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Goodbye, Honeysuckle Roman | New York Times-Bestseller und Lieblingsbuch von Barack Obama 2026

27

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11195

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4,2 cm

Gewicht

552 g

Farbe

Vanille / Anthrazit

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

KIN

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0045-8

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman, der beglückt und erschüttert und dessen einziger Fehler ist, dass er irgendwann endet.« ("Die Presse am Sonntag")
„Ein intensiver, warmherziger und vielschichtiger Roman, der besonders durch seine Figuren und die leisen Zwischentöne überzeugt“ ("Vorablesen")
„Tayari Jones schreibt ruhig, atmosphärisch und sehr einfühlsam. Sie nimmt sich Zeit für ihre Figuren und deren Gedanken und schafft dadurch eine Geschichte, die weniger von großen Wendungen als von den Menschen und ihren Beziehungen lebt.“ ("Vorablesen")
"Ein berührendes Buch über Prägung, Identität, Klassenunterschiede und den Wert unerschütterlicher Verbundenheit." ("Vorablesen")
„Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für alle, die charaktergetriebene, berührende Geschichten mit historischem Tiefgang lieben. Ein absolut überwältigender Roman, der die Leserin / den Leser auch lange nach dem Zuschlagen […] emotional beschäftigt.“ ("Vorablesen")
„Es ist faszinierend zu beobachten, wie Jones die unterschiedlichen Perspektiven und die sprachlichen Nuancen der beiden Hauptfiguren ausarbeitet. Die Autorin verwebt das intime Porträt dieser Frauen meisterhaft mit den gesellschaftlichen Schikanen der Jim-Crow-Ära. Jede Seite verströmt eine intensive Atmosphäre des Südens, die den Schmerz und die Sehnsucht greifbar macht.“ ("Vorablesen")
"Tayari Jones beweist mit diesem Buch, warum sie zu den prägendsten literarischen Stimmen unserer Zeit gehört.“ ("Vorablesen")
„Ein Buch, das ans Herz geht.“ ("Vorablesen")
„Ein vielschichtiger Roman, der sprachlich überzeugt und eine Geschichte, die mir am Ende sogar ein paar Tränen entlockt hat. Ein großartiger und berührender Roman, den ich so schnell nicht vergessen werde.“ ("Vorablesen")
»Tayari Jones' brillanter Roman zeichnet die komplexen Erfahrungen von Schwarzen Menschen in den segregierten Südstaaten nach – seien sie reich oder arm, queer oder heterosexuell, gesegnet oder verflucht.«People Magazine ("People")

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Verkaufsrang

11195

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4,2 cm

Gewicht

552 g

Farbe

Vanille / Anthrazit

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

KIN

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0045-8

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich

    Goodbye, Honeysuckle hat mich vor allem durch seine ruhige, eindringliche Art zu erzählen überzeugt. Tayari Jones nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und lässt dabei eine Atmosphäre entstehen, die mich tief in den amerikanischen Süden der 50er- und 60er-Jahre hineingezogen hat. Besonders die Freundschaft zwischen Annie und Niecy hat mich berührt – zwei Frauen, die trotz unterschiedlicher Lebenswege und schwieriger Erfahrungen immer miteinander verbunden bleiben. Ich mochte sehr, dass der Roman nicht nur eine Geschichte über Freundschaft erzählt, sondern gleichzeitig Themen wie Familie, Verlust, Herkunft, Rassismus und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben miteinander verknüpft. Die Figuren sind nicht perfekt und gerade dadurch wirken sie so authentisch. An manchen Stellen war mir die Geschichte etwas zu ausführlich und durch die vielen Perspektivwechsel musste ich mich kurz orientieren. Trotzdem hat mich der Roman emotional erreicht und noch nach dem Lesen beschäftigt. Für mich ein intensiver, warmherziger und vielschichtiger Roman, der besonders durch seine Figuren und die leisen Zwischentöne überzeugt. 4,5 von 5 Sternen.

