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Band 3

Kein zweites Date Toby und Maggie

Aus der Reihe Black-Swan-Romance
7

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

Tredition

Seitenzahl

392

Maße (L/B/H)

21/13/2,8 cm

Gewicht

498 g

Farbe

Sonnengelb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-74654-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

Tredition

Seitenzahl

392

Maße (L/B/H)

21/13/2,8 cm

Gewicht

498 g

Farbe

Sonnengelb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-74654-2

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Aldona

    aus Dielheim

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Zweites Date

    Kein Zweites Date war für mich der Beste teil der Black-Swan-Reihe, vobei ich des bei jedem teil dachte. Eine wirklich schöne liebesgeschichte die sind so leise ins herz schleicht und in den Band zieht. Amanda schreibstil ist so entspannt und easy, das lesen ist einfach Entspannung pur. ich freue mich weitere Romane von Ihr zulesen.

  • CleoBe

    aus Berlin

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht perfekt, nicht einfach, aber echt genug, um zu bleiben

    Wenn Worte stolpern und Nähe trotzdem ihren Weg findet – Es gibt Geschichten, die beginnen laut, die sofort Aufmerksamkeit fordern und mit großen Momenten arbeiten. Und dann gibt es jene, die sich leise entfalten, die nicht drängen, sondern sich Zeit nehmen, um ihre Wirkung zu entfalten. „Kein zweites Date: Toby und Maggie“, der vierte Band der „Black Swan-Reihe“ von Amanda Lovedale, gehört genau in diese zweite Kategorie. Es ist ein Buch, das nicht durch Tempo oder Dramatik überzeugt, sondern durch Ehrlichkeit, durch Nähe und durch eine emotionale Tiefe, die sich erst nach und nach vollständig entfaltet. Schon in den ersten Momenten wird spürbar, dass diese Geschichte nicht auf Perfektion abzielt, sondern auf das, was zwischen den Zeilen passiert. Es geht nicht darum, eine makellose Liebesgeschichte zu erzählen, sondern darum, zwei Menschen zu begleiten, die beide ihre eigenen Unsicherheiten, Ängste und Erfahrungen mit sich tragen. Gerade diese leise, fast zurückhaltende Art macht den Einstieg so besonders, weil man nicht einfach nur liest, sondern sich langsam in die Gedankenwelt der Figuren hineinzieht. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann nehme ich dich gerne mit nach London ins Black Swan. Auf geht’s… Zwei Leben, geprägt von dem, was nicht sichtbar ist – Tobias (Toby) Saunders wird bald 30 Jahre, während Margaret (Maggie) Waters nur zwei Tage nach ihm ihren 28. Geburtstag feiert, und allein diese zeitliche Nähe wirkt wie ein leiser Hinweisdarauf, dass ihre Wege enger miteinander verbunden sind, als es zunächst den Anschein hat. Dennoch könnten ihre Ausgangspunkte kaum unterschiedlicher sein, da beide auf ihre eigene Weise gelernt haben, sich selbst und ihre Gefühle zu hinterfragen. Toby bewegt sich beruflich mit einer Selbstverständlichkeit durch die Welt, die beeindruckt, weil er als Anwalt genau weiß, wie er Worte einsetzen muss, um zu überzeugen. Sobald diese Worte jedoch nicht mehr geplant sind und das Gespräch eine persönliche Ebene erreicht, verliert er diese Sicherheit auf eine Weise, die gleichzeitig berührend und erschreckend ehrlich wirkt. Seine Gedanken kommen nicht mehr hinterher, seine Sätze verlieren ihre Struktur und genau in diesen Momenten entsteht das Bild eines Mannes, der sich selbst im Weg steht, obwohl er sich nichts sehnlicher wünscht, als einfach zu genügen. Maggie hingegen trägt ihre Unsicherheit auf eine stillere Art in sich, die nicht sofort sichtbar ist, aber umso stärker wirkt, je näher man ihr kommt. Ihr Leben ist geprägt von Verlusten, von Enttäuschungen und von Erfahrungen, die sie vorsichtig gemacht haben, sodass sie gelernt hat, Nähe nicht als selbstverständlich anzusehen. Ihre Einsamkeit ist kein dramatischer Zustand, sondern ein leises Gefühl, das sich durch ihren Alltag zieht und ihre Entscheidungen beeinflusst, ohne dass sie es immer bewusst wahrnimmt. Ihr Neuanfang in Londonwirkt deshalb nicht wie ein einfacher Tapetenwechsel, sondern wie ein vorsichtiger Versuch, sich selbst neu zu sortieren und vielleicht einen Weg zu finden, der ihr erlaubt, sich wieder zu öffnen. Wenn Nähe nicht greifbar ist, sondern zwischen Zeilen entsteht – Was diese Geschichte so besonders macht, ist die Art, wie sich Toby und Maggie begegnen, denn ihre Verbindung entsteht nicht durch eine klassische Begegnung, sondern entwickelt sich aus etwas Alltäglichem heraus. Der Austausch von