nicht verheiratet zu werden und auch nicht den elterlichen Tuchhandel zu verlieren. Den hat der Vater eigentlich ihr versprochen.

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Bewertungen (1)

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