  • Niko

    aus Austria

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Aufforderung zur Selbstreflexion

    Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones erzählt die Leben von Annie und Vernice, die von einer lebenslangen Freundschaft verbunden sind. Annie und Vernice wachsen beide ohne Mutter in der Kleinstadt Honeysuckle auf. Annie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verlassen und von der Großmutter großgezogen. Vernices Mutter wurde von ihrem Ehemann erschossen; so wächst Vernice bei ihrer strengen Tante Irene auf. Dieses tiefe Trauma verbindet die zwei Freundinnen von Anfang an und später wird sie ihren ganzen Leben beeinflussen. Nach der Schule wird Annie nach Menphis umziehen und in einem Nachtclub arbeiten, in der Hoffnung, dass ihre Mutter eines Tages am Tresen erscheint. Während dessen zieht Vernice nach Atlanta, wo sie am Spelman College studieren wird. Sie bleiben in Kontakt durch Briefe, auch wenn ihren Leben nicht unterschiedlicher sein können. Tayari Jones schreibt klar und präzise, emotional und sehr persönlich. Durch die Briefe habe ich das Gefühl gehabt, dass ich die zwei Freundinnen viel besser kennenlerne. Obwohl der Schreibstil leicht zugänglich ist, finde ich das Buch anspruchsvoll, vor allem wegen den vielen Themen. Annie und Vernice wachsen in Honeysuckle auf, eine Kleinstadt in Louisiana. Da merkt man gleich die Kleinstadt Atmosphäre, die Armut und die rassistischen Strukturen der 1940er–1950er‑Jahre. Beide Mädchen sind durch Leben getrieben von dem Wunsch zu Zugehörigkeit und suchen nach eigener Identität. Das Leben hat ihnen unterschiedliche Wege bereitet. Annie arbeitet in einem Nachtklub, wo sie wenig berufliche Perspektiven hat, ist von Männern abhängig und muss mit Rassismus und Sexismus kämpfen. Vernice wird Studentin, wo sie den Druck Erwartungen zu erfühlen spürt. Eine Tragödie wird die Stimmung radikal ändern und all das Gute, das immer vorhanden war, ins Licht bringen. Ich empfehle Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones sehr gerne weiter. Der Roman lädt zur Selbstreflexion ein und zeigt, dass ein Verlust gleichzeitig ein Neubeginn bedeuten kann.

  • Eva

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Südstaatensound, Segregation und die Suche nach Freiheit

    Die Geschichte der USA spiegelt sich auch in der amerikanischen Literatur. Der Kanon der Great American Novels hinterfragt den großen amerikanischen Traum und hält einen Finger auf die Missstände der Gesellschaft. Tayari Jones schreibt mit Goodbye Honeysuckle einen Roman, der den Geist der Great American Novels einfängt und ihn mit frischen Tönen voll erklingen lässt. Amerikanische Literatur hat diesen unverwechselbaren Sound, eine Leichtigkeit, der den Schrecken das Grauen nimmt, auch wenn das Leben hart und ungerecht ist. Niecy und Annie kommen aus Honeysuckle, einer dieser Kleinstädte unterhalb der Mason-Dixon-Line, die nach Blumen benannt sind. Sie sind nebeneinander aufgewachsen, ihre Mütter haben sie nie kennengelernt. Die eine verschwunden, die andere von ihrem Ehemann erschossen. Beide sagen Goodbye zu Honeysuckle. Niecy zieht nach Atlanta, studiert am Spelman College, heiratet ein ins wohlhabende schwarze Bürgertum. Annie landet in Memphis, im Nachtclub, zwischen Sex, Armut und dem Blues. Geprägt von der großen Leerstelle der fehlenden Mütter suchen beide Frauen nach Antworten. Sie sind konfrontiert mit Rassismus, dem Stigma der ländlichen Herkunft, dem Standesdünkel der gesellschaftlich aufgestiegenen Schwarzen. Goodbye Honeysuckle erzählt von einer Jugend im segregierten Amerika, von der Suche nach Identität entgegen aller Zuschreibung und Marginalisierung, von Loyalität, Liebe und dem festen Glauben an die unerschütterliche Werten, die dann, wenn die Welt ins Wanken gerät, eine Heimat bieten können. Tayari Jones schreibt wunderbar lebensnah, der Sound der Südstaaten weht durch die Seiten, filmreif werden die Szenen lebendig. Sie entspinnt diese wunderbare Geschichte über Familie und Freundschaft, und trotz der abgrundtiefen politisch forcierten Ungerechtigkeit bleibt es die Geschichte von den ungebrochenen Frauen Niecy und Annie, individuell und doch allgemeingültig. Weiblich, episch, groß, traurig, energetisch und schön.