E-Mails, der zunächst rein beruflich wirkt, entwickelt sich zu einem festen Bestandteil ihres Alltags und wird schnell zu einem Moment, auf den sich beide freuen, ohne genau benennen zu können, warum. Zwischen diesen geschriebenen Worten entsteht eine Vertrautheit, die sich nicht erklären lässt, weil sie nicht an äußere Faktoren gebunden ist. Es ist eine Form von Nähe, die sich aus Ehrlichkeit speist, aus kleinen Gedanken, aus Humor und aus dem Gefühl, verstanden zu werden, ohne sich erklären zu müssen. Gerade diese Art der Verbindung wirkt so intensiv, weil sie ohne Druck entsteht und beiden Figuren einen Raum bietet, in dem sie sich zeigen können, ohne Angst vor Bewertung zu haben. Doch genau diese Leichtigkeit bringt auch Unsicherheiten mit sich, da die Frage unausweichlich wird, ob das, was sich zwischen ihnen entwickelt, auch außerhalb dieser geschützten Ebene bestehen kann. Ted:,wenn Schweigen mehr sagt als Worte – Besonders eindrucksvoll ist die Rolle von Ted, einem scheinbar unscheinbaren Gegenstand, der sich im Laufe der Geschichte zu einem zentralen Symbol entwickelt. Der Teddy wird zu einem Bindeglied zwischen Toby und Maggie, zu etwas, das für all das steht, was nicht ausgesprochen werden kann, aber dennoch existiert. In Momenten, in denen Worte fehlen oder nicht ausreichen, übernimmt Ted eine Bedeutung, die weit über seine äußere Erscheinung hinausgeht. Er steht für Vertrauen, für Verbindung und für die leise Gewissheit, dass Nähe auch dann bestehen kann, wenn sie nicht ausgesprochen wird. Diese symbolische Ebene verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe, die sich nicht aufdrängt, sondern sich ganz natürlich entfaltet. Zwischen Selbstzweifeln und dem Wunsch, anzukommen – Ein zentrales Thema des Buches ist das Gefühl, nicht zu genügen, und die Frage, ob man so, wie man ist, ausreicht, um von jemandem wirklich gesehen zu werden. Maggie verkörpert diese Unsicherheit auf eine Weise, die tief berührt, weil sie zeigt, wie sehr vergangene Erfahrungen das eigene Selbstbild prägen können. Ihre Zweifel, ihre Vorsicht und ihr Bedürfnis nach Sicherheit wirken so authentisch, dass man sich ihnen kaum entziehen kann. Toby hingegen zeigt, dass Unsicherheit nicht immer leise sein muss, sondern sich auch in Unbeholfenheit und scheinbar humorvollen Momenten äußern kann, die bei genauerem Hinsehen eine ganz andere Tiefe haben. Seine Art, mit Situationen umzugehen, wirkt manchmal chaotisch, aber genau darin liegt eine Ehrlichkeit, die ihn unglaublich nahbar macht. Gerade dieses Zusammenspiel aus zwei unterschiedlichen Formen von Unsicherheit macht ihre Verbindung so besonders, weil sie sich nicht trotz ihrer Schwächen begegnen, sondern genau durch sie. Ein Schreibstil, der Raum lässt und Nähe schafft – Der Schreibstil von Amanda Lovedale zeichnet sich durch eine ruhige, einfühlsame Erzählweise aus, die nicht versucht, Emotionen zu erzwingen, sondern sie entstehen lässt. Die Autorin nimmt sich Zeit, um die Figuren zu entwickeln und ihre inneren Prozesse nachvollziehbar darzustellen, ohne dabei den Leser zu überfordern oder die Geschichte unnötig zu beschleunigen. Die wechselnden Perspektiven zwischen Maggie und Toby sorgen dafür, dass man beide Seiten versteht und ihre Gedanken nachvollziehen kann, wodurch eine emotionale Nähe entsteht, die weit über das hinausgeht, was man in vielen anderen Geschichten findet. Besonders gelungen ist die Balance zwischen leichten, fast humorvollen Momenten und den ruhigeren Passagen, in denen die Geschichte ihre größte Stärke entfaltet. FAZIT: Zwischen Selbstzweifel und dem Wunsch, gesehen zu werden – Dieser vierte Band der „Black-Swan“-Reihe hat mich komplett abgeholt und bekommt natürlich eine absolute Leseempfehlung. „Kein zweites Date: Toby und Maggie“ von Amanda Lovedale ist eine Geschichte, die nicht durch große Wendungen oder dramatische Höhepunkte lebt, sondern durch ihre Ehrlichkeit und ihre emotionale Tiefe. Sie zeigt, dass Liebe nicht immer laut beginnt und dass es oft die leisen Momente sind, die am längsten nachhallen. Der Roman erzählt von Begegnungen, die nicht geplant sind, von Verbindungen, die sich nicht erklären lassen und von Menschen, die lernen müssen, sich selbst zu akzeptieren, bevor sie jemand anderen wirklich an sich heranlassen können. Es ist ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern erlebt wird, weil es Gefühle anspricht, die vielen vertraut sind. Mir bleibt jetzt nur noch dir eine schöne Lesereise zu wünschen, denn dieses Buch wird nicht nur erzählt, es berührt. Und genau deshalb bleibt es auch!

