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Die wir liebten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Piper

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4 cm

Gewicht

556 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003854811

Beschreibung

Rezension

»So stark sich der Roman auf die Familie und den Mikrokosmos des Dorfes fokussiert, so geschickt lässt er zugleich die Welt der 70er Jahre herein.« Kölnische Rundschau 20200507

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Piper

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4 cm

Gewicht

556 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003854811

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: info@piper.de
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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Bruderliebe

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 21.05.2021

Bewertungsnummer: 1494611

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Klappentext: „Die Siebziger in der westdeutschen Provinz. Ein Dorf, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Für Edgar und seinen Bruder Roman ist das Leben überschaubar und gut. Bis sich ihr Vater am Maifest in die Tierärztin verliebt und die Familie verlässt. Die Mutter zieht sich immer mehr in ihren Lotto-Laden zurück. Die Jungen sind bald sich selbst überlassen. Schließlich steht das Jugendamt vor der Tür, um Edgar und Roman in den Gnadenhof zu holen. Ein Heim, in dem die Methoden der Nazis fortbestehen.“ Gleich zu Beginn, wie es auch anderen Lesern bereits aufgefallen ist, sei gesagt, das Cover dieses Buches täuscht. Die Geschichte der beiden Brüder ist nämlich nicht zu spaßig und witzig wie es auf den ersten Blick scheint. Nachdem der Vater sich in eine andere Frau verliebt hat, ist das Familienleben komplett zerstört und die beiden werden zu Einzelkämpfern in Brüderform. Als dann das Jugendamt den großen Beschluss fasst, auf den Gnadenhof zu gehen, wirkt das schon fasst vom Autor sehr zweideutig, das mein Leserherz hier einen großen Jubelschrei losgelassen hat. So geht richtig gute Literatur! Dennoch gab es einige Längen und genau deshalb gibt es auch nur 4 von 5 Sterne, denn diese erschienen so gestellt, das man meinen könnte, sie seien Lückenfüller. Der Gnadenhof ist natürlich etwas völlig anderes als erwartet - Nazimethoden stehen hier noch an oberster Stelle und so entpuppt sich diese Welt, als eine andere. Autor Willi Achten hat ein sehr feinsinniges Gespür hier aufgelegt und verknüpft viel Wortspielerei mit Doppeldeutigkeiten, das es nur so eine Wonne ist. Dem Leser springen hier so viele Fragen entgegen, das man dieses Buch recht schnell durchliest weil man nach Antworten sucht. Der bildhafte Schreibstil tut sein übriges dazu und zeigt dem Leser, den Zerfall einer Familie, die Bedeutung von Geschwistern, die Bedeutung von Lebensweisen nach einem gewissen System, nach Macht, nach Anerkennung und nach völliger Suche nach sich selbst. Die beiden Brüder nehmen eine irre Entwicklung hin und haben mich komplett begeistert und eingenommen und deshalb gibt es auch 4 von 5 Sterne!

Bruderliebe

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 21.05.2021
Bewertungsnummer: 1494611
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Klappentext: „Die Siebziger in der westdeutschen Provinz. Ein Dorf, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Für Edgar und seinen Bruder Roman ist das Leben überschaubar und gut. Bis sich ihr Vater am Maifest in die Tierärztin verliebt und die Familie verlässt. Die Mutter zieht sich immer mehr in ihren Lotto-Laden zurück. Die Jungen sind bald sich selbst überlassen. Schließlich steht das Jugendamt vor der Tür, um Edgar und Roman in den Gnadenhof zu holen. Ein Heim, in dem die Methoden der Nazis fortbestehen.“ Gleich zu Beginn, wie es auch anderen Lesern bereits aufgefallen ist, sei gesagt, das Cover dieses Buches täuscht. Die Geschichte der beiden Brüder ist nämlich nicht zu spaßig und witzig wie es auf den ersten Blick scheint. Nachdem der Vater sich in eine andere Frau verliebt hat, ist das Familienleben komplett zerstört und die beiden werden zu Einzelkämpfern in Brüderform. Als dann das Jugendamt den großen Beschluss fasst, auf den Gnadenhof zu gehen, wirkt das schon fasst vom Autor sehr zweideutig, das mein Leserherz hier einen großen Jubelschrei losgelassen hat. So geht richtig gute Literatur! Dennoch gab es einige Längen und genau deshalb gibt es auch nur 4 von 5 Sterne, denn diese erschienen so gestellt, das man meinen könnte, sie seien Lückenfüller. Der Gnadenhof ist natürlich etwas völlig anderes als erwartet - Nazimethoden stehen hier noch an oberster Stelle und so entpuppt sich diese Welt, als eine andere. Autor Willi Achten hat ein sehr feinsinniges Gespür hier aufgelegt und verknüpft viel Wortspielerei mit Doppeldeutigkeiten, das es nur so eine Wonne ist. Dem Leser springen hier so viele Fragen entgegen, das man dieses Buch recht schnell durchliest weil man nach Antworten sucht. Der bildhafte Schreibstil tut sein übriges dazu und zeigt dem Leser, den Zerfall einer Familie, die Bedeutung von Geschwistern, die Bedeutung von Lebensweisen nach einem gewissen System, nach Macht, nach Anerkennung und nach völliger Suche nach sich selbst. Die beiden Brüder nehmen eine irre Entwicklung hin und haben mich komplett begeistert und eingenommen und deshalb gibt es auch 4 von 5 Sterne!