  • A non y M

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Lebenswege im Schatten des amerikanischen Südens.

    Tayari Jones beweist mit "Goodbye, Honeysuckle", warum sie zu den prägendsten literarischen Stimmen unserer Zeit gehört. Der Roman verfolgt die mutterlosen Freundinnen Niecy und Annie, die im rassistisch geprägten Louisiana der 1950er-Jahre eng wie Schwestern aufwachsen. Mit dem Erwachsenwerden trennen sich ihre Wege drastisch: Während Niecy in Atlanta studiert, findet sich Annie in der Jazz-Szene von Memphis wieder. Trotz unterschiedlicher Lebensrealitäten halten die Frauen durch einen innigen Briefwechsel an ihrer tiefen Verbindung fest. Jones verwebt dieses intime Porträt meisterhaft mit den gesellschaftlichen Schikanen der Jim-Crow-Ära. Eine unerwartete Katastrophe stellt das jahrelange Band ihrer Freundschaft schließlich auf eine harte Zerreißprobe. Die Autorin überzeugt durch psychologische Tiefe und einen Schreibstil von poetischer Wärme. Die Geschichte reflektiert eindringlich, wie die Abwesenheit eines Elternteils das Leben formt und welche Ersatzfamilien wir suchen. Themen wie Herkunft, Rassismus und Vergebung werden virtuos miteinander verknüpft. Der Roman ist eine absolute Empfehlung für Liebhaber charaktergetriebener Geschichten mit historischem Tiefgang. Das in warmen Farben gestaltete Cover fängt die nostalgische Ästhetik des amerikanischen Südens perfekt ein. Insgesamt handelt es sich um ein tiefgründiges Leseerlebnis, das lange nachwirkt.

  • asc259

    aus Oelsnitz/Erzgebirge

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Südstaatenblues

    In Honeysuckle, Mississippi, wachsen in den Fünfzigern zwei Mädchen ohne Mutter auf. Niecys Mutter wurde ermordet von ihrem Ehemann, bevor er Selbstmord beging. Annis Mutter war 16 Jahre alt, als sie Anni als Neugeborenes bei der Großmutter ließ. Beide Mädchen waren wie Schwestern, Anni aufgezogen von ihrer Großmutter, Niecy von ihrer Tante. Sie waren stets „sauber und satt“ wie es an einer Stelle hieß. Was ihnen fehlte war Liebe. Als sich ihre Wege trennen, bleiben sie weiter brieflich in Kontakt. Anni ist eines Tages mit Freunden von zuhause abgehauen, um ihre Mutter zu finden. Niecy geht zum Studium mach Atlanta. Das Buch wird im Wechsel erzählt, einmal aus Annis Sicht ein anderes Mal aus Niecys. Einfühlsam teilen die Freundinnen ihre Sorgen und sehr oft sind ihre abwesenden Mütter Thema. Sehr anschaulich erleben wir das Leben in einer Südstaatenkleinstadt und in Atlanta. Durch Bildung und Geschäftssinn sind viele Familien abstammend von Sklaven zu einem bescheidenen Wohlstand gelangt und agieren genauso arrogant wie die Weißen. Anni schlägt sich in einer Bar durchs Leben, sie hat es nicht leicht, ihre große Liebe verlässt sie genervt von Annis Obsession mit der Suche nach ihrer Mutter. Niecy wird als Schwiegertochter für einen Anwaltssohn auserkoren und wird in das Leben der Familie integriert. Die Rassentrennung war damals Normalität, man lebte einfach danach. Es gab eine einzige Episode, bei welcher sie eine Rolle spielte. Die Protagonisten um Anni und Niecy sind weder positiv noch negativ, genau wie Menschen in den jeweiligen Lebenslagen eben sind. Ein Buch, das ans Herz geht.

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