  • Bewertung

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Menschen, die keine zweiten Dates schaffen … und plötzlich ständig miteinander schreiben.

    In 'Kein zweites Date' von Amanda Lovedale begleiten wir Toby. Er ist ein brillanter, wortgewandter Anwalt. Zumindest im Gerichtssaal. Bei Dates hingegen tritt er zuverlässig in jedes sprachliche Fettnäpfchen. Zweite Treffen? Selten. Und Maggie, die neu in derselben Kanzlei beginnt. Sie ist aus ihrem alten Leben geflohen und hat sich vorgenommen, emotional auf Abstand zu bleiben. Ein Date darf gern Spaß machen, aber bitte nur für eine Nacht. Was zunächst als ganz normale E-Mails unter Kollegen beginnt, entwickelt sich für beide schnell zum schönsten Teil des Tages. Dieser moderne Liebesroman erzählt auf wunderbar leichte Weise von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Mut, sich doch auf jemanden einzulassen. Besonders charmant ist die Erzählweise über E-Mails und Nachrichten. Dadurch liest sich das Buch unglaublich kurzweilig und fühlt sich so an, als würde man heimlich in einer sehr amüsanten Unterhaltung mitlesen. Der Ton ist humorvoll, warm und sehr lebensnah. Ich habe beim Lesen oft geschmunzelt und die Dialoge richtig genossen. Man fiebert irgendwann wirklich mit, ob diese beiden Menschen sich trauen, über ihren Schatten zu springen. Manchmal möchte man einfach eine Geschichte, die unterhält, zum Lächeln bringt und sich leicht lesen lässt, ohne banal zu sein. Genau das liefert dieses Buch im allerbesten Sinne. Wenn du Romane mit Witz, Herz und modernen Erzählformen magst, könnte das hier genau dein nächstes Wohlfühlbuch sein.