Noch die Kurve gekriegt im letzten Drittel bewegend und einfühlsamer Geschwisterzusammenhalt.

Sabrina Schneider am 07.04.2020

Bewertungsnummer: 1313117

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Buchtitel und das Cover haben mich nicht so angesprochen das war der Klappentext mit dem interessanten Thema. Leider dauerte es viele Seiten bis es richtig zur Sache ging. Es liest sich wie eine Biographie denn es wird aus der Sicht des jüngeren Bruders Edgar erzählt. Er und sein Bruder Roman erleben eigentlich eine schöne Kindheit mit liebenden Menschen um sich herum und viel Freizeit die sie selbst gestalten dürfen. Bis eines Tages im Mai ihre Welt langsam zu bröckeln beginnt das dauerte dann schon so ca 100 Seiten das ich versucht war das Buch wegzulegen. Erst ab 200 Seiten gehts in die Anstalt und ab da wird es aufregender und der einfühlsame Geschwisterzusammenhalt wird deutlich. Somit sind die letzten ca. 100 Seiten dann sehr spannend und dramatisch. Dort wurde das Thema behandelt was mich an dem Buch interessiert hat. Es wird nachvollziehbar und bedrückend erklärt und konnte mich dann mit den vorhergegangenen 200 Seiten einigermassen versöhnlich stimmen. Was mich im Nachhinein interessieren würde wäre ob es eine wahre oder fiktive Geschichte ist, denn das würde nochmal ein anderes Licht auf das Erzählte werfen. Der Schreibstil ist zwar verständlich aber gewöhnungsbedürftig da es wie schon gesagt in der Ich Form von Edgar ist. Ich vergebe 3 gut gemeinte Sterne und möchte Sie bitten sich selbst ein Urteil zu bilden denn ich vertrete mit dieser Rezension nur meine persönliche Meinung.

Noch die Kurve gekriegt im letzten Drittel bewegend und einfühlsamer Geschwisterzusammenhalt.

Sabrina Schneider am 07.04.2020
Bewertungsnummer: 1313117
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Buchtitel und das Cover haben mich nicht so angesprochen das war der Klappentext mit dem interessanten Thema. Leider dauerte es viele Seiten bis es richtig zur Sache ging. Es liest sich wie eine Biographie denn es wird aus der Sicht des jüngeren Bruders Edgar erzählt. Er und sein Bruder Roman erleben eigentlich eine schöne Kindheit mit liebenden Menschen um sich herum und viel Freizeit die sie selbst gestalten dürfen. Bis eines Tages im Mai ihre Welt langsam zu bröckeln beginnt das dauerte dann schon so ca 100 Seiten das ich versucht war das Buch wegzulegen. Erst ab 200 Seiten gehts in die Anstalt und ab da wird es aufregender und der einfühlsame Geschwisterzusammenhalt wird deutlich. Somit sind die letzten ca. 100 Seiten dann sehr spannend und dramatisch. Dort wurde das Thema behandelt was mich an dem Buch interessiert hat. Es wird nachvollziehbar und bedrückend erklärt und konnte mich dann mit den vorhergegangenen 200 Seiten einigermassen versöhnlich stimmen. Was mich im Nachhinein interessieren würde wäre ob es eine wahre oder fiktive Geschichte ist, denn das würde nochmal ein anderes Licht auf das Erzählte werfen. Der Schreibstil ist zwar verständlich aber gewöhnungsbedürftig da es wie schon gesagt in der Ich Form von Edgar ist. Ich vergebe 3 gut gemeinte Sterne und möchte Sie bitten sich selbst ein Urteil zu bilden denn ich vertrete mit dieser Rezension nur meine persönliche Meinung.