  • B. R.

    aus Krefeld

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Können Emojis Leben retten ...?

    >>> INHALT Toby ist ein eloquenter Anwalt, weil er sich stets gründlich auf das vorbereitet, was er verhandeln muss. Ansonsten springt er in jeder spontanen Unterhaltung munter von einem Fettnapf zum nächsten. Frauen sind von seinen unbedachten Äußerungen meist so begeistert, dass er sich freut, wenn bei einem Date nicht wieder ein Weinglas über seinem Haupt ausgegossen wird! Maggi ist neu in ihrem Job. Aus guten Gründen hat sie den Kontinent gewechselt, um verschiedene Probleme hinter sich zu lassen. Aus den USA nach England umgezogen bereitet es ihr Schwierigkeiten, sozial Fuß zu fassen - trotz ihrer Therapeutin. Maggie und Toby sind Kollegen. Aus dem zunächst förmlichen Austausch von Emails wird etwas Besonderes, etwas, auf das sich die Autoren der Mails schließlich freuen, das sie herbeisehnen. Die beiden wagen den Sprung hinein in eine erste reale Begegnung - genau dann, als Maggies Vergangenheit sie einholt ... >>> MEINE EMPFEHLUNG AUF EINEN BLICK Realistisch, witzig, spannend, berührend, relevant, aktuell. Dieser Roman ist vielschichtig, sprachlich sehr gelungen und beweist: Der gute alte Briefroman hat auch heute noch als Erzählform viel zu bieten. 5 fette Sterne für eine bewegende Geschichte! ⭐⭐⭐⭐⭐ >>>WIE DER ROMAN BEI MIR ANKAM Ich habe das Werk von Amanda Lovedale wirklich mit Begeisterung gelesen. [Er gehört zur Black Swan-Reihe; der Black Swan ist eine Kneipe in London, in der sich ein sympathischer Freundeskreis regelmäßig trifft. Einem - nicht unbekannten - Muster folgend ergeben sich nach und nach für die Beteiligten aus dieser Freundesrunde Beziehungen.] Amanda Lovedale greift in ihrem Roman zwei ebenso schwierige wie wichtige Themen auf: Einsamkeit und Mobbing. Es ist heute für viele gar nicht so leicht, tragfähige Kontakte zu entwickeln. Der Mensch ist mobil, digital sehr beschäftigt und Corona wirft immer noch einen langen Schatten in unser soziales Umfeld, weil seinerzeit möglicherweise zahlreiche Beziehungen eingeschlafen sind. Mobbing ist dagegen - vor allem aus dem "virtuellen Hinterhalt" - einfach und risikolos wie nie, denn beispielsweise via Internet lässt sich jemand kinderleicht verleumden oder bloßstellen. Jeder geht mit dem Phänomen Einsamkeit anders um. Toby versucht bisweilen, mit einer Spielkonsole und gelegentlichen Kontakten zu seinen Freunden emotionale Tiefdruckgebiete zu überwinden, Maggie setzt - für ihren eigenen Geschmack zu oft - auf Tinder. Beide empfinden ihre Lösungen nicht als befriedigend. Dem Phänomen Mobbing ist man / frau / kind ausgesetzt, wenn ein Aggressor zuschlägt, um jemanden seelisch zu verletzen ... oft einfach, weil das möglich ist; ein Grund muss gar nicht vorhanden sein. Wer so (meist anonym - da sind oft echte Helden am Werk) angegriffen und ausgegrenzt wird, kämpft meist ganz allein und erschreckend laaang mit den Folgen. Einsamkeit und Mobbing gehen uns alle an, sind feste Bestandteile unserer gesellschaftlichen Realität; jeder & jede ist immer wieder damit konfrontiert - um beides zu verhindern, sei es in Bezug auf die eigene Person oder um andere davor zu bewahren. Genau hier liegt ein wichtiger Grund, den Roman über Toby und Maggie zu lesen: Er erzählt eine Art Fallbeispiel, hilft so Betroffenen aus dem Gefühl der Isolation heraus und gibt eine Art Anleitung, wie es gelingen kann, ein in Bezug auf Mobbing und Einsamkeit "besseres Leben" zu führen ... >>>… KÖNNEN EMOJIS LEBEN RETTEN? Im Rahmen einer E-Mail werden von vielen Leuten, so auch von den Figuren in diesem Roman, Emojis benutzt. Hätte der junge Werther in Goethes berühmtem Briefroman überlebt, hätte er seinen Gefühlen mit Emojis deutlicher Ausdruck verleihen können und wäre er besser verstanden worden ...? Möglicherweise: Es ist jedenfalls ganz erstaunlich, wie elegant die Autorin in ihrem Roman mit den kleinen Abbildungen spielt. Hier gilt wirklich, dass ein Bild mehr sagen kann als tausend Worte. Amanda L. spricht beispielsweise von einem „Abmilderungssmiley“ – was für eine Wortschöpfung! Wo ein Schreibender lange erklärende Sätze aufs Papier schnörkeln müsste, reicht ein (1) Emoji, um einer Formulierung beispielsweise die Schärfe zu nehmen. Gleichzeitig lassen Emojis viel Raum für Spekulation. Ihre Verwendung ist inzwischen unter Menschen, die deutlich jünger sind als ich, geradezu zu einer kommunikativen Kunstform geworden. Ich hatte jedenfalls viel Spaß an der geschickt „formulierten“ Bildsprache! Die E-Mails, aus denen weite Teile des vorliegenden Romans bestehen, bieten aber deutlich mehr als Smileys. Witzig und pointiert, wortgewandt und geistreich, dabei gleichzeitig sehr frei und unbefangen, vielleicht gerade, weil kein Blickkontakt besteht, äußern sich Toby und Maggie zu allen möglichen Themen. Dieser Austausch gerät nach und nach immer persönlicher, tiefer, reifer. Ich hatte großen Spaß daran zu verfolgen, wie die beiden Hauptdarsteller im Roman sich an das große Wagnis der Öffnung gegenüber dem jeweils anderen herantasten, bis die Neugier auf den „Brieffreund / die Brieffreundin“ so groß wird, dass es zur Begegnung kommt. Die E-Mails verleihen der Handlung Pfiff und Schwung, denn sie sind naturgemäß viel schneller ausgetauscht als ein Brief. Aktion und Reaktion tanzen hier in einem flotten Reigen. Mir gefällt das. >>>EINFACH SCHÖN GESCHRIEBEN! Amanda Lovedale verwendet nicht seitenweise Hilfsverben zur Darstellung ihrer Handlung – endlich mal ein erwachsenes, ausdrucksstarkes Vokabular zu erwachsenen Themen! Weiß ich sehr zu schätzen! Viele Veröffentlichungen aus dem Bereich Love & Romance lassen bei mir persönlich hier (inzwischen) Wünsche offen. Der Sprachwitz des Romans gestaltet die Lektüre ausgesprochen kurzweilig: Ich habe oft leise vor mich hin geschmunzelt und sogar schallend gelacht bei dem Kapitel, in dessen Verlauf ein werdender Vater eine Art Tauglichkeitsprüfung im Hinblick auf seine künftigen Vaterpflichten bestehen muss. Echt witzig! Freut euch drauf! Aber das Werk ist außerdem auch spannend: Über Maggie wird eine bösartige E- Mail unter ihren Kollegen bis in die Chefetage in Umlauf gebracht. Wie reagiert die Firmenleitung? Wer steckt hinter der Aktion? Wie stellen sich die Hauptfiguren diesem heimtückischen Angriff? Irgendwann ist die Situation reichlich verfahren: Ja, Maggie und Toby entwickeln Gefühle füreinander, aber Maggie will keine Beziehung zu einem Kollegen beginnen aufgrund früherer sehr schlechter Erfahrungen. Das Motiv als solches ist nicht neu. Es ist überhaupt wahnsinnig schwierig, in einem Liebesroman wirklich etwas Neues zu formulieren, aber Amanda Lovedale ist das in vielerlei Hinsicht gelungen. Meine Anerkennung dafür! Wie sie ihre Protagonisten aus der Sackgasse, in die sie sie geraten lässt, herausmanövriert, hat mir großartig gefallen und die Idee für diese Form der Auflösung ist tatsächlich erfrischend anders als alles, was ich bislang gelesen habe ... und ich lese viel. >>>MEIN FAZIT Ich kann den Roman "Kein zweites Date" rundherum empfehlen. Er behandelt Themen wie Einsamkeit und Mobbing, von denen jeder jederzeit und überall betroffen sein kann, einfühlsam und kritisch. Gleichzeitig erzählt er ansprechend eine wunderschöne Liebesgeschichte. Daher gerne 5 Sterne -⭐⭐⭐⭐⭐