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von Willi Achten

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Ulrike Zimmermann

Thalia Mayersche Köln-Mülheim

Zum Portrait

5/5

Eine Heimgeschichte, die sicherlich mehr Jugendliche erlebt haben, als man denken mag.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Familiengeschichte aus den 70ern am Niederrhein. Zwei Brüder, Edgar und Roman, wachsen als Kinder eines Bäckers und einer Lottoladenbesitzerin auf. "Nährte Vater die Menschen mit Brot, so fütterte Mutter sie mit Illusionen." Gemeinsam mit der Großmutter, der dementen Mia und dem fallsüchtigen Leonhard wohnen sie unter einem Dach. Die Stimmung wechselt zwischen Stillstand und Aufgregung. Roman und Edgar sind nur ein Jahr auseineander, Roman ist der Ältere, der Mutigere, bei dem es immer scheint, als wisse er genau, was zu tun ist. Edgar ist der Brave, der Ängstliche. Sie leben ihre Kindheit, fühlen sich aufgehoben, spielen ihre Streiche, doch sehen sie nicht die Gefahren, die lauern, die Risse, die sich nach und nach auftun und ihr Leben ändern werden. "Sie ließen uns all die Fehltritte machen, auch jene, die an uns haften bleiben und unser Leben einfärbten." "Wir hätten die gelbhungrigen Augen in der Nacht sehen müssen, hätten das Anschleichen und Jaulen hören müssen, aber Roman und ich, wir wagten in jenen Wochen nicht, zu hören, und nicht, zu sehen, jedenfalls nicht in der Nacht, die immer dunkler wurde." Das Unglück lugt um die Ecke, der Vater flirtet mit der Tierärztin, verlässt die Familie, die Mutter sucht Trost im Alkohol. Die Großmutter erliegt dem Knochenkrebs und die familiären Strukturen brechen nach und nach. Der Dorfpolizist mit Nazivergangenheit sucht nur nach einem Aufhänger, um die Brüder in das nahegelegene Heim für Schwererziehbare zu bringen und dem unmoralischen Treiben damit ein Ende zu setzen. Niemand sieht, wohin das Schicksal sie alle führt... Die Geschichte wird aus Edgars Sicht in Rückblicken erzählt. Sie beginnt 1971, da ist er 11 Jahre und endet 1976. Willi Achten versetzt uns in die Zeit, in der die Briten noch in Deutschland stationiert sind, die Machenschaften der Nazis am liebsten verdrängt werden, aber unter der Oberfläche immer noch brodeln und ihre Bahnen ziehen. Eine Heimgeschichte, die sicherlich mehr Jugendliche erlebt haben, als man sich denken mag. Ein Buch, das seines gleichen sucht. Klare Leseempfehlung! Besonders empfehlenswert ist hierzu der gleichnamige Soundtrack auf spotify, der die Zeitreise perfekt macht.
  • Ulrike Zimmermann
  • Buchhändler/-in

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Eine Heimgeschichte, die sicherlich mehr Jugendliche erlebt haben, als man denken mag.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Familiengeschichte aus den 70ern am Niederrhein. Zwei Brüder, Edgar und Roman, wachsen als Kinder eines Bäckers und einer Lottoladenbesitzerin auf. "Nährte Vater die Menschen mit Brot, so fütterte Mutter sie mit Illusionen." Gemeinsam mit der Großmutter, der dementen Mia und dem fallsüchtigen Leonhard wohnen sie unter einem Dach. Die Stimmung wechselt zwischen Stillstand und Aufgregung. Roman und Edgar sind nur ein Jahr auseineander, Roman ist der Ältere, der Mutigere, bei dem es immer scheint, als wisse er genau, was zu tun ist. Edgar ist der Brave, der Ängstliche. Sie leben ihre Kindheit, fühlen sich aufgehoben, spielen ihre Streiche, doch sehen sie nicht die Gefahren, die lauern, die Risse, die sich nach und nach auftun und ihr Leben ändern werden. "Sie ließen uns all die Fehltritte machen, auch jene, die an uns haften bleiben und unser Leben einfärbten." "Wir hätten die gelbhungrigen Augen in der Nacht sehen müssen, hätten das Anschleichen und Jaulen hören müssen, aber Roman und ich, wir wagten in jenen Wochen nicht, zu hören, und nicht, zu sehen, jedenfalls nicht in der Nacht, die immer dunkler wurde." Das Unglück lugt um die Ecke, der Vater flirtet mit der Tierärztin, verlässt die Familie, die Mutter sucht Trost im Alkohol. Die Großmutter erliegt dem Knochenkrebs und die familiären Strukturen brechen nach und nach. Der Dorfpolizist mit Nazivergangenheit sucht nur nach einem Aufhänger, um die Brüder in das nahegelegene Heim für Schwererziehbare zu bringen und dem unmoralischen Treiben damit ein Ende zu setzen. Niemand sieht, wohin das Schicksal sie alle führt... Die Geschichte wird aus Edgars Sicht in Rückblicken erzählt. Sie beginnt 1971, da ist er 11 Jahre und endet 1976. Willi Achten versetzt uns in die Zeit, in der die Briten noch in Deutschland stationiert sind, die Machenschaften der Nazis am liebsten verdrängt werden, aber unter der Oberfläche immer noch brodeln und ihre Bahnen ziehen. Eine Heimgeschichte, die sicherlich mehr Jugendliche erlebt haben, als man sich denken mag. Ein Buch, das seines gleichen sucht. Klare Leseempfehlung! Besonders empfehlenswert ist hierzu der gleichnamige Soundtrack auf spotify, der die Zeitreise perfekt macht.

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Die wir liebten

von Willi Achten

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