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bei mir wird es ein zweites Date geben ;)

    Die Black-Swan-Reihe von Amanda Lovedale. Eine Buchreihe, die es mir angetan hat, bereits von Beginn an. Und jetzt gibt es endlich Band vier - Kein zweites Date. Mit ihm kamen Toby (wieder) und Maggie. Wie es der Titel bereits verrät - es gibt keine zweiten Dates, zumindest nicht bei Toby –, weil er bereits beim ersten Date genau dieses karachomäßig gegen die Wand fährt. Und bei Maggie gibt es keines, weil es einfach nicht klappen will. Zwei Personen, die sich dessen bewusst sind. Und als sie sich bei der Arbeit kennenlernen (über E-Mails), ist klar, dass sie beide sich gut verstehen - als Kollegen. Und Kollegen datet man nicht. Sie nehmen sich vor, einander zu helfen und zu unterstützen. Und auch wenn sie logisch gesehen wissen, dass sie sich nicht ineinander verlieben sollten … sollte das auch jemand ihrem Herzen sagen. Immerhin spricht viel zu viel dagegen … Toby ist liebenswürdig. Das war er bereits als Nebencharakter in Band 3. Toby ist auch schusselig. Und er redet schneller, als er denkt. Und selbst wenn er versucht zu denken … funktioniert das nicht immer. Maggie wollte ich das ganze Buch über am liebsten immer in den Arm nehmen und sagen: Es ist alles gut, Mädchen. Nicht “es wird”, “es ist”. Sie trägt ihr Päckchen mit sich - und es ist verdammt schwer. Zum Glück ist Toby stark. Also in Sprüche bringen. Und auch sonst Nun, wie ich schon sagte: Ich habe alle Bände der Black-Swan-Reihe geliebt. Doch Band 4 ist mein nicht geheimer Liebling. Es ist mein Lieblingsbuch von Amanda. Und ich bin wieder mehr als glücklich, dass Amanda mir erneut ihr Vertrauen geschenkt hat. Nun, was lässt sich abschließend sagen? Ich habe Band vier geliebt. Liebe es. Es reiht sich unter meinen Top-Büchern 2026 ein. Und daher muss ich es ganz klar empfehlen und kann es jedem nur ans Herz legen. Wer etwas zum Lachen braucht, Freundschaften und vor allem Liebe, Verständnis und Miteinander sucht, ist hier genau richtig. Bei mir wars Liebe beim ersten Date - ein zweites wird es auf jeden Fall geben ;) Mit anderen Worten: KAUFT UND LEST ES!

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